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EUR/USD

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2210 Antworten zu diesem Thema

  #241
OFFLINE   giggi

Hi ThomasS

ich möchte mich recht herzlich bei Dir für diese Richtigstellung
bedanken. Es kam zu kleinen Irritationen, weil die Quelle des
geposteten Bildes auf dem Server eines anderen Forexanbieters
lag. Nun ist diese Sache erklärt und hoffentlich auch geklärt.

Die Analysen von Frank Lindner finde ich sehr gut fundiert und
von allen Seiten beleuchtet.


@forexler
eine gute Methode jemand Unbekannten kennenzulernen ist
auf seinen Blog zu gehen und sich zu informieren. Nur ein Tipp!


Tschüß giggi



  #242
OFFLINE   forexler

ähh warum sollte ich giggi?
denke nicht das ich bei ihm traden lernen kann


  #243
OFFLINE   giggi

Hi forexler

ich wollte Dich nicht zum Traden lernen schicken.
Daß Du schon traden kannst, davon gehe ich mal aus.

Ich wollte darauf hinweisen, daß es keinen Fehler darstellt,
auch die Meinung anderer Trader zu respektieren.

Der Grundtenor Deiner Frage lautete, ob man diese
Person kennen müßte. Daraufhin wollte ich Dir einen
gangbaren Weg zeigen.:)


Tschüß giggi

  #244
OFFLINE   forexler

nun ja giggi, irgendwie erinnert mich das an julius, den auch keiner kennt, und seine jüngerin


  #245
OFFLINE   matsf

Meine Meinung:

ThomasS, verschone uns bitte mit Deinen kopierten Beiträgen und spamme hier nicht das Forum voll.
Solche Beiträge braucht hier niemand.
So. Das mußte mal gesagt werden.
Verwarnung von mir !!
  • MasterBO und nightyhawk gefällt das
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #246
OFFLINE   DaBuschi

Meine Meinung:

ThomasS, verschone uns bitte mit Deinen kopierten Beiträgen und spamme hier nicht das Forum voll.
Solche Beiträge braucht hier niemand.
So. Das mußte mal gesagt werden.
Verwarnung von mir !!


Sehr deutliche Worte von Martin, die ich aber (wenn auch nicht in dieser Schärfe) teile.

Diese Beiträge tauchen regelmäßig hier im Forum auf und ich habe schonmal kritische Fragen gestellt, ohne jedoch eine Reaktion zu erhalten. Und es nunmal leider so, dass die "Analysen" an Kaffeesatzleserei grenzen und sorry @giggi jeden fundamentalen Mehrwert vermissen lassen.

Was beinhalten die Analysen denn? Sie erklären den Verlauf vom Vortag und geben den Ausblick auf den folgenden Tag, wobei dabei doch meist beide Richtungen als möglicher Weg offen gehalten werden. Das bringt mir persönlich nicht viel. Es lässt sich daraus keine Tradingstrategie ableiten und auch sonst sind die Beiträge nicht sonderlich lehrreich.

Deshalb haben für mich diese Beiträge genauso viel Mehrwert, wie wenn auf CNN oder CNBC jemand sagt: "Der Dow ist heute um 93 Punkte gestiegen, weil die Auftragseingänge in den USA über den Erwartungen lagen.". Da mag für die meisten ein kausaler Zusammenhang bestehen, aber hierzu stelle ich mal ein Zitat auf dem Steffens Daily Newsletter zum Thema "Nachrichten machen Kurse" rein

Übrigens ein Newsletter den ich jedem wärmstens empfehlen kann. Immer wieder sehr lesenswert

Kurse machen Nachrichten!
von Torsten Ewert

Verehrte Leserinnen und Leser,

am vergangenen Montag schrieb ich an dieser Stelle über den – nicht ganz ernst gemeinten – Zusammenhang zwischen Jochen Steffens (früheren) Urlaubszeiten und fallenden Börsenkursen. Im Rückblick auf die Woche seit seiner Rückkehr könnte man nun auf die Idee kommen, dass sich dieser Zusammenhang umgekehrt hat:

