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Definition für Tops und Downs

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35 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   baerliner

Moinsen,

 

würde mal kurz diskutieren wollen, wie man ein Top und Down definieren würde. Also wie definiere ich für mich einen Hochpunkt und wie einen Tiefpunkt. Wie unterscheide ich zwischen kurzzeitigem Top und einem langfristigen Top. Wie viele Kerzen würdet ihr jeweils zurück und voraus schauen um eine solche Definition vorzunehmen? Ich sehe diverse Indikatoren, welche immer mal bei einem Top und Down ein Signal setzen und dann dieses Signal hin und wieder korrigieren, wenn es ein weiteres Top zum Beispiel gibt. Unterschiedliche Indikatoren zeichnen auch unterschiedliche Tops und Downs, obwohl sie inhaltlich ähnlich arbeiten, aber eben ein Top anders interpretieren. Ich versuche jetzt für mich eine Logik zu finden, mit der ich ein Top und Down definieren kann, bzw. mit der ich rum spielen kann. :-)

 

Bin für jede Anregung dankbar.

 

Ciao Heiko


Bunt ist das Dasein und granatenstark.


  #2
ONLINE   traderdoc

Als einfachste Lösung nimmst Du den ZigZag-Indikator.
Ansonsten ist die Definiton fließend bzw. unscharf.
Fakt ist, dass z.B. ein Maximum von einem oder mehreren tieferliegenden Werten flankiert sein muss.
Und nun geht die Unschärfe los: Wieviele flankierende, tieferliegende Werte sollten das sein. Na ja,
ganz einfach, will man häufigere Max und Mins haben, dann sind das halt weniger tieferliegende,
beidseitig flankierende Werte. Die flankierenden Werte sollten dann natürlich wieder entsprechende
Wertverhältnisse zu den angrenzenden Werten haben.

Als minimales Maximum bei Kerze2 z.B.:

Kerze2 > Kerze1 && Kerze2 > Kerze3

besser über Maximum bei Kerze3

Kerze3 > Kerze2 && Kerze3 > Kerze4 && Kerze4 > Kerze5 && Kerze2 > Kerze1

Nun kann man den rechten Teil des sich bildenden Max kürzer halten bei der Berechnung, also z.B. Berechnung links über 2 (3) Kerzen und rechts über 1 (2) Kerzen oder man lässt auch zu, dass die Bedingung >= gilt und das entweder direkt beidseitig des Max oder erst bei der übernächsten Kerze oder auch asymmetrisch angesetzt.

Man sieht, es gibt der Möglichkeiten sehr viele. Die Frage ist eben nur individuell zu beantworten, wie exakt, im Verhältnis zur Umgebung, soll das Extremum ermittelt werden?

traderdoc
Ich erfülle Euch gern Eure EA-, Indikator- und Script-Programmierwünsche.

  #3
OFFLINE   *michael*

ich persönlich würde die hoch und tief (punkte) sowohl von der gesamtvola als auch von der tagesvola eines wp abhängig machen.

audnzd/eurgbp = low vola = 2 HH/LL (25-100pips daily, pips range <4000 pips)

eurusd/chfjpy = med vola = 3 HH/LL (75-150pips daily, pips range 4000-8000 pips)

euraud/gbpnzd = high vola = 4 HH/LL (>150pips daily, pips range >8000 pips)

umso höher die vola(tilität) umso höher die chance das der "trend" weiter anhält

aber wie der doc das so treffend schrieb, es ist unscharf, denn wenn ein top/bottom erreicht wurde, ist der "lauf" zu ende, mit latenz zeigt es dann der indicator an. wobei ich persönlich auf price action setzen würde als auf einen indi der repainted!

irgendwer hatte das mal super genial beschrieben und das man sein trading (setting) auf diese wp infos fliesend darauf einstellen sollte-denn ein TP von 20 über alle volatilitäten macht keinen sinn, bei low vola wp erreicht man ihn vielleicht nicht, bei high vola wp wäre wohl mehr als nur TP20 drinn. leide finde ich die info nicht mehr.

