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EUR/USD

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2210 Antworten zu diesem Thema

  #101
OFFLINE   1822036

@DaBuschi

ich finde Deine Beiträge stets recht durchdacht und kompetent. Bei den EW habe ich Probleme korrekte Wellenzählungen vorzunehmen oder gibt es da Indikatoren? mir scheint ja, den auf den Bilder die man so sieht, die Zahlen und Buchstaben trägt doch niemand per Hand ein? oder wie ist Dein Herangehen falls Du keine Indis dazu benutzt?

Gruß
Peter

  #102
OFFLINE   DaBuschi

Hallo Peter,

ich nutze keine Indikatoren für die Zählung. Da hilft nur üben, üben, üben. Ich nutze aktuell einen Premium-Service von Godmode (US-Index-Trader 150€ mtl.), wo der Veranstalter seine Analysen basierend auf der EW-Theorie erstellt. Der Service beinhaltet auch 3 Live-Trading-Sessions pro Woche am Montag, Dienstag und Donnerstag von 19-22 Uhr, also auch für den Feierabendtrader geeignet.

Durch diese Sessions hab ich zuletzt viel hinzugelernt und ich erkennen Dinge mittlerweile viel schneller, aber auch ich komm ums üben nicht herum. Manche EWler nutzen Indikatoren lediglich um zu erkennen, wann ein Impuls zu Ende gegangen sein könnte. Wenn man seine Zählung aber nur auf Indikatoren aufbaut, läuft man sehr schnell Gefahr, eine falsche Zählung zu bekommen.

Viele Grüße
DaBuschi
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #103
OFFLINE   Spinne

Seien wir doch mal ehrlich: Kein Mensch auf dieser Welt weiß, wie sich der Dollar in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren bewegen wird. Es kann rauf gehen, es kann runter gehen, alles nichts als unverbindliche Kaffeesatzleserei oder dem berühmten Beschwören der Kristallkugel. Da helfen auch keine Wellentheorien und andere Esoterik. Niemand weiß es. Niemand! Mit den gleichen Erfolgsaussichten könnte man auch eine Münze in die Luft werfen. Kopf ist Anstieg, Zahl ist Absinken. Oder auch gern umgekehrt. Vielleicht liegt man richtig, vielleicht auch nicht. Die Märkte folgen zwar keinem Random Walk, aber sie verhalten sich für uns kleine Menschlein so als wenn sie es täten. Daher muss und kann es nur das Ziel sein, ein System zu entwickeln, was ohne Charts und ohne Fundamentalanalyse auskommt. Alles andere funktioniert eben nicht - was sich übrigens auch an der Versagensquote von ca. 95% aller Trader Tag für Tag aufs Neue eindrucksvoll bestätigt.
Bist Du gut, bekommst Du. Bist Du schlecht, wird Dir genommen.

  #104
OFFLINE   1822036

ja DaBuschi, danke Dir und mit dem üben ist bestimmt absolut wichtig. Wenn man jedoch so kleine Hilfsmittel hat, kann das vielleicht etwas erleichtern. Hatte mal bei IBFX so etwas gesehen, war aber nicht so die richtige theoretische Umsetzung und die "Wellen" hatte eigenartige Formen bekommen und Zahlen.
Na dann gucken wir mal wie weit es erst mal noch runter geht beim EURUSD.


Schönes WE, Gruß
Peter


Hallo Peter,

ich nutze keine Indikatoren für die Zählung. Da hilft nur üben, üben, üben. Ich nutze aktuell einen Premium-Service von Godmode (US-Index-Trader 150€ mtl.), wo der Veranstalter seine Analysen basierend auf der EW-Theorie erstellt. Der Service beinhaltet auch 3 Live-Trading-Sessions pro Woche am Montag, Dienstag und Donnerstag von 19-22 Uhr, also auch für den Feierabendtrader geeignet.

