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Trading - Ausstiege

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55 Antworten zu diesem Thema

  #21
OFFLINE   Bob

@TbT
Genau so ist es und das von Dir geschilderte Beispiel ist live aus dem Traderleben, ohne vernünftigen Fahrplan handelt man zu "menschlich" und das ist für ein geordnetes managen der Position meist nicht sonderlich hilfreich. Backtesting könnte die Lösung sein, dazu bedarf es aber auch gehörigem Knowhow, um nicht den dort üblichen Fehlern zu unterliegen.

@ stony
Damit wird sich in der Tat kaum beschäftigt, irgendwie ist das Thema unsexy. Deshalb verlieren wohl auch 95% der Trader ständig Geld. Die 5% Gewinner machen wohl gewissenhaft auch die ungeliebten Hausaufgaben. Dieses 95% zu 5% Verhältnis erhebt keinen Anspruch auf Genauigkeit, es könnte auch 99% zu 1% oder 90% zu 10% sein.

  #22
OFFLINE   stony

Au weia, DaBuschi -

jetzt hast du mich voll erwischt, ich bin zerknirscht:-[.Es ist genau so wie du schreibst - die EW-Strategie ist mir in der Tat zu kompliziert, obwohl sie langfristig erstaunliche Ergebnisse zu liefern scheint. Aber ich bin bezüglich Forex nun mal extrem kurzfristig orientiert, da kommt EW m. E. nicht so recht zum Tragen. Deshalb war/bin ich an Shortys Pinbären interessiert, die immerhin eine Faustregel für die TPs beinhalten. So bleibe ich halt auf der Suche nach einfachen und schnell umsetzbaren Ausstiegsregeln....
Sommerzeit gefährdet Ihre Gesundheit!

(aktueller chronobiologischer Erkenntnisstand)

  #23
OFFLINE   DaDaDa

Hallo DaBuschi,
ich denke, es gibt Einige, die Deine Beiträge mit Interesse lesen. Nur kommen sie tatsächlich immer sehr absolut rüber. Ich bin aber davon überzeugt, dass die EW-Theorie, eben Theorie ist, ebenso wie Pivotpreise eine Annahme sind und derer gibt es sicher noch viele. Jedem zu unterstellen, dass es vllt. "Faulheit" ist, sich damit zu befassen, ich weiß nicht.
Würde die EW-Theorie das Allheilmittel sein, dann würde nichts anderes als Hilfsmittel herangenommen werden. Ob die Zentralbanken, Fondgesellschaften, Konzerne zig Leute zum Wellenzählen beschäftigen wird von uns keiner genau wissen. In einigen Beiträgen kann ich aber eines herauslesen und zwar, wer mit seinem Traden den Kühlschrank füllt oder noch in der Selbstfindung ist. Da würde ich nach dem Motto urteilen, wer heilt, hat recht. Insofern kann man nichts verallgemeinern, nur eines, es muss jeder SEINEN WEG finden.
In einem sind wir uns aber sicher alle einig, der Ausstieg entscheidet über haben oder nicht haben, nicht zu vergessen MM und RM, diese 3 Dinge werden sicher auch in Zukunft nicht den gebührenden Platz in den Foren finden.
Uns allen einen erfolgreichen Traderweg und Dir die Energie, uns die EW-Theorie weiterhin näher zu bringen.

Gruß DaDaDa

  #24
OFFLINE   TbT

@ dadada,

da hast du sicherlich nicht unrecht, obwohl es zum RM und MM teilweise simple und
effiziente ansätze gibt, die meiner ansicht nach schnell recherchiert sind, s muss nicht
in foren wiederholt werden, solang "forexmeister", wie du kurz darauf hinweisen,
sollte eigentlich jeder neuling nachschlagen, was das ist, wie es funktioniert und
warum es wichtig ist...

bei den exits find ich, dass sie noch ein weit unterschätzteres thema sind,
als die beiden anderen,
dennoch hab ich noch ein zitat (frei ausn kopf), ich denke vom schäfermeier:
"eins ist den wenigsten klar: was kann ich beieinflussen? den kurs sicherlich nicht,
nur mein risiko (RM), die positionsgröße (MM) und wann ich aussteige..."

natürlich kann man den kurs mit gegebenem kapital beeinflussen,
aber ich denke so weit sind die wenigsten hier :)
Banker sind Leute die einem bei gutem Wetter einen Regenschirm leihen, ihn aber zurückfordern wenn das Wetter schlechter wird.