 

*michael*


Bearbeitet von *michael*, 22 August 2018 - 14:42 Uhr,


  #4
OFFLINE   baerliner

Ich kann euch gerade inhaltlich nicht so ganz folgen. :-) Ist etwas chinesisch für mich. 2 HH/LL sagt mir nix. Aber Tagesvola schon. Nur wie soll man das bei den Tops und Downs berücksichtigen? Neues Top nur dann, wenn das Top mindestens X Pips höher ist, als das letzte?


Bunt ist das Dasein und granatenstark.


  #5
OFFLINE   *michael*

Ich kann euch gerade inhaltlich nicht so ganz folgen. :-) Ist etwas chinesisch für mich. 2 HH/LL sagt mir nix. Aber Tagesvola schon. Nur wie soll man das bei den Tops und Downs berücksichtigen? Neues Top nur dann, wenn das Top mindestens X Pips höher ist, als das letzte?

 

ist bei einem low vola wp die tagespips range z.b. 50 pips (last 5 days sum /5 = tagesvola) und 1 HH oder 2 HH haben 50 pips zusammengezählt, ist das max top erreicht und es ist davon auszugehen das es kein weiteres HH mehr geben wird! das ist pure price action ohne indicator (HH/LL, tagesvola only) sollte es am nächsten tag weitergehen ist es ein breakout, mit rücksetzer garantie.

somit passen sich die werte automatisch an, im sommer werden sie geringer (range time), im winter wieder größer = dynamisch

 

*michael*

 

ps: die ansätze vom doc und mir sind unterschiedlich! ich glaube nicht das der zigzag indi die wp vola mit einberechnet, was aber nicht heißen soll das der zigzag falsch ist, es ist deine auswahl was dir besser zusagt und in deinem trading besser integrierbar ist!

Dateianhang


Bearbeitet von *michael*, 22 August 2018 - 14:58 Uhr,


  #6
ONLINE   traderdoc

Die Ansätze sind in der Tat unterschiedlich und der ZigZig berücksichtigt keine Vola, ist ja vom prinzipiellen Ansatz der Definition eines Kursextremums auch nich notwendig, kann aber damit

erweitert werden.

Schau Dir den ZigZag an, dann siehst Du, was ich meine.

Die von mir beschriebenen Formeln sind eigentlich selbsterklärend. Die Ziffer bedeutet immer die Lage der Kerze links der Aktuellen, die auch mit 0 angegeben wird.

 

traderdoc


Ich erfülle Euch gern Eure EA-, Indikator- und Script-Programmierwünsche.

  #7
OFFLINE   *michael*

Definition eines Kursextremums

 

naja, das müsste auch noch klärend dargestellt werden fürn baerliner. (ich verstehe das du meinst)

 

für mich wäre ein kursextrem tagespips x 2 (price action breakout)

ist ein neues HH oder LL oder HL oder LH innerhalb der tagespips wäre es für mich kein kursextrem, sondern eine kursbewegung im tagespipsschnitt (unabhängig in welche richtung)

 

*michael*

 

nachtrag: zigzag mit vola! wer hat? wer kann?


Bearbeitet von *michael*, 22 August 2018 - 18:46 Uhr,


  #8
OFFLINE   Krelian99

Die Definition ist doch recht einfach: Ein High oder Low ist ein lokales Extremum. Peng. €urix hatte mal einen Eintrag ins Lexikon geschrieben:

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Dir geht es aber wahrscheinlich um das erkennen als solches und das relativ zeitnah. Zigzag ist dafür ziemlich ungeeignet, bei Rücksetzern im Trend hast du böse Verluste und in Seitwärtsphasen bist du viel zu spät und sitzt auf deiner Loosing Position fest. Fraktale, vielleicht einen tf höher, sind auch nicht so das Wahre. ADR, was michael sagt, könnte man mit daily oder weekly Pivot points verbinden. Aber das mit der Volatitlität, ich mag das Wort Momentum lieber, ist noch besser. Zum Glück haben wir doch einen Forum-Indi, der dir mit Momentum-Indikatoren mögliche Umkehrpunkte (Ende von Welle 3, 5 und C) oder Wiedereinstiegspunkte (Ende von Welle 2, 4 und B) in Trendrichtung angibt. Der Winter ist sogar wieder aktiv, schaust du hier:

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Das ganze pimpst du noch mit S/R (der andere Forum-Indi ginge z.B. auch), richtest dein MM und R:R (CRV) danach aus, denn das ist der eigentliche Schlüssel zum Erfolg und fertig ist Laube.