Die drei K-Zusammenhänge

Am Montag vor seiner Arbeitsaufnahme erreichte der DAX sein jüngstes Hoch. Seit Dienstag (seinem ersten Arbeitstag) fällt unser Leitindex und verlor dabei bisher 3,5 %. Nun ist natürlich jedem klar, dass hierbei keinesfalls ein unmittelbarer Zusammenhang im Sinne von Ursache und Wirkung besteht („WENN Jochen Steffens aus dem Urlaub zurückkehrt, DANN fallen die Kurse“).

Eine solche Kausal-Abhängigkeit (das erste „K“!) existiert nur in ganz speziellen Fällen („Es regnet, die Erde wird nass“). In unserem Fall (Urlaub vs. Börsenkurse) haben wir es wohl eher mit einem Zufall zu tun (der Statistiker nennt das „Koinzidenz“ – das zweite „K“).

Für uns Börsianer haben beide Fälle eher geringe Bedeutung. Echte Ursache-Wirkungsbeziehungen sind an der Börse so selten, dass sie kaum eine Rolle spielen. Und der Zufall ist an der Börse ohnehin unser ständiger Begleiter...

Viel schwieriger ist der dritte K-Zusammenhang, die Korrelation. Hier stellt man eine bestimmte Abhängigkeit fest („Der Euro fällt, die deutschen Exporte steigen“), die auch einen logischen Zusammenhang aufweist (ein fallender Euro macht deutsche Produkte für Ausländer eben günstiger und damit attraktiver). Dennoch ist diese Abhängigkeit keine Gesetzmäßigkeit und tritt nicht in jedem Fall in gleicher Form in Erscheinung.

Börse und Korrelationen

Als Anleger halten wir nach solchen Korrelation allenthalben Ausschau. Da uns die starren kausalen Gesetzmäßigkeiten an der Börse fehlen, suchen wir nach anderen Hilfsmitteln zur Orientierung. Doch wie in solchen Fällen üblich, schießen wir dann häufig über das Ziel hinaus. Soll heißen, wir sehen Korrelationen, wo gar keine sind (Nein, Jochen Steffens‘ Urlaub und die Börsenkurse korrelieren auch nicht!).

Mitunter nimmt dies amüsante bis skurrile Züge an. Insbesondere dann, wenn – nachträglich – bestimmte Kursbewegungen mit den „passenden“ Nachrichten „begründet“ werden. Wobei dann genau genommen sogar kausale Zusammenhänge konstruiert werden...

In der vergangenen Woche ließ sich das in ungewohnter Anschaulichkeit verfolgen. Eine einzige (!) namhafte Quelle schaffte es doch tatsächlich, an vier von fünf Tagen nur zwei Nachrichten wahlweise als Begründung für steigende und fallende Kurse zu verwenden!

„Informationseffizienz“ von Reuters


Bekanntermaßen ließ China am vorletzten Wochenende verlautbaren, dass die Bindung des Yuans an den Dollar (wieder) aufgegeben werden soll. Da die Währungspolitik der chinesischen Regierung seit jeher ein Zankapfel auf internationalem Parkett ist und die Ankündigung relativ überraschend kam, war die Freude zunächst entsprechend groß: Die Kurse in Asien und Europa stiegen zunächst.

Folgerichtig waren auch die US-Futures vorbörslich im Plus. Der Reuters-Marktkommentar konnte also pünktlich zur Eröffnung der US-Börse verkünden: „Futures weisen auf eine starke Eröffnung nach Chinas Yuan-Ankündigung hin“.

Leider bröckelten die Kursgewinne im Laufe des Montags wieder ab. Am Dienstag waren die Futures vorbörslich daher im Minus. Reuters meldete dazu: „Futures leichter wegen Bedenken über Chinas Yuan-Schritt“.