Mark Twain

  #25
OFFLINE   DaDaDa

@ dadada,

bei den exits find ich, dass sie noch ein weit unterschätzteres thema sind,
als die beiden anderen,
dennoch hab ich noch ein zitat (frei ausn kopf), ich denke vom schäfermeier:
"eins ist den wenigsten klar: was kann ich beieinflussen? den kurs sicherlich nicht,
nur mein risiko (RM), die positionsgröße (MM) und wann ich aussteige..."


Naja, die Untertitel hängen davon ab, wieviel man schreibt, sie besagen nichts zur Qualität.
Deinem Schäfermeier-Zitat ist nichts zuzufügen und in seinem Buch beschreibt er die tägliche Problematik mit seiner Truthahn-Falle sehr anschaulich.
Wobei ich glaube, ganz so einfach ist es nicht mit dem mm + rm.

Ein ruhiger Tag, oder besser langweiliger Tag, geht bei mir mit abgesicherten 0,7 R bald zu ende, sollte der EJ noch fallen, könnte es mehr werden.;)

Gruß aus dem sonnigen Swakopmund
DaDaDa

  #26
OFFLINE   DaBuschi

Ich muss glaub ich noch was klarstellen, was in meinem Posting nicht ganz rüberkam. Es geht mir nicht um EW, sondern es geht mir um den Teil der Kurszielermittlung. Den kann man auch losgelöst von EW betrachten. Deshalb habe ich die Kurszielermittlung auch bewußt zwar auf meinen Erfahrungen aus EW aufgebaut, aber auf Pinbars angewandt.

Das Problem hierbei ist, dass ich Kursziele nicht basierend auf Pinbars erklären kann, weil ich dieses Ansatz nicht handele, also tu ichs so, wie ich der Meinung bin, dass ich den Inhalt für die User hier an Board am besten vermitteln kann.

Um auf den Punkt zu kommen. Es geht bei der Kurszielermittlung im Fibo-Kennzahlen oder vielmehr den "goldenen Schnitt". Die Ermittlung von Kurszielen auf Basis des goldenen Schnittes ist Kernbestandteil der EW, was für mich von Vorteil ist. Für mich laufen bei EW all die Dinge in einem sinnvollen Ansatz zusammen, die ich früher immer separat anwenden wollte und dabei gescheitert bin (W/U-Linien, diagonale Trendlinien und Trendkanäle, Fibo-Retracements etc.).

Fakt ist aber, dass sich all diese Einzelkomponenten auch losgelöst von EW benutzen lassen. Es gibt viele Trader, die mit Fibos handeln oder zumindest Fibo-Marken berücksichtigen, andere wiederum benutzen W/U-Linien für ihren Ansatz und das erfolgreich (James16). Und das bringt uns wieder zum Kern des Tradings - jeder muss sein eigenes System finden. Andere (User) können dabei nur Weggefährten sein, aber an einer bestimmten Stelle zum Ziel, werden sich die Wege trennen und man wird neue Weggefährten treffen. Nur das man am Ende des Weges viele seiner alten Weggefährten wiedertrifft, vorausgesetzt, diese haben es auch geschafft, erfolgreich zu werden.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #27
OFFLINE   DaBuschi

in seinem Buch beschreibt er die tägliche Problematik mit seiner Truthahn-Falle sehr anschaulich.


Truthahnfalle klingt nach Nassim Taleb. Wie sieht den Birger´s Truthahnfalle aus?
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #28
OFFLINE   DaDaDa

Ich muss glaub ich noch was klarstellen, was in meinem Posting nicht ganz rüberkam. Es geht mir nicht um EW, sondern es geht mir um den Teil der Kurszielermittlung. Den kann man auch losgelöst von EW betrachten. Deshalb habe ich die Kurszielermittlung auch bewußt zwar auf meinen Erfahrungen aus EW aufgebaut, aber auf Pinbars angewandt.

Das Problem hierbei ist, dass ich Kursziele nicht basierend auf Pinbars erklären kann, weil ich dieses Ansatz nicht handele, also tu ichs so, wie ich der Meinung bin, dass ich den Inhalt für die User hier an Board am besten vermitteln kann.

Um auf den Punkt zu kommen. Es geht bei der Kurszielermittlung im Fibo-Kennzahlen oder vielmehr den "goldenen Schnitt". Die Ermittlung von Kurszielen auf Basis des goldenen Schnittes ist Kernbestandteil der EW, was für mich von Vorteil ist. Für mich laufen bei EW all die Dinge in einem sinnvollen Ansatz zusammen, die ich früher immer separat anwenden wollte und dabei gescheitert bin (W/U-Linien, diagonale Trendlinien und Trendkanäle, Fibo-Retracements etc.).

