Inhalte aufrufen

  • Über WindowsLive anmelden Log In with Google Anmelden
  • Mitglied werden
Profilbild

Steuern und Forex

- - - - - Steuer Forex

  • Du kannst leider keine neuen Themen eröffnen
  • Please log in to reply
34 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   TECANA

Ist es möglich den Forexhandel in eine VERMÖGENSVERWALTENDE GMBH bzw. vorher in eine kleine UG

zu betreiben?

Keinerlei andere business-Aktivitäten. NUR FOREX-Daytrading!!

 

Dabei fällt eine 15%ige Körperschaftsteuer in der GmbH-Ebene an. Das ist zunächst recht gering.

 

Nun zum Hauptthema der Frage:

 

Wird GEWERBESTEUER für diesen Forexhandel zusätzlich fällig, oder eben nicht??

Das ist meine Gretchenfrage.

(Hinweis: bei reiner   Immobilien-Bestands-Haltung ist das so; gänzlich ohne Gewerbesteuer, d.h. sehr Liqui-günstig, und ab bestimmten Größen sinnvoll)

 

Das Thema der Ausschüttungsbesteuerung brauchen wir auch nicht erläutern, das können und wissen bereits 20.000 StB in D.bestens und ausreichend.

 

(Bitte keine Hinweise zum Sinn dieser Frage, dass man es lieber auf der Personenebene machen sollte/günstiger ist o.ä. blabla) Danke!

 

Dazu: Wer kennt ggf. einen mit dieser Frage schon betrauten STB oder andere Quellen?

 

Leider sind für dieses spezielle Thema kaum Beiträge im web zu finden.

In FF we trust.

 

TECANA


Mein Trading wird von Tag zu Tag besser und besser.........


  #2
OFFLINE   Krelian99

Ja. Herr Johann C. Köber war mal bei uns im Börsenverein und hat einen Vortrag gehalten was so möglich ist, wenn du eine GmbH oder ein Familieninstitut betreibst. Genaue Zahlen hab ich grad nicht mehr im Kopf und ich wollte ihn auf der WoT2017 nochmal anhören, wir kamen aber viel zu spät.

 

 

Zu deiner 2. Frage: Ja. Eine GmbH & Co. KG ist aber wohl günstiger.


  • €urix, Scusi und TECANA gefällt das

Das ist das Wesen jeder Kunst. Alles auf das Wesentliche reduzieren: die perfekte Form.


  #3
OFFLINE   TECANA

Ja. Herr Johann C. Köber war mal bei uns im Börsenverein und hat einen Vortrag gehalten was so möglich ist, wenn du eine GmbH oder ein Familieninstitut betreibst. Genaue Zahlen hab ich grad nicht mehr im Kopf und ich wollte ihn auf der WoT2017 nochmal anhören, wir kamen aber viel zu spät. Zu deiner 2. Frage: Ja. Eine GmbH & Co. KG ist aber wohl günstiger.

 

@Krelian

Danke für den Hinweis einschl. der Links!

 

Zur KG.

Eine GmbH&Co. KG zählt als Personengesellschaft, wo die Gewinne jährlich automatisch den KG-Gesellschaftern zugeordnet werden. Also sofort jährlich steuertechnisch abgerechnet werden!

Das kann Vorteile haben. OK

 

Aber es geht im Gegensatz dazu bei der reinen GMBH darum, dass nur die Körperschaftssteuer v. 15% auf der GMBH-EBENE fällig werden. Also unabhängig was die Gesellschafter persönlich

an Steuiersätzen haben. Der Gewinn bleibt bei "meinem" angefragten Modell ja auch voll zu 100% drin in der GmbH. Das ist ja der Liqui-Clou. Bis dahin.

 

Dann kommt es darüberhinaus nur noch zu der GEWERBESTEUER-Frage, die den ganzen Spass einschränken kann, oder auch nicht. ( offeneGretchenfrage)


Mein Trading wird von Tag zu Tag besser und besser.........


