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Bei Ausländischem Broker 2016 / 2017 verlust gemacht- Finanzamt

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11 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   Trader6969

Ich habe mal eine Frage zu folgender Situation: Gesetzt den Fall ich habe 2016 einen Verlust bei einem Ausländischen Broker in Europa erlitten. Diesen habe ich in der Einkommensteuererklärung für 2016 beim Finanzamt eingetragen und zwar folgendermaßen:
Forex-Konten im Ausland gehören in Anlage KAP 2016 Zeile 15 (nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG). Hier den entstandenen Verlust mit Minuszeichen eintragen. Das Finanzamt schickte mir den Steuerbescheid für 2016 und es war alles ok. Diesen Wert den ich dort eingetragen habe hätte ich nun in 2017 mit Gewinnen aus diesem Jahr verrechnen können und alles wäre in Ordnung gewesen, Jedoch habe ich nun 2017 nur wenige Male getradet und auch hierbei einen Verlust erlitten. Jetzt möchte ich wiederum diesen neuen Verlust eintragen und diesen ebenfalls mit zukünftigen Gewinnen verrechnen.

Meine Frage 01. Wenn ich jetzt den Verlust für 2017 eintrage wird der dann automatisch mit 2016 addiert oder muss in 2017 der Verlust kumuliert sein das heißt der Verlust aus 2016 und 2017 addiert sein?

Meine Frage 02: Wie lange bleiben diese Verluste aktiv beim Finanzamt, gesetzt den Fall ich Trade erst 2020 und habe dort gewinne kann ich die dann immer noch mit den Verlusten aus 2016 und 2017 verrechnen? Oder müssen die Verluste in der Summe jedes Jahr kumuliert über die Gesamtzahl der Verluste neu gemeldet werden beim Finanzamt?

Vielen Dank, wenn mir da einer weiterhelfen könnte.

Gruß
Trader 6969



  #2
OFFLINE   *michael*

das was du meinst ist ein verlustvortrag.

dies gibt es nur bei firmen, nicht bei privatpersonen! sonst könnte jeder private seine banküberzugszinsen steuermindernd beim lohn abziehen.

verlustvorträge summieren sich von jahr zu jahr, sobald du als firma im nächsten jahr gewinn gemacht hast wird der verlustvortrag gegenverrechnet. dies geschieht solange bis eine "0" rauskommt und du als firma wieder normal steuern zahlen musst.

verlustvorträge bleiben erhalten solange es die firma gibt!

 

privatpersonen können keine verluste aus spekulationsgeschäften geltend machen, wo sollten sie sie den auch gegenverrechnen? mit dem lohn?

 

*michael*


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  #3
OFFLINE   foreXbengel

Hallo Trader6969,

 

Wenn Du 2016 Deine Verluste vorgetragen hast, bekommst Du eine separate Bescheinigung vom Finanzamt zugeschickt (auch als Privatperson). Diese Verlustbescheinigung oder Verlustbescheinigungen beim nächsten Male mit vorlegen. Bloss nicht die Verluste in den nächsten Einkommensteuererklärungen kumulieren, dann wirst Du ja doppelt besteuert ;-) 

 

Deine Verluste werden ja mit anderen Zinsgewinnen 2016 schon verrechnet und den Freibetrag haste ja auch noch. Das was wirklich am Ende als Verlust stehen bleibt, wird dann in der Verlustbescheinigung bescheinigt.

 

Wenn Du also keine Verlustbescheinigung 2016 zugeschickt bekommen hast, ist etwas schief gelaufen. Suche einen Steuerberater auf (Lohnsteuerhilfeverein z.B.).

 

Gruß

fXb



ForexFabrik Sieger des 10.000 Euro Contests Juni 2016 undForexFabrik Sieger der National Liga im Juni 2016 und ForexFabrik Sieger des FreeStyle Contests August (Real-Konto) und ForexFabrik Sieger des FreeStyle Contests November und ForexFabrik Champion des Jahres 2016 NEU: April 2018 bester Trader

  #4
OFFLINE   *michael*

Hallo Trader6969,

 

Wenn Du 2016 Deine Verluste vorgetragen hast, bekommst Du eine separate Bescheinigung vom Finanzamt zugeschickt (auch als Privatperson). Diese Verlustbescheinigung oder Verlustbescheinigungen beim nächsten Male mit vorlegen. Bloss nicht die Verluste in den nächsten Einkommensteuererklärungen kumulieren, dann wirst Du ja doppelt besteuert ;-) 

 

Deine Verluste werden ja mit anderen Zinsgewinnen 2016 schon verrechnet und den Freibetrag haste ja auch noch. Das was wirklich am Ende als Verlust stehen bleibt, wird dann in der Verlustbescheinigung bescheinigt.

