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BGP-Kiss baut sich eine Startegie oder doch Strategie?

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162 Antworten zu diesem Thema

  #101
Detreda

Hallo BGP-KISS, wenn du deinen Kontostand bei der Oanda-Demo anpassen möchtest, kannst du das tun, indem du oben auf Konto klickst und dann Geldtransfer. Hab ein Bild dazu angehängt.

Habe ein paar deiner Postings gelesen. Möchte sie nicht bewerten, aber einige Anmerkungen seien erlaubt.

Mit dem Vorsatz alleine, es KISS zu halten, wirst du keinen Erfolg haben, wenn du nicht auch wirklich eine Strategie entwickelst, die erfolgreich ist. Auch wenn du keine Lust hast, dir Indikatoren anzuschauen: Ein bisschen was tun muss man schon für den Erfolg. Finde das Setup heraus, das dir zu erfolgreichen Trades verhilft. Suche danach in unterschiedlichen Märkten. Nicht jeder Indikator, der zu dir spricht, funktioniert in jedem Markt gleich gut.

Ich verstehe deine Aversion gegen Volatilität nicht. Warum nicht einfach 30 Pips aus einer 100 Pip-Bewegung mitnehmen?

Nachts traden hat seine Vorteile, wenn man ein Währungspaar nimmt, bei dem ein Teil aus dem asiatischen Raum stammt. Ansonsten hast du eher Zufallstreffer und vor allem bei Oanda unverschämte Spreads.

Nutze das Demokonto dazu, den Erfolg deiner Strategie für Einstiege zu testen. Deine Marktfähigkeit hingegen kannst du daran nicht erproben. Demo fühlt sich ganz anders an als Geld. Mach doch einfach ein Konto bei Oanda auf, wenn du dich auf der Oberfläche wohl fühlst, schiebe 100, 500 oder 1000 Euro drauf und arbeite damit.

Womit wir bei einem ganz wichtigen Thema wären. Arbeit. Trading ist nichts, was man eben mal so nebenbei macht. Es ist tatsächlich Arbeit. Deshalb finde ich den Begriff Verdienst auch wesentlich treffender als Gewinn.

Schreibe meinetwegen einen EA, aber kaufe keinen. Jeder, der eine Strategie entwickelt, macht das aus seinem eigenen Bewusstsein heraus. Gekauftes hat eine Seele, die man nicht nachvollziehen kann. Also wird man auch nicht die richtigen Punkte ändern, wenn es nicht zum gewünschten Ziel (also Verdienst) führt. Ein selbst entwickeltes System versteht man und kann es daher im Zweifelsfall immer wieder adjustieren und erfolgreicher machen. Bei Oanda böte sich fxspyder an.

Ich habe in einem anderen Thread in diesem Forum („Ein komplett beknacktes Vorhaben“) bereits unter Beweis gestellt, wie schwierig es ist, trotz (nach Selbsteinschätzung) großer Tradingerfahrung bestimmte Ziele zu erreichen. Habe mich auf Fehlersuche begeben und das Hauptübel ausgemerzt. Und siehe da: Plötzlich klappt es.

Das gleiche wünsche ich dir auch. Bleib stark und lerne!

Gruß, Detreda



Dateianhang



  #102
OFFLINE   forex35

Womit wir bei einem ganz wichtigen Thema wären. Arbeit. Trading ist nichts, was man eben mal so nebenbei macht. Es ist tatsächlich Arbeit. Deshalb finde ich den Begriff Verdienst auch wesentlich treffender als Gewinn.


das ist natürlich so richtig,um beim trading zum ziel zu kommen,bedarf es einiges an grundarbeit.
wobei ich es schade finde,daß im regelfall diese tatsache immer so absolut formuliert wird,daß der allgemeine tenor im netz immer so klingt,als ob es ein ding der unmöglichkeit sein sollte,als quasi feierabend-freizeit-trader "nebenbei" erfolgreich sein zu können.

man liest wirklich in diesem zusammenhang auch oft sätze wie:"ich kann sowas gar nicht machen,weil ich arbeite und deswegen keine zeit dafür habe."
aber es ist doch durchaus möglich,eben auf höheren timeframes ab 4h ebenso seine strategie zu finden,so daß man im besten fall grad mal morgens,mittags oder abends trades setzen muss und dann ne kontrollrunde macht,ob die setups weiterhin gegeben sind,stops auf BE ziehen etc.

Ich habe in einem anderen Thread in diesem Forum („Ein komplett beknacktes Vorhaben“) bereits unter Beweis gestellt, wie schwierig es ist, trotz (nach Selbsteinschätzung) großer Tradingerfahrung bestimmte Ziele zu erreichen. Habe mich auf Fehlersuche begeben und das Hauptübel ausgemerzt. Und siehe da: Plötzlich klappt es.


ich denke,gerade für unsere BGP-Kiss wäre es bestimmt sehr interessant,wenn du es ein wenig erläutern würdest,was die fehlersuche ergeben hat und wie du das übel ausmerzen konntest....

zum thema nachts traden noch ne anekdote von mir.
ich glaube,es war so ca 2007,und ich hatte einen meiner ersten 100$ realaccounts eröffnet.
TA war mir zwar von der theorie geläufig,aber mir fehlte die praktische erfahrung noch.und auf diesem account hatte ich eine zeitlang 4-5 paare der majors recht wahllos in angriff genommen,habe geschaut,in welche richtung sie sich ab 21 uhr GMT in der ersten halben stunde bewegt haben,und in diese richtung dann getradet.
jeweils mit einem microlot,ohne stop und ohne target.und ob man es nun glaubt oder nicht,wenn ich morgens zwischen 6 uhr und 6.30 uhr mich in den account eingeloggt habe,hatte ich bei schliessen aller trades in der regel zwischen 1.5 bis maximal 5 oder 6 prozent gewinn aufs kapital gemacht.

aber gleich dazu gesagt,das ist keine handelsempfehlung,ich habe auch keinerlei plan,ob das dauerhaft und auch im jahr 2009 noch funktionieren würde.
ich hatte diese technik damals nach einiger zeit verworfen,schlicht und einfach,weil ich zu oft verpennt hatte:) und wenn ich um halb acht oder um neun erst drin war,also london open oder pre-open schon aktuell war,dann waren meist zwei oder drei trades schon weit,weit im minus,und mit dem rest konnte man das minus dann nicht ausgleichen.

Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #103
Detreda

Hallo Forex35,

die Antwort nach den ausgemerzten Fehlern ist kurz und schmerzlos: Positionen verkleinert. Stark verkleinert. Meine Theorie, mit voller Ausnutzung der Margin bei einem 50er Hebel erfolgreich sein zu können, war der Schwachpunkt. Drei oder vier Fehltrades hintereinander sorgten so selbst bei engen Stops für zu hohe Verluste. Nicht vorhandene Stops sorgten mitunter innerhalb von Minuten für eine Halbierung des Kapitals. Mittlerweile trade ich die Muster mit sehr kleinen Positionen, die durchaus auch im Minus vergrößert werden können, so lange das Muster seine Gültigkeit noch nicht verloren hat und der Gesamtverlust nicht zu hoch wird. Die letzten 20 Handelstage hat mir dies 17 Tage im Plus und 3 Tage mit Minus gebracht. Wovon die drei Minustage 1,4 - 1,6 - 3,5 Prozent Verlust aufs Gesamtkapital bedeutet haben. Erlaubt sind 5 Prozent. Gesamtperformance 103 Prozent Plus. Geld, nicht Game. Damit kann ich gut leben. Noch ein bisschen Geduld, dann kann ich auch davon leben.

