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Cluster Trading

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40 Antworten zu diesem Thema

  #1
ONLINE   €urix

*
BELIEBT

Hallo Leute, was wäre wenn es keine Verluste mehr gibt? Was wäre wenn es egal ist wann und wo man eine Position eröffnet? Was wäre wenn man immer Gewinnt? Ist das dann der Heilige Gral von dem alle träumen?

Na gut, ihr könnt weiter träumen, das hier ist zwar nah dran, aber vom HG noch 1 – 2 Millimeter entfernt.  ;D 

Nicht der einzelne Trade ist der Schlüssel bei diesem System, sondern ein Cluster(Gruppe) an Trades. Die Grundidee ist nicht von mir, sondern von @Scusi. Nachzulesen

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im ersten Beitrag unter Hedging – Fünftelstrategie.

Wir haben dann versucht das ganze in einer Gruppe weiter zu entwickeln, aber es ist leider eingeschlafen, jetzt will ich das ganze mit bunten Bildern wieder etwas beleben, damit es sich das Gehirn besser vorstellen kann.

 

Grundprinzip:

 

Natürlich brauchen wir ein System wir wollen ja nicht irgendwo im Markt long oder short gehen, obwohl man das eigentlich damit könnte. Ihr könnt euer eigenes nehmen oder das hier. Ich nehme hier ein einfaches, da das Hedgen schon kompliziert genug ist. Das System sollte eigentlich egal sein. Hedging sollte ja nur angewendet werden falls der Kurs in die falsche Richtung läuft, wie @Scusi in seinem Thema schon beschrieben hat.

 

Im Bild unten sehen wir einen EMA nach dem wir uns richten, wird er grün gehen wir long wird er rot gehen wir short, nicht jeder Einstieg wird zu einem positiven Ergebnis führen aber ein Cluster (Gruppe) an Trades sollte es. Ein Cluster besteht aus 3 oder mehreren long und short Positionen. Ein Cluster sollte immer positiv enden auch, wenn eine oder mehrere Positionen im Verlust geschlossen werden. Die Gesamtheit des Clusters sollte den ursprünglichen Gewinn, den wir bei unserem ersten Einstieg erreichen wollten, erreichen. Das Chart erklärt eigentlich alles.

 

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Trotzdem nochmal die Erklärung.

Am Anfang ist der Einstieg Long mit Beispielsweise 1 Lot, der TP von 100 Pips wird jedoch nicht erreicht und der Kurs fällt. Der Sellstopp mit einem Lot wird getriggert. Der EMA wird wieder grün und wir schließen die sell Position mit einem Gewinn von 257 Pips und öffnen eine weitere Buy Position mit 1 Lot, unter dem letztem Pivot geben wir wieder eine Sellstop Order in den Markt.

Wir sind jetzt mit der 1. Buy Position 257 + 70 = 327 Pips im Minus. Da wir aber von der Sell Position 257 Pips Plus haben sind wir eigentlich nur 70 Pips im Minus.

Der Kurs geht 35 Pips in Richtung Long, das wäre dann der BE Punkt. Nach weiteren 50 Pips hätten wir dann mit allen 3 Positionen zusammen die 100 Pips ursprünglichen TP erreicht und schließen die beiden Long Positionen und die SellStop Position.

 

So das war das Grundprinzip, jetzt nochmal eine detaillierte Beschreibung mit Zeichnungen. Es gibt ja nicht nur dieses Szenario sondern ein paar mehr.

 

Szenario 1:

Nochmal wie oben mit 3 Trades. Ich habe hier zum besseren Verständnis runde Zahlen genommen. Wenn der 1. Einstieg short ist, dann das ganze natürlich umgekehrt.

 

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Szenario 2:

 und das kommt leider auch oft vor. Wir sind in einer Long Position und unser Sell top wird getriggert nur um dann wieder in die ursprüngliche Richtung davon zu laufen. Macht in diesem Fall aber nichts, das Cluster braucht nur länger um in den TP zu laufen.  

 

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Szenario 3:

 So jetzt wird es nochmal eine Stufe komplizierter, aber das werden wir schon packen.

