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BGP-Kiss baut sich eine Startegie oder doch Strategie?

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162 Antworten zu diesem Thema

  #61
OFFLINE   BGP-Kiss

Nachtrag
8:20Uhr
Faszinierend.
Um 7:10Uhr war ich mit-40 Pips auf dem Account um 8:20Uhr hab ich mit +5 Pips geschlossen, es scheint zwar als ob er doch noch weiter runter kommt, aber BGP-Kiss war mal wieder viel zu Nervös. Wie war das, 1. Ziel ist nichts zu verlieren und das 2. erst gewinnen  ;D
Erstaunlich.

So nun aber echt genug, schon wieder ne halbe Stunde untätig ins Land gezogen.
Vorallem ja echt doof... ich fiebere mit einem Demo Account mit... soviel zum Effizienten Arbeiten.

Bis denne.
BGP-kiss

Dateianhang

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  #62
OFFLINE   PriNova

Hallo BGP-KISS,

da Du nun einen Schritt vorwärts getan und verstanden hast, dass man einen Plan braucht und man sich nur noch in den allerwertesten treten muss um das TUN zu tun. der nächste Schritt.

So wie ich Dich verstanden habe, hast Du geplante Ziele, wo eine offene Position schliessen soll um im Gewinn zu sein und wo sie schliessen soll um im verlust zu sein. TP und SL. Damit Du davon wegkommst vor dem Schirm zu sitzen und zu bangen, wenn die Position im Plus ist, dass sie wieder ins Minus rutschen könnte und du deshalb voreilig schliesst, einfach den TP und SL setzen. Bildschirm ausmachen und den restlichen Plänen nachgehen, die am Tage noch anstehen. Und diesen Trade erstmal vergessen.
Du kannst den Markt eh nicht steuern und daher auch nichts an deiner offenen Position mehr ändern ausser ihn zu schliessen, was aber dein C/R (Chancen/Risiko) - Verhältniss verändert. Denk mal nach. z.b Du hast ein CR von 1:1 oder 50Pip TP und 50Pip SL und Du schliesst immer voreilig deine Positionen im Plus, so kann bei einem SL dieser Verlust nicht so schnell wieder reingeholt werden.

Grüße

PriNova
Copyright © 2008-2016

Als Nomade quer durch Europa. Bei Interesse auch Hausbesuche 😉

  #63
OFFLINE   BGP-Kiss

Moin Moin

Bildschirm ausmachen und den restlichen Plänen nachgehen, die am Tage noch anstehen. Und diesen Trade erstmal vergessen.
Du kannst den Markt eh nicht steuern und daher auch nichts an deiner offenen Position mehr ändern ausser ihn zu schliessen, was aber dein C/R (Chancen/Risiko) - Verhältniss verändert.


Jo, das wird noch ein ganzer Happen Kopf zerbrechen werden.
Irgendwo weiß ich aber nicht wo anfnagen mit MM und RM.... Momentan haperts schon beim ZM  ;D
Bildschirm aus dachte ich auch schon, deswegen Abends die Trades, schlafen gehen... und morgends schauen, denn wie hast du so schön gesagt....
"Man kann den Markt eh nicht beeinflussen"
und verrückt machen bringt auch nichts...
Nur, ich finde ein SL von 50 bzw 100 fast schon zu Eng, sicherlich ist richtig das man bei TP von 20 -50 länger braucht um ein Minus wieder auszubügeln, doch läuft man gar nicht so oft ins SL wenn man den Markt einfach Atmen lässt und eben lieber mal eine Supergau von 200/300 Pips hinnimmt?
Wenn man bei EUR/USD in den letzten 6 Handelstagen nicht beim Höchsten Tageskur und beim tiefsten Kurs rein wäre, hätte man nicht Einmal im Minus schließen müssen.
Ein Shorttrade vom 5. Oktober wäre heute evtl schon kein Minus Trade mehr wobei der Kurs schon bei 1,500 stand. Dann wären nach Gebühren und so immer noch nicht soviel kaputt wie wenn ich 100 Pips im Minus realisiert hätte....(Margin Call ausgeschlossen)
Ok, nicht gleich darauf festnageln... das sollte mal genauer beobachtet werden aber vom Prinzip her ist es schon so.
Ich hab von einem gelesen der steht bei EUR/USD wohl noch bei 1,3800 Short, die Prognosen der "super Analysten" sehen aber schon einen weitaus tiefern Kurs.
Nun wohl auch wieder eine Wahrscheinlichkeits Frage.wobei 1000 Pips echt Havey sind.
Und fallls ein Move wirklich mal 200-300 Beträgt... kommt es natürlich auch immer drauf an in was für ener Bewegung, bzw Formation usw aufkommt, beim GBP/USD sind die Bewegungen natürlich riesig... wobei es bei einem andern Pair vielleicht nicht mehr so enorm wäre und man mit einer korrektur rechnen könnte.
Laut dieser Elliot Wellen Theorie bewegt sich der Markt ja eh in Wellen also ist die Wahrscheinlichkeit das er nochmal was zurück kommt doch eher höher, oder hab ich das auch falsch verstanden???

Und so einen gau 1/2 mal im Monat kann man ja eher verkraften.... anstatt täglich mehrmals ausgestoppt zu werden. Denn unterm strich ist es wohl die gleiche Summe. Wobei Enge Stops wohl öfters kreifen.

Was denken denn die anderen darüber? Seh ich das zu Naiv?

Oh Mann ich könnt mich ärgern... < was tut man denn dagegen.
EUR/USD ging durch die 1,4700... wäre ins TP ich saß heut morgen mit nem engen SL und einem erweiterten TP hab aber dann doch recht schnell bei +5 Pips geschlossen... dumm!
Blöd, Psyche... PUNKT.
Und dann die Angst wegen den verlusten wenn man sieht das der Markt erst in die andere und dann doch wieder in seine gedachte Richtung lief...

Liebe Grüße
BGP-Kiss

  #64
OFFLINE   BGP-Kiss

PS:

Ich weiß das meine obige Behauptung sehr Provokant ist, und möchte euch hiermit einladen darüber zu sprechen bzw zu disskutieren.
Vielleicht meine Gedanken dazu wieder zu zerstreuen und mir vielleicht zu helfen.
Doch bevor ihr das tut, und über meine nicht vorhandenen Blonden Haare disskutiert, möchte ich euch bitten eure Charts anzuschauen, wie oft ihr wirklich einen Trade im Minus hättet schließen müssen wenn ihr ihn über einen längeren Zeitraum laufen lassen hättet, bzw wo man noch was retten hätte können.
Natürlich auch unter Berücksichtigung des weiteren Chart verlaufes das man irgendwo die Reisleine hätte ziehen müssen. BZW auch des Pairs.