Durch diese Sessions hab ich zuletzt viel hinzugelernt und ich erkennen Dinge mittlerweile viel schneller, aber auch ich komm ums üben nicht herum. Manche EWler nutzen Indikatoren lediglich um zu erkennen, wann ein Impuls zu Ende gegangen sein könnte. Wenn man seine Zählung aber nur auf Indikatoren aufbaut, läuft man sehr schnell Gefahr, eine falsche Zählung zu bekommen.

Viele Grüße
DaBuschi



  #105
OFFLINE   matsf

Daher muss und kann es nur das Ziel sein, ein System zu entwickeln, was ohne Charts und ohne Fundamentalanalyse auskommt. Alles andere funktioniert eben nicht


Ahh ja.
Dieses System würde ich gerne mal sehen... ???
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #106
OFFLINE   DaBuschi

Alles andere funktioniert eben nicht - was sich übrigens auch an der Versagensquote von ca. 95% aller Trader Tag für Tag aufs Neue eindrucksvoll bestätigt.


Diese Versagensquote von 95% hast Du überall im Leben, nur dass wir in der Regel die 95% nicht als Versager wahrnehmen. Wieviele Manager gibt es, die Millionen verdienen und das Jahr für Jahr? Die könnte man mit dem 1% der Trader gleichsetzen, die sich dumm und dämlich verdienen. Dann kommen die leitenden Angestellten in all ihren Facetten, die ein gutes Auskommen haben und sich die Dinge leisten können, die sie wollen. Das sind die 4% der Trader die Gewinne machen und davon leben können. Die einen besser, die anderen nicht ganz so gut, aber sie sind erfolgreich und gehören zu den 5%. Und da sind dann all die, die jeden Tag fleißig zur Arbeit gehen, es aber nie schaffen werden, sich das Häuschen zu bauen und den dicken BMW in die Garage zu stellen. Diese Menschen sind definitiv keine Versager, weil sie zum Großteil gute Arbeit verrichten, aber im Verhältnis zu den oberen 5% verdienen sie nicht annähernd genug.

Wenn man sich jetzt mal die Voraussetzungen anschaut, die es braucht, um in der Wirtschaft zu den 5% zu gehören, kommt man auf Bildung und harte Arbeit. An der Börse ist es nicht anders. Der Job des Traders ist wohl von der mentalen Belastung her betrachtet einer der härtestens Jobs der Welt. Lediglich sehen die wenigsten Menschen dies so und deshalb werden sie auch verlieren.

Ich bin übrigens bei Dir, dass niemand weiß, wo die Reise hingeht und auch die tollste Wellentheorie kann das nicht leisten, zumal man den Count hinterher immer so abändern kann, dass er passt. Entscheidend ist aber, was ein Trader draus macht. Der größte Feind des Traders ist er selbst und deshalb braucht er Regeln, die er strikt befolgen muss, um am Ende erfolgreich sein zu können. Für mich bietet die Wellentheorie die Möglichkeit, mich in Geduld zu üben und auf den richtigen Moment zu warten, denn das meiste Geld hab ich durch Overtrading verloren. Die EW-Theorie stellt für mich diesen Regelsatz dar, den ich benötige, den ich befolgen kann. Das ist der Kernpunkt des Tradings. Man muss seine eigene Strategie finden. Einfach die Strategie eines anderen Traders nachzutraden, wird für die meisten nicht funktionieren, weil sie sich nicht dauerhaft an die Regeln halten können, weil es eben nicht die eigenen Regeln sind. Jeder muss seine eigene Methode und seine eigenen Regeln finden, denn nur das garantiert langfristig den Erfolg. Der eine handelt nach EW, ein anderer nach dem Mondkalender, ein wieder anderer nimmt die simple Charttechnik, ein weiterer handelt nach Candlestick-Formationen und ein ganz anderer handelt ohne Chart und Fundamentalanalysen und matsf handelt nach Sweetpoints und Pivots.