Alles wie im Szenario 1, nur wird der 2.Sellstop auch getriggert. Also jetzt haben wir 2 Long Einstiege die ins Minus laufen. Haben einen getriggerten Sell Stop beim 2. Einstieg long schon mit +100 Pips mitgenommen und sind auf dem Weg zum 3. Einstieg Long. Dabei wurde unser 2.Sell Stop getriggert, den wir wieder beim 3. Einstieg long auflösen und mitnehmen wieder mit 100 Pips. Jetzt sind wir 200 Pips im Plus und haben 2 Minus Positionen aus dem Long Lager. Wir brauchen nun vom 3. Einstieg Long 47 Pips um mit allen Trades 21 Pips Gewinn zu machen, also schon mehr wie im 1. Szenario. Je weiter der Kurs gegen uns läuft und je öfter wir weitere Longposition öffnen müssen, desto länger wir der Weg zum TP.  

 

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Man kann die TP´s auch gleichlang halten, müsste dann aber die Lot´s der Shortpositionen jedes mal um den Faktor 1 erhöhen.  

 

Szenario 4:

Ist selbsterklärend

 

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Spread und Kommission hab ich in den Rechenbeispielen mal ausgelassen, die müsste man dann noch mit einberechnen und den TP anpassen.

Die Währungspaare machen fast immer Swings, die man für diesen Tradingstil ausnutzen kann und macht ein WP keinen Rücksetzer, dann ist der Stop, in dem Falle 20 Pips, eingefroren und irgendwann kommt der Rücksetzer und man hat wieder seinen TP. Cluster Trades sind sozusagen der HG bei genügend Kapital oder entsprechend kleinen Lots. Primär sollte man sein System normal Traden und auf das Cluster nur zurückgreifen, wenn die Position normalerweise in den Stop läuft. Also je besser das System, desto weniger muss man, ich nenne es mal, „Clustern“.

Was noch wichtig ist, man sollte genügend Abstand zwischen der 1. und 2. Buy oder Sell Position haben, vielleicht so um die 100 Pips oder besser einen Tages ATR und dann bei einem Umkehrsignal die 2. Position eingehen. Es macht keinen Sinn wenn man nach 10 oder 20 Pips gleich die nächste Posi eingeht. 

Es gibt natürlich auch einen Nachteil. Entweder man sitzt rund um die Uhr vor dem PC oder man weicht auf höhere Timeframes aus, oder man bastelt sich einen EA.

Ich habe das im Contest probiert, mit Renkocharts, geht zwar, aber eben nicht rund um die Uhr.

Ihr könnt es ja mal probieren ist gar nicht so schwer wenn man nicht schläft. :sleep: 

Wenn jetzt jemand einen Trademanager EA dafür basteln will und der Gemeinschaft zur Verfügung stellt würde ich diese Großzügigkeit mit einer Spende an die FF belohnen. Oder noch besser die Idee von Katakuja den EA bekommt man für eine Spende an die FF.

 

So ich hoffe ich habe alle Klarheiten beseitigt, für konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge bin ich ganz Ohr.   

 

 

 


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  #2
OFFLINE   cello993

Hallo Eurix! Ich habe mal einen ähnlichen Ansatz getradet und ich war überrascht wie gut das funktioniert hat. Das Einzige was mich tatsächlich richtig gestört hat, war die Zeit die ich vor dem PC verbracht habe.

Positionen wurden über Nacht gehalten und damit hatte ich keinen gesunden Schlaf! Ich selbst habe für mich beschlossen, dass dise Art des Tradings nichts für meinen Typ ist.

Aber ich habe gesehen, dass es sehr gut funktioniert hat. Ich drück allen die Daumen und wünsche viel Erfolg beim Probieren!


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  #3
ONLINE   Trendfolger2008

Was passiert wenn der Kurs über einen längeren Zeitraum in einer Range ist und ständig neue Einstiegspunkte generiert, darauf aber keine entsprechende Ausbruchbewegung erfolgt? Bei den gezeigten Beispielen wird jedesmal von einer "Trendbewegung ausgegangen.