Ich weiß auch das ein hätte, wäre, wenn an der Börse nichts zählt und die wenigsten wirklich in die Zukunft schauen können.
Doch wäre es nicht so das man vielleicht mal 200- 300 Minus hätte aber über einen kurzen Zeitraum weniger verluste?

Ich möchte jetzt keine Mathematischen Excel wie auch immer blabla, denn das berücksichtigt die Psyche des Menschen in keinster weise.
Stichwort "2+2=5-1" oder "Stoploss ist das a und o beim Trading" < wobei man hier ganz klar wieder eine Frage draus basteln könnt ist Forex, Rohstoff und Index trading das gleiche wie Aktien?

Liebe Grüße
BGP-Kiss

  #65
OFFLINE   forex35

wie man es mittlerweile von mir gewohnt ist,werde ich mich eher den psychologischen und philosophischen antworten widmen.
strategen gibt es genügend an board,die das notwendige in passende worte fassen können.

also beim thema stops würde ich sagen,deine gedanken sind völlig rational und auch nicht naiv...
es sind die normalen gedanken,die man erstmal hat,wenn man mit traden anfängt.
das problem ist nur,daß der markt (zumindest aus meiner sicht) völlig anders betrachtet werden muss als der rest der welt :)

alles,was im normalen leben richtig,sogar lebensnotwendig sein kann,kann dich am markt den kopf kosten.

die ursache für die anfangsgedanken über stops und nicht stops oder weite stops ist,wie du schon richtig erkannt hast,der wunsch,nur gewinne und keine verluste realisieren zu wollen.

und bei ersten betrachtungen gibt einem der markt ja auch fast immer recht...
sehr oft schickt er den kurs nach auslösen des stops wieder in deine richtung...oftmals nachdem er den stop nur knapp überschritten hat.
also signalisiert mein ratio mir erstmal:stops sind doof...ignoriert aber völlig,daß wir mit hebelprodukten arbeiten,die das risiko um ein vielfaches potentieren.

aber was auf keinen fall aufgehen kann,ist die idee,bei targets um 20 pips den gau von 200-300pips als risiko einzugehen.
hier kommt wieder die mathematik ins spiel.
bei einem verhältnis 20/200 brauchst du zehn! gewinntrades,um nur einen einzigen verlust auszugleichen.
kein problem? klar,dauert ein wenig,aber kann man aufholen...denkt man am anfang....
aber was,wenn 4 trades hintereinander schiefgehen? dann musst du 40! trades positiv abschliessen,um den verlust von gerade mal 4 fehlentscheidungen wettzumachen.
und um damit null auf null aufzugehen,hast sogar dein risiko im geld noch erhöhen müssen...

und jetz kommt das interessante,wenn man nochmal die psyche befragt...warum will ich keine stops?weil ich keine verluste realisieren will...
aber die psyche ist sehr hinterlistig und meister der manipulation ;)
sie bringt dich dazu,sehr hohe verluste zu realisieren,mit dem argument,den kleinen verlust zu realisieren,wäre nicht notwendig...
und was macht deine psyche wohl,wenn der kurs bei minus 180 pips ist?

sie wird dir nicht sagen: "zieh die reisleine"
sie wird süssholz raspeln,sie wird dir bei kerzenschein und einem guten glas wein zärtlich ins ohr flüstern:"schau auf den chart,wir sind kurz vor einem widerstand,der kurs muss jetzt dann drehen.willst du es so kurz vor der wende riskieren,daß du ausgestoppt wirst?gib dem trade noch ein wenig luft zum atmen,erhöhe deinen stopkurs nochmal."

und du wirst nachgeben,und wirst den chart paralysieren,wenn das minus plötzlich 400 pips beträgt....
und du wirst nach jeder kerze denken:2 jetzt endlich ist es soweit,der kurs dreht...weiter kann er gar nicht..."

und die umkehrkerze wird kommen,und du wirst denken,alles wird gut...nun gehts wieder in deine richtung....dabei war es nur eine kurze korrektur,und statt mit einem blauen auge und 120 pips miese endlich rauszugehen aus dem trade siehst du plötzlich ein minus von 832 pips und verbringst die weitere zeit mit beten,was aber nichts nützt,weil der margin call trotzdem kommt :)

So wie ich Dich verstanden habe, hast Du geplante Ziele, wo eine offene Position schliessen soll um im Gewinn zu sein und wo sie schliessen soll um im verlust zu sein. TP und SL.


ich vermute mal so ins blaue,daß es eben daran auch hapert.es sind keine wirklich geplanten ziele,in die dann auch vertraut wird.
anfangs setzt man ja stops und limit eher nach dem motto,na ja 30 pips sind ein netter gewinn,da setz ich mal mein TP.

mit plan hätte man seinen TP ja eher nach der chartbetrachtung gesetzt...weil irgendwo widerstand oder support zu erwarten wäre oder ähnlich....

also laut meinem zwischenbericht sind also 2+2 vielleicht auch 9-5  :)
Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #66
OFFLINE   DaBuschi

PS:

Ich weiß das meine obige Behauptung sehr Provokant ist, und möchte euch hiermit einladen darüber zu sprechen bzw zu disskutieren.
Vielleicht meine Gedanken dazu wieder zu zerstreuen und mir vielleicht zu helfen.
Doch bevor ihr das tut, und über meine nicht vorhandenen Blonden Haare disskutiert, möchte ich euch bitten eure Charts anzuschauen, wie oft ihr wirklich einen Trade im Minus hättet schließen müssen wenn ihr ihn über einen längeren Zeitraum laufen lassen hättet, bzw wo man noch was retten hätte können.


Noch was retten können, klingt nach Hoffnung und Hoffnung ist an der Börse ein schlechter Ratgeber.

@Forex35 hat Deine Gedanken als nicht naiv bezeichnet. Ich muss da teil widersprechen. Du gehst nach dem KISS-Motto ran und versuchst es deshalb mit einfachen Gedankengängen. Dieser Ansatz als solches ist nicht naiv, Deine Schlüsse sind es schon. Bevor ich deshalb auf die von Dir oben formulierte Aufgabe eingehe, möchte ich Dir kurz etwas zum KISS-Prinzip erzählen.