Das entscheidende ist, dass alle erfolgreich sein können, solange sie sich an ihre eigenen Regeln halten. Aus diesem Grunde finde ich es müßig, über verschiedene Ansätze zu diskutieren. Andererseits lässt es sich da am besten streiten ;)

Wie gesagt, ich kann es künftig auch lassen, meine Analysen reinzustellen, aber ich persönlich habe viel von anderen Usern gelernt und mich nur weiterentwickeln können, weil diese User ihre Spuren im Web hinterlassen haben. Mein Ansatz mag für die meisten hier im Board nicht funktionieren, aber solange es anderen hilft, sich selbst weiterzuentwickeln und ihrem eigenen Regelsatz ein stückweit näher zu kommen, dann hat sich jeder Beitrag von mir gelohnt.

Deshalb auch Dank an alle Kritiker, denn ohne Eure Beiträge hat ich diesen hier nicht geschrieben und vielleicht hilft aber genau dieser Beitrag dem ein oder anderen weiter.

Ein schönes Wochenende Euch allen
Schöne Grüße aus München
DaBuschi
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #107
OFFLINE   matsf

Da sind wir dann wieder bei den schwarzen Schwänen, was die oberen 5% betrifft.
Nur die werden richtig wahrgenommen...

Wieder mal ein toller Beitrag, DaBuschi !:welldone:

Wenn man Deine Beiträge hier im Forum sammelt, könnte man bald ein tolles Buch
herausgeben, also: Weiter so !!!
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #108
OFFLINE   stony


Alles andere funktioniert eben nicht - was sich übrigens auch an der Versagensquote von ca. 95% aller Trader Tag für Tag aufs Neue eindrucksvoll bestätigt.



Das entscheidende ist, dass alle erfolgreich sein können, solange sie sich an ihre eigenen Regeln halten.


Kleine Ergänzung: funktioniert nur, wenn die Regeln was taugen;) !

Grüße,Stony
Sommerzeit gefährdet Ihre Gesundheit!

(aktueller chronobiologischer Erkenntnisstand)

  #109
OFFLINE   Spinne

Das entscheidende ist, dass alle erfolgreich sein können, solange sie sich an ihre eigenen Regeln halten.


Warum? Begründung? Alle Indikatoren sind im Grunde genommen nur andere optische Darstellungen der Vergangenheit, die nichts über die Zukunft aussagen. Wer also ein Indikatoren-System tradet und sich dabei strikt an sein Regelwerk hält, verliert auf Dauer, weil die Grundannahme eben falsch ist, dass durch Indikatoren eine Überwahrscheinlichkeit (also über 50% zzgl. Spreadkosten) dauerhaft generiert werden kann. Noch einmal: Vergangene Kurse sagen nichts über zukünftige Kurse aus. In der Zukunft kann alles mögliche passieren. Sorry, aber ich finde solche Statements wie das obige Zitat doch sehr gewagt und fahrlässig. Wenn ich nicht wüßte, dass es von dem integeren DaBuschi stammt, würde ich es schon fast als Werbespruch eines FX-Brokers ansehen.
Bist Du gut, bekommst Du. Bist Du schlecht, wird Dir genommen.

  #110
OFFLINE   matsf

Leute, auch hier driften wir sehr ab.
Öffnet doch einen neuen Thread, weil hier ein sehr interessantes Thema diskutiert wird,
das ansonsten im EUR/USD-Thread untergeht.

Übrigens:
Meines Erachtens hilft das beste System nichts, wenn man kein gutes Money/Risikomanagement hat.
Denn wenn das gut ist, kann man sogar mit Zufallseinstiegen erfolgreich sein...
Meine Meinung.
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #111
OFFLINE   DaBuschi


Das entscheidende ist, dass alle erfolgreich sein können, solange sie sich an ihre eigenen Regeln halten.


Warum? Begründung? Alle Indikatoren sind im Grunde genommen nur andere optische Darstellungen der Vergangenheit, die nichts über die Zukunft aussagen. Wer also ein Indikatoren-System tradet und sich dabei strikt an sein Regelwerk hält, verliert auf Dauer, weil die Grundannahme eben falsch ist, dass durch Indikatoren eine Überwahrscheinlichkeit (also über 50% zzgl. Spreadkosten) dauerhaft generiert werden kann. Noch einmal: Vergangene Kurse sagen nichts über zukünftige Kurse aus. In der Zukunft kann alles mögliche passieren. Sorry, aber ich finde solche Statements wie das obige Zitat doch sehr gewagt und fahrlässig. Wenn ich nicht wüßte, dass es von dem integeren DaBuschi stammt, würde ich es schon fast als Werbespruch eines FX-Brokers ansehen.