 

Wenn Du also keine Verlustbescheinigung 2016 zugeschickt bekommen hast, ist etwas schief gelaufen. Suche einen Steuerberater auf (Lohnsteuerhilfeverein z.B.).

 

Gruß

fXb

 

das ist mir neu.

verlustvorträge können nur von Ein-Ausgaben-Rechner (einfache buchhaltung) und Bilanzierer (doppelte buchhaltung) gemacht werden!

 

es gibt 2 arten von verlust:

ein verlustausgleich (verlustbescheiningung) das ist KEIN verlustvortrag! diese können im gleichen jahr gegenverrechnet werden!

ein verlustvortrag

 

verlustausgleich = verechnung im gleichen jahr

verlustvortrag = verrechnung zeitlich unbegrenzt

 

*michael*

 

ps: ist natürlich subjektiv und ersetzt nicht den besuch beim steuerberater!


Bearbeitet von *michael*, 24 September 2018 - 09:34 Uhr,


  #5
OFFLINE   foreXbengel

Hallo michael,

 

deine Angaben sind in Bezug auf die Eingangsfrage falsch.

 

Mein Beitrag ist nicht subjektiv, sondern geltendes Steuerrecht in D.

 

Gewinne und Verluste aus Kapitalerträgen können gegengerechnet werden. Verluste können vorgetragen werden (auf die nächsten Jahre verschoben).

 

Gruß

fXb

 

 

(Disclaimer: Ich bin auch kein Steuerrechtler und alle Angaben sind ohne Gewähr. Ein Steuerberater hilft da weiter. Meine Angaben beruhen auf Erfahrungswerte und auf meine Steuererklärungen in D gemünzt. Da ist es so ;-))

 

"

Verlustvortrag bei Verlusten aus Kapitalvermögen

Soweit ein Verlustausgleich bankintern nicht möglich ist, kann der verbleibende Verlust auf das folgende Jahr vorgetragen und mit zukünftigen Zinsen, Dividenden oder Gewinnen aus der Veräußerung von Aktien verrechnet werden (= bankinterner Verlustübertraggem. 

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). Stattdessen kann man bei der Bank aber auch eine Bescheinigung über den verbleibenden Verlust beantragen, um diesen im Rahmen der Steuererklärung mit positiven Einkünften aus Kapitalvermögen bei anderen Banken zu verrechnen (= Wahlveranlagung). Die entsprechenden Bescheinigungen sind bis zum 15.12. des laufenden Jahres zu beantragen, jeweils getrennt für Verluste aus Kapitalvermögen und aus der Veräußerung von Aktien.

Soweit man die Verluste aus Kapitalvermögen im laufenden Jahr weder bankintern noch im Rahmen der Steuererklärung mit positiven Einkünften aus Kapitalvermögen ausgleichen kann, erfolgt ein Verlustvortrag innerhalb dieser Einkunftsart. Eine Verrechnung mit positiven Einkünften aus anderen Einkunftsarten ist grundsätzlich ebenso unzulässig wie ein Verlustrücktrag auf den unmittelbar vorangegangenen Veranlagungszeitraum. Ausnahmen bestätigen die Regel. Der Verlustvortrag ist gem. 

Please Login or Register to see this Hidden Content

 zeitlich unbegrenzt und betragsmäßig unbeschränkt."

 

Quelle:

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Bearbeitet von foreXbengel, 24 September 2018 - 11:15 Uhr,

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ForexFabrik Sieger des 10.000 Euro Contests Juni 2016 undForexFabrik Sieger der National Liga im Juni 2016 und ForexFabrik Sieger des FreeStyle Contests August (Real-Konto) und ForexFabrik Sieger des FreeStyle Contests November und ForexFabrik Champion des Jahres 2016 NEU: April 2018 bester Trader

  #6
OFFLINE   *michael*

Mein Beitrag ist nicht subjektiv,

 

mein beitrag ist subjektiv! anyway

 

verlustausgleich betrifft immer privatpersonen!

verlustvorttrag firmen!

 

natürlich kann ein verlustausgleich stattfinden aber nur von und zu privat! und er kann NICHT gegen lohn (steuern) gegenverrechnet werden nur wieder aus einnahmen aus kapital, vermietung und verpachtung usw.

ein verlustvortrag kann nur innerhalb der firma stattfinden!

 

*michael*



  #7
OFFLINE   Trader6969

Hallo *michael* , mir ging es hier nicht um die Frage ob sowas möglich ist.