  #104
OFFLINE   BGP-Kiss

achtung fangfrage :) das ist eine frage,auf die man als mann nie eine antwort geben kann,mit der die frau zufrieden ist:)


Moin Moin,
aus dem Grund werd ich die Kommentare dazu auch nicht weiter kommentieren, würde nur zur Unsinnigen Disskusion ausarten,  ;D wollt einfach so mal wissen was die Männer hier im Forum so über Frauen und Trading halten.  ;D

Forex35, ihr dürft mich gerne Bibi, nennen ich find BGP-Kiss auch immer umständlich einzugeben, PS: steht aber nicht für Bianca. 8)

Und um bei mir so sachen wie Overtrading und , Oh schreck der Markt läuft gegen mich, max 4 Trades in 4 Pairs am Tag,
Es ist ja ein schwäche die bei jedem Trader bzw bei den Meisten auftaucht, mal wieder Psyche, und das ist etwas was ich denke, sollte man versuchen so schnell wie möglich auszuschalten.
Du hast das Unterbewusstsein erwähnt, ja man redet es sich schön, verschliest die Augen, doch am Anfang ist es normal, und da hilft Demo eben auch sich das nochmal durch den Kopf gehen zu lassen und vielleicht seine schwächen vor dem Echtgeld Trading kennen zu lernen,

. Möchte sie nicht bewerten, aber einige Anmerkungen seien erlaubt.

Immer immer, ich bitte sogar um Anmerkungen  ;D

Mit dem Vorsatz alleine, es KISS zu halten, wirst du keinen Erfolg haben, wenn du nicht auch wirklich eine Strategie entwickelst, die erfolgreich ist.

:D ich bin doch dabei, wie schon gesagt nach 4 Monaten ein System zu haben... hatten sicherlich die wenigsten Trader.



Auch wenn du keine Lust hast, dir Indikatoren anzuschauen: Ein bisschen was tun muss man schon für den Erfolg. Finde das Setup heraus, das dir zu erfolgreichen Trades verhilft. Suche danach in unterschiedlichen Märkten. Nicht jeder Indikator, der zu dir spricht, funktioniert in jedem Markt gleich gut.


Das ist das was ich gestern versucht habe zu erläutern, warum soll mir ein, 3, 19 Candle nicht genauso ein Guter Indikator wie 5 Linien die mir die sicht auf meinen Chart versperren?
Weißt du, ihr lernts mit Strichlein im Chart und ich eben ohne, könnte da der Lerneffekt nicht genau so gut sein?
Ein Indikator der mir den Durchschnitt der Vergangeheit zeigt, kann ein Candle genausogut sein wie ein SMA.
So wie in paar Kommentare zur Frauen frage waren, Frauen ist das zu hoch von der Mathematik her, und mir auch, steh ich dazu, wenn ich mir etwas anschaue und die logik dahinter nicht verstehe, brauch ich mich damit nicht beschäftige., Das hat nichts damit zu tun das ich mir die Arbeit die für Trading nötig ist nicht machen will, ich sage es ist nicht die nötige Arbeit die man fürs Trading braucht.  
Detreda, du hast in deinem letzten Posting geschrieben das du bald davon leben kannst, hast du alle 6000 Indikatoren durch?
Es ist doch eher für mich das richtige wenn mir etwas logisch errcheint als das ich versuch mir irgendwas beizubringen worin ich keinen Sinn sehe, und die Zeit 6000 Indikatoren durch zu arbeiten hab ich sicherlich nicht.
Vielleicht ändert es sich noch, aber im Moment bin ich immer noch der Meinung das Trading keine Mathematische Wissenschaft ist sondern eine Psychologische ist ;D
Und da setz ich neben MM und RM an.

Ich verstehe deine Aversion gegen Volatilität nicht. Warum nicht einfach 30 Pips aus einer 100 Pip-Bewegung mitnehmen?

Zum einen sind 30 Pips oftmals nur Atmungen, im Demotrading hatte ich es im 5 TF oft das der Martk in mein SL lief und danach doch wieder in meine gedachte richtungen. kann mir kein noch so guter Analyst erzählen er kann diese hohe Volatilität in die Richtige Richtung einschätzen.
Ich hab die ruhe für kleine Timeframes noch nicht.

Nachts traden hat seine Vorteile, wenn man ein Währungspaar nimmt, bei dem ein Teil aus dem asiatischen Raum stammt. Ansonsten hast du eher Zufallstreffer und vor allem bei Oanda unverschämte Spreads.

Ähm versteh ich nicht , warum macht es nur sinn wenn ein Asiatisches Pair dabei ist?
Findest du das das was ich die letzten 4 Wochen gemacht habe nur zufallstreffer waren?
Warum?
Das mit den höhren kosten ist natrülich ein gutes Arrgument, das andere ist aber das ich da mehr Gewinn raushol als am Tag, da zahl ich die höhren kosten gerne gleicht wohl dann wieder aus  ;D

Nutze das Demokonto dazu, den Erfolg deiner Strategie für Einstiege zu testen. Deine Marktfähigkeit hingegen kannst du daran nicht erproben. Demo fühlt sich ganz anders an als Geld. Mach doch einfach ein Konto bei Oanda auf, wenn du dich auf der Oberfläche wohl fühlst, schiebe 100, 500 oder 1000 Euro drauf und arbeite damit.

Ich merke aber jetzt schon wo meine schwächen sind, halt mir nicht vor das es um einen Demo account geht sondern versuch mich rein zu versetzen. Will mit dem Demo schon ein Ziel erreichen, wenn ich jetzt ein Echtgeld konto eröffne ist das Geld weg, soweit bin ich noch nicht und dieses Risiko werd ich noch nicht eingehen....

Schreibe meinetwegen einen EA, aber kaufe keinen. Jeder, der eine Strategie entwickelt, macht das aus seinem eigenen Bewusstsein heraus. Gekauftes hat eine Seele, die man nicht nachvollziehen kann. Also wird man auch nicht die richtigen Punkte ändern, wenn es nicht zum gewünschten Ziel (also Verdienst) führt. Ein selbst entwickeltes System versteht man und kann es daher im Zweifelsfall immer wieder adjustieren und erfolgreicher machen. Bei Oanda böte sich fxspyder an.

Ich habe in einem anderen Thread in diesem Forum („Ein komplett beknacktes Vorhaben“) bereits unter Beweis gestellt, wie schwierig es ist, trotz (nach Selbsteinschätzung) großer Tradingerfahrung bestimmte Ziele zu erreichen. Habe mich auf Fehlersuche begeben und das Hauptübel ausgemerzt. Und siehe da: Plötzlich klappt es.

Das gleiche wünsche ich dir auch. Bleib stark und lerne!

Gruß, Detreda


Also ein EA kommt für mich gar nicht in Frage, wieviele stürmen erstmal los lesen es gibt sowas wie EAs und, wie MasterBO schon sagte, man muß sich mit seinen Trades selber auseinandersetzen, und das vorallem am Anfang noch weitaus mehr.
Sehen viele in dieser EA geschichte den Heiligen Gral?
Na ich sag ja, das was du als Arbeit zum Trading ansiehst passt nicht zu mir.

Gesamtperformance 103 Prozent Plus. Geld, nicht Game. Damit kann ich gut leben. Noch ein bisschen Geduld, dann kann ich auch davon leben.

Na da drück ich dir ganz doll die Daumen das es besser funktioniert als dein Volkstrading.

Aber Forex35, da hattest du doch irgendwann mal einen ähnlichen Ansatz wie ich, warum hast du ihn dir nicht näher betrachten und versucht zu Optimieren wenn du gesehen hast das du nicht nur verluste hattest?