Ich frage mich, ob Du die Tiefe meiner Aussage voll erfasst hast. Du fragst nach einer Begründung und das vierte von Dir erwähnte Wort ist "Indikatoren", wobei dieses Wort in dem von Dir zitierten Satz überhaupt nicht vorkommt.

Ein Regelsystem ist nicht nur - wenn Indikator a über x, dann kaufe/verkaufe. Ein Regelsystem ermöglicht es einem Trader, geduldig auf die Situationen zu warten, die langfristig einen positiven Erwartungswert haben. Ich nutze keine Indikatoren. Wer sich auf ein auf Indikatoren basierendes System verlässt, hat ein System, aber keine Regeln. Regeln beinhalten Aussagen zum Risk- und Moneymanagement und definieren, unter welchen Bedingungen man ein Trade eingehen darf, wieviel man dabei riskieren darf und wie man seine Stopps setzt, was automatisch steuert, wo man seine Gewinne mitnimmt.

Nochmal - Regeln sollen dem Trader helfen, unnötige und sinnlose Trades zu vermeiden und ihm ermöglichen, seine Trades immer und immer wieder zu machen. Das nennt man dann Beständigkeit. Ein Indikatorensystem kann das nicht leisten, weil ein Indikatorensystem niemals die notwendige Genauigkeit erreichen kann. Wenn man aber annimmt, dass ein Großteil der Trader seine Stopps an sinnvollen Punkten im Chart setzt, dann weiß man, wo die potentiellen guten Trades liegen. Das bedarf aber einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Handel. Das einzige was ich sagen wollte, ist, dass es viele Möglichkeiten zum erfolgreichen Trading gibt, für den einen sind es Indikatoren, für den anderen Wellen usw. Die Regeln sollen am Ende lediglich dafür sorgen, dass der Trader geduldig auf den Trade wartet, der ihm bei wiederholter Ausführung einen positiven Erwartungswert verschafft.

Das solls an dieser Stelle von mir zu diesem Thema gewesen sein. Ich habe alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt. Ich habe lange gebraucht, um zu dieser Erkenntnis zu kommen. Es ist nicht das System, dass Gewinne erzielt - es ist der Trader selbst und jeder muss seine eigenen Regeln finden, denen er/sie bedingunglos folgen kann, denn nur so kann man langfristig Erfolg haben. Das ist dann zwar langweilig, aber eben auch erfolgreich.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #112
OFFLINE   DaBuschi

Leute, auch hier driften wir sehr ab.
Öffnet doch einen neuen Thread, weil hier ein sehr interessantes Thema diskutiert wird,
das ansonsten im EUR/USD-Thread untergeht.


Und da ich auch nicht will, dass wir von EURUSD abdriften, möchte ich nur erwähnen, dass wir im EURUSD nochmal neue Hochs sehen sollten. Momentan sieht es lediglich korrektiv aus, was für einen weiteren Aufwärtsimpuls spricht.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #113
OFFLINE   Divecall

@Dabuschi: Ausnahmlos alle hier im Forum würde es erfreuen, wenn Du ein Elliot Wave-Thema aufmachen würdest, indem Du die Grundlagen und Deine Überlegungen veröffentlichen würdest.

Denk mal Bitte drüber nach.

Grüße aus Berlin in das Südland.

(WOW ! 1.16 hast Du angesprochen...Wäre interessant das zu sehen. Und gar nicht gut....)

Du möchtest Dich in der Forexfabrik verewigen? Evtl. sogar als ...

gastautor
Zuletzt aktualisiert Datum: 27.02.2015 - 23:49 Uhr

 


  #114
OFFLINE   PriNova

Und da ich auch nicht will, dass wir von EURUSD abdriften, möchte ich nur erwähnen, dass wir im EURUSD nochmal neue Hochs sehen sollten. Momentan sieht es lediglich korrektiv aus, was für einen weiteren Aufwärtsimpuls spricht.