  #4
OFFLINE   *michael*

JA und zwar ist es primär abhängig vom gewerberecht

 

vermögensberater = empfiehlt, aber darf nicht verwalten = vermitler (provision)

vermögenverwalter = ausbildung (meistens bank, versicherung) darf fremdvermögen verwalten, braucht eine ausfallsversicherungm meistens um die 500k euro (offshore billiger)

beides kann man als gewerbe anmelden mit den entsprechenden ausbildungen und nachweisen.

 

eigenhandel ist immer frei! sogar familie direkt ist möglich

 

eine gmbh unterliegt der doppelbesteuerung 1x körperschaft, 1x einkommensteuer, braucht einen handelsrechtlichen + gewerberechtlichen ceo, der vorteil bei der gmbh ist das begrenzte risiko auf die einlage!

eine einzelfirma (person) ist voll haftend auch mit privatvermögen

 

gmbh=doppelte buchhaltung pflicht

einzelfirma=einfache buchhaltung solange die umsatz/gewinngrenzen nicht überschritten werden

 

gmbh braucht immer einen notar zu gründung/änderung

einzelfirma wird mit der gewerbeanmeldung aktiv

 

somit:

 

betreibst du eigenhandel (inkl. direkte familie), brauchst du keine gewerbeanmeldung nur einkommensteuererklärung

bist vermögensberater, dann gewerbeanmeldung, dazu reicht die ausbildung bank, versicherungskaufmann (lehre)-bist vermittler

bist du vermögensverwalter brauchst du eine staatliche prüfung aka meisterbrief und darfst fremdes vermögen verwalten

 

als berater würde man am besten als vermittler auf provision arbeiten, du hast produkthaftung! wenn du die kataloge selbst erstellt

als verwalter sollte man eine gmbh oder ag gründen um das risiko zu begrenzen und privates vom geschäftlichen zu trennen

 

aber was ganz klar ist, als vermögensverwalter gibt es jede menge auflagen (ähnlich einer (investment)bank), da ist die doppelte buchhaltung das geringste, du brauchst eine lei nummer, du brauchst versicherungen (haftung) meiner info nach ist der nachweis von 500k als rücklage verpflichtend und muss nachgewiesen werden, wobei dies nicht nur in bar sein kann, auch bonds, immos, etc können dafür verwendet werden.

versicherungen und vermögensverwalter haben ähnliche auflagen, auch die ausbildungen sind dual zu absolvieren = zinseszins rechnungen gibt es sowohl bei der versicherung als auch bei der bank/vermögensverwalter.

 

alles was da so im internet als signalanbieter/verwalter angeboten wird ist eigentlich rechtlich nicht erlaubt, aber klage mal jemand der in indien sitzt....

bzw. er dürfte dir mit sitz in germany seine dienste nicht anbieten, weil er meisten keine zertifzierte ausbildung und eine staatliche prüfung in DE hat, Hätte er die, dann dürfte er anbieten! (bedingt aber meistens eine gmbh/geschäftsstelle)

 

metatrader markets/myfxbook etc. tritt nur als plattform auf und ist rechtlich fein raus.

 

fazit:

ich bin profitabel aber die vermögensverwaltung mit fremden geldern ist ein minenfeld, somit habe ich mich für den eigenhandel entschieden und betreibe für meine direkte familie (mutter, bruder, schwester) konten, wo die wiederum ihr geld herbekommen-keine ahnung ;)

da meckert auch niemand von staatlicher stelle, die einkommensteuer wird bedient, es wird kein fremdvermögen angegriffen/verwaltet.

 

*michael*

 

ps: ich unterliege dem uk steuerrecht, aber da wir alle noch in der eu sind gelten ähnliche regeln für alle, mit nationalen abweichungen, zumindest die vorgaben für vermögensverwalter sind fast gleich, weil es nicht eu standards sind sondern oecd standard, die die eu "natürlich" übernommen hat, oecd gehören 120 länder weltweit an, die sich natürlich an die tax standards etc. halten.