Wie verhält es sich, wenn z.B. bei Szenario 3 die Abwärtsbewegung noch 5-6 Zyklen weitergehen würde? Bei jedem neuen Zyklus ergibt sich ein zwischenzeitlicher Verlust in Höhe der Differenz zwischen Order und zugehöriger Hedgeposition.

Dann stellt sich mir die Frage, wie soll reagiert werden wenn BE erreicht ist? In dem ersten Bild (chart) sieht man wie knapp der Kurs an dieser Marke dran war. Die Wahrscheinlichkeit das dieser Punkt erreicht wird und dann wieder rücksetzt anstatt bis in den benötigten TP zu laufen ist ja auch möglich.

 

Ich denke mit dieser Methode, sofern man seine Einstiege sorgfälltig auswählt, kann man durchaus "fast" durchweg af ein positives Clusterergebnis kommen. Es gibt aber auch Szenarien, zugegeben sind diese recht unwahrscheinlich, wo man Verluste einfährt.


Bearbeitet von Trendfolger2008, 29 May 2017 - 12:03 Uhr,

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  #4
OFFLINE   SwapIstTop

Hallo Eurix! Ich habe mal einen ähnlichen Ansatz getradet und ich war überrascht wie gut das funktioniert hat. Das Einzige was mich tatsächlich richtig gestört hat, war die Zeit die ich vor dem PC verbracht habe.

Positionen wurden über Nacht gehalten und damit hatte ich keinen gesunden Schlaf! Ich selbst habe für mich beschlossen, dass dise Art des Tradings nichts für meinen Typ ist.

Aber ich habe gesehen, dass es sehr gut funktioniert hat. Ich drück allen die Daumen und wünsche viel Erfolg beim Probieren!

Evtl. einen EA daraus machen?



  #5
ONLINE   €urix

@Trendfolger2008

 

Danke für deine Fragen. :welldone:

 

"Was passiert wenn der Kurs über einen längeren Zeitraum in einer Range ist und ständig neue Einstiegspunkte generiert, darauf aber keine entsprechende Ausbruchbewegung erfolgt? Bei den gezeigten Beispielen wird jedesmal von einer "Trendbewegung ausgegangen."

 

Wenn der Kurs in einer Range ist, passiert gar nichts bevor eine vorher definierte Range nicht verlassen wird, weil wir ja einen definierten Abstand  zwischen den Trades haben (ATR oder 100 Pips ect... )Spiel es einfach mal im Strategietester durch z.B., mit dem

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oder einem anderen Simulator.

 

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Oben sieht man wie es hätte laufen sollen wenn ich zu diesem Zeitpunkt am PC gewesen wäre.

Wenn mein ursprünglicher TP sagen wir 20 Pips gewesen wäre läuft das wie folgt ab: 48 Pips Gewinn von der Buy Position, die beim eröffnen der 2. Sell Position geschlossen wird, minus 48 Pips Verlust von der 1.Sell Position beim TP, plus 20 Pips Gewinn von der 2. Sell Position, ist 20 Pips Gewinn.

 

Da ich aber zu dem perfekten Szenario nicht am PC war, konnte ich die Trades nur laufen lassen bis sie wieder meine definierte Range verlassen und ich dann auch beim PC bin und reagieren kann.

 

"Wie verhält es sich, wenn z.B. bei Szenario 3 die Abwärtsbewegung noch 5-6 Zyklen weitergehen würde? Bei jedem neuen Zyklus ergibt sich ein zwischenzeitlicher Verlust in Höhe der Differenz zwischen Order und zugehöriger Hedgeposition.Dann stellt sich mir die Frage, wie soll reagiert werden wenn BE erreicht ist? In dem ersten Bild (chart) sieht man wie knapp der Kurs an dieser Marke dran war. Die Wahrscheinlichkeit das dieser Punkt erreicht wird und dann wieder rücksetzt anstatt bis in den benötigten TP zu laufen ist ja auch möglich."