 

K.I.S.S. und günstig, robust und effektiv. Was kann der Trader mehr wollen? Nicht so komplizert denken.


Das ist das Wesen jeder Kunst. Alles auf das Wesentliche reduzieren: die perfekte Form.


  #9
ONLINE   traderdoc

Ich denke mal, dass er das schon wusste, dass ein High und ein Low ein lokales Extremum ist.
Wann ist ein High ein High und ein Low ein Low? Und wie wird es ermittelt? Und das alles ohne Vola,
ohne Momentum, ohne Schnick und ohne Schnack. Rein der Preis ist erst einmal das Entscheidende.

Um die Frage dann zu beantworten, welches der Extrema ist auch ein "gutes" Extrema, ist ne ganz andere Baustelle,
aber sicherlich im Endeffekt auch eine wichtige.

"Nicht so kompliziert denken". Hach, da liegt schon der Widerspruch als solcher. Nein, auch zur Ermittlung der Extrema
muss nun mal die Mathematik benutzt werden, ob direkt oder indirekt liegt im Ermessen des Denkers.

traderdoc
Ich erfülle Euch gern Eure EA-, Indikator- und Script-Programmierwünsche.

  #10
OFFLINE   Krelian99

Naked traden geht natürlich auch z.B. mit S/R und Momentum - dafür brauch man keinen Indikator.

 

Doch, ich finde er denkt mal wieder zu kompliziert. Was hab ich von der Theorie "Buy low and Sell high.", wenn ich es praktisch nicht umsetzen kann. Das mit dem kompliziert denken soll kein Running-Gag werden, aber es ist so. Meiner Meinung nach sollte er sich nicht so sehr auf die höchsten Höhen und die tiefsten Tiefen fixieren, wenn man nicht anti-zyklisch handeln will. Dafür gehört aber ein bisschen mehr dazu als Excel mit Formeln zu füttern. Darauf soll es doch hinauslaufen, oder nicht? Er sollte als Trendfolger erst einfach nur Divergenzen in Uptrend und Convergenzen im Downtrend handeln, also Trendfortsetzung. Wie definiere ich einen Trend ist für ihn viel spannender und auch etwas schwieriger als die Frage was ein Hoch oder Tief ist.

 

Ein gutes Extrema für einen Volumentrader ist z.B., wenn das Cumultive Delta mit geht, ansonsten ist es ein Fakemove und der Rücksetzer oder die Trendumkehr folgt als bald. Aber wie gesagt, das ist eher was für anti-zyklisches Handeln.


Das ist das Wesen jeder Kunst. Alles auf das Wesentliche reduzieren: die perfekte Form.


  #11
OFFLINE   *michael*

"Buy low and Sell high.", wenn ich es praktisch nicht umsetzen kann

 

also das ist doch sehr einfach zu traden!

teile einfach das chart in 200-600 pips bereiche je nach wp vola ein:

-ist der gegenwärtige price im "lowlevel 1" dann buy 1 lot

-ist der gegenwärtige price im "lowlevel 2" dann buy 0.1 lot, nachkauf wenn der price ins lowlevel1 fällt 1 lot

-ist der gegenwärtige price im "highlevel 1" dann sell 1 lot

-ist der gegenwärtige price im "highlevel 2" dann sell 0.1 lot, nachkauf wenn der price ins highlevel1 steigt 1 lot