  #5
OFFLINE   Callidor

Super, dass es diesen Thread hier gibt. Darüber habe ich mir schon öfter Gedanken gemacht, da ich in den letzten Jahren profitabel geworden bin (zumindest vorerst, die nächste Drowdown Phase kommt bestimmt!).

 

Ich frage mich, was mir passieren kann, wenn ich fremdes Vermögen verwalte aber mit demjenigen einen Darlehensvertrag aushandle, in dem zum Beispiel steht: 

 

"Mir, (der Geldgeber), ist bewusst, dass beim Handel mit Basiswerten, es im schlimmsten Fall zu einem Totalverlust (auch darüber hinaus) kommen kann!

Ich habe mich vorher selbstständig, mit den Risiken, an den Finanz- und Rohstoffmärkten zu handeln, vertraut gemacht. Darauf wurde ich von (Ich der Händler) hingewiesen.

Außerdem kann mir keine zukünftige, positive Performance garantiert werden. (Ich der Händler) haftet weder für Teilverluste, noch für einen Komplettverlust, der ….€! Damit bin ich, (der Geldgeber), ausdrücklich einverstanden!"

 

Macht man sich dann trotzdem strafbar? 

Benötigt man für die Lizenz wirklich eine komplette Lehre, bei einer Bank, oder kann man diese auch im Nachhinein erwerben?

 

Herzliche Grüße

Callidor


Bearbeitet von Callidor, 14 October 2018 - 14:35 Uhr,


  #6
OFFLINE   *michael*

Super, dass es diesen Thread hier gibt. Darüber habe ich mir schon öfter Gedanken gemacht, da ich in den letzten Jahren profitabel geworden bin (zumindest vorerst, die nächste Drowdown Phase kommt bestimmt!).

 

Ich frage mich, was mir passieren kann, wenn ich fremdes Vermögen verwalte aber mit demjenigen einen Darlehensvertrag aushandle, in dem zum Beispiel steht: 

 

"Mir, (der Geldgeber), ist bewusst, dass beim Handel mit Basiswerten, es im schlimmsten Fall zu einem Totalverlust (auch darüber hinaus) kommen kann!

Ich habe mich vorher selbstständig, mit den Risiken, an den Finanz- und Rohstoffmärkten zu handeln, vertraut gemacht. Darauf wurde ich von (Ich der Händler) hingewiesen.

Außerdem kann mir keine zukünftige, positive Performance garantiert werden. (Ich der Händler) haftet weder für Teilverluste, noch für einen Komplettverlust, der ….€! Damit bin ich, (der Geldgeber), ausdrücklich einverstanden!"

 

Macht man sich dann trotzdem strafbar? 

Benötigt man für die Lizenz wirklich eine komplette Lehre, bei einer Bank, oder kann man diese auch im Nachhinein erwerben?

 

Herzliche Grüße

Callidor

 

ja, ausser du bist staatlich geprüfter vermögensverwalter.

aber es stimmt das schreiben schon nicht: bei einem darlehensvertrag brauchst du denn geber ja nicht warnen, das risiko liegt bei dir! du haftest für die geliehene summe. aka kredit, der geber bekommt zinsen, ohne wäre es sittenwidrig und ungesetzlich.

 

*michael*



  #7
OFFLINE   Callidor

ja, ausser du bist staatlich geprüfter vermögensverwalter.

aber es stimmt das schreiben schon nicht: bei einem darlehensvertrag brauchst du denn geber ja nicht warnen, das risiko liegt bei dir! du haftest für die geliehene summe. aka kredit, der geber bekommt zinsen, ohne wäre es sittenwidrig und ungesetzlich.

 

*michael*

Ich verstehe es immer noch nicht ganz. Der Geldgeber hat ja unterschrieben, dass ich als Händler nicht für den Verlust aufkommen muss und es war seine Entscheidung das Geld bei mir zu investieren. Ich könnte in den Vertrag noch reinschreiben, dass ich kein staatlich anerkannter Vermögensverwalter bin und der Geldgeber sich dessen bewusst ist.