Fakt ist aber, dass sich all diese Einzelkomponenten auch losgelöst von EW benutzen lassen. Es gibt viele Trader, die mit Fibos handeln oder zumindest Fibo-Marken berücksichtigen, andere wiederum benutzen W/U-Linien für ihren Ansatz und das erfolgreich (James16). Und das bringt uns wieder zum Kern des Tradings - jeder muss sein eigenes System finden. Andere (User) können dabei nur Weggefährten sein, aber an einer bestimmten Stelle zum Ziel, werden sich die Wege trennen und man wird neue Weggefährten treffen. Nur das man am Ende des Weges viele seiner alten Weggefährten wiedertrifft, vorausgesetzt, diese haben es auch geschafft, erfolgreich zu werden.


:welldone:

schon klar

  #29
OFFLINE   DaDaDa


in seinem Buch beschreibt er die tägliche Problematik mit seiner Truthahn-Falle sehr anschaulich.


Truthahnfalle klingt nach Nassim Taleb. Wie sieht den Birger´s Truthahnfalle aus?


Auszug aus dem Buch von Birger Schäfermeier
Die Kunst des erfolgreichen Tradens
erschienen im FinanzBuch verlag
ISBN3-89879-157-2

Dateianhang



  #30
OFFLINE   forexler

die kunst des erfolgreichen traden:

mehr gewinnen als verlieren

  #31
OFFLINE   stony

@ DaBuschi

Danke für die zusätzliche Erläuterung. Der Hinweis auf die Parameter Fibo etc. im Zusammenhang mit der Bestimmung der Ausstiege ist nützlich und angekommen!

Guz Nächtle,Stony
Sommerzeit gefährdet Ihre Gesundheit!

(aktueller chronobiologischer Erkenntnisstand)

  #32
OFFLINE   TJPLD

Wenn man schlechte trades früh erkennt und abwürgt dafür die guten laufen lässt kann man sehr
wohl auch mit einem Münzwurf profitabel traden. Ich kenne sogar jemanden der das macht
vllt kennt ihr Ronald Raygun auf FF.com er tradet mittlerweile sogar für die RBS unter anderem auch
mit dieser Methode. Risiko Managment und CRV leitet sich auch nur durch den Ausstieg ab.
Wenn man ne tolle CRV will dann kann man jetzt einfach mit 20 SL und 80 TP long gehn.
Nur das Risiko kann man selbst begrenzen für den Rest ist der Markt zuständig und wenn er gibt
sollte man soviel nehmen wie möglich so formuliert sich im nachhinein die CRV. Die alleine bringt einen
wie oben angemerktnicht weiter das sie zu einem gewissen Grad negativ korreliert zur Trefferquote ist.
Kleiner TP, großer SL -> Tendenziel hohe Quote bzw. kleiner SL, hoher TP niedrigere Trefferquote.
Aus dem Unterschied zwischen Echter Trefferquote und "relativer" Trefferquote die sich aus dem TP/SL Verhältniss ergibt wird am Ende das Geld verdient.

Persönlich hat sich für mich nach 5 Jahren traden mittlerweile folgendes bewert. Im Prinzip basiert es natürlich darauf Gewinne möglichst zu maximieren und Verluste zu minimieren. Ich trade auf jedenfall immer OHNE TakeProfit weil in gut über 50% der Fälle der Trade noch weiter läuft als man denkt. Dieses zusätzliche Gewinnpotential MUSS so effizient wie möglich ausgenutzt werden. Ich habe immer mal wieder richtige fette Trades wie am Freitag 140 Pips im Euro bei 25 Pips Risiko. Mit sowas baut man sich wichtige Polster um sich auch mal den ein oder anderen Ausrutscher zu erlauben. Wenn die Statistik nur aus kleinen Ausrutschern und kleinen Gewinnen besteht bleibt am Ende halt auch nichts übrig.

1. Ist erstmal die Frage wo kommt der Stop hin. Gibt es nur eine Antwort. So eng wie möglich so weit wie nötig.
Ich schaue wirklich genau ab welchem Punkt sich mein Trade als falsch erweißt und setze ihn dort hin unter Berücksichtigung des Spreads. Wie DaBuschi gesagt hat dort hilft einem EW sehr viel da es mit den Regeln auch Bereiche gibt die Zählungen und somit auch trades einfach negieren. Was nützt es deshalb dem Trade noch weitere 10 Pips zugeben die es einem vom Konto klaut?