Der Wunsch als Vater des Gedankens

Die Schlagzeile suggeriert, China hätte die Märkte enttäuscht. Enttäuschen kann man jedoch nur entsprechende Erwartungen! Doch die Erfahrungen mit Chinas Währungspolitik mahnen eigentlich zur Vorsicht. China betonte nämlich immer wieder, in Währungsfragen „schrittweise und kontrolliert“ vorzugehen. Eine völlige und sofortige Freigabe der chinesischen Währung war also realistischerweise ohnehin nicht zu erwarten.

Aber wie gesagt, gebraucht wurde ja nur eine Bestätigung für die bereits entstandenen Kursverluste...

Doch es kam noch besser. Am Mittwoch, dem Tag der Bekanntgabe des neuesten Fed-Statements, als die vorbörslichen Zeichen wieder verheißungsvoller waren, lasen wir: „Futures steigen vor dem Fed-Statement“. Der geneigte Börsianer reibt sich verwundert die Augen. Was um alles in der Welt erwarten denn die Märkte nach Meinung der Reuters-Leute von der Fed?

Die Belastungsfaktoren am Arbeits- und Immobilienmarkt sind unübersehbar und nähren bereits seit Wochen die Zweifel an der Nachhaltigkeit der laufenden wirtschaftlichen Erholung. Sollte also die Fed tatsächlich über andere Daten verfügen, die es ihr erlauben, den Märkten hoffnungsfroh zu verkünden „Alles wird gut“?

Irgendeine Begründung findet sich immer

Das Äußerste, was zu erwarten war, wären angemessen positive Ausblicke, eine nicht zu starke Betonung der Risiken und die Verheißung weiter niedriger Zinsen unter Hinweis auf eine schwache Inflation.

Und im Rahmen dieser Erwartungen war das Fed-Statement so positiv, wie es die vorsichtigen Formulierungen der Fed aktuell zulassen. Und so bewegten sich die Kurse danach am Mittwochabend auch insgesamt eher seitwärts.

Aber Reuters spekulierte offenbar tatsächlich auf noch mehr Optimismus! Denn am Donnerstag musste eben dieses Statement als Begründung für die inzwischen vorbörslich schwächeren Kurse herhalten: „Futures fallen nach Fed-Statement“.

Reuters erreichte damit eine bisher ungekannte „Informationseffizienz“: Nur zwei Nachrichten reichen für die Erklärungen der gegensätzlichen Kursbewegungen von vier Tagen!

Kurse machen Nachrichten!

Das Verrückteste dabei ist, dass per Saldo die Kurse in der vergangenen Woche nur gefallen sind. Die Reuters-Schlagzeilen suggerieren jedoch ein Auf und Ab. Aber wie dem auch sei: Egal welche Erklärungen tatsächlich für die Kursbewegungen der vergangenen Woche verantwortlich sind – dieses, zugegeben, extreme Beispiel zeigt deutlich, dass Sie auf „Begründungen“ und Nachrichten besser nichts geben.

Denn heutzutage prasseln täglich unzählige Meldungen und Daten auf die Anleger ein. Welche davon wirklich den entscheidenden Einfluss auf die Börsen hatten (wenn es überhaupt eine solche gibt), ist letztlich nicht nachprüfbar. Wären die Kurse gestiegen, hätten Sie vielleicht von den guten Auftragseingängen in den USA gelesen, die weiterhin eine überdurchschnittlich gute Investitionstätigkeit signalisieren.

So entgehen Sie der „Nachrichtenfalle“

Doch was macht nun ein langfristiger Anleger der weder die Fundamentaldaten sezieren noch die volatile Charttechnik als Signalgeber verwenden kann oder will? Mit einem ausgewogen strukturierten Portfolio (Aktien, Anleihen, Rohstoffe) trennen Sie sich in Schwächephasen wie der aktuellen von Ihren schwächsten Aktien und sammeln „unten“ nach und nach starke Werte wieder auf (die z.B. bereits wieder ein neues Hoch markiert haben).