 

top-down chart

highlevel1 = 1

highlevel2 = 0.1

highlevel3 = 0.2

middlelevel = no trading (für die martingaler 0.01)

lowlevel3 = 0.02

lowlevel2 = 0.10

lowlevel1 = 1

 

man wartet einfach bis eine währung überkauft/überverkauft ist, grund: kein land kann es sich auf lange sicht leisten entweder im high oder low level 1 festzustecken, da import/export zu teuer wird.

aktuell: gbpchf, cadchf beide im lowlevel2, vorteil: da gibt es sogar pos. swap auf buy orders! :)

und ja man muss wirklich ahnung haben von (naked) price action, kombiniert mit ein fundi analysen der beteiligten länder und los geht es mit dem verdienen.

ich gebe aber zu das ich auch mit tech analyse und indis begonnen habe und nicht wirklich erfolgreich war-kann aber an mir liegen.

ab dem zeitpunkt wo ich den indicator kram weggelassen habe und teil-fundamental analyse dazugenommen habe, lief es zu begin schleppend, mit weiterer übung immer besser.

 

das ziel ist das ziel! wege (tech, fundi, kombi) gibt es viele zum ziel! (der weg ist das ziel ist ein riesen blöder kalenderspruch)

 

*michael*


  • asfranz und Krelian99 gefällt das

  #12
OFFLINE   baerliner

Voll krass was ihr da schreibt.....Ick verstehe noch nich mal die Hälfte....also beim ersten Lesen. :-)

Hab mir das Thema aber schon fürs WE aufgeschrieben, weil es für mich interessant klingt und ein Ansatz ist um meine eigene Idee zu unterstützen.

 

Im Moment suche ich nur die Möglichkeit einen HH oder HL oder LH LL zu definieren bzw. eine Systematik zu erstellen, wie man die optimale Anzahl an betrachteten Kerzen rechts und links der aktuellen Kerze ermittelt um so die bisher beste Variante der High und Low Ermittlung zu errechnen Das kann sich ja auch immer mal unterscheiden. Mal sind 4 links und 3 rechts optimal, mal vielleicht 6 links und 4 rechts..... Genau darüber tüftle ich gerade. :-) Unter anderem.


Bunt ist das Dasein und granatenstark.


  #13
ONLINE   alexf82

also das ist doch sehr einfach zu traden!

teile einfach das chart in 200-600 pips bereiche je nach wp vola ein:

-ist der gegenwärtige price im "lowlevel 1" dann buy 1 lot

-ist der gegenwärtige price im "lowlevel 2" dann buy 0.1 lot, nachkauf wenn der price ins lowlevel1 fällt 1 lot

-ist der gegenwärtige price im "highlevel 1" dann sell 1 lot

-ist der gegenwärtige price im "highlevel 2" dann sell 0.1 lot, nachkauf wenn der price ins highlevel1 steigt 1 lot

 

top-down chart

highlevel1 = 1

highlevel2 = 0.1

highlevel3 = 0.2

middlelevel = no trading (für die martingaler 0.01)

lowlevel3 = 0.02

lowlevel2 = 0.10

lowlevel1 = 1

 

 

 

jetzt hast du mich ein wenig neugierig gemacht :) 

wie genau teilst du deinen Chart ein? Also welche Zeitspanne nimmst du hier? Den Weekly über die komplette Historie? oder einen bestimmen Teilbereich des Daily? Oder gehst du beim Einteilen noch weiter nach unten, was ich mir aber fast nicht vorstellen kann...



  #14
OFFLINE   *michael*

jetzt hast du mich ein wenig neugierig gemacht :)

wie genau teilst du deinen Chart ein? Also welche Zeitspanne nimmst du hier? Den Weekly über die komplette Historie? oder einen bestimmen Teilbereich des Daily? Oder gehst du beim Einteilen noch weiter nach unten, was ich mir aber fast nicht vorstellen kann...

 

erfunden hat das bitte ein anderer, der ist ein reiner naked price action trader, ich verwende durchaus auch nebenbei einen rsi um range zu filtern

 

anbei ein chart gbpchf, der aktuelle price befindet sich im lowlevel 2.