Liebe Grüße und allen ein schönes WE
BGP-Kiss


  #105
OFFLINE   forex35

hallo bibi (tippt sich wirklich leichter,danke dafür ;) )
mal kurz zu meinen "erleuchtungen" und erläuterungen,die ich hier so ablasse.
du hast mal gesagt,alle reden davon,aber keiner kann mir sagen wie ich da dran komm,an die psyche.
bei mir war es so,daß ich aufgrund meiner historie (eltern alkoholiker,früh zu hause ausgezogen,einige fehlentscheidungen im leben getroffen) gezwungen war,mich irgendwann intensiv mit mir selbst und meinen inneren motivatoren zu beschäftigen.bei mir war also der weg andersrum. erst die psyche kennengelernt und dann das traden.
was aber nicht zwangsläufig ausgeschlossen hat,daß ich nicht auch die üblichen fehler gemacht habe ;).
nur hatte ich eben den vorteil,daß ich die fehlerquelle schon kannte,und nicht mühsam erabeiten musste.

Das ist das was ich gestern versucht habe zu erläutern, warum soll mir ein, 3, 19 Candle nicht genauso ein Guter Indikator wie 5 Linien die mir die sicht auf meinen Chart versperren?
Weißt du, ihr lernts mit Strichlein im Chart und ich eben ohne, könnte da der Lerneffekt nicht genau so gut sein?
Ein Indikator der mir den Durchschnitt der Vergangeheit zeigt, kann ein Candle genausogut sein wie ein SMA.


also auch wenn mir die tradergemeinde gleich den vogel zeigt ;)
warum sollte es eigentlich nicht funktionieren? ich meine,die candlesticks sind ja von den reistradern entdeckt und entwickelt worden,gerade weil sie die stimmung des marktes relativ zeitnah visuell einfangen können.
und wenn jetzt ein trader-novize sich von anfang an speziell dem studium der candlestick technik widmet und alle anderen indis und stochastics etc ausblendet,dann lernt er genau genommen die königsklasse des tradings überhaupt...
trading on a naked chart :)

wobei auch in entsprechender fachliteratur mittlerweile hervorgehoben wird,daß die candlesticks in verbindung mit westlichen TA elementen eigentlich unschlagbar sind.
hierfür reichen aber dann auch unter umständen so simple anwendungen wie moving average (gleitender durchschnitt),unterstützung und widerstand oder einfache trendkanäle,was ja nun wirklich auch ohne grosse fach- oder mathematik kentnisse anwendbar ist.

und vor allem für trader,wie unsere bibi,wird es eine freude sein,die logik hinter den candlesticks zu ergründen.
denn wie gesagt,candles sind ja nicht einfach nur ein xy-indikator,sie sind die visuelle darstellung der marktpsychologie.

Vielleicht ändert es sich noch, aber im Moment bin ich immer noch der Meinung das Trading keine Mathematische Wissenschaft ist sondern eine Psychologische ist ;D


im grunde genommen ist es natürlich auch eine mathematische wissenschaft....aber das gros der mathematik können wir im prinzip beruhigt ausblenden,weil uns die technik den meißten mathestress abnimmt.

beispiel fibonacci:
ich wusste,wie man ein fibonacci retracement anlegt,und was es mir zeigt und welche vorteile ich daraus ziehen kann,lange bevor ich was über die berechnung von fibonacci`s zahlenreihen gelesen hatte.
mir hat es gereicht,daß ich visuell den sinn und zweck der retracements nutzen konnte,das warum hab ich mir dann mal aus langeweile an einem regentag angeschaut.

für die reistrader,die die candlestickcharts über jahre von hand erstellen mussten,war bestimmt auch noch ne menge mathe von nöten,aber heute clicke ich in meinen einstellungen auf "candle" und das wars.

der eigentliche,entscheidende schritt ist nun,und das wird dir,bibi,wahrscheinlich liegen und auch spass machen,die psychologie hinter den candles zu verstehen.

ich will das auch nicht als absolut darstellen,man sollte auf jeden fall immer für alle richtungen offen sein,nur stehe ich auf dem standpunkt,daß es durchaus ausreichend kann,wenn man das ganze minimalistisch angeht und sich von grund auf auf ein einziges fachgebiet spezialisiert.

und wenn du nun im laufe der zeit fur dich ein paar regeln findest,mit denen du klar kommst,diese regeln ein vernünftiges verhältis der wahrscheinlichkeiten von gewinn und verlusten beinhalten,dann sollte deinem erfolg eigentlich nichts mehr im wege stehen :)

ausser den üblichen verdächtigen,wie eben der gier,der ungeduld und was man so kennt  *smile*

was ja für dich momentan noch ein knackpunkt ist,ist wohl die ungeduld.grund dafür,die unsicherheit,ob deine gesetzten targets erreicht werden,und die angst,daß du verluste erleidest.
das solltest du nun lernen,diese dinge auszuhalten.auch wenns dir in den fingern juckt,bei 7 pips gewinn zu schliessen,lass ihn laufen und warte ab,ob er dein target erreicht.nur so gewinnst du das nötige selbstvertrauen,das du brauchst um nicht ständig an deinen eigenen entscheidungen zu zweifeln,und auch zu wissen,ob du deine targets nach den richtigen entscheidungen gesetzt hast.
das einzige,was zulässig ist bei diesem lernprozess,den stop nachziehen um die verlustrisiken zu minimieren.aber nicht zu eng.
wie du ja schon weisst,der trade braucht luft zum atmen....

zu meinem "nachtschicht-trading" ansatz,wie gesagt,ich hatte dann öfters verschlafen,und gewinnbringend war das tatsächlich nur,wenn man es morgens rechtzeitig geschafft hat,alle trades zu schliessen,da ansonsten immer zwei oder drei bei london-open extrem in die miese gelaufen sind.
(wow,mir fällt gerade mal auf,wie lang hier im thread die beiträge immer werden)
habe übrigens auch die 5 sterne bewertung abgegeben,und hoffe,daß wir hier noch lange und auch gerne kontrovers diskutieren werden.
Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #106
OFFLINE   BGP-Kiss

Uh, Forex35 du bringst mich in verlegenheit:-[

Aber du hast geschafft das in Worte zufassen wo ich eigentlich drauf hinauswill.
Wenn ich mich rein auf Candletrading trainiere, nur mit diesen arbeite und mir die arbeit mit diesen aneignen ist es genau das gleich wie wenn Waldino den Ichimoko und xy das arbeiten mit einem anderen Indikator lernt.

Man spricht beim nackten Chart Trading von der Königsklasse, des Tradings, genauso sagt man es aber auch über den Forex, doch, hey ich hab keine Ahnung was Knockouts sind, ich weiß nicht was ETF sind, aber ich muß es auch nicht wissen wenn ich an den Forex Markt gehe, *räusper, naja wie gesagt ich weiß nicht was es ist und denke einfach mal um am Forex zu Handeln muß ich es auch nicht wissen:(

Wenn ich mich aber nur auf das eine Fokusiere und und mich nur, so wie du sagtest diesem Studium widme, bekomm ich direkt für dieses ein Gefühl ohne mich mit XY zusätzlich auseinander zu setzen.
Viele Traden nicht nur Forex, sondern auch die Indexe und andere Rohstoffe, hab ich mich noch nicht mit auseinander gesetzt. Genauso hab ich bei Oanda auch nur 4 Pairs auf, und auf die will ich mich konzentrieren.
Aber ich würde fast behaupten das man FOREX EUR/USD nicht mit DAX trading gleichsetzen kann, gut einen reinen TA Trader zeigt mir jetzt auch den Volgel, doch diese Märkte unterliegen anderen Einfluß Faktoren, Fundamental wie Psychologisch. Das ich mir gut vorstellen könnte das die anders zu Traden sind.