So passen Sie Ihre Investitionsquote automatisch dem Marktgeschehen an, vermeiden aber, auf den Verlierern sitzen zu bleiben. Nachrichten interessieren Sie dann nur noch in der Tagesschau und Ihr Erfolg ist dann auch kein Zufall mehr.

Mit besten Grüßen

Torsten Ewert


  • nightyhawk gefällt das
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #247
OFFLINE   giggi

Hi DaBuschi

zunächst einmal möchte ich Dir sagen, daß Du Dich nicht dafür entschuldigen mußt,
nur weil Du Deine Meinung äußerst. Weder bei mir, noch bei anderen Leuten.

Ich bin weder mit dem Mitglied ThomasS, noch mit Frank Lindner verwandt, verschwägert
oder sonstwie liiert. Ich habe mich bei ThomasS für die Richtigstellung in seinem Beitrag
(#238) bedankt. Darin nimmt er Stellung zu den "Irritationen" seiner Snapshot-Posts der
letzten Tage und erklärt dabei, daß er weder im Auftrag noch auf eigene Rechnung als
Spammer aufzutreten gedenkt.

Das alleinige Danke reichte mir aber nicht aus, deshalb schrieb ich noch einen Beitrag,
indem ich ihm zu verstehen gab, daß ich die Analyse recht gut fand.
Dabei habe ich weder einen fundamentalen Mehrwert hervor gehoben, noch ihn erwähnt.
Aus meiner bescheidenen Sicht konnte ich nur eine technische Analyse erkennen.

Ob diese Analyse nun der Weisheit letzter Schluß darstellt oder nicht, übersteigt meine ...
Möglichkeiten. Ich nehme sie einfach als das, was sie ist, eine technische Analyse.
Da ich sehr aktiv im Internet surfe, naturgemäß hin und wieder auf Forex-Websites, -Blogs
und wie die Dinger noch alle heißen, schaue ich mir auch technische Analysen an. Mir geht
es dabei nicht in erster Linie heraus zu bekommen in welche Richtung ein Kurs gehen
wird, sondern mehr darum, aus welchem Blickwinkel der Analyst diese erstellt.

Ich schaue mir dermaßen viele dieser Analysen an, daß ich jetzt nicht jeden Namen aufzählen
möchte, dessen Analyse ich sah. Wäre auch Quatsch. Genauso wäre es Quatsch, alle Analysten
für Kaffeesatzleser zu halten. Auch hier in der ForexFabrik gab es mal eine Weile recht gute
und aussagekräftige Chartanalysen zu sehen. Ist im Moment leider etwas eingeschlafen.

Deshalb empfand ich es als angenehm, daß hier ein Mitglied wieder eine technische Analyse
veröffentlichte. Er verschwieg nicht, daß die Analyse nicht von ihm persönlich erarbeitet wurde,
sondern von Frank Lindner stammt. Ich kann nur hoffen, daß sein Einverständnis vorlag.

Was nun die Verwarnung, ich korregiere mich, die deutlichen Worte betrifft, die matsf
an ThomasS richtete, sie wären im anderen Thread über die Anträge zur Erwerbslosigkeits-
unterstützung angebrachter gewesen. Da hätte ich den Bezug zu einem inhaltslosen Beitrag
eher erkennen können. Zitate können manchmal unterstützend sein. Reines Herauskopieren
ist da weniger geeignet, Informationen in Wissen zu verwandeln.

Ich möchte nicht die Arbeit der Moderatoren kritisieren oder gar bewerten, sondern nur
meine eigene Sichtweise klar stellen. Weder bin ich in der Lage zu erkennen, ob jemand im
Auftrag eines Dritten handelt, oder überhaupt als Störenfried in Erscheinung treten möchte.
Ich kann nur das sehen, was auf meinem Bildschirm erscheint und in der Reihenfolge, wie
es vom Verfasser veranlasst wird.