Das KISS-Prinzip rührt, wie Du selbst weißt, daher, dass es viele Leute da draußen gibt, die mit Wissen dermaßen überladen sind, dass sie sich das Leben und das Trading zu kompliziert machen und ihren Chart mit hunderten Indikatoren beladen. Einige von Ihnen schaffen es irgendwann, profitabel zu werden, weil es Ihnen gelingt, ihr massives Wissen zu filtern und feststellen zu können, auf welche Komponenten es wirklich ankommt. Sie haben ein Wissen, was für 1.000 Trader reicht und reduzieren es auf ein System oder einen Ansatz, der für sie selbst funktioniert, weil sie vieles probiert haben und oft gescheitert sind. Sie haben sich also auf einfache Dinge reduziert und befolgen damit die KISS-Strategie. Das Wichtige hierbei ist - sie haben einen Ansatz, der für sie selbst der richtige ist. Für sie selbst und niemand anderen. Der zweite wichtige Punkt ist - sie hatten sich ein Wissen angeeignet, dass sie durch KISS reduzieren konnten. Sie hatten also eine breite Basis von der ausgehend, sie die für sie selbst wichtigen Komponenten herauspicken konnten.

Das naive an Deinem Ansatz ist also, zu meinen, dass Du bereits in der Lage bist, etwas zu vereinfachen. In meinen Augen fehlt es aber an der nötigen Erfahrungen und am nötigen Wissen. Um erfolgreich zu werden, wirst Du deshalb in meinen Augen nicht drum herumkommen, den schmerzvollen Weg zu gehen, den zumindest die meisten Trader gehen müssen.

Nun zu Deiner Aufgabe. Ich mache mir die Mühe nicht, die Charts anzuschauen und auszuwerten, wie oft ich mit einem blauen Auge davongekommen wäre, wenn ich ohne SL gehandelt hätte.

Dazu eine kleines Beispiel. Angenommen ich bin im Dax im März bei 3.600 Punkten Short gegangen. Ich habe keinen SL gesetzt. Der Dax stand im Hoch bei 5.900 Punkten. Mit ein bisserl Glück fällt der Dax nochmal unter 3.600 Punkte und dann komme ich mit dem besagten blauen Auge davon. Bis dahin ist mein Nervenkostüm aber derart ausgereizt, dass ich wohl direkt bei 3.599 Punkten rausgehe. Ich habe also einen Punkt Gewinn gemacht und war zwischenzeitlich 2.300 Punkte im Minus. Ist das sinnvolles Trading?

Mit dieser Einstellung wirst Du übrigens nie ein vernünftiges RM und MM hinbekommen. Anderes Beispiel. Ich bin im Dax im März bei 3.600 Punkten short gegangen und habe einen SL von 100 Punkten gesetzt. Ich wurde also bei 3.700 Punkten ausgestoppt. Ein Verlust von 100 Punkten. Da ich immer nur 1% meines Kapitals riskiere, habe ich 1% verloren. Da ich von Short überzeugt bin, habe ich zwischendurch noch 2 weitere Trades gemacht. Auch hier hab ich verloren. Ich habe also 3% verloren. Kürzlich habe ich einen weiteren Versuch gestartet und bin bei 5.800 Punkten gut in den Markt gekommen. Den Stopp habe ich über dem letzten Hoch bei 5.891 gesetzt. Ums rund zu machen, hab ich einen SL von 100 Punkten gewählt und der SL liegt bei 5.900 Punkten. Jetzt nehmen wir an, dass der Markt wie im ersten Szenario ohne Stopp wieder auf 3.599 Punkte fällt. Ich würde dann von 5.800 Punkten ausgehen 2.201 Punkte gewinnen. Da 100 Punkte bei mir 1% meines Kapital entsprechen, entsprechen 2.201 Punkte Gewinn 22,01%. Da ich durch Trades zwischendurch 3% verloren habe, bleiben mir unterm Strich knapp 19% Gewinn über. Ist halt doch schon ein bisserl mehr, als ein läppischer Punkt. Und mein Nervenkostüm hat auch sehr viel weniger gelitten.

Was Dir in Deiner Betrachtung und Deinen Trades fehlt, ist ersten ein vernünftiges Level für Deinen Stopp und auch ein vernünftiges Kursziel. Du hast die EW-Theorie als Begründung genommen, dass Kurse in Wellen verlaufen und daher immer wieder zurückkommen. Du machst hier den selben Fehler, wie bisher schon so oft. Du versimplizierst eine Sache, ohne ausreichende Informationen zu haben. Die Kernaufgabe der EW-Theorie ist es, das massenpsychologische Verhalten an den Märkten in die jeweiligen Wellenmuster zu packen.

Das ein Markt in Wellen verläuft, kann Dir jeder halbwegs interessierte Börsianer erzählen. Da brauchts keine komplexe EW-Theorie zu ;)

So. Jetzt hast Du wieder ein bisserl Futter, dass es erstmal zu verdauen gilt. Und ein guter Rat von meiner Stelle - beschäftige Dich mal ernsthaft mit RM und MM und nutze Dein ZM mehr dazu, Dich auf die wichtigen Dinge beim Trading zu konzentrieren ;)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #67
OFFLINE   FX-trader

Das KISS-Prinzip rührt, wie Du selbst weißt, daher, dass es viele Leute da draußen gibt, die mit Wissen dermaßen überladen sind, dass sie sich das Leben und das Trading zu kompliziert machen und ihren Chart mit hunderten Indikatoren beladen. Einige von Ihnen schaffen es irgendwann, profitabel zu werden, weil es Ihnen gelingt, ihr massives Wissen zu filtern und feststellen zu können, auf welche Komponenten es wirklich ankommt. Sie haben ein Wissen, was für 1.000 Trader reicht und reduzieren es auf ein System oder einen Ansatz, der für sie selbst funktioniert, weil sie vieles probiert haben und oft gescheitert sind. Sie haben sich also auf einfache Dinge reduziert und befolgen damit die KISS-Strategie. Das Wichtige hierbei ist - sie haben einen Ansatz, der für sie selbst der richtige ist. Für sie selbst und niemand anderen. Der zweite wichtige Punkt ist - sie hatten sich ein Wissen angeeignet, dass sie durch KISS reduzieren konnten. Sie hatten also eine breite Basis von der ausgehend, sie die für sie selbst wichtigen Komponenten herauspicken konnten.


:welldone: :welldone: :welldone:

Nachtrag
8:20Uhr
Faszinierend.
Um 7:10Uhr war ich mit-40 Pips auf dem Account um 8:20Uhr hab ich mit +5 Pips geschlossen, es scheint zwar als ob er doch noch weiter runter kommt, aber BGP-Kiss war mal wieder viel zu Nervös.