2. Dann gilt für mich die Regel ein guten Trade auf keinen Fall ins Minus laufen zulassen. Heißt ich setze relativ zügig auf BreakEven. Dafür gibt es auch keine mechanische Regel man muss es sich halt antrainieren. Mittlerweile merke ich ganz gut ob der Preis noch mal zurück kommen kann oder nicht (SR Zonen, stärke der Bewegung ) meist bin ich nach 40-50 Pips schon auf BE. Dann lasse ich den Trade erstmal laufen und warte auf die erste Korrektur bevor ich anfange Gewinne zu sichern. Hinter der Korrektur ist nämlich ein recht sichers Plätzchen was wenn es ausgestoppt wird den Trade auch negiert. Es ist für mich wirklich jedesmal ein schönes Gefühl egal ob ich jetzt noch weiter vom Bildschirm klebe oder nicht die Möglichkeit zwischen 0 Euro und Gewinn oder sogar Gewinn oder noch mehr Gewinn zuhaben. Dann kann man nachts auch ruhig schlafen. So oft wie man denken könnte passiert es garnicht das ich gestoppt werde und dann der Zug ohne mich abfährt. Selbst wenn ist mir das die extra Sicherheit auf jedenfall wert. Ich würde auch nicht versuchen jetzt auf Teufel komm raus 1R oder 2R zusichern. Wenn der Trade ein bisschen Raum braucht um sich das Potential in die Gewinn richtung nicht zuverbauen braucht er das halt. Wieso sollte ich den 2R sichern wenn ich denke das ich da ausgestoppt werde und damit aus nem Trade geworfen werden der noch mehr für mich gehabt hätte?

3. Wie trailt man den nun richtig? Auf keinen Fall mit einem sturen X Pips Trailing Stop das hat Chart Technisch einfach keine Relevanz und man fliegt so nur aus guten Trades zu früh raus ohne das es den Trade dadurch negiert. Also lieber Swing High/Lows suchen. Auf dem H1 Chart kann man auch gut einfach auf den Hochs der letzten Kerzen trailen. Gerade bei schnellen Bewegungen (siehe Freitag) hat man so wirklich gute und einfache Stoplevel und bei langen Kerzen auch Raum für Korrekturen. Konsolidiert der Preis und die Kerzen werden eng so wird es auch automatisch der Stop was ja sinn macht da ja eine Umkehr wahrscheinlicher wird und man von seinen Gewinnen natürlich auch so wenig wie möglich zurück geben möchte.
Über Verluste ärgere ich mich wirklich garnicht mehr. Werde ich ausgestoppt ist das wie als würde mich ein Wattebausch treffen. Eher ärgere ich mich wenn ich Geld auf dem Tisch gelassen hab und meine CRV noch hätte vergrößern können. Zum Teil habe habe ich Trades mit CRV 1:10 und mehr. Bei 1% Risiko sind das so schon stolze 10% auf den gesamt Account mit einem Trade.

4. Ihr seht es ist garnicht so einfach gut auszusteigen weil es keine feste Regel gibt die auf jedenfall immer den optimalen ausstieg bietet. Verlasst euch da auch nicht auf irgendwelche Indikatoren. Den Stop manuell richtig zu trailen ist halt was man üben musss. Beim Fußball muss man ja auch nur ein Stück leder zwischen 2 Pfosten durchschiessen trotzdem können das nur wenige so gut das sie davon leben können. Wäre es der Fall das man mit einem Indikator ein guten Ausstieg hinbekommen würde bräuchte man wirklich keine Übung fürs Traden aber meint ihr das man so leicht an Geld kommt ohne eine außergewöhnliche Fähigkeit zuhaben?

5. Der psychische Teil ist nun wirklich unter keinen Umständen aus einen Trade der im Plus ist raus zugehn. Selbst mir fällt das manchmal schwer da man von Natur aus lieber das nimmt was man jetzt sieht als noch abzuwarten.
Der Mensch ist von natur aus einfach zunichtzum Traden geschaffen sonst würde nicht so viele verlieren. Erst muss die Transformation der Gedankengänge abgeschlossen sein und Selbstvertrauen und Disziplin bei den eigenen Trades gewonnen werden.