Das möchte ich gerne unterstreichen mit meiner Berechnung der Wellen. Im Bild Rot dargestellt befinden wir uns in der Welle 3, welche zu 49% ausgebildet ist. In Grau schön zu sehen die darunterliegend Subwellen bei gerade Welle iv. zu 82% mit Tendenz steigend zu Welle v. .

Was bedeuted, das man mit einem Long einsteigen könnte:

Stop bei : 1.4613
1stes Ziel : 1.4762
2tes Ziel: 1.4914

RR : 1.7048

Dateianhang


Copyright © 2008-2016

Als Nomade quer durch Europa. Bei Interesse auch Hausbesuche 😉

  #115
OFFLINE   Divecall

OK, den S/R in der Linie 2-3 sehe ich ja, keine Frage.

Wer sagt mir aber daß Punkt 3 nicht iii ist ? (sozusagen oben angelegt...)

Ich sehe auch einen (ungetesten) Widerstand/Unterstützung bei 1.4605 ...

Du möchtest Dich in der Forexfabrik verewigen? Evtl. sogar als ...

gastautor
Zuletzt aktualisiert Datum: 27.02.2015 - 23:49 Uhr

 


  #116
OFFLINE   PriNova

die EW theorie besagt, dass die wellen strecken wieder in unterwellen unterteilt sind, diese wieder und wieder. es wäre untypisch wenn 3bei iii. anknüpft, da die unterwelle nicht zu ende ist. nur ne wahrscheinlichkeit. kann natürlich auch anders kommen als man denkt. aber ich glaube dabushi hat darauf schonb eine gute antwort gegeben. unterstützung 4600 wurde schon zweimal getestet.
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  #117
OFFLINE   stony

Hi,

die 1,16 als Fernziel habe ich jetzt schon von mehreren Seiten gehört - ist das der Club der Elliotwavler? Bin jedenfalls dagegen!;)

Stony
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(aktueller chronobiologischer Erkenntnisstand)

  #118
OFFLINE   DaBuschi


Und da ich auch nicht will, dass wir von EURUSD abdriften, möchte ich nur erwähnen, dass wir im EURUSD nochmal neue Hochs sehen sollten. Momentan sieht es lediglich korrektiv aus, was für einen weiteren Aufwärtsimpuls spricht.


Das möchte ich gerne unterstreichen mit meiner Berechnung der Wellen. Im Bild Rot dargestellt befinden wir uns in der Welle 3, welche zu 49% ausgebildet ist. In Grau schön zu sehen die darunterliegend Subwellen bei gerade Welle iv. zu 82% mit Tendenz steigend zu Welle v. .


Dieses Beispiel zeigt auch sehr schön, warum die EW-Technik so oft belächelt wird. Jeder EW´ler könnte theoretisch ne andere Zählung haben. Deshalb wird die EW-Technik von vielen sehr schnell wieder als Mumpitz verworfen. Fakt ist, dass jeder EW´ler eine Alternativzählung im Hinterkopf haben sollte, um flexibel auf den Markt reagieren zu können, wenn dieser nicht dem favorisierten Count folgt.

Wenn man´s aber mal realistisch betrachtet, können auch zwei Trader, die nach der traditionellen Charttechnik traden zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen kommen, nur stellt es da niemand in Frage, weil es genügend Beweise gibt, dass es dennoch profitabel sein kann, wenn man richtiges RM und MM verwendet. Die meisten Trader können beim Einstieg alles richtig machen, wissen aber nicht, was sie tun sollen, wenn sie falsch liegen und da sind wir beim Ausstieg.

Auch können Pri und ich völlig unterschiedliche Zählungen haben und trotzdem beide Geld verdienen. Pri geht davon aus, dass wir uns aufwärts in einer Welle 3 befinden, welche aktuell selbst in der Welle iv steckt. Eine Welle v muss also noch folgen. Hier sind wir uns schonmal einig. Im Anschluß an die Welle 3 folgt eine Welle 4, die abwärts gerichtet ist. Diese Welle 4 wäre bei mir aber die Welle 1 der Abwärtswelle C, weil mit der v aufwärts bei mir eine komplette B-Welle zu Ende gegangen ist.