 

Wenn das Szenario 5 - 6 Zyklen weiter geht dann erhöht sich der Weg zum TP abzüglich der Gewinntrades. Wenn die Gewinntrades sagen wir je 100 Pips lang sind sind das bei 5 Zyklen, dann sind das 500Pips Gewinn. Hier im Bild die Berechung:

 

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Hoffe ich konnte das gut genug erklären und habe richtig gerechnet. Möchte man den TP kürzer haben müsste man bei den 2-5 Sellstop Orders die Lotgröße durch erhöhen anpassen. Das rutscht jedoch in Martingale ab, viele können damit nicht umgehen und sollten es bleiben lassen. Der TP  wird dann zwar früher erreicht, aber die Gefahr ist auch höher das Konto zu zerlegen.

 

Es gibt noch ein Szenario das ich hier auch noch einstellen werde, das ist aber etwas komplizierter, also falls ihr jetzt noch nicht verwirrt seit, spätestens dann.  o_O ;D 


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  #6
ONLINE   Trendfolger2008

Vielen dank für deine detaillierte Erklärung.

Für den Fall dass sich der Kurs in einer Range befindet habe ich mir schon gedacht, dass Du in dieser Zeit keine weiteren Orders setzen würdest. Aber Nachfragen um Unklarheiten zu beseitigen ist mir lieber.

Bei dem zweit genannten Fall hatte ich ebenfalls eine solche Vermutung gehabt. Je nachdem wie viele Zyklen benötigt werden um das Cluster abzuschließen muss am Ende der TP vergrößert werden um den angestrebten Gewinn zu erreichen. Oder aber wie von dir angesprochen mit Martingale gearbeitet werden. Letzteres ist übrigens mein bevorzugtes Mittel. Die Risiken darf man dabei allerdings nicht außer acht lassen.

 

Die letzte Frage hast Du leider unbeantwortet gelassen. Und zwar interessiert es mich wie Du bei erreichen des BE handelst. Ziehst Du dann den SL nach? Machst Du evtl eine Teilschließung? Oder ignorierst Du diesen Punkt komplett und sagst, entweder alles oder neuer Zyklus?

Ich denke diese Frage wird mit jedem weiteren Zyklus von größerer Bedeutung, denn der benötigte TP wird sich ebenfalls immer weiter vergrößern und somit ein erreichen unwahrscheinlicher.



  #7
ONLINE   €urix

Oder ignorierst Du diesen Punkt komplett und sagst, entweder alles oder neuer Zyklus?

 

Genau und du hast natürlich recht der TP wird immer größer, das ist auch ein Knackpunkt bei dem System, aber wenn man sich die Hystorien anschaut, habe ich noch keines gesehen wo ich ins Schwitzen gekommen wäre, wenn, ja wenn die Positionsgrößen klein gehalten werden. Sollte man im M5 oder kleiner handeln kann das schon knifflig werden, dann würde ich aber sagen wir wenn ich 4 oder 5 mal Nachkaufen musste auf eine höhere TF umschalten und das ganze dort fortsetzen.

Solche Trades können sehr lange Laufen bis sie sich auflösen, darum hatte ich auch nicht sehr viel Erfolg im Contest, aber übers Jahr gesehen ist die Idee sicher lukrativ, wenn man sein MM beherrscht. 

Es ist aber nichts in Stein gemeiselt, wenn bessere Ideen kommen wäre ich durchaus erfreut. 

Restrisiko bleibt immer. Bei dem System ist es mir aber auch wurscht ob der Preis mal 1000 Pips auf die Schnelle abrutsch, da hab ich dann je nach TF eben weniger Zyklen. Viel blöder ist es wenn der letzte SellStop oder ByStop auch abgeholt wird, das ist noch komplizierter. Das erörtere ich in einem anderen Beitrag.


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  #8
ONLINE   Trendfolger2008

Ja, dass man sich derart oft mit der Richtung irrt und dementsprechend eine Hedgeposition aufbauen muss ist sicher äußerst unwahrscheinlich, außer man handelt auf den ganz kleinen Zeitebenen. Da spielt dann eben die Erfahrung eine entscheidendere Rolle. Ohne das Schema aktiv gehandelt zu haben macht man sich eben über alle erdenklichen Szenarien Gedanken.