Dann könnte er mich doch (im Verlustfall) nicht anzeigen. Wie werde ich dann bestraft bzw. warum? Ja die Lizenz fehlt, aber der Vertrag wäre ja eindeutig.

 

Der Geldgeber würde natürlich steuerlich abgeführte Zinsen erhalten.



  #8
OFFLINE   asfranz

Hallo,

 

der Vertrag hat keine Gültigkeit - weil du nicht die Voraussetzungen erfüllst ....

 

Du kannst da rein schreiben was du willst er hat keine Gültigkeit.

 

Die Gültigkeit musst du erst schaffen...

 

LG Franz. :) 

 

PS. Ist nun mal Fakt  


  • Scusi und Krelian99 gefällt das

Thema: Ups, Asfranz lernt Programmieren, mein erster EA

Definition der Handelsstrategie (hier geht es zu den Regeln)

 http://www.forexfabr...e-3#entry132160

 

 

 


  #9
OFFLINE   Krelian99

Please Login or Register to see this Hidden Content

 

Solange du gewinnst, wird er dich nicht verklagen. Sobald du verlierst und es ihm zu hoch ist, verklagt er dich, bekommt sowieso Recht, du zahlst die vollen Verluste, die Anwaltskosten, die BaFin rückt dir auch auf die Pelle und bekommst von denen minimum ein saftiges Strafgeld, wahrsch. aber eher schlimmer, weil du etwas ausübst, was du gar nicht bist und kannst. Jeder Anwalt wird dir erzählen, dass CFD-Handel Glücksspiel ist. Wir wissen es besser, aber beweise das, dass es nicht so ist. Deine Argumente gegen Zahlen, dass 95% der Anfänger - was du in deren Augen nun mal bist, verliert. Da hast du keine Chance. Davon sind absolut die Finger zu lassen, wenn du nicht völlig unglücklich sein willst und alles verlieren willst - und ich meine Familie, Haus, Arbeit usw.


  • asfranz gefällt das

Das ist das Wesen jeder Kunst. Alles auf das Wesentliche reduzieren: die perfekte Form.


  #10
OFFLINE   Callidor

Vielen Dank für die Antworten.

 

Genau das habe ich auch im Gefühl gehabt und werde da sicher nur eigenes Geld verwalten!

 

Ich hatte auch schon ein Angebot bekommen, wo ein Bekannter meinte, er würde eine GbR oder GmbH gründen und mich als Händler anstellen.

Wie sieht denn da die Rechtslage aus? 

Würde da nur er mit seiner Firma haften, da ich ja nur Angestellter bin?



  #11
OFFLINE   Krelian99

Dann bist du immer noch kein Vermögensverwalter und die GmbH verklagt dich, weil ihr urplötzlich im Verlustfall aufgefallen ist, dass du ja gar keinen Schein hast.

 

Wenn du traden kannst, machst du deine eigene Trading-Firma auf. Du verhandelst mit dir selbst dein Gehalt, Vergünstigungen, Geschäftsessen und -Reisen, Kredite usw. Oder du versuchst es erstmal bei einer Prop-Trading-Firma. Die zahlen dir 50-80% deines erbrachten Gewinns (jenachdem wie gut du bist) und du hast kostenlosen Zugang zu professioneller Software und Newsfeed. Du hast Leute, die du fragen kannst und lernst sicher noch eine ganze Menge dazu. Irgendwann machst du dann deine eingene Trading-Firma auf:Whistle: Und warum willst du überhaupt für einen Bekannten arbeiten? Sorry,aber das klingt schon so nach einer halbgaren Schnapsidee und macht auch gar keinen Sinn.


Das ist das Wesen jeder Kunst. Alles auf das Wesentliche reduzieren: die perfekte Form.