Beide Zählungen können gültig sein und profitabel gehandelt werden. Lediglich, wenn der EURUSD unter den Hochpunkt von Pri´s Welle 1 fällt, dann hätten wir eine Wellenüberschneidung der Wellen 1 und 4, was gegen die Regeln wäre. Fällt der EURUSD also nach Ausbildung der Welle 3 innerhalb des Verlaufes der Welle 4 auch nur einen Pip unter 1.4447, dann ist Pri´s Zählung hinfällig.

Andersum wenn der EURUSD das von uns beiden erwartete Hoch macht und danach abfällt, nicht unter 1.4447 fällt, sondern danach über das letzte Hoch ansteigt, dann muss meine Zählung korrigiert werden.

Aber nochmal, wir sind uns beide einig, dass noch ein Hoch kommt. Danach wird es zu fallenden Kursen kommen. Unsere Ansichten unterscheiden sich lediglich darin, wie tief der EURUSD fallen wird/darf. Einen gewinnbringenden Short-Trade können wir aber beide machen. Und auch Teilgewinnmitnahmen sind ja nicht ausgeschlossen. So wäre es für mich sinnvoll, den Short-Trade in 2 oder 3 Lots zu unterteilen. Nach Beendigung meiner Welle 1 down, würde ich für 2 Lots Gewinne mitnehmen und 1 Lot laufen lassen. Nach einem Rücksetzer würde ich wieder aufstocken und das Spiel beginnt von vorn. Ich würde dann am Ende meiner Welle 3 wiederum Gewinne mitnehmen. Meine Wellen 1-2-3 wären in Pri´s Zählungen die Wellen A-B-C seiner Welle 4.

Unterm Strich wird der Markt die Richtung bestimmen und damit werden Pri und ich unweigerlich am Ende bei der gleichen Zählung enden, weil der Markt selbst alle ungültigen Zählungen ausschließt und es kann von enormem Vorteil sein zu Wissen, was (noch) nicht passieren wird und sich dann entsprechend im Markt zu positionieren.

Und das bringt mich wieder zu den Regeln. Solange Pri und ich klare eigene Regeln haben, was in welcher Situation zu tun ist, kann eine noch so falsche Analyse oder hier Zählung dennoch profitabel oder zumindest nicht verlustbringend gehandelt werden. Wenn wir uns beide an unsere eigenen Regeln halten, dann können wir beide Gewinn machen und das gilt auch für alle anderen Handelsansätze ;)
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Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #119
OFFLINE   PriNova

Wer sagt mir aber daß Punkt 3 nicht iii ist ? (sozusagen oben angelegt...)


Im Grunde ist das auch so, dass Wellenende 3 mit iii. anknüpft. Die Welle 3 würde dann aber mit Welle v. weiterführen. In meinem Chart habe ich nur eine Tendenz vorgelegt, wo Welle 3 tatsächlich enden könnte. Dafür kann man z.b. die Fibonacci-Projektion anwenden, was unter den EW'ler auch sehr verbreitet ist.
Copyright © 2008-2016

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  #120
OFFLINE   DaBuschi

Dafür kann man z.b. die Fibonacci-Projektion anwenden, was unter den EW'ler auch sehr verbreitet ist.


Hierzu mal ein schönes Beispiel.

Auf dem Bild hab ich mal eine Zählung durchgeführt. Die Oberwellen sind die blauen Wellen 1-2-3-4-5, wobei die Wellen 1, 3 und 5 sich jeweils wieder in 5 Wellen unterteilen.

Die Welle 1 unterteilt sich hierbei in die Unterwellen 1-2-3-4-5, wobei sich die Welle 3 wiederum in die Wellen i-ii-iii-iv-v unterteilt.