 

aufgeteilt werden die charts basierend auf der vola des jeweiligen wp

 

high/low1 5%

high/low2 10%

high/low3 20%

middle rest und ist somit der größte bereich und auch zugleich die range area.

 

man kann hier gut mit pending orders arbeiten

auch ist es egal on man 10 pips zu früh/zu spät einsteigt-den im sinne von volkswirtschaft kann es sich kein land leisten "ewig im high/low1+2 level stecken zu bleiben" da im/export zu teuer/billig werden, da werden die nationalbanken die zinsen anpassen.

das ganze kann man auch als grid ausführen

 

ich persönlich starte wenn ein wp sich im high/low2 befindet

middle lasse ich komplett aus

high/low 3 nur wenn die swaps passen, aka set and forget, mit mini lots-ist eher long term

high/low2 ist medium term

high/low1 ist short term+hohe lots

 

*michael*

 

ps demo trading 1st!!!!

Dateianhang


Bearbeitet von *michael*, 24 August 2018 - 18:54 Uhr,


  #15
OFFLINE   €urix

Im Moment suche ich nur die Möglichkeit einen HH oder HL oder LH LL zu definieren bzw. eine Systematik zu erstellen,

Ob ein HH, LL, HL oderein LHvorliegt kann man erst beurteilen, wenn der Kurs eine Bestätigung liefert.

Du kannst ganz einfach den Standart Fraktalindikator oder den Zig Zag benutzen. 

Die Frage ist: Warum willst du ein Hoch oder Tief definieren? Was ist deine Absicht dahinter? Dann können dir die Mitglieder hier vielleicht besser helfen.

Meine Definition von Hoch und Tiefs findest du hier: 

Please Login or Register to see this Hidden Content

Vielleicht kennst du es schon, das ganze geht natürlich auch mit Kerzencharts.


KLICK MICH und MICH und wenns leicht geht MICH AUCH NOCH :Whistle:


Da will man Putzen, stolpert aber so ungünstig, dass man plötzlich zugedeckt im Bett liegt. Da kann man echt nichts machen


  #16
ONLINE   alexf82

@*michael*

erstmal danke!

 

aber ganz hab ichs noch nicht verstanden. ;-)

Wie sich die einzelnen Bereiche ergeben bzw. deinen Ansatz, wie du handelst bzw. man handeln kann, ist klar.

 

aber welche Range nimmst du her? Oder zu deinem Bsp. Warum sitzt die obere Linie genau dort und nicht z.B. weiter oben?

du schreibst, die Aufteilung der WP erfolgt nach der Vola. Aber welche Vola bzw. über welchen Zeitraum? Ich kann jetzt einen Zeitraum von 50 Monaten nehmen, oder auch von 200... was ist denn richtig oder an was kann / sollte man sich orientieren?

 

Vielen Dank!

alex



  #17
OFFLINE   *michael*

@*michael*

erstmal danke!

 

aber ganz hab ichs noch nicht verstanden. ;-)

Wie sich die einzelnen Bereiche ergeben bzw. deinen Ansatz, wie du handelst bzw. man handeln kann, ist klar.

 

aber welche Range nimmst du her? Oder zu deinem Bsp. Warum sitzt die obere Linie genau dort und nicht z.B. weiter oben?

du schreibst, die Aufteilung der WP erfolgt nach der Vola. Aber welche Vola bzw. über welchen Zeitraum? Ich kann jetzt einen Zeitraum von 50 Monaten nehmen, oder auch von 200... was ist denn richtig oder an was kann / sollte man sich orientieren?

 

Vielen Dank!

alex

my pleasure

 

die range bestimmst du!

ich verwende beim monat die letzten 120 monate

um die tages range (daily pips) zu bestimmen, summiere ich die letzten 5 tage (high-low) (ausgenommen sonntag) und dividiere den wert durch 5, damit erhalte vola basierend den durchschnitt an pips der letzten 5 tage (dailypips). im sommer wenn weniger vola herrscht, zieht sich der wert naturgemäß zusammen da schon mal 5 laue vola tage hintereinander auftreten können- sobald wieder action im markt ist, die vola steigt wieder an, weitet sich der wert automatisch aus.