  #12
OFFLINE   *michael*

jede firma, egal welche braucht immer einen handelsrechtlichen geschäftsführer/kaufmann UND einen gewerberechtlichen geschäftsführer oder staatlich geprüften!

vermögensverwalter=verwalten und handeln im auftrag mit fremden geld = staatlich geprüft! (meist studium betriebs/volkswirtschaft, oder bank, auf jedenfall staaliche prüfung)

vermögensberater=beratet, wie versicherung und gibt die aufträge weiter, bekommt provision (versicherungskaufmann)

darlehensvertrag=du bekommst geld geliehen, geber bekommt zinsen, risiko liegt bei dir! volle haftung für dich! wie bankkredit/leasing (kein haftungsauschluss möglich)

firma=ausschluss der haftung nicht möglich, da du kein vermögensverwalter bist, somit volle haftung privat( aka du bist automechaniker (gewerbe) und klempnerst flessig=volle haftung für klempnerarbeit, darfst du nicht ausführen)

 

das sind die vor- und nachteile des ständestaates!

 

*michael*



  #13
OFFLINE   Callidor

Danke für die ausführlichen Antworten!

 

Und warum willst du überhaupt für einen Bekannten arbeiten? Sorry,aber das klingt schon so nach einer halbgaren Schnapsidee und macht auch gar keinen Sinn.

 

Also dieser Bekannte kennt einige, vermögendere Leute, die Interesse hätten zu investieren.

Da er sich mit Börsenhandel überhaupt nicht auskennt, aber sehr gut Kontakte knüpfen kann, hatte er die Idee mit der GmbH.

 

Quasi, dass er die Firma leitet und die Investoren an Land zieht und ich für diese Firma handle.

Das war seine Idee, die ich in der Form toll finde, aber aufgrund der Rechtslage dann wohl nie ausführen werde können.



  #14
OFFLINE   Netsrac

Weiß nicht, wie abwegig das jetzt klingt, aber lässt sich der "Schein" für den Vermögensverwalter nicht in einer Art "Abendschule" nachholen? Oder ist das irgendwas elitäres? ;-)


Bearbeitet von Netsrac, 15 October 2018 - 13:50 Uhr,


  #15
OFFLINE   *michael*

Weiß nicht, wie abwegig das jetzt klingt, aber lässt sich der "Schein" für den Vermögensverwalter nicht in einer Art "Abendschule" nachholen? Oder ist das irgendwas elitäres? ;-)

 

ja klar, es gibt viele wege, auch am abend

ABER ALLE ENDEN BEI DER ZULASSUNGSPFLICHT DURCH DEN REGULATOR/FINANZMARKTAUFSICHT! bafin, fca, fma, ff. ohne der gibt es keine vermögensverwaltung, egal ob als firma oder privat!

 

*michael*

 

ps: firma ist dann sinnvoll (gmbh) um das risiko auf die einlage zu beschränken, jedoch sollte fahrlässigkeit nachgewiesen werden ist das " konstrukt" egal, die eigner haften voll sowohl firmenanteil und auch privat! fahrlässigkeit betrifft aber jede branche, bist du klempner und setzt das haus unter wasser haftest du, bei fahrlässigkeit auch mit privatvermögen., keine fahrlässigkeit nur mit der betriebsversicherung.

kommen menschen zu schaden ist sogar körperverletzung etc. möglich-aber die fahrlässigkeit muss man dir nachweisen-es gilt die unschuldsvermutung.


Bearbeitet von *michael*, 15 October 2018 - 14:12 Uhr,


  #16
OFFLINE   Krelian99

Danke für die ausführlichen Antworten!

 

Also dieser Bekannte kennt einige, vermögendere Leute, die Interesse hätten zu investieren.

Da er sich mit Börsenhandel überhaupt nicht auskennt, aber sehr gut Kontakte knüpfen kann, hatte er die Idee mit der GmbH.

 

Quasi, dass er die Firma leitet und die Investoren an Land zieht und ich für diese Firma handle.