Dann schalten dein softwahre aus und kukparr stunde später , wenn du feste SL und Tp + richtige eisatz (MM) hast kann niks schlimes pasiren .

Den Kurs leuft nicht immer gleich im plus es kann eine weile dauern.
Wenn du das nicht im grif krigst dann wirst du auf dauer verliren .






Gier führt zu Armut !!!

Von mir gepostete Signale, stellen keine Aufforderung oder Empfehlung zum Handel dar und für daraus entstehende Verluste, kann ich keine Haftung übernehmen.

  #68
OFFLINE   BGP-Kiss

Einen schönen Guten Morgen in die Runde,

Vielen Herzlichen dank Forex35 und Dabuschi für eure tollen Antworten. Würde mich freuen wenn sich noch mehr dazu Äußern würden.

Forex35, ich find es schön das du bestätigst das es wohl "ganznormale" Gedankengänge sind die ich als Anfängerin noch habe, das scheint ja schon mal der Blick auf den richtigen Weg zu sein.

Dabuschi, das was du über mich und meine Gedanken bzw Vorgehensweise sagst stimmt. Sicherlich fehlen mir viele viele Grundlagen um für KISS die richtigen schlüsse zu ziehen.
Wenn ich ehrlich bin, ich hab da was Angst davor. Liest sich vielleicht doof, ist aber so.
Ich sehe denn Sinn nicht dahinter, ähm nicht falsch verstehen, aber wenn man so manche Boabchtet, sie haben etwas was Ansatzweise funktioniert... nehmen das nächste dazu und wieder das nächste und so kommt es das User in anderen Foren die 1000 Bücher und 5000 Beiträger verfasst haben aufgeben, unddas was Ansatzweise funktuioniert wird nicht weiterverfolgt bzw Ausgearbeitet.
Ein Bekannter Trader (bzw aus einem Forum) der täglich seine Trades Postet die Buntesten Charts Zeichnet über 34 000 Beiträge geschrieben hat, gibt offen und ehrlich zu das er noch nie den großen durchbruch hatte, bzw täglich ums überleben kämpft und wohl wieder Arbeiten gehen muß.. usw.
Ich frage mich woran das liegt. Solche Leute beherrschen die Theorie, aber nicht das Trading. Viele tun so als ob sie bescheid wissen, sind aber am Ende gaunso schlau wie ich.

Sicher muß ich noch viel viel lesen, Gedanken Sortieren, hoff da auch auf hilfe von anderen Usern und Tradern.
Und vor allem einen Plan Erstellen.
Wo wir wieder beim RM und MM sind.

Ich würde gerne auf die einfachen Atmungen setzen, muß nicht den super Move von 200 Pips haben, will in kleineren dafür Konstanten Dimensionen denken.
Sicher immer nur 20 Pips rauszuholen und dann ein SL von 200Pips zu haben passt nicht zusammen. Doch ein SL von 50 Pips ist zu klein.
Die 20 Pips sind aber wahrscheinlicher abzugreifen alleine durch die Atmungen des Marktes.
Irgendwelche Vorschläge ohne das ganze zusehr in die Höhere Mathematik abwandern zu lassen?
Ich bin davon überzeugt das Trading nicht kompliziert ist, man macht es sich nur oft zu kompliziert. Denn der Kopf und die Gier versperren einem den Blick auf das einfache.

Ok, Techniche Analyse, das fängt aber ja schon damit an das man in unterschiedlichen Timeframes unterschiedliche Trends hat. News, Korrekturen und viele viele andere Marktteilnehmer mit andere Psyche usw mit rum kreuchen und fleuchen. Denn Glück ist vielleicht ein viel höhere Faktor als die TA.
Warum ich der Meinung und Querdenker bin? Würde die TA funktionieren wären mehr als nur 5% Erfolgreich, Psyche hin oder her, da würde jeder seinen Bildschirm zu machen und sich über die Millionen freuen. Denn MM und RM sind zwar auch ein sehr großer Faktor der mit rein spielt aber auch das ist zu lernen wenn man TP, SL und Bildschirm aus mit einfliesen lässt sicherlich.

Man muß die TA, RM, MMund Psyche unter kontrolle bekommen, Glück und Geduld haben ohne sich darauf zu versteifen und zu verrennen.
Vielleicht mehr über MM und RM machen als über TA. Auch wäre es vielleicht interessanter oder gar wichtiger nach den Psychischen hintergründen zu fragen als nach der TA zu gehen?
Forex35 war´ s glaub ich der sagte, läuft der Markt in die Richtung weil es Trader so Analysiert haben und eine Formation deshalb auftaucht oder aus Wirtschaftlichen Ereignissen?
MasterBo schrieb ziemlich am Anfang vom Thread er hat sich bevor er angefangen hat sich mit dem Markt auseinander zusetzen ein Automatisches Handelssytem gesucht.... IT Programmierer können den Größten schnickschnack Programmieren, wenn die TA funktionieren würde mit all seinen 1000 Indikatoren, gäbs dieses auch. Soweit ist die Technik von heute schon.

Was sind denn eure Vorschläge das ganze zu Sortieren?

Liebe Grüße
BGP-Kiss

Ps: die Erfahrung von Gestern hat gezeigt geduldig zu sein,( momentan -20 Pips) ich Poste nachher noch meine trades von Gestern.



  #69
OFFLINE   DaBuschi

Ich würde gerne auf die einfachen Atmungen setzen, muß nicht den super Move von 200 Pips haben, will in kleineren dafür Konstanten Dimensionen denken.
Sicher immer nur 20 Pips rauszuholen und dann ein SL von 200Pips zu haben passt nicht zusammen. Doch ein SL von 50 Pips ist zu klein.
Die 20 Pips sind aber wahrscheinlicher abzugreifen alleine durch die Atmungen des Marktes.
Irgendwelche Vorschläge ohne das ganze zusehr in die Höhere Mathematik abwandern zu lassen?
Ich bin davon überzeugt das Trading nicht kompliziert ist, man macht es sich nur oft zu kompliziert. Denn der Kopf und die Gier versperren einem den Blick auf das einfache.

Ok, Techniche Analyse, das fängt aber ja schon damit an das man in unterschiedlichen Timeframes unterschiedliche Trends hat. News, Korrekturen und viele viele andere Marktteilnehmer mit andere Psyche usw mit rum kreuchen und fleuchen. Denn Glück ist vielleicht ein viel höhere Faktor als die TA.
Warum ich der Meinung und Querdenker bin? Würde die TA funktionieren wären mehr als nur 5% Erfolgreich, Psyche hin oder her, da würde jeder seinen Bildschirm zu machen und sich über die Millionen freuen. Denn MM und RM sind zwar auch ein sehr großer Faktor der mit rein spielt aber auch das ist zu lernen wenn man TP, SL und Bildschirm aus mit einfliesen lässt sicherlich.

