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Thema Psychologie

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30 Antworten zu diesem Thema

  #21
OFFLINE   TJPLD

Trading in the Zone - Mark Douglas

  #22
OFFLINE   eviterlepire

Soeben gekauft. Bin schon gespannt!

  #23
OFFLINE   TJPLD

Andere hier würden sich sicher freuen, wenn du ein kleines Review schreiben würdest nachdem du es durchgelesen hast.

  #24
OFFLINE   Rainbowtrader

Das Trader Coaching
von Thomas Vittner

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Bitte dort die Bewertungen anschauen.

Ich selbst finde es sehr gut, sehr viel Wesentliches drin, habs nur kurz schnell gelesen, noch nicht echt damit gearbeitet.

Viele grüße,
Rainbowtrader
"Wahres Traden heißt Entdecken. Erst Fachwissen. Dann sich selbst." [Zitat von Michael Voigt, Video "EINE REISE", 2010]

  #25
OFFLINE   eviterlepire

Das Buch von Douglas ist mittlerweile bei mir im Briefkasten gelandet und echt super. Ich bin zwar noch nicht ganz durch, aber bis jetzt habe ich den Eindruck, dass ich beim Lesen des Buches mein psychologisches Spiegelbild sehe. Douglas zeigt die einzelnen psychologischen Komponenten, die den typischen Trader zum Ruin führen, systematisch auf und will den Leser dazu führen, die nötige mentale Einstellung gegenüber dem Markt zu entwickeln.
Hier mal ein frei übersetztes Zitat, über das ich heute gestolpert bin und dass ich für ziemlich wichtig halte und euch auch nicht vorenthalten wollte:

„Ein Trader muss zur gleichen Zeit harte Disziplin anwenden und flexibel sein. Er muss sturr sein im Blick auf seine Regeln und flexibel im Blick auf seine Erwartungen. Er muss regelfest sein, um ein Selbstvertrauen zu gewinnen, das ihn stets in einem maximal unsicheren Umfeld schützt. In seinen Erwartungen muss er flexibel sein, damit er mit dem höchsten Maß an Objektivität wahrnehmen kann, was der Markt ihm mitteilen will. Dennoch macht der typische Trader genau das Gegenteil: Er ist flexibel im Blick auf seine Regeln und hat eine festgefahrene Erwartungshaltung gegenüber dem Markt.“

  • Rainbowtrader gefällt das

  #26
OFFLINE   rktrade

Wie ist das bei euch? Könnt Ihr eigentlich abends abschalten und ruhig schlafen, wenn Ihr offene Trades habt, die noch nicht deutlich im Gewinn sind, bzw. zurück kommen an die SL Schwelle? Mir fällt es manchmal ziemlich schwer, nicht daran zu denken, was die Kurse vllt. grad veranstalten. Wär mal interessant zu wissen, wie Ihr damit umgeht.

  #27
OFFLINE   DaBuschi

Wie ist das bei euch? Könnt Ihr eigentlich abends abschalten und ruhig schlafen, wenn Ihr offene Trades habt, die noch nicht deutlich im Gewinn sind, bzw. zurück kommen an die SL Schwelle? Mir fällt es manchmal ziemlich schwer, nicht daran zu denken, was die Kurse vllt. grad veranstalten. Wär mal interessant zu wissen, wie Ihr damit umgeht.


Worin liegt der Unterschied zwischen einem Trade der deutlich im Gewinn liegt und einem, der noch im Verlust ist? Ist alles nur Kopfsache.

Beispiel:

Du hast einen Trade gemacht und hattest anfangs 30 Pips Risiko und der Trade ist 200 Pips im Gewinn. Kannst Du locker laufen lassen, bist ja im Gewinn.

Du hast einen Trade gemacht und hattest anfangs 30 Pips Risiko und der Trade ist 10 Pips im Verlust. Du hast Probleme damit den laufen zu lassen, weil Du ja über Nacht ausgestoppt werden könntest.

Nehmen wir mal an, der Markt läuft in beiden Fällen über Nacht 50 Pips gegen Deinen Trade.

Bei Trade 1 verlierst Du von den aufgelaufenen Gewinnen 50 Pips. Verlust über Nacht = 50 Pips
Bei Trade 2 verlierst Du bis der SL gerissen wird 20 Pips. Verlust über Nacht = 20 Pips

Wenn man es so betrachtet, ist Dein Trade im Gewinn genauso stark in Gefahr, wie der Trade im Verlust, eigentlich sogar noch deutlicher, denn Du gibst von Deinen Gewinnen sogar deutlich mehr ab, als Du beim Trade ursprünglich Risiko hattest. Es ist verständlich und menschlich nachvollziehbar, dass es Dir mit Trades im Gewinn über Nacht besser geht, als mit Trades im Verlust, logisch ist das aber nicht begründbar.