6. Das MoneyManagment sorgt nur dafür das man nach einer reihe von Verlusten noch genügend übrig hat zum Traden. Ich halte es für garnicht so wichtig wenn man sich einfach auf ein gesunden % Satz festlegt hat man seine Pflicht hier schon erfüllt. Persönlich halte ich meine Lotsize gerne in Intervallen konstant. Ganz einfach wenn meine Konto bei 1000 USD ist und ich mit 1 Minilot handledabei 100 Pips verliere muss ich mit dem nächsten trade also 0.9 Minilots bei 900 USD Konto über 100 Pips reinholen um 100 Pips wieder reinzuholen. Weil 100 USD sind bei 0.9 Lots nunmal 111.11 Pips die dann benötigt werden. Also haben wir quasi 11.1 Pips mehr Verlust gemacht als wir eigentlich dachten. Deswegen erhöhe ich meine Lotsize nur an bestimmten stellen wenn ich mich damit sicher fühle. Während dessen kann ich ein 40 Pips Verlust mit 40 Pips Gewinn einfach wieder reinholen.

Meine Art des Ausstiegs die auf maximale R:R bei hoch Wahrscheinlichen Setups setzt hat für mich noch den Vorteil das ich garnicht so oft richtig liegen muss um profitabel zubleiben. So verschwindet ein bisschen der Leistungsdruck und man kann sich allgemein besser auf den nächsten Trade konzentrieren und kann auch einige einfach mal nicht eingehn das sich ja ein Polster aufbaut.

  • Fluxkompensator, Makaveli und Rainbowtrader gefällt das

  #33
OFFLINE   DaBuschi

Klasse Beitrag Tim:welldone:
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #34
OFFLINE   TJPLD

Klasse Beitrag Tim:welldone:


Jaja wenn hier mal nicht über Signal Dienst die 345ste geredet wird sondern über richtiges Traden nehme ich mir sogar Zeit ein ordentlichen Post abzusetzten. ;)

  #35
OFFLINE   BGP-Kiss

Jo, passt zwar nicht zum Thema und ist totales OT, aber:

Ich liebe dieses Forum;)

Vielen lieben dank für eure tollen Beiträge.:welldone:

LG
BGP-kiss,

  #36
OFFLINE   Wödmasta

Melde mich mal wieder, ist ein Thema das mich auch sehr beschäftigt (hat).

Die Vorgehensweise, wie von @TJPLD in seinem schönen Posting erklärt, ist für mich der Idealfall.

Ich habe auch versucht, meine Gewinne nicht vorzeitig zu realisieren und Zeit/Raum zur Entwicklung des Gesamttrades zu lassen. Hatte damit nur ein massives Provlem in meinem Kopf. Fühlte mich nicht wohl dabei, den schönen Buchgewinn stehen zu lassen und erst nach der nächsten Korrektur den Stop nachzuziehen. Ich wußte aber, dass diese Vorgehensweise essentiell wichtig war/ist.

Ich habe mein Problem im Kopf so gelöst, dass ich in mehreren Teilpositionen einsteige und auch wieder aussteige und somit Teilgewinne mitnehme. Ich lasse aber immer zumindest eine Teilposition stehen um die gesamte Bewegung mitnehmen zu können. Meine Ausstiege orientieren dabei an S/R-Zonen.

Der Vorteil für mich ist dabei, dass ich/mein Kopf öfters belohnt werde und mich dabei wohler fühle.
Mir ist auch bewußt, dass das nicht die mathematisch sinnvollste Vorgehensweise ist, mir hilft´s aber ungemein.

Außerdem kann ich von mir sagen, dass die schönsten und mathematisch ausgereizten Tradingstile an mir selbst scheitern...

Don´t double in trouble

  #37
OFFLINE   Bob

Eine Pauschallösung für jeden Tradingansatz wird/kann es nicht geben. Die vorgestellte Ideallösung passt für einen Trendtrader/Swingtrader, aber auch bei solch einem Ansatz lebt der Trader dann von den wenigen Trendtagen, an denen Kasse gemacht wird. In Seitwärtsphasen wird viel davon wieder abgegeben und wehe dem, der ein paar wenige Trendtage verpasst, das verhagelt dann ganz gehörig die Gesamtbilanz.

Es gilt zu unterscheiden, was ich eigentlich handeln möchte. Die 3 Möglichkeiten frei nach Voigt sind der Handel des Ausbruchs, der Handel der Bewegung oder der Handel des Trends. Nur beim Letzteren macht die vorgestellte Ideallösung im Idealfall auch Sinn.