Ich bin auch offen für andere Richtungen, doch man muß mit jedem Markt und Indikator lernen zu Traden, und ich hab mir den FOREX ausgesucht, viellicht geh ich auchso mehr auf die Psycho schiene weil Candles mir eben das Verhalten im Moment zeigen und nicht wie ein Moving Avverage das aus der vergangeheit.
"Es ist viel wichtiger zu wissen was Trader im Moment tun als das was sie in der Vergangenhet getan haben."

Liebe Grüße
Bibi

  #107
OFFLINE   forex35

Uh, Forex35 du bringst mich in verlegenheit:-[


ich bin mir keiner schuld bewusst ;)

Ich bin auch offen für andere Richtungen, doch man muß mit jedem Markt und Indikator lernen zu Traden, und ich hab mir den FOREX ausgesucht, viellicht geh ich auch  so mehr auf die Psycho schiene weil Candles mir eben das Verhalten im Moment zeigen und nicht wie ein Moving Avverage das aus der vergangeheit.
"Es ist viel wichtiger zu wissen was Trader im Moment tun als das was sie in der Vergangenhet getan haben."


wie gesagt,als ergänzung sind die westlichen indikatoren wie eben MA,tendkanäle und support/resistance nicht zu unterschätzen.

und man muss natürlich immer bedenken,die candles können zwar hilfreich sein,die aktuelle stimmung des marktes zu bestimmen,aber damit ist es noch nicht getan.denn wie auch bei allen anderen formen der TA ist die richtige deutung der charts nur die tür zum erfolg,und ohne den passenden schlüssel bleibt diese tür verschlossen.

und diesen schlüssel findet man nicht in der psyche anderer,sondern in der eigenen.wo es eben gilt,elemente wie z.b. gier,angst ungeduld,zweifel und andere innere motivatoren zu zähmen und in die richtige richtung zu lenken.

und DAS ist meines erachtens der wirkliche königsweg....

p.s.: ich hab auch keine ahnung von pulls und puts,knockouts und anderen spielzeugen...und mich interessierts auch nicht :)
ich habe ab und an mich mit öl,gold und dax versucht...aber jedesmal fürchterlich schiffbruch erlitten...
da müsst ich noch hart dran arbeiten,mich in diesen märkten zurechtzufinden.
(obwohl das auch hilfreich für forex sein kann,da es ja durchaus korrelationen zwischen devisen und dowund dax gibt.)
Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #108
OFFLINE   BGP-Kiss

Huhu

Danke Forex35, ich fnd schön das du so offen schreibst.

Den Königsweg, naja, mal klein Anfangen und stetig steigern  :D
Aber du hast schon recht, allein nur die Candles das funktioniert nicht, es sind soviele Komponenten die mir rein spielen, und man muß das ganze zwar mit einem Plan ,MM, RM, usw, aber auch mit einer Flexibilität, den Chart nicht auf linien einsperren,  sondern im Raum im Trend/-Kanal so wie in den Zonen lassen, und dies auch als Zonen und nicht enge Linein betrachten, denk ich.

Ich weiß nicht warum es schwierger sein soll den Forex markt als mit XY zu Handeln, und auch nicht weshalb nacktest Charttrading so hoch angesehen wird, alles muß man lernen.
Aber vielleicht bezieht sich die Aussage dahinter auch darauf das man erstmal erkennen muß das der Chart/Markt sich nicht auf linien einsperren lässt, das man ihm Raum für Bewegungen einfach auch lässt, viele sind da glaub ich zu versteift drauf.
Das man sein Auge darauf schult Formationen zu erkennen, ist wie bei Rätsel suchspielen, was seh ich als erstes, welche unterschiede gibt es. Auch das kann man Trainieren.

Man kann einiges auf den 1-4 Blick erkennen ohne das man sich direkt die Linien mit in den Chart zeichnet, doch mal ehrlich es gibt soviel Bunte Chartbildchen wo man den eigentlich Chart schon gar nicht mehr sieht vor lauter Indikatoren. Manchmal denke ich die Indikatoren müssen doch ihr Signal wieder aufheben.  ;)
Es gib eine Seite, ich weiß nicht ob ich die nennen darf, dort stehen die Pivot Punkte, die Gleitende Durschnitte von 5-200 und die Technische Indikatoren,
meistens ist die Seite Bunt mit kaufen und verkaufen durchwachsen, im Moment zeigen wohl: 8 Indikatoren kaufen, 13  verkaufen, und Neutral und Volumen an, zum Schluß steht Techniche Indikatoren Starker verkauf, MA kaufen, Ergo neutral. als Zusammenfassung.
Nimmt man diese ganzen dort aufgelisteten Indikatoren, bei großen Marktbewegungen,da war alles rot, zeigt verkaufen, gut ich short in den Markt, der Markt hat gedreht und kam so schnell auch nicht mehr zurück. Gut ich weiß nicht wie schwer man ein verkaufen anzeige von MA oder Stoch oder wie auch immer werten kann, irgendwie müssen die dinger sich ja immer kreuzen oder voneinander wegbewegen.
Also ich seh darin für mich der Beweis das sie für mich nicht wirklich was bringen.

Mal eine Frage an die Trader unter uns die auch Rohstoffe und DAX und CO Traden, legt ihr Veto ein wenn ich vermute das sie anders zuhandeln sind als der Forex?
Welche Erafhrungen habt ihr den gemacht?

Liebe Grüße
Bibi


  #109
OFFLINE   DaBuschi

Mal eine Frage an die Trader unter uns die auch Rohstoffe und DAX und CO Traden, legt ihr Veto ein wenn ich vermute das sie anders zuhandeln sind als der Forex?
Welche Erafhrungen habt ihr den gemacht?


Veto. Ein Chart ist ein Chart. Es ist egal, welches Underlying bzw. welcher Markt es ist.

Und eine Bitte habe ich. Du urteilst immer sehr hart über die Leute, die Indikatoren, Trendlinien oder Wellenzählungen verwenden. Ich halte es mittlerweile so, dass ich mir kein Urteil über Dinge erlaube, von denen ich keine Ahnung habe.

Wenn ich einen Handelsansatz sehe und dessen Stärken und Schwächen erarbeite und dabei feststelle, dass dieser Ansatz nichts für mich ist, dann hebe ich diese Schwächen auch hervor. Aber ich habe es hier schon oft gesagt, Du urteilst über Dinge, die Du einfach nicht beurteilen kannst.

Wenn es für Dich momentan nicht wichtig ist, dann ist das okay, aber ein Urteil setzt voraus, dass man sich mit etwas beschäftigt hat und es deshalb auch beurteilen kann. Alles andere ist ein Vorurteil und Vorurteil heißt nunmal Vorurteil, weil man ein Urteil fällt. beVOR man eine Sache wirklich beurteilen kann.

Viele Grüße
DaBuschi
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #110
OFFLINE   matsf

Ach DaBuschi, jetzt hast Du mir den schönen Satz genommen...

Chart ist Chart !! Punkt.
Sehe ich genau so wie Du. Weißt ja sowieso...;)
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #111
OFFLINE   BGP-Kiss


Und eine Bitte habe ich. Du urteilst immer sehr hart über die Leute, die Indikatoren, Trendlinien oder Wellenzählungen verwenden. Ich halte es mittlerweile so, dass ich mir kein Urteil über Dinge erlaube, von denen ich keine Ahnung habe.

Wenn ich einen Handelsansatz sehe und dessen Stärken und Schwächen erarbeite und dabei feststelle, dass dieser Ansatz nichts für mich ist, dann hebe ich diese Schwächen auch hervor. Aber ich habe es hier schon oft gesagt, Du urteilst über Dinge, die Du einfach nicht beurteilen kannst.

Wenn es für Dich momentan nicht wichtig ist, dann ist das okay, aber ein Urteil setzt voraus, dass man sich mit etwas beschäftigt hat und es deshalb auch beurteilen kann. Alles andere ist ein Vorurteil und Vorurteil heißt nunmal Vorurteil, weil man ein Urteil fällt. beVOR man eine Sache wirklich beurteilen kann.