Das hatte ich bereits vor einem Jahr schon in einem anderen Forum schon geklärt das das möglich ist und nach Einreichen aller Unterlagen beim Finanzamt war mir der Verlust vom Finanzamt bescheinigt worden. Sieht dann so aus:

 

Der verbleibende Verlustvortrag wird nach § 10 d Abs. 4 EStG für die Einkünfte aus Kapitalvermögen (ohne Veräußerung von Aktien)festgestellt:XXXX Euro
Einkünfte aus Kapitalvermögen (ohne Veräußerung von Aktien) Verbleibende negative Einkünfte XXX Euro
verbleibender Verlustvortrag XXX Euro

 
Es ging hier nur um die Frage wie ein erneuter Verlust eingetragen werden muss. Die Frage hat mit ForexBengel beantwortet. Vielen Dank ForexBengel.
 
 
 
Nachfolgend die Antwort vor von vor einem Jahr aus einem anderen Forum auf meine Frage wie ich einen Verlust an der Börse als Forextrader geltend machen kann das er mit zukünftigen Gewinnen verrechnet werden kann. Hoffe das ist gestattest Admin ansonsten bitte löschen:
 
"Hi Trader6969,
eigentlich alles ganz einfach - muss ich mal provokant in die Runde sagen.

1. Woher deine Einzahlung auf dem Forex Konto stammt, hier aus versteuertem Lohn, ist vollkommen egal, soweit nicht aus "dubiosen Sachen" wink
Schließlich willst du ja damit (Kapital-)Einkommen erzielen, welches dann zu versteuern ist.

2. Frage: hast du für 2016 eine Steuererklärung gemacht bzw. bist gerade dabei?
Wenn nicht, kannst du den Verlust geltend machen, ansonsten Pech gehabt, Frist wahrscheinlich verpasst, da dieser mit der Erklärung anzugeben ist, siehe #3.

3. Forex-Konten im Ausland gehören in Anlage KAP 2016 Zeile 15
(nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG).
Hier den Verlust mit Minuszeichen eintragen.


4. (Als Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen) die "Günstigerprüfung" ankreuzen.

Gruß"

 
 

 

 

 

Bearbeitet von Trader6969, 25 September 2018 - 04:07 Uhr,

  • foreXbengel gefällt das

  #8
OFFLINE   Katakuja

Ich bin nach ungefähr 10 Sekunden lesen schon aus der Materie ausgestiegen.:sick:

 

Ziel = Keine Verluste machen, den Gewinn versteuern und gut ist..  


  • Joachim108 gefällt das

  #9
OFFLINE   *michael*

Ziel = Keine Verluste machen, den Gewinn versteuern und gut ist..

 

eigentlich gibt es dazu kaum was zu sagen, ausser das man erst live gehen sollte wenn man 6-12 monate demo oder cent live mit massgeblichen! profit gehandelt hat. (grad so über breakeven ist zwar im profit, aber nicht massgeblich)

wer im verlust abschliesst sollte eigentlich nicht handeln, sondern zurück an die demo konten gehen.

 

*michael*

 

ps: in vielen ländern gibt es freibeträge die man steuerfrei dazuverdienen kann, im besonderen wenn man wenig verdient.


Bearbeitet von *michael*, 27 September 2018 - 11:30 Uhr,


  #10
OFFLINE   Trader6969

Also meine Herren. Die letzten 2 Antworten gehen leider am Thema vorbei. Das war doch gar nicht die Frage. Wenn ihr dennoch etwas zu meiner Finanzamtfrage beitragen wollt und könnt dürft Ihr das gerne machen. Aber bitte nur zu dem Thema in dem es hier in diesem Thread geht. Es ist für viele anscheinend sehr schwer ganz sachlich auf ein Thema zu antworten nur um die Zahl der Beiträge zu erhöhen, ganz gleich ob eine Antwort Sinn macht oder nicht.

 

Danke



  #11
OFFLINE   *michael*

mit meiner hier sind es jetzt die letzten 4 antworten!

 

*michael*

 

ps: in einem tradingforum zum steuerrecht fragen zu stellen ist auch nicht wirklich themenbehaftet-der weg zum steuerberater wird dir auf keinem fall erspart bleiben!


  • Katakuja gefällt das

  #12
OFFLINE   TECANA

Hey!

Ich bin nach 8 Sekunden sofort eingestiegen in das Thema.

 

Was immer wieder gern vergessen wird ist,

dass solche bestimmte "einfache" und konkrete Fragen doch tatsächlich direkt an das FA schriftlich gestellt werden können.

 

Hier bekommt man

1. eine kostenfreie Info + ggf.+Beratung zur Frage

2. eine VERBINDLICHE Ausage, ich denke sogar RECHTSVERBINDLICHE trifft besserzu.

 

Versuche es einfach mal. Geht ja scheinbar nicht um zig-tausende Einkünfte, oder mehr!??

 

TECANA

 


Mein Trading wird von Tag zu Tag besser und besser.........




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