 

ist nun der price in lowlevel 2 (monthly chart) ist das grundsätzlich ein buy.

und der aktuelle price (daily chart) nun im minus, also ( dailyopen - dailypips ) oder sogar mehr, dann steige ich mit einer buy order ein, lowlevel 2 = 0.10 buy order

73-78% steigt der price wieder, TP 50, SL 0 (das geht sogar mehrmals, da der price kaum sofort ins lowlevel 3 oder middle verschwindet)

in 15% ranged der price ein paar tage herum = ruhe bewahren, kein TP 50 noch nicht erreicht.

in 5% fällt der price in den lowlevel 1 = voller nachkauf +1lot, TP 100, SL0. (massiv überverkauft, das mache ich meistens nur einmal mit +1lot und dann mehrmals mit 0.10)

in 1,99% passiert es wieder das der price wieder ranged = ruhe bewahren

in 0.0001% tritt der wipeout ein....

sich nicht von den swaps treiben lassen!

keine angst vor irgendwelchen wp! wie high vola oder chf!

läßt sich gut mit pending orders realisieren

natürlich ist das nichts für kleine konten, 10k oder mehr, wegen der esma sollten es schon sein.

 

*michael*

 

aktuell meine orders

usdjpy sell (die us boys schwächeln)

usdcad sell

gbp* buy (keine angst vorm brexit!)

eurgbp sell (zäh, damit auch ein eur dabei ist)

cadchf buy (mein liebstes wp, neben gbpchf)

viel vola ist mir lieber als range wp wie eurgbp,audnzd etc.

nur wo sich was bewegt ist auch ein gewinn möglich

ich kombiniere price action+rsi (range filter)+fundamentales+money+order management (gestartet vor jahren mit tech analyse und nur verluste gebaut)

und ich mag news, denn dann ist was los!

 

ps: und wenn du ein wenig bedenken hast, ein schluck classical gas hilft weiter! :) (für die nicht us/uk: classical gas=hochprozentiger alkohol, also whisk(e)y etc)


Bearbeitet von *michael*, 25 August 2018 - 12:12 Uhr,


  #18
OFFLINE   baerliner

Vielen Dank für die ganzen Informationen.

Ich kann unserem Michael leider inhaltlich nicht mehr folgen.

Zur Frage, warum ich Hoch oder Tiefs ermitteln möchte ist folgender. Bisher habe ich diverse Indikatoren ausprobiert. Ein paar sind in Kombination gar nicht mal so schlecht. Aber sie funktionieren meist nur in Trendphasen. Also versuche ich gerade mit Standard Indikatoren zu ermitteln, ob es einen Trendmarkt gibt und in welche Richtung er geht und mit welcher Stärke. Wenn das getan ist, will ich schauen, wann dieser Trend umkehrt, ich also mit einer Bewegung in die Gegenrichtung rechnen kann. Grundsätzlich suche ich die Trendrichtugn und Trendstärke in einem Timeframe, welcher höher ist, als mein Timeframe, in welchem ich handeln möchte. Es müsste, so meine Idee also ein Trend im H1 Bereich entstehen und ich schaue dann, ob meine Indiktoren dann in kleineren Timeframes zappeln. Natürlich würde ich dann nur die Richtungen traden, welche mir der höhrere Timeframe vorgibt. Klingt etwas Laienhaft, maybe, aber so in etwa habe ich es mir gedacht. Ich konnte schon jetzt einige falsche Signale ausblenden, wenn man nur in Trendrichtung handelt. Jetzt wäre es also dran, diese Umkehrpunkte zu ermitteln. Das schien mir logisch, dass dies an möglichen Tops oder Downs der Fall ist und gerade in Seitwärtsmärkten solche Tops und Downs nicht oder eben sehr selten ausgebildet werden.


Bunt ist das Dasein und granatenstark.


  #19
OFFLINE   *michael*

Vielen Dank für die ganzen Informationen.

Ich kann unserem Michael leider inhaltlich nicht mehr folgen.