Viele Grüße
DaBuschi


:-[ kommt das so rüber?  :-[
Ich möchte niemanden Bevorurteilen, wenn das so rüber kam, dann möchte ich mich dafür bei allen entschuldigen.
So waren meine Aussagen nicht gemeint.
Ich möchte nicht über die Leute Urteilen die damit arbeiten, um Gottes willen das steht mir gar nicht zu, lediglich meinen unmut über die Indikatoren, und reine TA, doch auch nur da sie für meine Denkweise und meine logik keinen Sinn ergeben- da ich sie mir eben angeschaut habe. natürlich nciht alle 6000.
Nur meine Denkweise darüber wollte ich dar legen, und versuchen zu zeigen wie dieses Urteil darüber zustande kommt.
Vielleicht andere nochmal zum nachdenken anregen.
Ich wollte damit niemanden angreifen, geschweige denn ein Urteil über jemanden fällen. Oder gar meine Meinung dazu aufzwingen- Sorry
Also falls mich da jetzt jemand missverstanden hat, bzw ich mich an einer Stelle Falsch ausgedrückt hab, tut es mir leid.

@ Dabuschi, Ich wollte niemanden zu nahe treten, Leute Urteilen hier auch über mich, ohne zu wissen wie lange ich mich mit was auseinander gesetzt habe, bevor ich beschlossen habe, einen großen Strich durch die Materie zu machen und es von vornherein auf "Keep it simple stupid" zu beschränken.
Vielleicht bringt 4 Monate Lang intensives testen, ja mehr wie sich 2 Jahre abends bißchen damit zu beschäftigen, und mir anmaßen zu behaupten das ich damit Erfahrung -oder gar mehr Erfahrung- hätte würde ich nicht tun, denn wer weiß wie lange und intensiv sich ein anderer mit irgendwas beschäftigt hat.
Und als ich sagte XY geht genauso noch planlos an die sache ran wie ich, mit ihm hatte ich PM Kontakt, da ist es kein Vorurteil, oder verurteilung, sondern einfach wissen.

Aber Ce la vie< so isch´s läbe
Vielleicht hab ich hier auch zuviel unruhe rein gebracht, tut mir leid.
Ich wollt/will hier keine hitzigen Disskusionen anzetteln, einfach mal bißchen austausch des Hintergrundes und nicht soviel Oberflächlichkeiten, wie man es überall zu lesen bekommt und wies überall statt findet.

Wünsch euch was.

Liebe Grüße
Bibi.


  #112
Detreda

Hallo BGP-KISS,

du schreibst "Vielleicht hab ich hier auch zuviel unruhe rein gebracht, tut mir leid."

Nein nein, das glaube ich nicht, eher Hilflosigkeit. Ich versuche mal, unverschämt ehrlich zu sein. Und dabei weder beleidigend, noch überheblich herüberzukommen. Subjektiv natürlich, denn objektive Wahrnehmungen gibt es nun mal nicht.

Also, du hast dich vier Monate intensiv mit der Materie befasst. Das ist gut. Und du hast Feuer gefangen. Das ist noch besser. Und glaubst, schon eine Menge gelernt zu haben. Das mag sein. Aber im Vergleich dazu, was du in den kommenden Jahren lernen wirst (falls du bei der Sache bleibst), war das bisher Gelernte ein Fliegenschiss.

Du bist gerade dabei, durch ein Schlüsselloch in eine dir bislang unbekannte Welt zu schauen. Mehr nicht. Das was du dabei bislang erblickt hast, macht dir Lust auf mehr. Die Option auf Verdienstmöglichkeiten, eine selbstbestimmte Existenz vielleicht oder auch nur auf ein finanzielles Extra hin und wieder. Aber so ist das mit Schlüssellöchern: Du kannst nie das gesamte Panorama, das sich bei geöffneter Tür bietet, auf einen Blick durchs Schlüsselloch sehen. Vielleicht ist das auch ganz gut so, denn sonst sähest du auf einen Schlag auch die dunklen Seiten dieser Welt, an die du dich gerade herantastest.

Womit wirst du es zu tun kriegen in dieser Welt?Mit Versprechungen und Selbstversprechungen, die enttäuscht werden, mit Gier und Angst, mit Euphorie und Verzweiflung. Das bist du. Du kriegst es aber auch mit Lug und Trug, mit falschen Fährten und Finten, mit Räubern und Killern zu tun. Das sind die anderen.

Weißt du eigentlich, mit wem du da in einen Ring steigen willst? Mit Day Tradern? Ach Quatsch, die sind eine periphere Erscheinung in der Finanzwelt. Du spielst in dem Sandkasten, in dem auch die großen Jungs buddeln. Notenbanken, institutionelle Anleger, Vermögensverwalter, Staatenbündnisse und kämpfende politische Lager. Due spielst mit Heuschrecken und Skorpionen, die so lange gemeinsame Sache machen, bis sie dir erst die Haare vom Kopf gefressen haben und dir dann den Gnadenstoß versetzen. Warum? Weil sie alle nur dein Bestes wollen: dein Geld.

Stell dir mal ein mittelalterliches Gelage vor: Oben im Festsaal sitzt der König. Der beißt als erster ab vom Braten, dann dürfen seine engsten Gefolgsleute ran an die Buletten. Die angebissenen Hühnerbeinchen werden von den hohen Herrschaften unter den Tisch geworfen. Hier darf sich das Gesinde satt essen. Dieses wiederum wirft den Rest auf den Burghof, wo das Volk die Knochen abnagt. Diese Knochen werden dann vor der Burgmauer entsorgt, wo die Aussätzigen und Bettler versuchen, noch ein letztes Fetttröpfchen von den ansonsten blanken Knochen abzulecken.

Genau hier, bei den Aussätzigen, bist du als Day Trader, der am Anfang steht. Du möchtest auch rein in die Festung, aber dir fehlt die Kraft, die geheime Strickleiter über die Mauer zu klettern. Du musst mehr von den letzten kleinen Fleischfasern ergattern. Und dazu musst du erst einmal stärker sein als die anderen um dich herum. Mach sie kalt! Das ist deine einzige Chance. Denn sonst machen sie dich kalt. Aber wie, wenn es nichts zu futtern gibt? Mach sie erst kalt, dann friss sie auf!

Ekelhafter Gedanke? Nichts anderes passiert Tag für Tag. Die Broker wissen genau, welche Kunden sie gegeneinander handeln lassen können und welche Kunden sie am Markt hedgen müssen. Als Newbie wirst du das Vergnügen haben, mit anderen Newbies zu kämpfen. Gegeneinander und das in einem Markt, der gegen dich ist. Denn die da oben müssen ja auch von was leben…

Es reicht nicht aus, einfach irgendwo ein Messer zu haben, man muss auch damit umgehen können, wenn du die anderen aus dem Weg räumen möchtest. Du sagst, du machst in Candles? Ha ha ha, sagt da der Trader auf dem Floor von GS. Der macht vielleicht auch in Candles. Aber nicht um zu sehen, in welche Richtung der Markt gehen könnte, sondern um festzustellen, in welche Richtung er den Markt schieben kann. Seine Candle ist immer besser als deine. Das Muster, die Trendlinie, die Welle oder der Durchschnitt, den die Big Boys im Visier haben, bestimmt den Markt. Oder was glaubst du, warum ein Laden wie GS seit Oktober 2008 (wie man sich erzählt) keine zehn Minustage hatte?