Man muß die TA, RM, MMund Psyche unter kontrolle bekommen, Glück und Geduld haben ohne sich darauf zu versteifen und zu verrennen.
Vielleicht mehr über MM und RM machen als über TA. Auch wäre es vielleicht interessanter oder gar wichtiger nach den Psychischen hintergründen zu fragen als nach der TA zu gehen?
Forex35 war´ s glaub ich der sagte, läuft der Markt in die Richtung weil es Trader so Analysiert haben und eine Formation deshalb auftaucht oder aus Wirtschaftlichen Ereignissen?
MasterBo schrieb ziemlich am Anfang vom Thread er hat sich bevor er angefangen hat sich mit dem Markt auseinander zusetzen ein Automatisches Handelssytem gesucht.... IT Programmierer können den Größten schnickschnack Programmieren, wenn die TA funktionieren würde mit all seinen 1000 Indikatoren, gäbs dieses auch. Soweit ist die Technik von heute schon.


Es gibt sie, die einfachen Systeme, die funktionieren und langfristig Geld verdienen. Allerdings kann es den meisten nicht schnell genug gehen, also werden diese Systeme verändert, verworfen, was auch immer. Ich schließe mich da nicht kategorisch aus.

Der Punkt ist der. Ein System braucht einen Edge - einen Vorteil gegenüber dem Markt. Es muss schlicht und einfach profitabel sein. Ein einfaches System, dass in den Markt geht, mit SL 20 Pips und TP 50 Pips wird eine Trefferquote von unter 50% haben, weil die Wahrscheinlichkeit einfach in die Richtung tendiert, den SL eher zu treffen als den TP. Auf Dauer wird sich hier sicherlich herauskristallisieren, dass man bei immer gleichem Einsatz unterm Strich bei 0 rauskommt (so nach ca. 100.000 Trades sollte man eine statistisch signifikante auswertbare Größe erreicht haben). Fakt ist, dass es aber Kosten gibt. Man zahlt entweder Gebühren oder den Spread. Unterm Strich verliert man also. Wenn man dann noch MM und RM anwendet und immer 1% riskiert, dann ist man sehr schnell pleite, weil ein Gewinner einen Verlierer nie komplett ausgleicht. Einfaches Beispiel. Ich riskiere 50% meines Kapitals und kann 50% gewinnen.

Ich fange mit 1.000€ an und riskiere 500€. Ich verliere und bin bei 500€. Jetzt riskiere ich wieder 50% also 250€. Diesmal gewinne ich. Ich hatte einen Gewinner und einen Verlierer und stehe bei 750€. Unterm Strich hab ich verloren, obwohl meine Statistik ausgeglichen aussieht. Gleiches geschieht, wenn ich erst gewinne und dann verliere. Ich gewinne und bin bei 1.500€ und riskiere dann aufgrund des höheren Kapitals 750€ also wieder 50%. Ich verliere und lande auch hier bei 750€ und habe damit weniger als am Anfang.

Jetzt drängt sich natürlich die Frage auf, warum RM und MM anwenden, wenn es mich doch immer verlieren lässt. Ganz einfach, weil es sicherstellt, das man nie pleite geht. Es gibt bei allem Vor- und Nachteile. Ein guter Trader stellt aber zuerst einmal sicher, dass er am nächsten Tag noch traden kann und nimmt deshalb in Kauf, dass RM und MM auch Nachteile mit sich bringt.

Zurück zum Thema. Einfach Systeme können profitabel sein, zu einfache Systeme nicht. Einfache Systeme sind profitabel, aber nicht sehr profitabel. Das bedeutet, dass man über 20 oder 30 Jahre durch den Zinseszinseffekt zwar sehr viel Geld verdienen kann, aber man wird auch Durststrecken haben und die wenigsten haben das Durchhaltevermögen und Vertrauen (oder vielmehr Kenntnis über die Schwächen des Systems), um dies durchzustehen. Siehe mein FASS-System.

Deshalb versuchen viele sich im diskretionären Trading oder kopieren die Ideen anderer, weil es ja bei denen funktioniert. Aber der 34.000-Beiträge-User ist ein gutes Beispiel. Er hat bis heute nicht erkannt, dass der heilige Gral in ihm selbst ist. Er/sie kopiert anderer Leute Systeme, versucht diese zu optimieren, scheitert, findet etwas neues und erkennt dabei nicht, dass er/sie einfach einen Ansatz finden muss, der für ihn/sie funktioniert. Dafür bedarf es der Anwendung von KISS und der Minimierung des vorhandenen Wissens auf das, womit man sich selbst wohlfühlt.

Es gibt Trader denen macht es nichts aus. Verlustphasen durchzustehen, wo sie bis zu 80% ihres Geldes verlieren, nur weil sie danach enorme Gewinne einfahren. Ein anderer kann bei soetwas nachts nicht schlafen. Wohlfühlfaktor halt. Aber aus einem User, der enormes Wissen hat, dieses aber nie für sich selbst zur Anwendung bringt, zu schließen, dass es der falsche Weg ist, sich dieses Wissen anzueignen, ist in meinen Augen der falsche Ansatz. Dieser User ist nur einer von Millionen. Diesen als Regelfall zu nehmen, wäre wie, wenn ich eine Verluststrategie als heiligen Gral hinstelle, nur weil ein riesiger Gewinntrade dabei war.

Ich muss nochmal hervorheben, dass es absolut notwendig ist, sich unnötiges Wissen anzueignen, um erstmal in die Lage zu kommen, die für sich selbst wichtigen Dinge nach dem KISS-Prinzip herauszufiltern. Das geht nur über Erfahrung, Probieren und Scheitern und nie aufgeben.

Du schätzt Meinungen einiger User hier an Board, unter anderem meine. Wenn Du PriNova´s Ansatz mit meinem vergleichst oder den von Forex35, so wirst Du feststellen, dass wir wahrscheinlich sehr oft, die selben Ansätze verfolgt und Strategien probiert haben, nur um am Ende völlig unterschiedliche Strategien zu traden. Diese Strategien sind aber Strategien, die zu uns passen. PriNova könnte nie so traden wie ich und umgekehrt ich auch nicht wie er, weil wir uns beide nicht wohlfühlen würden. Deshalb kann es durchaus sein, dass er short geht und ich long und wir dennoch beide dabei gewinnen. Aber wir sind Dir in diesem ganzen KISS-Prozeß um Jahre voraus. Ich würde nicht behaupten, dass ich schon am Ende bin. Ich werd es wohl in 20 Jahren noch nicht sein, denn es gehört auch zum Trading-Geschäft, immer offen für Neues zu sein und seinen Erfolg immer zu hinterfragen und nie als gegeben hinzunehmen. Das ist in jedem anderen Geschäftsfeld aber auch so. Stillstand bedeutet Rückschritt.