Tschüß giggi

  #248
OFFLINE   DaBuschi

Hallo giggi,

ich wollte Dich in keinster Weise zu einer solchen Stellungnahme veranlassen. Das sorry war lediglich drauf bezogen, dass wir (was selten vorkommt) mal nicht einer Meinung waren. Der gesamte Rest meines Statements bezieht sich dann lediglich auf den Verfasser und die Qualität der Analyse.

Weiterhin muss ich auch sagen, dass die Analysen auf Godmode-Trader (die hier von vielen kritisiert und belächelt werden) deutlich höhere Qualität und Substanz haben, zumindest die die ich lese.

Guts Nächtle ;)

DaBuschi
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

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  #249
OFFLINE   forexfreak

ThomasS, Du schon wieder.............. :annoyed: :annoyed: :annoyed: :annoyed: :annoyed: :annoyed: :annoyed:

- "Gier ist gut. Gier ist richtig. Gier ist gesund." O-Ton von Gordon Gekko.
- Geiz ist geil.
- Profit ist die höchste und wichtigste Gut!


  #250
OFFLINE   forexler

sag mal dive, bei anderen bist ja auch schnell mit sperren, kann man den unbelehrbaren nicht einfach rausschmeissen?


  #251
OFFLINE   nightyhawk

Also ich finds toll::):-"o_O

Außerdem wird sperren nichts bringen... heißt er eben morgen ThomasT und dann ThomasU - und da sind noch viele Kombinationen offen...
Chleudere den Purchen zu Poden!

  #252
OFFLINE   DaBuschi

Die Korrekturphase des Euro gegenüber dem US-Dollar endete am Mittwoch zunächst bei 1,23 USD (H4-Chart). Hier wurde ein Umkehrstab ausgebildet, der eine neue Bewegungsphase im vorliegenden Abwärtstrend einleitete. Setzt sich diese jetzt fort und fällt unter das letzte Bewegungstief bei 1,2151 USD, wäre der Abwärtstrend erneut bestätigt und könnte sich daraufhin beschleunigen. Allerdings findet sich bei 1,21 USD eine möglicherweise bedeutende Unterstützung, da diese Kursmarke in etwa einem 61,8% Fibonacci-Retracement entspricht. Impulse für den weiteren Kursverlauf bzw. erhöhte Volatilität, sind heute mit folgenden Wirtschaftsterminen möglich:
08:00 DE Einzelhandelsumsatz Mai
14:30 US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
16:00 US ISM-Einkaufsmanagerindex
16:00 US Anstehende Hausverkäufe m/m


Üben wir dochmal konstruktive Kritik:

Der Bar, der hier einen Umkehrstab darstellen soll, ist alles andere als ein Umkehrstab. Ein Umkehrstab zeigt an, dass an einem gewissen Level starker Druck der Gegenseite aufkam und damit die Chancen auf eine Umkehr erhöht sind. Der hier markierte Bar ist ein Doji der leicht unter dem Beginn des Bars geschlossen hat (deshalb rot). Dennoch hat es der Bar nicht geschafft, das Low des vorherigen Bars zu brechen.

Nur weil der Kurs im Anschluß tiefer gelaufen ist und bei der Analyse eine deutlichere Abwärtsbewegung zu sehen war, ist das noch lange kein Umkehrstab als Bestätigung für die Abwärtsbewegung. Umkehrstäbe bzw. Umkehrkombinationen wären z.B. Evening Star, Inverted Hammer, Bearish Engulfing Pattern. Keine dieser Chartformationen liegt hier vor und mich interessiert, ob der Analyst den Bar auch als Umkehrstab tituliert hätte, wenn die Analyse zu dem Zeitpunkt geschrieben worden wäre, wo der Stab gerade abgeschlossen wurde. Ich bezweifle das stark, da sich daraus nur mit sehr viel Fantasie weiter fallende Kurse ableiten ließen.

Der Rest der Analyse ist vermeintlich in Ordnung, könnte aber stark verbessert werden.