Eigentlich ist es völlig egal, nach welchen Strategien man am Markt arbeitet. Du kannst auch Würfeln. Gerade = long, ungerade = short. Vielleicht hast du ein gutes Händchen. Vielleicht auch nicht. Vielleicht ist der Hammer ja wirklich ein Hammer und die drei weißen Soldaten brüllen wirklich „Attacke“, vielleicht kommt nach nem 5er rauf und nem 3er runter auch tatsächlich der nächste 5er rauf usw. Vielleicht aber auch nicht. Dann war die ganze Analyse für die Tonne und der Markt will dich alle machen.

Die Punkte, die du auf deinem Demokonto eingefahren hast, sind nichts wert. Sie sind sogar verdammt gefährlich. Denn es liest sich so, als würdest du tatsächlich davon ausgehen, dass sie Erfolg widerspiegeln. Es liest sich auch so, als wärest du tatsächlich davon überzeugt, schon ein bisschen Ahnung vom Trading zu haben. Du hast gelernt, auf der Plattform den Sell- und den Buy-Knopf zu drücken. Mehr nicht. Zufällig ist da jetzt ein Plus bei rausgekommen. Oder vielleicht doch nicht nur zufällig?

Mach dir doch mal den Spaß und protokolliere deine Trades. „Bin am 9.NOV um 11.23 Uhr long in EUR/USD, weil die Candle im 15er dieses oder jenes gesagt hat. Mein Stop liegt dort, mein Gewinnziel dort. Vermutliche Dauer des Trades zwei Stunden.“ Ist eine gute Methode zur Selbstüberprüfung, denn (wie du ja selbst zum Thema sagst) der Mensch neigt letztendlich zum Selbstbetrug und wertet einen offensichtlichen Fehltrade, der nur aus Zufall ins Plus läuft, als Erfolg. Also: Wie erfolgreich bist du wirklich? Willst du das herausfinden? Dann los!

Gruß! Detreda


  #113
Detreda

Veto. Ein Chart ist ein Chart. Es ist egal, welches Underlying bzw. welcher Markt es ist.


Hallo Da Buschi. Veto ;-)

Du scheinst in den vergangenen Monaten Spaß an Elliott bekommen zu haben. Sind wir ja schon zwei. EW ist so mit die feinste Analysetechnik unter der Sonne. Hat allerdings auch ihre kleinen Haken. a) Korrekturen sind unberechenbar (du hast halt lediglich die Rule of Alternation), b) Extensions sind jederzeit möglich (und zack läuft es weiter als erwartet), c) eine vermeintliche Korrektur wächst sich plötzlich zum Trendwechsel aus und lässt uns doof aus der Wäsche schauen und d) und e) und f)...

Elliott lässt viel Spielraum zur Interpretation und birgt eine große Gefahr: Nur einen Chart zu nehmen und diesen zu traden. Ich kann nur dazu raten, diesen einen Chart in weiteren Timeframes gegenzuchecken und das Muster in die übergeordneten Wellen einzuordnen.

Zur Aussage "Ein Chart ist ein Chart, egal welcher Markt": Jain. Im langfristigen Bereich stößt EW vor allem bei Währungen und Zinsen an seine Grenzen, da diese eher zum Oszillieren als zu Megatrends neigen. Just my2 Cent. Bei allen Märkten, die wenig Volumen haben, scheitert EW ebenso. Elliott ist der Erklärungsversuch für massenpsychologische Ereignisse am Markt. Dafür braucht es ein möglichst großes Volumen und einen (ich nenne es mal) fairen Markt. Es nützt nichts, Subpennies an der OTCBB mit EW erfassen zu wollen, wenn diese durch betrügerische Machenschaften wie beispielsweise monatlich millionenfach neue Aktien des gehandelten Wertes absichtlich in die Grütze geritten werden. (Aber selbst da passen die Muster noch erstaunlich oft...)

Beim FX-TRading greife ich gerne zusätzlich zu EW auf Trendlinien und kleine Helferlein wie den Ichimoku Kinko Hyo oder einfache oszillierende Durchschnitte zurück. Das hilft zumindest mir erheblich zur Orientierung.


Schönen Sonntag! Detreda


PS: Was ist eigentlich auch dem Contest bei Oanda geworden? Ich hatte damals Divecall ne Mail geschickt, aber keine Antwort erhalten. Tradet Ihr da fleißig gegeneinander?

  #114
OFFLINE   Divecall

Ohne jetzt tiefer in die Materie einzudringen (und um nicht so super Beiträge verfassen zu müßen, wie Du, Detreda:P):

Was matsf und DaBuschi meinen ist vielleicht nur, daß sich alle Charts handeln lassen anhand der Technischen Analyse. Vielleicht ist das einfach nur bezogen auf "einfache" Chart-Analysen wie Support/Resistance-Linien und Wimpel, Dreiecke usw...

Elliot-Waves und erst recht der Ichi-Kinko-Hyo sind da schon wieder eine Art Indikatoren innerhalb der TA.

Auch Deine Equity-Kurve kennt Support/Resistance und Wimpeln und Dreiecke::)

Und zum Thema Contest: Der einzige aktive Teilnehmer war ich. Der andere der sich gemeldet hatte hatte keine Trades abgesetzt und nur aufgrund der Zinsen aufs Kapital somit "gewonnen", da die Strategie die ich nutzte im letzten Augenblick einige feine Verluste produzierte...

Sorry, an eine email kann ich mich jetzt nicht Ad-hoc erinnern. :-[

Der "Kannibalen Beitrag" ist wirklich nett zu lesen:welldone:

Du möchtest Dich in der Forexfabrik verewigen? Evtl. sogar als ...

gastautor
Zuletzt aktualisiert Datum: 27.02.2015 - 23:49 Uhr

 


  #115
OFFLINE   forex35

Eigentlich ist es völlig egal, nach welchen Strategien man am Markt arbeitet. Du kannst auch Würfeln. Gerade = long, ungerade = short. Vielleicht hast du ein gutes Händchen. Vielleicht auch nicht. Vielleicht ist der Hammer ja wirklich ein Hammer und die drei weißen Soldaten brüllen wirklich „Attacke“, vielleicht kommt nach nem 5er rauf und nem 3er runter auch tatsächlich der nächste 5er rauf usw. Vielleicht aber auch nicht. Dann war die ganze Analyse für die Tonne und der Markt will dich alle machen.


hier muss ich aber unsere bibi kurz in schutz nehmen ;)
denn das war letzendlich genau ihre aussage,daß sie eben in frage gestellt hat,ob die allgemein als gültig anerkannten herangehensweisen mit indikatoren,formationen,wimpeln und anderem wirklich einen expliziten vorteil bieten oder ob es nicht doch eher völlig wurscht ist,weil man mit jedem beliebigen analyseansatz das chaos des marktes lesen oder interpretieren kann.
und die wahrscheinlichkeit eben dadurch beeinflusst,daß man nur vordefinierte settings tradet,die letzendlich auch nur erfolgversprechend sind,wenn das risiko und moneymanagement stimmt.

und ich denke,wir können da ja auch offen und ohne beleidigend oder überheblich zu sein,darüber zu diskutieren.
bis jetzt sehe ich hier auch keinen,der auch bei kontroversen meinungen an niveau verliert.und auch gerade aus diesem grund bin ich mit begeisterung hier mit dabei,und ich hoffe für uns alle,daß der thread dieses tolle klima beibehält.

ich wil auch die aussagekraft von elliot nicht in frage stellen,aber mir fällt auf,daß hier bei ehrlicher betrachtung auch kein unterschied besteht.