So, ich leg mich wieder hin ;)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #70
OFFLINE   stony

@ DaBuschie:

Das ist die Quintessenz der Trading-Philosophie schlechthin. Prima formuliert, jede weitere Diskussion überflüssig, gratuliere! :welldone::welldone:

@ BGP-Kiss:

Tipp: such dir eine einfache Strategie, z.B. die pinbar von shorty, und trade nach diesen Regeln. Mach deine Erfahrungen, sauge Forex-Wissen von außen ein, optimiere mit der Zeit deine Strategie, so dass sie dir taugt. Zuviel Diskussion und Meinungsaustausch lenkt nur ab.

Grüße und happy pipsing -Stony
Sommerzeit gefährdet Ihre Gesundheit!

(aktueller chronobiologischer Erkenntnisstand)

  #71
OFFLINE   BGP-Kiss

Huhu

Dabuschi: ich hoffe das mein Geschreibsel dich nicht so geplättet hat das du direkt wieder ins Bett gegangen bist ;-)

Stony: Lengt zwar ab, regt aber auch an;)
Ich weiß nicht warum alle nur über TA und soweiter reden... die Psyche und gedanken sin din meinen AUgen genauso wichtig.

Was Dabischu schriebt stimmt, keine frage, mein Weg ist noch weit.. aber ich hab auch Zeit.
Und seine Rechnung könnts ja auch nicht deutlicher machen.
Nur kommt ja jetzt die Frage, wie könnte man es denn anders machen???
Jetzt wird von CR und haste nicht gesehen gesprochen, aber da liegt ja oft mals das weitere Problem, einstiege gibt es genug, doch ist ei Richtiges SL bei 50 Pips, holt der Markt da nicht viel zu oft hin aus, und sollte man nciht manches einfach aussitzen?
Wie habt ihr es denn für euch geregelt????

So nun zu meinen Trades von Gestern.
EUR/GBP> +15 Pips, wäre ins TP, ich saß aber davor, und durch Marktschwankungen. Gier und meinem doofen Kopf dann schnell zu gemacht.
GBP/USD> +20 Pips, heute Nacht ganz anständig ins TP gelaufen, alles schön.

Durchatmen.
EUR/USD.... > Supergau... hab ich glaubich schon mal erwähnt., oder...
also Momentan bei -80 Pips kein SL... ich habs den ganzen Vormittag, waren ja kaum Bewegungen, beobachtet, das näheste was er wieder kam war -30 Pips, ich hab überlegt ob ich zu machen soll... doch dan kam die Masochistin in mir zum Vorschein, ich wollte warten, und werde es auch weiterhin tun, uns war/ist klar das heute noch mit weiteren großen Bewgeungen zu rechnen ist.
Ich saß vorhin vor dem Rechner und hab mir überlegt wie es sich wohl anfühlt wenn anstatt -8Eur -800Euro da stehen... wie es wohl ist seine Gewinne davon schwimmen zu sehen, ... das es ein beschixxx Gefühl ist brauch ich keinem von euch zu sagen.
Der Erste Verlusttrade seit... 4 Wochen. naja der 7 Pip bei USD/JPY nicht mitgerechnet.
Ich frag mich was ich tun würde wenns ein Echt GeldKonto wäre, doch kann man es mit einem Demoaccount überhaupt vergleichen.
Ich hab beschlossen das TP weg zu machen... wobei ich daran im Moment eh nicht mehr glaube und einfach mal warte... bis Freitag und dann schaue wo EUR/USD steht. Wobei dies einfach mal meine Gefühle anregen soll, *räusper, ihr wisst schon wie ich es meine.
Hätte man ein Echtes Konto, würde man sicher anders Handeln, doch eigentlich fieber ich auch schon genug mit meinem Demoaccount rum.
Demoaccounts sind ja schließlich zum testen da.

Liebe Grüße
BGP-Kiss


  #72
remon

Das es nie so ist kannst du einfach nachprüfen. Einfach Chart in Excel importieren und ausrechnen wieviel
Prozent Bullcandels und wie Bearcandels sind. Selbst über 16000 Bars wird das keine 50:50 Verteilung geben...


hi tjpld,

bin leider noch so ein richtiger excellaie. kannst du mir vielleicht irgendeine leichter zugängliche quelle aufzeigen, bei der ich in kürzerer zeit selber in der lage wäre solche analysen durchzuführen??

  #73
OFFLINE   TJPLD

Nein wüsste nicht wie das sonst gehn sollte ohne ein bisschen eigenen aufwand.

  #74
remon

Nein wüsste nicht wie das sonst gehn sollte ohne ein bisschen eigenen aufwand.


ja is klar ;D :D

ich meinte auch eigentlich eine gute einstiegsliteratur, die so alles bis zu diesen fähigkeiten lehrt.





  #75
OFFLINE   DaBuschi

Ich weiß nicht warum alle nur über TA und soweiter reden... die Psyche und gedanken sin din meinen AUgen genauso wichtig.


Alle reden von TA, weil die TA einem die Möglichkeit bietet, die eigene Psyche auszuschalten, weil die TA klare Regeln vorgibt. Wenn X, dann tu dies oder jenes.

Psychologie ist der Grund, warum wir einen Markt haben. Gier und Angst. Du hast es selbst geschrieben. Marktteilnehmer sind getrieben von Gier und Angst und machen genau deshalb Fehler. Lediglich eine Minderheit schaut auf einen Chart und ist bereit je nach Entwicklung entweder Long oder Short zu gehen. Desweiteren kann man auch Nachrichten und Fundamentales komplett ignorieren, wenn man nach TA handelt.