So haben wir im Tageschart einen intakten Abwärtstrend, welcher erst bei neuen Tiefständen unter 1.1874 bestätigt werden würde. Auch wenn die Tendenz und damit der übergeordnete Trend abwärts ist, so muss man festhalten, dass auf dem Level 1.1875 - 1.1900 starkes Kaufinteresse in den Markt kam, welches die Kurse binnen 2 Wochen auf das Level 1.2466 brachte. Seitdem muss man jedoch feststellen, dass der Markt lediglich korrektiv auf 4h-Basis fällt.

Woran kann man das erkennen?

Der Markt hat mittlerweile mehr als 70% der Zeit des Anstiegs benötigt und dabei lediglich leicht mehr als 50% der vorangegangenen Aufwärtsbewegung korrigiert. Am 02.07.2010 um 20:00 Uhr wäre die Abwärtsbewegung zeitlich genauso lang wie die Aufwärtsbewegung und das sind für mich deutliche Zeichen, dass Rücksetzer zum Kauf genutzt werden und deshalb der Kurs oben gehalten wird. Daraus lässt sich für mich ableiten, dass die Wahrscheinlichkeit eher zu Gunsten von Notierungen über 1.2466 steht.

Soll heißen, die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass der EURUSD erst über 1.2466 steigt, bevor er nochmal unter 1.1875 fällt. Deshalb sind in meinen Augen Longpositionen zu bevorzugen.

Hier ergeben sich für mich die folgenden Möglichkeiten:

Prozyklisch kann ein Anstieg über 1.2400 mit SL unter dem Tief der aktuellen Abwärtskorrektur zum Longeinstieg genutzt werden. Das Kursziel kann dadurch ermittelt werden, dass man die Bewegung von 1.1876 bis 1.2466 vom Tief der Abwärtsbewegung abträgt. Ich habe aktuell keine genauen Daten, aber wenn man das Low der Abwärtsbewegung bei 1.2140 annimmt, besteht hier ein Potential bis 1.2731 (Aufwärtsbewegung waren 591 Pips).

Einstieg 1.2400, SL 1.2140 (260 Pips), TP 1.2731 (331 Pips) = CRV 1,3 - nicht wahnsinnig viel, aber wenns ein belastbares Tief ist, liegt bei 1.2731 nur mein Mindestziel.

Antizyklisch können Tiefs unter 1.2140 zum Longeinstieg genutzt werden. Der SL muss hier auf 1.1875 liegen (265 Pips). Hier bietet sich wie in der Analyse richtigerweise bemerkt das 1.2100-Level an, weil es mit dem 61,8%-Retracement der Aufwärtsbewegung zusammenfällt.

Das Kursziel muss in diesem Fall nach unten angepasst werden, liegt aber bei mindestens 1.2467, wobei in diesem Fall die Korrektur sich theoretisch bis 1.1876 müsste. Vom CRV her ist der antizyklische Einstieg zu bevorzugen, wobei wie gesagt auch der prozyklische Einstieg ein großer Winner werden kann, wenn der EURUSD nicht bei 1.2730 Halt macht.

Genau, weil die zuvor angesprochenen Erklärungen und Hinweise fehlen, fehlt mir in den Analysen jeglicher Mehrwert, weil ich dazu auch in eine Glaskugel schauen könnte. Ich hoffe, der Autor der Analysen nimmt sich meine Ausführungen zum Anlass, hier ein wenig nachzubessern.

Da Problem mit derart ausführlichen Analysen ist, dass man sich enorm angreifbar macht, weil man auch immer falsch liegen kann. Hat in meinen Augen aber mehr Wert als wenn ich eine Analyse schreibe, die beide Seiten offen lässt. Dafür brauch ich keine Analysen, denn das Kurse auf- und abwärts schwanken, seh ich bei einem einfachen Blick auf jeden Chart.