An die Ausdehnung der Welle 1 hab ich das Fibo-Retracement in rot angelegt und das Tief der Welle 2 angesetzt. Um es leichter zu unterscheiden zu können, habe ich hier das Fibo in schwarz gewählt. Welle 3 nimmt oftmals eine Ausdehnung von 161,8% der Welle 1 an. Dies ist hier erfüllt, da sich die Welle 3 auch bis dorthin schön zu Ende zählen lässt (siehe Wellen 1-2-3-4-5), wobei sich Welle 3 wiederum in fünf Unterwellen i-ii-iii-iv-v ausdehnt. Von der EW-Technik lässt sich also Welle 3 komplett fertig zählen.

Welle 4 unterteilt sich in 3 Unterwellen a-b-c, wobei Welle b hier eine überschießende Welle ist. Es kann sein, dass Welle c der Welle 4 bereits beendet ist, da sie bereits über 100% der Welle a zurückgelegt hat. Maximal darf sie sich bis zu 161,8% ausdehnen. Wenn der Kurs also unter 1.4585 fällt, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die a bereits die komplette Welle 4 darstellt und damit das letzte Hoch bereits die Welle 5 war. Aber danach sieht es momentan noch nicht aus. Die Welle 4 hat aber alle Voraussetzungen erfüllt, um fertig gezählt werden zu können.

Bleibt noch die abschließende Welle 5. Die Welle 5 nimmt oftmals die 100%- oder 61,8%-Ausdehnung der Welle 1 an(grünes Fibo-Retracement). Wenn die Welle 4 also bereits fertig ist, können problemlos von hier an Kurse um die 1,50 erreicht werden. Ich habe dies mal schemenhaft durch die roten Linien verdeutlicht.

Was man auf diesem Bild auch schön sieht, ist, dass die Welle 1 so ziemlich pipgenau um 61,8% von der Welle 2 retraced wurde und das zeigt schön, wie man EW handeln kann.

Welle 1 bildet sich aus und wenn Welle 2 dreilwellig bis zum 38,2%-Retracement fällt, gehen wir eine Position mit einem Stopp unter dem Start der Welle 1 ein. Hier wären wir long @ 1.4180 mit SL 1.4040. Ein Stopp von 140 Pips. Wir gehen bei der Welle 3 von einer Ausdehnung von 161,8% der Welle 1 aus, was hier auch geschehen ist. Somit beträgt unser Kursziel 1.4750. Das sind 570 Pips Gewinn, bei 140 Pips Risiko. Das CRV betrug demnach 4 (570 Pips /140 Pips).

Was man bei diesem Ansatz dazu sagen muss, ist, dass der Einstieg beim 38,2%-Retracement ein antizyklischer ist, weil wir uns vermeintlich in einer Welle 2 abwärts befanden. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt keine Anzeichen für ein Drehen der Kurse und sind somit long in eine Abwärtsbewegung. Wie man jedoch an dem CRV sehen kann, kann man diesen Trade viermal machen, dreimal verlieren (3x 1R) und nur einmal gewinnen (1x 4R) und trotzdem mit einem Gewinn (1R) nach Hause gehen.

Deshalb ist es auch unwichtig, ob man immer die richtige Zählweise hat, solange man nur weiß, was an welcher Stelle zu tun ist.

Mein Regelsatz für diese Situation ist also:

Ich muss eine Welle 5-wellig zählen können (entweder auf oder abwärts). Die Korrekturwelle muss 3-wellig auf das 38,2% Retracement korrigieren. Steige ein beim Berühren des 38,2% Retracements mit SL Beginn der vorangegangenen 5-Wellen-Struktur. Trage vom Tief/Hoch der Korrektur 161,8% der Welle 1 ab und setze dort Deine Zielmarke. Das sind klare Regeln, die Risikomanagement, Moneymanagement, klare Einstiegsdefinitionen und Ausstiegsdefinitionen haben und einen positiven Erwartungswert dazu. Das ist es, wovon ich in meinen vorangegangenen Beiträgen gesprochen habe. Dies hilft mir, dumme und unsinnige Trades zu verhindern. Nicht immer, aber immer öfter.

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