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Berechnung von Kennzahlen bzw. Multiples

- - - - - Kennzahlen KGV PER Unternehmensbewertung Multiples Multiplikatorverfahren

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5 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   Flo_Rie

Hi,

 

im Rahmen meines Studiums bin ich derzeit im Bereich der Unternehmensbewertung unterwegs.

Dabei geht es insb. um das Multiplikatorverfahren.

Bei der Erarbeitung bzw. Berechnung von Multiples bin ich nun auf einige Fragen bzgl. der genauen Vorgehensweise gestoßen.

 

Da meine Ausarbeitung einen amerikanischen Index betrifft, stützt sich meine Erhebung auf die Daten,

welche in den entsprechenden SEC-Filing Forms 10-K veröffentlicht wurden.

 

Meine Fragen betreffen nun die Berechnungen des KGVs (P/E-Ratio) sowie des Kurs-Buchwert-Verhältnisses (market-to-book-ratio).

 

KGV:

Aufgrund der im Jahresbericht angegebenen Marktkapitalisierung würde ich diese gerne zur Berechnung des KGVs verwenden.

Häufig wird beim Net Income aber unterschieden: "Net Income" sowie "Net Income attributable to common shareholders".

Welches Net Income nehme ich für die korrekte Berechnung?

 

Kurs-Buchwert-Verhätlnis:

Eine ähnliche Frage ergibt sich auch hier.

Wieder würde ich gerne die angegebene Marktkapitalisierung verwenden, hier in Verbindung mit dem in der Bilanz ausgewiesenen Eigenkapital.

Hier wird häufig ebenfalls unterschieden: "Total Equity" (bezieht bspw. Minderheitenanteile (non-controlling interest) mit ein) sowie "Total shareholders equity".

Welche Angabe verwende ich am besten an dieser Stelle?

 

Es wäre super, wenn mir jemand helfen könnte.

Dafür bedanke ich mich schon jetzt und wünsche noch einen schönen Ostermontag!

 

Frohe Ostern!


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  #2
OFFLINE   josch

Hallo Flo_Rie,

 

das sind sehr spezielle Fragen zum Stock-Market. Leider kann ich hier nicht helfen.

Da die forexfabrik ein Währungshandel-orientiertes Forum ist, wäre die bessere Wahl

ein Aktien-orientiertes Forum. Falls aber Fragen zu fx - welcome.

 

josch


... trading is war - life is simple ...
Daily EUR/USD Range https://twitter.com/traderjjs

  #3
OFFLINE   €urix

In meinen ersten Jahren als "Anleger" habe ich mich etwas damit beschäftigt, bin aber zu dem Schluss gekommen, das ich nicht alles lernen muss um erfolgreich zu investieren. Mein englisch ist jetzt nicht der Brüller aber "Net Income attributable to common shareholders" sind doch Reingewinn für /oder zurechenbar zu Stammaktionären, oder?

Der Kurs von Stammaktien unterscheidet sich meist von den Vorzugsaktien einer Gesellschaft, siehe VW.

 

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Die aller meisten AG´s stellen jedoch nur Stammaktien aus. Die höhere Dividende bekommt man meist bei den Vorzugsaktien, bei denen man kein Stimmrecht bei der Hauptversammlung hat. Das ist jedoch auf den ersten Blick zu vernachlässigen, da wir als kleine Anleger sowieso nicht viel auf einer Hauptversammlung bewegen können außer das Abstimmungsergebnis wird so knapp das unsere paar Aktien entscheiden, na ja und wer geht schon auf eine Hauptversammlung.

 

Bei einer feindlichen Übernahme jedoch werden die Stammaktien im Wert relativ rasch steigen da sie bei den Übernehmern heiß begehrt sind.  Doch würde ich als Kleinanleger Vorzugsaktien bevorzugen da sie meist mit der besseren Dividende belegt sind. Wie schon geschrieben hat man meist eh keine Wahl. 

 

Wenn du Stammaktien hast dann berechnest du den "aktuellen Kurs durch den Gewinn je Aktie" von Stammaktien und wenn du Vorzugsaktien berechnen willst, dann eben von diesen Aktien den "aktuellen Kurs durch den Gewinn je Aktie".

Ich kann das jetzt nur vermuten denn ich habe das nie berechnet, da  für mich bei Aktien andere Kriterien eine größere Rolle gespielt haben als nur Kennzahlen. 

Im Anhang findest du ein PDF mit den Kriterien die für mich wichtiger waren. Leider kann ich dir keine bessere Antwort liefern, aber vielleicht hilft dir das ein wenig.

Dateianhang


"Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht" (Peter Rosegger)

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  #4
OFFLINE   Flo_Rie

Super, vielen Dank.:welldone:

Ich glaube, dass es mir dennoch geholfen hat.

Insbesondere die Unterscheidung zwischen Stammaktie und Vorzugsaktie hatte einen Gedankengang in Bewegung gesetzt, und zwar:

 

Nach einem erneuten Blick, unter Berücksichtigung dieser Unterscheidung, in die entsprechenden Dokumente, fiel mir auf, dass sich die Angabe der Marktkapitalisierung im 10K-Form explizit auf den "Common Stock" (= Stammaktie) bezieht.

Ich schlussfolgere also, dass ich, sofern ausgewiesen, besser das "net income attributable to.." zur Berechnung verwende, da dieses damit zur Marktkapitalisierungsangabe passen sollte.

"Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen" nehme ich an der Stelle mal als Leitgedanken auf.

Beim Eigenkapital werde ich dann gleichermaßen vorgehen und das "total stockholders equity" dem "total equity" vorziehen.

 

Das klingt doch zumindest schon mal logisch, oder?O:)



  #5
OFFLINE   €urix

Zumindest hat du dann für dich die gleiche Berechnung und somit einen kleinen Vergleich, obwohl der KGV oder der KBV alleine nicht sehr aussagekräftig für den Kauf einer Aktie sind.


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  #6
OFFLINE   Flo_Rie

Ja, richtig.

 

Wie gesagt, bei mir geht es aktuell um den Einsatz von Multiplikatoren bei der Unternehmensbewertung. Weit verbreitet sind EBIT- als auch Umsatz-Multiple.

Nur wenn ich schon die Werte eingebe, kann ich auch gleich andere Multiplikatoren wie KGV, KBV oder KCV gleich mitberücksichtigen und die dafür relevanten Werte mit aufnehmen.





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