Viele Grüße
DaBuschi
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #253
OFFLINE   matsf

Ich hab die heutige Analyse gelöscht.
Der tanzt uns ja direkt vor der Nase rum...
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #254
OFFLINE   DaBuschi

Ich hab die heutige Analyse gelöscht.
Der tanzt uns ja direkt vor der Nase rum...


Dabei hab ich mir doch so viel Mühe gegeben, anhand seines Bildchens zu zeigen, wie man es besser machen kann. Das Bild ist jetzt natürlich auch weg:( ;)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

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  #255
OFFLINE   matsf

Vielen vielen Dank für Deine Mühen !
Mir wär die Zeit zu schade...8)
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #256
OFFLINE   matsf

Okay, hier mal ein Analyseversuch von mir, jedoch viel kürzer:
H4-Chart

Hier kann man eine inverse SKS-Formation erkennen.
Wenn der Kurs die obere Linie, an der der Kurs jetzt hängen geblieben ist, durchbricht,
könnte der Kurs weiter nach oben gehen.

Was meint ihr ?

Dateianhang

  • Angehängte Datei  eu.gif   16,39K   150 Anzahl Downloads

Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #257
OFFLINE   DaBuschi

Hier ergeben sich für mich die folgenden Möglichkeiten:

Prozyklisch kann ein Anstieg über 1.2400 mit SL unter dem Tief der aktuellen Abwärtskorrektur zum Longeinstieg genutzt werden. Das Kursziel kann dadurch ermittelt werden, dass man die Bewegung von 1.1876 bis 1.2466 vom Tief der Abwärtsbewegung abträgt. Ich habe aktuell keine genauen Daten, aber wenn man das Low der Abwärtsbewegung bei 1.2140 annimmt, besteht hier ein Potential bis 1.2731 (Aufwärtsbewegung waren 591 Pips).


Wer diesem Ansatz gefolgt ist, kann den SL auf 1.2300 nachziehen und damit Risiko verringern. Das Kursziel muß ich anpassen auf 1.2755, da das Tief bei 1.2151 lag und nicht bei den angenommenen 1.2140. Aktuell sieht es aber eher so aus, als würde der EURUSD sehr viel weiter laufen wollen als 1.2755. Eine harmonische Bewegung wäre gewesen, wenn das Währungspaar für die Strecke von 1.2151 zu 1.2755 ca. genauso viel Zeit benötigen würde wie von 1.1877 bis 1.2468 und das waren immerhin 11 Handelstage. Das wäre gemessen ab dem Tief bei 1.2151 der 12.07.2010.

Nun ist es jedoch so, dass der EURUSD in nur 3 Tagen und damit in 27% der Zeit eine Wegstrecke von knapp mehr als 61,8% zurückgelegt hat. Es ist also aktuell eine Trendbeschleunigung erkennbar, die einen Shortsqueeze vermuten lässt. Soll heißen, dass viele Shorties sich eindecken mußten und andere Marktteilnehmer long gegangen sind. Dies führt zu einem Überhang an Käufern im Markt und hohe Nachfrage bringt steigende Kurse mit sich.

Ich gehe also momentan eher davon aus, dass das Kursziel bei 1.2755 übertroffen wird. Weitere Kursziele für mich sind dann 1.3120, 1.3750 und 1.4350.

Allerdings sind Longpositionen spätestens unter 1.2151 aufzulösen
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

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Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #258
OFFLINE   forexler

Hier kann man eine inverse SKS-Formation erkennen.


muss sagen, passiert nicht oft, aber jetzt steh ich auf der leitung

was bitte ist eine sks formation und wo kommt das schon wieder her?
kenne sasund das ist eine fluglinie


  #259
OFFLINE   DaBuschi

Hier kann man eine inverse SKS-Formation erkennen.


Nach Bruch der Nackenlinie sollte das Kursziel der inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (extra für Dich forexler ;)) im Bereich 1.3100 liegen. Ist auch eines meiner Kursziele. Schaun mer mal.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #260
OFFLINE   forexler

ahhh, das hab ich schon mal gehört, danke für die aufklärung






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