EW ist so mit die feinste Analysetechnik unter der Sonne. Hat allerdings auch ihre kleinen Haken. a) Korrekturen sind unberechenbar (du hast halt lediglich die Rule of Alternation), b) Extensions sind jederzeit möglich (und zack läuft es weiter als erwartet), c) eine vermeintliche Korrektur wächst sich plötzlich zum Trendwechsel aus und lässt uns doof aus der Wäsche schauen und d) und e) und f)...


also auch hier sind wir trotz aller treffer an dem punkt,wo es hauptsächlich eine frage der interpretation ist...wars jetzt die korrektur,oder doch eher die extension oder wirds doch ein trend oder d) oder f) ...oder hab ich mich verzählt und muss nochmal von vorne anfangen? ;)

der kanibalenbeitrag ist wirklich sehr anschaulich ;)

ich denke,das ist eine kernaussage,die man verinnerlichen muss...daß die "big dogs" das spiel bestimmen und wir versuchen müssen,wie die "big-dogs" zu denken,um mit ihnen mithalten zu können.
Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #116
OFFLINE   BGP-Kiss

Huhu,

ich werd hier einen Punkt machen.

Ich hatte grad sehr viel geschrieben, schon veröffentlicht, sehr Emotional, doch so bringt es auch nicht, ich werde jetzt tief druchatmen, noch bißchen was arbeiten und dann morgen weitersehen.
LG
BGP-Kiss




  #117
OFFLINE   bitzzer

Hallo BGP-KISS,

Womit wirst du es zu tun kriegen in dieser Welt?Mit Versprechungen und Selbstversprechungen, die enttäuscht werden, mit Gier und Angst, mit Euphorie und Verzweiflung. Das bist du. Du kriegst es aber auch mit Lug und Trug, mit falschen Fährten und Finten, mit Räubern und Killern zu tun. Das sind die anderen.

Klingt irgendwie wie das normale leben.Damit muss man sich doch in allen Lebensbereichen rumschlagen,egal ob man Arbeitnehmer,selbstständig oder eben ein Trader ist.
Ich bin mir auch nicht sicher ob man unbedingt ein super übertrader werden muss und in 20 Handelstagen 100% erreichen muss.Gerade als Anfänger denkt man schnell das alle Handelsansätze die man ausprobiert nichts taugen wenn sie nicht sofort einen Gewinn abwerfen und verliert schnell die Geduld.
Dabei sollte man sich doch mal fragen ob 20 oder 30% Gewinn im Jahr nicht doch schon ein Riesenerfolg sind.


Mach dir doch mal den Spaß und protokolliere deine Trades. „Bin am 9.NOV um 11.23 Uhr long in EUR/USD, weil die Candle im 15er dieses oder jenes gesagt hat. Mein Stop liegt dort, mein Gewinnziel dort. Vermutliche Dauer des Trades zwei Stunden.“ Ist eine gute Methode zur Selbstüberprüfung, denn (wie du ja selbst zum Thema sagst) der Mensch neigt letztendlich zum Selbstbetrug und wertet einen offensichtlichen Fehltrade, der nur aus Zufall ins Plus läuft, als Erfolg. Also: Wie erfolgreich bist du wirklich? Willst du das herausfinden? Dann los!


Das kann ich nur unterstreichen.Wenn man mal über Monate ein Tradingtagebuch führt bekommt man eine ganz andere sicht der Dinge und erwischt sich oft bei Fehlern und Selbstbetrug wie z.B. schönrechnen und hätte ich den stop/TP nicht da gehabt sondern dort dann hätte ich... alles Käse hatte man eben nicht also nächstes mal besser machen.

@Bibi

Bin zwar selber noch blutiger Anfänger,denke aber das du doch auf einem guten weg bist und wenn du dich endlich mit Stoppsetzung und CRV angefreundet hast durchaus profitabel handeln könntest.Deine Einstiege scheinen ja ganz gut zu sein.
Ich jedenfalls würde mich nicht wohlfühlen wenn mehrere Prozent meines Kapitals über Wochen im Minus dümpeln in der Hoffnung das der Kurs zurück kommt.Ausserdem fehlt dir das Geld in dieser Zeit für andere,vielleicht gewinnbringende Trades.

Ich habe mich verirrt. Bin weg , um nach mir zu suchen.
Sollte ich zurückkommen bevor ich wieder da bin, sagt mir bitte ich soll hier warten.
Stell Dir vor Du gehst in Dich und keiner ist da!

  #118
OFFLINE   Divecall

"HUHU" Bibi

Übrigends nannte ich alle Birgits die ich kannte Bibi und die Biancas halt nur Bia... ;D

Jetzt hast Du Deinen ellenlangen Beitrag gelöscht, auf den ich antworten wollte. Nun gut, gehört auch dazu. AAABBBEEERRR sagt mal liebe leute: Bin ich heute der einige, der mit dem falschen Fuß aufgestanden ist ???

Tage wie diese lassen mich echt am Sinn eines Forum zweifeln.

Wir alle - Bibi, TJPLD,MANDL2007, Detreda, ich und der Rest bleiben mal ganz locker und besinnen uns auf das warum wir hier sind, warum und was wir hier erreichen wollen.

Klar, daß wir alle unsere Erfahrungswerte haben. Sei es nach 15 Jahren, 15 "reale" Trades oder nach 15 Beiträgen hier im Forum. Diese Erfahrungswerte sind für UNS bindend, denn wir haben sie erlebt - halt erfahren - und jeder der da anders daherkommt ist schon mal grundsätzlich "daneben".

Dem ist aber leider nicht so. Wie ich selbst erfahren mußte, gab es in den 25 Jahrn meiner Berufstätigkeit auch in den letzten 6 Wochen Fragen, von Leuten die angelernt werden mußten, die ich nicht so ohne weiteres Beantworten konnte - vielleicht auch nur, weil ich die Antwort vergessen hatte. Oder ich mich verändert hatte und damit meinen Standpunkt.

Als ich meinem (damaligen) Hobby, dem Tauchen nachging war ich nach 4 Monaten auch erfahrener als so mancher Taucher mit 5 jahren Erfahrung. Warum ? Ich habe viel gelesen, mich intensiv mit der Materie beschäftigt und bin viel tauchen gegangen - hier in Deutschland. Wer die heimischen (dunklen) Seen kennt, kann vielleicht erahnen welche körperliche aber auch Psychologische Anstrengung einem Menschen erwartet in größerer Tiefe: Wasserdruck, Dunkelheit und Kälte. Hochkonzentriert achtest Du auf Tiefe, Flaschendruck, Tauchzeit, usw...

Nun werde ich zu dem Zeitpunkt ins Wasser der Malediven geworfen. Lapaloma. Abtauchen, Fische gucken, Korallen sehen - fein. Kurz mal umgedreht super, ich seh die Sonne noch....Klar, denn die Sonne siehst Du auch noch genauso in 70 Meter tiefe. 40 Meter tiefer als Du überhaupt tauchen solltest !!!
Mehr als doppelt so tief ! Was ist passiert ? Ich habe meine Grenzen verlassen und mich verleiten, berauschen lassen...

So kann es uns beim Traden auch ergehen: Man kann 4 Monate oder 15 Jahre intensiv lernen, dennoch wird irgendwann mal der Fehlerkatalog um eine Seite bereichert, um einen Fehler, den man nicht bedacht hat.

Wir verlieren unsere Grenzen z.B. aus den Augen: Wir traden im 1-H-Zeitfenster und sind 35 Pips im Plus.Dennoch wird die Position nicht geschlossen, weil wir gierig geworden sind und das nach 1 Stunde und 5 Minute. Hallo ! 35 Pips sind 7 Pips pro handelstag ! Manche Paare bewegen sich nur 95 Pips am Tag (ATR) ! Was will man nach 1:05 mehr ?

Persönlich habe ich keine Problem damit einen Trade mit +8 Pips zu schließen wenn ich im 1-H-Zeitfenster trade, ich aber schon 40 Minuten "Chart-Sitting" betrieben habe !

Und auch der Rausch muß beherscht werden. Man gewinnt nicht jeden Tag. Egal welche Strategie angewendet wird.