  #38
OFFLINE   TJPLD

Eine Pauschallösung für jeden Tradingansatz wird/kann es nicht geben. Die vorgestellte Ideallösung passt für einen Trendtrader/Swingtrader, aber auch bei solch einem Ansatz lebt der Trader dann von den wenigen Trendtagen, an denen Kasse gemacht wird. In Seitwärtsphasen wird viel davon wieder abgegeben und wehe dem, der ein paar wenige Trendtage verpasst, das verhagelt dann ganz gehörig die Gesamtbilanz.


Kann ich nicht bestätigen selbst zwischen 8.12 und 11.12 habe ich im Euro/USD 3 Trades gemacht ohne VerlusteEinen auf break even der Rest +20 und +40. Man sieht ja wo und ob der Preis konsolidiert. Wer dann versucht krampfhaft kleinsten Swing long und short zugehn hat halt selbst Schuld. Reicht wenn ich die neuen Highs shorte da macht man bei der massiven Trendwende die sich nach dem letzten NFP angekündigt hat nichts falsch.
Natürlich erwarte ich bei Marken wie 1.46 auch rücksetzer aber sowas versuche ich erst garnicht zu traden.
Was nützt es wenn ich da gegen den Trend long geh mit bisschen Glück 50-60 Pips im Plus bin aber dann raus gehen MUSS weil die 1.46 nach der Korrektur natürlich wieder getestet wird? Wie soll ich mit sowas eine 1:unendlich RiskReward bekommen? Mit sowas mache ich mir garnicht die Finger schmutzig.

  #39
OFFLINE   DaBuschi

Melde mich mal wieder, ist ein Thema das mich auch sehr beschäftigt (hat).

Die Vorgehensweise, wie von @TJPLD in seinem schönen Posting erklärt, ist für mich der Idealfall.

Ich habe auch versucht, meine Gewinne nicht vorzeitig zu realisieren und Zeit/Raum zur Entwicklung des Gesamttrades zu lassen. Hatte damit nur ein massives Provlem in meinem Kopf. Fühlte mich nicht wohl dabei, den schönen Buchgewinn stehen zu lassen und erst nach der nächsten Korrektur den Stop nachzuziehen.


Ich hatte dieses Problem auch, aber in anderer Form. Ich beschäftige mich ja seit geraumer Zeit mit der EW-Theorie und ich habe die Wellenbewegungen nachvollzogen und hab mir im Kopf ausgemalt, was als nächstes passieren muss. Ich war oft in der Position, dass ich "wußte", dass der Markt jetzt hier drehen wird. Ich war schon im Trade und hatte einen schönen Gewinn, meinte aber auch zu wissen, dass der Markt nur konsolidieren würde und dann noch sehr viel stärker ansteigen wird.

Nun, das ist auch alles so passiert, allerdings kann so ne Korrektur sehr lange andauern und Verläufe annehmen, mit denen man nicht rechnet. Irgendwann als ich wieder an dem Punkt war, dass ich "wußte" das der Markt hier drehen wird, hab ich dann endlich das richtige getan. Ich habe Gewinne mitgenommen und mich darauf konzentriert, nach der Konsolidierung wieder einzusteigen oder den von Dir @Wödmasta angesprochenen Ansatz von Teilgewinnmitnahmen praktiziert.

Vor allem zu Beginn seiner Tradingkarriere, aber auch noch als Fortgeschrittener macht man den Fehler sich reich zu rechnen und den EINEN Trade zu jagen, wobei man den einen Trade auch in 5 Trades zerlegen und anstatt 15% auch 5 x 5% machen kann, also die Swings sehr viel gezielter handelt und sein Risiko regelmäßig aus dem Markt nimmt. Das braucht allerdings viel Übung, aber wenn ich es lernen kann und wenn @Wödmasta und @TJPLD es lernen können, dann können es alle anderen auch - wenn sie es denn wirklich wollen ;)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #40
OFFLINE   Bob

@ TJPLD

Ich finde 4 Tage sind nicht sonderlich aussagekräftig, wobei der 8. und 11.12. zufällig ausgesprochene Trendtage waren.Meine Aussage bezieht sich auch nicht explizit auf Deinen Tradingstil, da ich ihn nicht kenne. Es ging um die 3 möglichen Ziele eines Trades, Ausbruch, Bewegung oder Trend, ich bleibe dabei. ;)



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