Das war seine Idee, die ich in der Form toll finde, aber aufgrund der Rechtslage dann wohl nie ausführen werde können.

 

Ja klar war das seine Idee, er labbert und lässt andere arbeiten und verdient gut daran. Investoren sind Leute, die sowieso kommen, und du machst die Arbeit. Wofür brauchst du ihn?

Wenn du auf Partys oder im Bekanntenkreis (Sportverein usw.) nebenbei erzählst was du machst, meinst du nicht, dass da niemand interessiert ist? Einfach Visitenkarte rumgeben und abwarten. Das brauch vielleicht ein bis zwei Jahre Anlaufzeit, aber wenn du traden kannst, macht das über Mund-zu-Mund-Propaganda schnell die Runde, meinst du nicht? Die sind doch heile froh, dass da einer für sie passiv das Geld vermehrt. Dann hast du nachher mehr Kunden als dir lieb sind. Vorrausgesetzt du hast eine Lizenz. Wenn der Bekannte dir einen dicken Fisch an Land zieht, kannst du ihm gern eine Provision geben. So wird dann auch ein Schuh draus.

 

PS: Ein Chef, der sich gar nicht auskennt in dem, was seine gegründete Firma macht, sollte dir zu denken geben. Würdest du da dein Geld anlegen?


Das ist das Wesen jeder Kunst. Alles auf das Wesentliche reduzieren: die perfekte Form.


  #17
OFFLINE   Callidor

Ja das stimmt natürlich.

Ich denke die einzige Möglichkeit wird sein, irgendwann die BaFin Lizenz zu erwerben, aber das ist wohl sehr langwierig und nicht so einfach.

 

Ich danke euch:)



  #18
OFFLINE   Callidor

Hallo,

mir ist noch eine Frage eingefallen...

 

was ist, wenn ich erfolgreich im Socialtrading unterwegs bin und einige Follower habe und das natürlich auch weiter erzähle und nun jemand bei mir "investieren" will und sich ÜBER DIE SOCIALPLATTFORM anmeldet und mir folgt?

 

Er ist dann nur mein Follower über die Plattform. Mache ich mich dann auch strafbar?



  #19
OFFLINE   Krelian99

Klar, das kannst du gerne machen. Es gibt ja genug Anlaufstellen. Bei Wikifolio bekommst du nach einiger Zeit erfolgreichem Handeln sogar eine ISIN für deinen Fonds, aber das können dir Experten besser erklären.


Das ist das Wesen jeder Kunst. Alles auf das Wesentliche reduzieren: die perfekte Form.


  #20
OFFLINE   *michael*

Er ist dann nur mein Follower über die Plattform. Mache ich mich dann auch strafbar?

 

gewerblich ist gewerblich!

 

im günstigsten fall kommst mit einer geldstrafe wegen schwarzarbeit davon.

kommt jemand zu schaden, weil er geld verliert und du keine berechtigung zum ausführen des gewerbes hast wird es häßlich, im besonderen wenn der verlierer in germany sitzt (gerichtsstand)

es ist völlig egal wie du eine leistung anbietest! physikalisch, digital, es braucht bei finanzgeschäften eine berechtigung.

klar wird dich niemand klagen wenn er ein paar tausender verliert und in neuseeland zu hause ist, da kostet der anwalt, etc. mehr als sein schaden, ist der verlierer in DE zu hause, hast du die "arschkarte", das ist finanziell machbar, erst recht wenn sich die bafin dich dann vornimmt....

 

ich bezweifle das man sich vorab beim sozialtrading aussuchen kann wenn man nimmt und wen nicht, bei dir wäre die gesamte eu auszuschließen (sicherheitshalber)

 

*michael*





Similar Topics

  Thema Eröffnet von Statistik Letzter Beitrag





Also tagged with one or more of these keywords: Steuer, Forex

0 Benutzer lesen gerade dieses Thema

0 Mitglieder, 0 Gäste, 0 anonyme Nutzer