Großer Fehler, den viele Anfänger machen, basiert auf der Annahme, dass Nachrichten Kurse machen. Es ist aber genau andersum, denn Kurse machen Nachrichten. Manche brauchen Jahre, um das zu verstehen. Manche verstehen´s nie. Auf jeden Fall bilden sich Anfänger eine Meinung, wohin sich ein Kurs entwickeln müßte und betrachten dabei die fundamentalen Daten. Problem ist, dass Fundamentalanalyse sehr langfristig ausgelegt ist und sich auch nur langfristig niederschlägt. Getrieben von Gier wollen wir doch aber lieber heute als morgen Geld verdienen, also machen wir kurzfristige Trades basierend auf einer langfristigen Analyse. Das passt einfach nicht zusammen. Man vermischt hier unterschiedliche Zeitebenen und somit wird das Trading trotz guter Intention zum Glückspiel. Alternative - TA.
  • Rainbowtrader gefällt das
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #76
OFFLINE   forex35

@stony
in gewisser weise hast du natürlich recht,aber ich denke,gerade am anfang ist es wichtig,den kontakt zu anderen tradern zu haben,um sich überhaupt mal einigermassen zurecht zu finden und anhaltspunkte zu bekommen,was insgesamt wichtig ist,und was ich an infos rausfiltern muss.
der regelfall ist ja der,man wird irgendwie auf forex aufmerksam,irgendwann eröffnet man mal ein demokonto...aber man hat ja erstmal nicht viel plan,von dem,was da abläuft.
und nur mit den infos,die man auf der broker homepage liest,ist es ja noch nicht getan.
dazu kommt,daß das gros der infos in englisch verfügbar ist,und viele englisch gar nicht sprechen,oder schwierigkeiten haben,die fremdsprachlichen infos ohne mißverständnisse zu deuten.

und gerade die diskussion und der meinungsaustausch ist doch der grund,warum man hier in der forex-fabrik landet.
es gibt eben auch hier verschiedene ebenen der kommunikation.für den einen sind nur parameter für einen EA wichtig,für den anderen sinds die strategien,die vorgestellt werden und dann versucht,nachzutraden,und für BGP-Kiss ist es eben auch wichtig,gewisse sachen aus anderen perspektiven zu beleuchten und zu schauen,wie andere es sehen und wie es für sie selbst am besten aussieht.

@DaBuschi
viel hinzufügen gibts zu einem solch informativen beitrag eigentlich nicht :)
aber ich such noch nach dem haar in der suppe:) ,ich geh jetzt erstmal essen


Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #77
OFFLINE   TJPLD


Nein wüsste nicht wie das sonst gehn sollte ohne ein bisschen eigenen aufwand.


ja is klar ;D :D

ich meinte auch eigentlich eine gute einstiegsliteratur, die so alles bis zu diesen fähigkeiten lehrt.





Naja schmeiss halt Excel an und spiel mit rum das Programm erklärt sich eigentlich von selbst.
In einer Stunde kannst du das.

  #78
OFFLINE   stony

@ forex 35

Schon richtig, das mit den Anregungen und Diskussionen. Aber das bringt jemandem, der ganz am Anfang steht, nicht sehr viel. Da fehlt schon mal die Terminologie, die Fachbegriffe usw. DaBuschi hat völlig Recht - man muss sich erst mal selber in die Materie reinwühlen, sei es per learning by doing (hart, aber effektiv), Fachliteratur (empfehlenswert) oder sogar Seminare (Vorsicht, sind oft nur Verkaufsveranstaltungen). Optimal wäre es nach meiner Erfahrung, von einem Profi direkt an die Hand genommen zu werden und mal ein paar Tage mit ihm zusammen ganz konkret zu traden. So. Und wenn man sich dann fit fühlt, alleine loszutraden, dann kann man auch mal in den Foren gucken, was die anderen so machen. Aber die Hauptsache ist schließlich das Traden. Man kann in den Foren furchtbar viel Zeit verlieren - und dabei manchen aussichtsreichen Trade versäumen. Das ist sicher auch ein Grund, warum es in den Foren oft relativ still ist!

Guz Nächtle,Stony

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Sommerzeit gefährdet Ihre Gesundheit!

(aktueller chronobiologischer Erkenntnisstand)

  #79
OFFLINE   BGP-Kiss

Huhu

Dabuschi, wenn es so ne Bewertung gäbe würde ich hinter deinem letzten Beitrag 5 Sternchen setzen und mich bedanken.

Warum spricht man so selten über so was?
Oder ist das nur meine Denkweise die nach so Infos sucht?

Stony, nimms mir bitte nicht übel, aber mal ganz ehrlich, warum? Und Vorallem was?
Welche Fachbegriffe muß ein Trader können, welche Terminologien?
TA, nach Ross , Voigt, oder ist Murphy besser? Oder hilft Graham bei Forex?
Gut PIP, LOT und Umrechnung, eine Strategie fürs MM und RMsollte man sich auf alle Fälle aneignen. Doch mein MM und RM kann mir keiner vorgeben das muß ich selber für meine Denke entwickeln.
Bollinger Bänder, Pivot daran Orientier ich mich nicht also muß ich auch nicht wissen wie man sie berechnet.
Wie die TA Formationen sind finde ich in jedem Billigen Buch, und wie schon gesagt der Chart lässt sich nicht in Linien sperren.
(Erstaunlich wie oft man in Foren liest, ist meine Linie so richtig eingezichnet?)
Denn jeder liest seine Linien wieder anders, der eine schaut nach doppelt Tops während der andere nach Morningstars ausschau hält.

Sorry wenn das bißchen schroff klingt, aber ich weiß nicht was du meinst?
Erklär es mir bitte.

Bei mir kams noch nicht an, was bringt es mir wenn ich dem viel belesen Herrn der knapp 35000 Beiträge verfasst hat über die Schultern schaue?
Ab wann kann man einen Erfolgreichen Trader bennen?
Hol ich nicht viel mehr aus dem Austausch mit anderen Tradern und ihrer Denkweise, da der Markt mehr aus Psychologie= Menschen als aus TA besteht.
Die Bücher von Ross kosten mehrere Hundert Euro, dort befindet sich der Heilige Gral auch nicht drin, den find ich bei mir.
Und den findet man nur in dem man Testet und Infos aufsaugt, doch welche sind die richtigen?
Ich kann mir keine Strategie von XY aneigenen da ich meinen eigenen Kopf und Emotionen habe, ich kann versuchen hilfe zu finden meine Gedanken zu Sortieren aber aus Trading eine Wissenschaft werd ich nicht machen.

Ich kann schauen wo Hensel und Gretel ihre Fehler machen und aufpassen diese nicht nochmal zu machen,doch lernen tu ich´s erst wenns mein Fehler war.