 

Das ist jetzt eine Offtopic Randnotiz:

Wenn man ein System (CRV von 1:1 genügt) handelt, wo man spätesten nach 3 oder 4 Versuchen mit ziemlicher Sicherheit seinen TP erreicht, dann kann man auch ohne große Bedenken Martingale anwenden.

1 Trade mit 1%

2 Trade mit 2%

3 Trade mit 4%

4 Trade mit 8%

So hat man am Ende auch seinen Anfangs angestrebten Gewinn von 1^% eingefahren. Und das ohne den Verwaltungsstress von X Hedgepositionen.

Naja, die Rechnung und Risiken kennt wohl jeder.



  #9
OFFLINE   ping

@Eurix schrieb:

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... oder so:

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(ist allerdings kein Cluster, deshalb gehört es eigentlich nicht hier her, sorry :Sheepish: )


  • bitzzer gefällt das

8(|In Wirklichkeit  *_* ist die Realität ganz anders! 8(| 8(|¡sɹəpuɐ zuɐɓ ʇıəʞɥɔıๅʞɹıM əıp ʇsı*_*ʇəɐʇıๅɐəଧ ɹəp uI8(|


  #10
ONLINE   €urix

Nun @Ping da hast du recht, das gehört hier nicht her, da es ja ein Gewinntrade ist und kein Verlust, wenn es doch immer so einfach wär, dann hätten wohl alle nur Gewinntrades und der Markt wär ruiniert.  

Hier geht es ausschließlich darum seine Verluste durch Cluster Trades in Gewinne umzuwandeln. 

Viele, wenn nicht die meisten Trader haben Probleme Verluste zu akzeptieren und das wär ein Weg die Psyche zu überlisten. So auf die Art: Sch... das wird ein Fehltrade, na ja macht nix, clustere ich halt ;D

 

Ja, dass man sich derart oft mit der Richtung irrt und dementsprechend eine Hedgeposition aufbauen muss ist sicher äußerst unwahrscheinlich, außer man handelt auf den ganz kleinen Zeitebenen. Da spielt dann eben die Erfahrung eine entscheidendere Rolle. Ohne das Schema aktiv gehandelt zu haben macht man sich eben über alle erdenklichen Szenarien Gedanken.

 

Das ist jetzt eine Offtopic Randnotiz:

Wenn man ein System (CRV von 1:1 genügt) handelt, wo man spätesten nach 3 oder 4 Versuchen mit ziemlicher Sicherheit seinen TP erreicht, dann kann man auch ohne große Bedenken Martingale anwenden.

1 Trade mit 1%

2 Trade mit 2%

3 Trade mit 4%

4 Trade mit 8%

So hat man am Ende auch seinen Anfangs angestrebten Gewinn von 1^% eingefahren. Und das ohne den Verwaltungsstress von X Hedgepositionen.

Naja, die Rechnung und Risiken kennt wohl jeder.

 

So gehts natürlich auch, aber ich bin kein Freund von Martingale, ist zu gefährlich für mich und vermutlich für die Meisten. Ich hatte schon mal 13 Fehltrades hintereinander in meinen Anfängen.:blush:

Beim Clustern ist ja der Vorteil versteckt das der Kurs  nicht immer in eine Richtung geht, sicher wird es auch mal vorkommen das man mehrere Zyklen hat, da wär eben ein EA der das managen kann von Vorteil um mit Backtests die Paare auzufiltern die nicht so gut laufen. Und wenn der Kurs stark fällt, vielleicht sogar 100te Pips ohne Rücksetzer, dann kratzt einen das mit dem Clustern nicht wirklich.


  • Joachim108 gefällt das

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  #11
OFFLINE   Joachim108

Moin,

ich taste mich mal ganz vorsichtig an so einen EA ran. Am Ende kommt dann vielleicht ein Cluster-Manager heraus, der nur die Cluster-Trades unabhängig vom Entry regelt.
Der Wunsch von Eurix wäre ja, dass so ein Teil dann gegen Spende an die FF abgegeben wird. Gute Idee, der ich mich anschliesse!