Zur Frage, warum ich Hoch oder Tiefs ermitteln möchte ist folgender. Bisher habe ich diverse Indikatoren ausprobiert. Ein paar sind in Kombination gar nicht mal so schlecht. Aber sie funktionieren meist nur in Trendphasen. Also versuche ich gerade mit Standard Indikatoren zu ermitteln, ob es einen Trendmarkt gibt und in welche Richtung er geht und mit welcher Stärke. Wenn das getan ist, will ich schauen, wann dieser Trend umkehrt, ich also mit einer Bewegung in die Gegenrichtung rechnen kann. Grundsätzlich suche ich die Trendrichtugn und Trendstärke in einem Timeframe, welcher höher ist, als mein Timeframe, in welchem ich handeln möchte. Es müsste, so meine Idee also ein Trend im H1 Bereich entstehen und ich schaue dann, ob meine Indiktoren dann in kleineren Timeframes zappeln. Natürlich würde ich dann nur die Richtungen traden, welche mir der höhrere Timeframe vorgibt. Klingt etwas Laienhaft, maybe, aber so in etwa habe ich es mir gedacht. Ich konnte schon jetzt einige falsche Signale ausblenden, wenn man nur in Trendrichtung handelt. Jetzt wäre es also dran, diese Umkehrpunkte zu ermitteln. Das schien mir logisch, dass dies an möglichen Tops oder Downs der Fall ist und gerade in Seitwärtsmärkten solche Tops und Downs nicht oder eben sehr selten ausgebildet werden.

 

sorry, falls ich es umständlich erklärt habe, deutsch ist nicht meine muttersprache.

 

was aber klar ist das (d)ein h1 trend auch kürzer als 60 minuten dauern kann!

umkehrpunkte bei h1? bevor du bzw. dein indi diesen gezeichnet hat, ist der umkehrpunkt bereits (ur)alt.

also würde ich:

bei d1 den tagestrend bestimmen und bei h1 einen einstieg festmachen, z.b. mit der tagespipsrange, rsi, zigzag etc.

oder

bei h1 den stundentrend bestimmen und bei m15 einen einstieg suchen.

in beiden fällen sind tp/sl entsprechend anzupassen, ein d1 tp wird kaum auf h1 funktionieren.

 

da du noch am anfang stehst würde ich mit d1 beginnen, von der "globalen" ansicht wegarbeiten - h1 ist eher für jene die den d1 trend, die möglichkeiten des wp gut kennen.

 

tip: zeit lassen, der nächste einstieg kommt bestimmt!

 

*michael*


Bearbeitet von *michael*, 27 August 2018 - 13:16 Uhr,


  #20
OFFLINE   Krelian99

Umkehrpunkte zu handeln ist ziemlich schwierig und nur mit Indikatoren eigentlich nicht machbar. Es gibt speziell angepasste Indis und Templates, oft aus dem BO-Universum, aber davon bist du Lichtjahre entfernt. Das ist nicht böse gemeint. Du hast nur kein Konzept und würfelst anti-zyklische und zyklische Handelnskonzepte durcheinander. Das darfst du erst, wenn du den Markt richtig lesen kannst, und ich meine, wenn du weißt was höchstwahrscheinlich als nächstes passieren wird, wer im Markt ist und wer gerade rein kommt usw. Ich würd dir empfehlen mit PA anzufangen, bevor du Indikatoren anfasst. Ohne Konzept und Plan weißt du nicht was du brauchst. Und das ist bei dir noch der Fall - was aber normal ist.

Du willst doch Trendphasen handeln, dann konzentriere dich auf Ausbrüche und Wiedereinstiege nach Rücksetzern. Das ist relativ einfach, hat kein hohes Risiko und ist gut profitabel. "Trendstärke" mit Indikatoren ermitteln - das klingt schon nach einem Festgelage für das SmartMoney. Stärkste gegen schwächste Währung handeln ist schon sinniger. 


Das ist das Wesen jeder Kunst. Alles auf das Wesentliche reduzieren: die perfekte Form.




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