Ok wie komm ich zu meiner denke,
Ich hab 2 Monate, was ja ich weiß nich keine Zeit ist, Demo getradet, nach, Trendlinie, Flaggen, SL von 50 Pips, News, zu den Markteröffunungszeiten, wenn das obere Bollinger Band den Chart berührt hat, wenns ein Squeez gab, wenn der SMA mit dem Volumen und und und. So dann hab ich einen Strich gezogen und gesagt so wird es nichts.
Demo war im Minus, hab mir meine ganzen Trades angeschaut.
Danach den Nackten Chart, und meine ganzen diebstähle aus Foren und Bücher, entspricht in etwa.... 7,13 MB (7.480.867 Bytes) noch mal durch und Quer gelesen.

Mal keine Copyright beachten
"Trade bis zur 1. Wiederstandszone laufen lassen, gewinne realisieren!
Ggf mit stopp loss nachziehen, manche ersehen das mit 2/4 Bars/Candels o. ähnl."

Wenn ich mich nicht Täusche waren dies Dabuschis Worte, im James16 Thread
Worte wi:e der Markt braucht Raum,muß aus dem
"Selbst wenn der Kurs in die Kuddelmuddel-Zone reinläuft, kann er problemlos jederzeit in diesem Bereich wieder drehen und gegen uns laufen"

Da wusste ich ich muß meine Denkweise vom Grund auf überdenken. Erst dacht ich auch Daytrading mit TA und Aktien an Fundamental Analyse lernen, doch das ist Quatsch, XY Konto wäre nicht von 5000 auf 3000 geschrumpft wenns daran läge.
Bollinger und Fibonacci werden mir nicht helfen, sie sind als Orientierung so gut wie ein Hammer oder ein Marabuzo,
Sie geben mir nur Wahrscheinlichkeiten vor, und die Wahrscheinlichkeiten erkennt Adam am Trend, Nikolaus am Doppeltop und Romeo in den Sternen. Doch der Markt er kann drehen und gegen einen laufen genauso wie in die Richtige Richtung.
Ich denke das Gefühl für den Markt muß man bekommen, sich eine Wahrscheinlichkeit erstellen die mit der eigenen Psyche passt.
Viel mehr über RM und MM Regeln, und viel viel mehr über die Denkweise der anderen Trader als über Pivot lernen.
Du kannst noch soviel Theorie wissen, doch die Entscheidungen treffen zuviele andere, und der eigene Kopf muß wissen wie er dann handelt.

Wie Dabuschi oben schrieb man kann veruschen mit TA seine Psyche auszutricksen,
aber nicht die der anderen.

So, wünsche allen noch einen schönen Abend.
Liebe Grüße
BGP-Kiss


  #80
OFFLINE   forex35

klar kann man in foren zeit verlieren,aber man kann das alles m.E genausowenig pauschalisieren wie es pauschale strategien gibt,die für jeden trader erfolgreich anwendbar sind.

so wie es sehr unterschiedliche trader typen gibt,so gibt es auch verschiedene lerntypen.
der eine lernt mehr,wenn er sich theoretisches wissen aneignet,der andere lernt nur,wenn er es vorgemacht bekommt,der nächste ist der learning by doing typ,andere verlieren die lust am lernen und nehmen den stoff nicht auf,wenn es nur trockene fachbücher zu lesen gibt  usw...
und wenn jemand wie BGB-Kiss z.b den weg einer offenen diskussionsrunde wie hier aktuell für sich als hilfreich empfindet,sehe ich das als ok an und sehe keinen grund,es in frage zu stellen.
wie ich aus ihren posts entnehme,beschäftigt sie sich ja auch schon mit den basics.
und ganz ehrlich,soooo viele definitiv wichtige fachbegriffe gibt es nun auch nicht,als daß man die nicht nebenbei auf die reihe kriegt:)

versäumen tue ich persönlich durch foren nichts...wenn ich selber trade,wird weder in foren geschrieben,noch gechattet etc...
meine beteiligung hier ruht ja auch eher darauf,ähnlich wie bei BGB-Kiss,primär nicht nur die strategische,sondern auch die psychologische seite des tradens zu betrachten.
es gibt aber z.b. auch leute,die finden es klasse,während des tradens mit anderen zu chatten,um zu analysieren und meinungen zu vergleichen.
wäre für mich persönlich gar nix..

@DaBuschi
ich hab das haar gefunden ;)


Alle reden von TA, weil die TA einem die Möglichkeit bietet, die eigene Psyche auszuschalten, weil die TA klare Regeln vorgibt. Wenn X, dann tu dies oder jenes.
Psychologie ist der Grund, warum wir einen Markt haben. Gier und Angst. Du hast es selbst geschrieben. Marktteilnehmer sind getrieben von Gier und Angst und machen genau deshalb Fehler.


ich denke nicht,daß TA die psyche ausschalten kann.
sonst wären trader relativ schnell reich.TA ist eher der versuch,ängste und unwägbarkeiten unter kontrolle zu bekommen.
denn die gier bekommt man nicht dadurch in den griff,daß man charts anhand technischer analyse besser analsysieren kann.
man muss ganz im gegenteil noch sehr aufpassen,daß diese tatsache nicht zum bumerang wird.
je erfolgreicher man die TA beherrscht und je mehr erfolg man mit dem handel nach diesen regeln hat,desto eher ist man bereit,die vorsicht in ein paar schwachen momenten bei seite zu lassen und erhöhte risiken einzugehen.

und dann kommen da ja noch das übersteigerte ego,der ehrgeiz,der stolz,die ungeduld,die zweifel und sonstige unzulänglichkeiten der menschlichen psyche,die es zu bändigen gibt.

edit: war ich wieder zu langam.

.......... dort befindet sich der Heilige Gral auch nicht drin,den find ich bei mir.


und bingo :)
zumindest ich sehe das auch so.und was die analyse betrifft,stimme ich dir vom grundgedanken auch zu.
insgesamt ist der markt in sich einfach ein chaotisches system,und jeder sortiert und ordnet das chaos,daß er sieht,auf eine andere,seine eigene weise.
wichtig ist,daß man ein gefühl für die massenstampede,also den trend bekommt...denn mit dem kopf gegen die wand rennen tut im trading genauso weh wie im wahren leben ;)

Viel mehr über RM und MM Regeln....
da bist du an einem wichtigen punkt.mal wieder ne kurze sinnbildeinblendung;)

du kannst bei 1000$ im account mit einsatz von 100$ 20$ gewinn machen,du kannst auch 213$ oder das doppelte machen.
du kannst aber genauso gut mit denselben 100$ einsatz 1000$ verlust machen und dein account ist leer.

und dazu möchte ich nochmal einen wichtigen satz von DaBuschi hervorheben:

Noch was retten können, klingt nach Hoffnung und Hoffnung ist an der Börse ein schlechter Ratgeber.


Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.



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