 

Das Teil ist momentan noch rudimentär, aber scheint zu funktionieren. Ich habe erst einmal alles ganz einfach gehalten, denn alles auf einmal wird nichts.
Das Entry-Signal entsteht, wenn die Vorkerze einen EMA-Cross hatte (EMA20 und EMA50), man kann angeben wieviele Pips zum Hedge gelassen werden und bei welchen Gewinn (in Kontowährung) alle Positionen geschlossen werden.
Das Teil funktioniert nur auf Demo und nur bis Ende Juni - bis dahin haben wir aber hoffentlich wohl eine funktionierende Version mit tiefergelegten Reifen und Spoiler...
Tester sind willkommen, konstruktive Anregungen ebenfalls!

 

Diese Performance entsteht im EURUSD auf 15M vom 1.1.17 bis heute

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  • €urix und pals10001 gefällt das

Ich weiß, das ein Backtest nichts über die Zukunft sagt.
Aber warum soll ich etwas traden, das in der Vergangenheit schon nicht funktioniert hat?!

 

http://www.system-check.me


  #12
OFFLINE   DaBuschi

Es sind die großen Ausschläge nach unten (unrealisierte Verluste), die das System zum Totalverlust bringen werden. Irgendwann kommt das eine Szenario, dass während all der Tests nicht vorkam - der schwarze Schwan quasi. Die Diskussion schlägt in die gleiche Kerbe wie Martingale. Ob man jetzt jeden Trade in den Gewinn retten will oder nur ein Cluster, ist dabei egal.

 

Wenn es zu gut ist, um wahr zu sein, ist es sehr wahrscheinlich nicht wahr.....


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Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

mini.jpg

  #13
OFFLINE   Joachim108

Es sind die großen Ausschläge nach unten (unrealisierte Verluste), die das System zum Totalverlust bringen werden. Irgendwann kommt das eine Szenario, dass während all der Tests nicht vorkam - der schwarze Schwan quasi. Die Diskussion schlägt in die gleiche Kerbe wie Martingale. Ob man jetzt jeden Trade in den Gewinn retten will oder nur ein Cluster, ist dabei egal.

 

Wenn es zu gut ist, um wahr zu sein, ist es sehr wahrscheinlich nicht wahr.....

Ja, das muss man sich genau anschauen.
Ein schwarzer Schwan ist für dieses Cluster-System meiner Meinung nach nicht die Gefahr, da bei einer schnellen Bewegung in eine Richtung der Gewinn und Verlust durch den Hedge eingefroren ist.
Blöde wird es für dieses System, bzw. den, der es tradet dann, wenn der TP nie erreicht wird und immer wieder neue Positionen geöffnet und geschlossen werden. Es entsteht dabei jedes Mal ein kleiner Verlust und der Weg zum TP wird dann immer weiter. Also eine extreme Trendbewegung mit nicht ausreichenden Gegenbewegungen wäre blöd. Aber auch da könnte man noch einmal drüber nachdenken im Sinne einer Höchstanzahl an Clustern oder eines Katastrophenstopps. Mit Martingale würde ich das Ganze nicht direkt vergleichen, denn dann hätte ich nicht einmal angefangen das Teil zu programmieren.

Die Kurve oben ist übrigens auch nicht der Realität entsprechend, da Metatrader scheinbar die Trades so anzeigt, wie sie geöffnet wurden. Der grosse Ausschlag nach unten war - wenn man Gewinntrades und Verlusttrades zusammenzählt im Maximum nur 35 EUR.


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Aber warum soll ich etwas traden, das in der Vergangenheit schon nicht funktioniert hat?!

 

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  #14
ONLINE   €urix

DaBushi du alter Pessimist  ;D

 

Habe eine Wette mit mir selbst abgeschlossen und gewonnen. Wußte das du früher oder später deine Bedenken hier kundtust.