So und jetz ohne Punkte weiter, und nicht so empfindlich... ;)

Nebenbei: Das führen eines Journals ist ein weiterer Schritt zum Erfolg. Und sehr wichtig - in meinen Augen - ist es die Emotionen festzuhalten, sei es mit smileys oder anderen Symbolen. Sei so rational und mach in deinem Journal eine emotionale Spalte... ;)


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gastautor
Zuletzt aktualisiert Datum: 27.02.2015 - 23:49 Uhr

 


  #119
OFFLINE   DaBuschi

Du bist gerade dabei, durch ein Schlüsselloch in eine dir bislang unbekannte Welt zu schauen. Mehr nicht. Du kannst nie das gesamte Panorama, das sich bei geöffneter Tür bietet, auf einen Blick durchs Schlüsselloch sehen. Vielleicht ist das auch ganz gut so,


Das ist auch wirklich gut so. Es ist auch gut, dass man im Vorfeld nicht weiß, wie lang und hart der Weg des Tradings wird, sonst würde man ihn nicht gehen können. Wenn ich vorher gewußt hätte, wieviel Zeit und Engagement es bedarf, um einigermaßen erfolgreich Traden zu können, ich hätte es wohl nie angefangen. Man hat eine Ahnung, aber eigentlich doch keine Vorstellung.

Ist wie mit Kindern. Man hat eine Ahnung, dass es hart wird, wenn man an Baby hat und viele Freunde haben mir bestätigt, dass es immer härter ist, als man sich vorstellen kann. Mit diesem Wissen gehe ich also von noch härter aus als bisher und trotzdem wird es meine Vorstellungskraft übersteigen. Aber dennoch bin ich froh, dass meine Frau schwanger ist und wir freuen uns sehr auf unser Kind. Man sieht einfach schon die vielen schönen Momente vor seinem geistigen Auge. Das erste Lächeln, die ersten Schritte etc. Ist beim Traden auch so. Man sieht den Erfolg und die Unabhängigkeit und das lässt einen immer weiter machen ;)

EW ist so mit die feinste Analysetechnik unter der Sonne. Hat allerdings auch ihre kleinen Haken. a) Korrekturen sind unberechenbar (du hast halt lediglich die Rule of Alternation), b) Extensions sind jederzeit möglich (und zack läuft es weiter als erwartet), c) eine vermeintliche Korrektur wächst sich plötzlich zum Trendwechsel aus und lässt uns doof aus der Wäsche schauen und d) und e) und f)...


Damit hast Du natürlich Recht. Auch die EW hat wie jeder Handelsansatz ihre Schwächen. Aber das bringt uns wieder zum Kern des Trading - ich kann mit diesen Schwächen umgehen und weiß, dass es sie gibt. Ich fühle mich dennoch wohl damit und damit habe ich in der EW einen Ansatz gefunden, der zu mir passt, was ich bei den Ansätzen zuvor nicht in diesem Ausmaß verspürt habe.

Die EW gibt mir ein sehr viel besseres Verständnis von Marktentwicklungen und verknüpft die Erfahrungen aus anderen Handelsansätzen auf schöne Art und Weise. So hilft es zum Beispiel zu verstehen, wie sich ein Trend entfaltet und man erkennt die Zusammenhänge zur Markttechnik. Auch zeigt es auf, an welchen Marken ein Kurs drehen kann. Nicht selten fallen diese Level mit Widerstands- und Unterstützungszonen zusammen und auch Trendlinien und Trendkanäle (sogar diagonale ;)) lassen sich mit EW gut einzeichnen und man weiß auch, in welchen Fällen sie gebrochen werden dürfen. Auch versteht man, wie sich eine Flagge, ein Wimpel oder ein Dreieck ausbilden kann, weil man versteht, in welchen Mustern sich Korrekturen entfalten können und vor allem ist man in der Lage diese vorzeitig zu antizipieren.

Die EW hat ihre Schattenseiten. So muss man immer einen Plan B haben und ein Plan B heißt nunmal, dass es auch in Richtung short gehen kann, auch wenn nach EW ein Longsignal vorliegt, aber auch hier geht es um Wahrscheinlichkeiten und für mich ist es schön zu wissen, was ich in welcher Form und Ausdehnung als nächstes erwarten kann. Wenn ich früher ein Signal gehandelt habe und es stellte sich als Fehlsignal heraus, habe ich immer mit einer gewissen Hilflosigkeit auf den Markt geschaut und wußte nicht weiter. Diese Hilflosigkeit hat es mir schwer gemacht, den verschiedenen Ansätzen zu vertrauen und sie konsequent zu handeln. So vermittelt mir die EW die nötige Sicherheit (sicherlich auch eine Scheinsicherheit) aber vor allem, weiß ich zu jeder Zeit, wo der Markt steht und was ich an welcher Stelle und zu welcher Zeit zu tun habe.

Das kann man auch mit jedem anderen Ansatz erreichen, aber mir ist es mit der EW am besten gelungen. Wenn auch Du Dich für EW interessierst, würde ich mich über Beteiligung im EW-Thread freuen - ist doch ein bisserl einsam dort ;)

und @Bibi: Mein Hinweis war auch nicht böse gemeint. Ich wollte nur drauf hinweisen, dass allzu absolute Aussagen von anderen als Angriff gewertet werden könnten oder sie könnten sich herausgefordert fühlen, Dir das Gegenteil zu beweisen, was dann schnell zu einer unnötigen Schärfe in den Unterhaltungen führen kann. Aber Du machst das schon gut hier und es hat ja aus diversen Board-Usern schon hervorragende Beiträge herausgekitzelt ;)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #120
OFFLINE   forex35

Ich hatte grad sehr viel geschrieben, schon veröffentlicht, sehr Emotional, doch so bringt es auch nicht, ich werde jetzt tief druchatmen, noch bißchen was arbeiten und dann morgen weitersehen.

das freut mich aber....habe den beitrag noch gelesen,und war über deinen gefühlsausbruch doch etwas erschrocken...
da hat man dich wohl wirklich auf dem ganz falschen fuss erwischt....ich denke aber auch,daß es so persönlich nicht gemeint war,wie es vielleicht rüberkam.

das ist immer eine gefahr bei geschriebenen worten...man liest,was vor einem geschrieben steht,und im grunde impliziert man immer etwas zwischen den zeilen...oft etwas positives,und wenns schlecht läuft halt auch mal was negatives...

dazu kommt,daß trading halt im prinzip wirklich eine einsame aufgabe für jeden einzelnen ist....und somit fällt manchmal die kommunikation auch etwas egozentrisch aus ;);)
denn mal ganz ehrlich,wenn man so manchen traderthread liest,müsste man doch als aussenstehender denken "ey,die haben was an der klatsche" *lach* und da schliesse ich mich selbst nicht aus....
aber daran gewöhnt man sich...ist vielleicht auch ganz hilfreich,zum traden muss man sich eh ein dickeres fell zulegen,damit einen die emotionen nicht ruinieren :):):)

also ich finds klasse,daß du erstmal noch dich entschlossen hast,tief durchzuatmen und dann nochmal mit frischem abstand an die sache dran gehst...

Dabuschi hat schon recht,daß du hier ziemlich was ins rollen gebracht hast ;)
und es kann auch durchaus sein,daß so mancher das lesen hier im thread als wink mit dem zaunpfahl erlebt hat,da er vielleicht auf eigene fehler gestossen worden ist,die unbemerkt geschlummert haben...

auf jeden fall freue ich mich darauf,hier zu lesen,daß du frisch motiviert wieder hier weiter mit uns diskutierst :)
und ich bin mir sicher,ich bin nicht der einzige...

also bis demnächst in diesem theater8)
Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.



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