Ja klar ist das die Gefahr und wenn man mit zu hohen Lots einsteigt gehts noch schneller, wir werden sehen wie sich das System schlägt, es ist ja kein klassisches Martingale, könnte ja sein das es länger durchhält und vielleicht sogar der Schwan ausbleibt, na ja die Hoffnung stirbt zuletzt. Versuch macht kluch wie Scusi so schön sagt. Probieren geht über studieren und zu wissen wann man nicht traden sollte ist auch hilfreich. 


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  #15
ONLINE   Trendfolger2008

Folgende Idee ist natürlich auch wieder mit einem erhöhtem Risiko verbunden, man könnte aber z.B. auch erst dann anfangen die Positionsgrößen zu erhöhen, wenn ansonsten der TP vergrößert werden müsste. Ich denke das wäre insgesamt noch eine vertretbare Variante, da die Wahrscheinlichkeit dass man sich erneut irrt, doch mit jedem Zyklus geringer wird.


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  #16
ONLINE   €urix

Man kann die TP´s auch gleichlang halten, müsste dann aber die Lot´s der Shortpositionen jedes mal um den Faktor 1 erhöhen.  

@Trendfolger2008

Genau das was du jetzt geschrieben hast meinte ich eigentlich mit dem obigen Satz, du hat es nur besser formuliert, danke.  :welldone:


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  #17
OFFLINE   SwapIstTop

Moin,

ich taste mich mal ganz vorsichtig an so einen EA ran. Am Ende kommt dann vielleicht ein Cluster-Manager heraus, der nur die Cluster-Trades unabhängig vom Entry regelt.
Der Wunsch von Eurix wäre ja, dass so ein Teil dann gegen Spende an die FF abgegeben wird. Gute Idee, der ich mich anschliesse!

 

Das Teil ist momentan noch rudimentär, aber scheint zu funktionieren. Ich habe erst einmal alles ganz einfach gehalten, denn alles auf einmal wird nichts.
Das Entry-Signal entsteht, wenn die Vorkerze einen EMA-Cross hatte (EMA20 und EMA50), man kann angeben wieviele Pips zum Hedge gelassen werden und bei welchen Gewinn (in Kontowährung) alle Positionen geschlossen werden.
Das Teil funktioniert nur auf Demo und nur bis Ende Juni - bis dahin haben wir aber hoffentlich wohl eine funktionierende Version mit tiefergelegten Reifen und Spoiler...
Tester sind willkommen, konstruktive Anregungen ebenfalls!

 

Diese Performance entsteht im EURUSD auf 15M vom 1.1.17 bis heute

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Hi Joachim,

ich bekomme beim EA die Meldung: Das Haltbarkeitsdatum des EA ist abgelaufen (kein Scherz) :-O

.....



  #18
ONLINE   €urix

Leute wartet noch etwas mit dem EA testen, der läuft noch nicht genau nach dem Clusterprinzip das ich hier beschrieben habe. Ich werde jetzt ein Video zusammenschustern  in dem ich so genau wie möglich das Prinzip erkläre. Es hat keinen Sinn wenn das Prinzip nicht genau verstanden wird. Also Stand By, ich hoffe es ist heute Abend fertig.


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  #19
OFFLINE   Joachim108

Hi Joachim,

ich bekomme beim EA die Meldung: Das Haltbarkeitsdatum des EA ist abgelaufen (kein Scherz) :-O

.....

Wie gesagt, der EA macht noch nicht das, was Eurix meinte - aber die Richtung stimmt schon mal ganz grob.

Ich warte jetzt auf die Erleuchtung durch Video und pass den EA dann noch mal entsprechend an...

Das mit dem Haltbarkeitsdatum ist schon ein Scherz - sollte aber erst ab 1.7. so sein und bei mir und Eurix funktioniert er auch :-)


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  #20
OFFLINE   Joachim108

Man kann die TP´s auch gleichlang halten, müsste dann aber die Lot´s der Shortpositionen jedes mal um den Faktor 1 erhöhen.

Das scheint gut zu funktionieren.

 

So sieht es ohne die Erhöhung der Lotzahl aus...

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...und so sieht es aus, wenn man bei jedem Hedge die Position um den Faktor 1 erhöht

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Aber warum soll ich etwas traden, das in der Vergangenheit schon nicht funktioniert hat?!

 

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