Und das ist der entscheidende Punkt beim Trading. Unsere Fehler machen wir aus Emotionen heraus. Wenn wir hinterher auf den Chart schauen und nachvollziehen, was denn passiert wäre, wenn wir uns einfach nur stur und logisch und völlig emotionslos an unsere Strategie gehalten hätten, dann stellen wir fest, dass wir auf Dauer durch unsere Emotionen beeinflusst schlechter abschneiden, als es im Vergleich dazu bei der logischen Vorgehensweise wäre.

Ich hoffe, ich konnte helfen

DaBuschi
  • forex35, luckypip und Deichkind gefällt das
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #28
OFFLINE   rktrade

So isses. Manchmal könnte man sich selbst in den Allerwertesten beissen, weil man seinen vorher festgelegten Plan nicht durchzieht.
Hab gestern eine kleine Long Position beim GBP/USD eröffnet, die lief in den Gewinn und dann hab ich aus Angst, den Gewinn wieder herzugeben, den SL zu eng gesetzt. Wurde ausgestoppt, nur um dann zu sehen, wie der Trade weiter stieg. Hier muss ich emotional noch an mir arbeiten.:(

  #29
trixxx

Damit das Thema Psychologie hier nicht einschläft!

Es ist schon sehr erstaunlich, dass ein einziger emotionaler Überfall ausreicht,um die, über Tage mühsam erarbeiteten Gewinne und selbst das Grundkapital wieder abzugeben.

So geschehen bei mir am vergangenen Mittwoch (ich hatte aus Mangel an Geduld die Erholung beim EURUSD vorweggenommen), trotz zuvor tagelangem diszipliniertem Trading.
Dieser Schlag trifft mich deshalb besonders hart, weil ich der festen Überzeugung war, dass ich über diesen Punkt hinweg bin und mir so etwas wie in meinen Anfangsmonaten nicht mehr passieren kann.

Ich versuche das Ganze seit ein paar Tagen zu analysieren und komme zu folgender Erkenntnis.

Vorab: Zum Zeitpunkt meiner emotionalen Entgleisung lagen auf meinem Konto ca. 250,-- €.

Schon seit einigen Wochen stelle ich fest, dass wenn sich mein Konto 100,-- € nach unten oder oben bewegt, mich das nicht mehr besonders berührt weiles mittlerweile zur Gewohnheit gewordenist.
Jetzt behaupte ich mal, dass wenn ich mein Konto weiterhin mit kleinem Geld auffülle, wird mir das früher oder später wieder passieren und ich werde auch dieses Geld vernichten.
Es liegt nicht an meiner Unfähigkeit erfolgreich zu traden es ist die Psyche.

Bin mir zwar nicht sicher aber vielleicht führt mich das folgende zur Lösung meines Problems.

…Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man 1cent Pipwert hat oder ob der Ticker mit 10€ per Pip runterrasselt und man so irrational wird wie ich damals und binnen 38 Minuten ein 1800$ Konto in den Sand setzt, weil man in Angst und Panik verfällt (Die Gier war schon gestorben ;)...


Das Tradekapital muss, sagen wir mal min. 1000-2000 € betragen,alles andere kann man gleich dem Broker schenken oder Demotraden.

Was ich mir davon verspreche ?Emotionen, wieder mehr Verantwortung gegenüber dem Kapital , mehr Disziplin und rechtzeitiges Bremsen wenn es auf der Überholspur mal wieder zu eng wird.

Ich meine mich zu erinnern, dass selbst Jesse Livermore, als er wieder mit kleineren Beträgen handeln musste (nachdem er das große verloren hatte), sich nicht sicher war ob er emotional hierzu im Stande war.


  #30
OFFLINE   forex35

Das Tradekapital muss, sagen wir mal min. 1000-2000 € betragen,alles andere kann man gleich dem Broker schenken oder Demotraden.

Ich glaube, es ist schwer, hierzu pauschale Beträge festzulegen. Geld (und der Wert, den man ihm beimisst) ist ja äusserst relativ.
Es gilt wirklich, dieses Wohlfühllevel zu finden. wo man die Beträge managen kann, ohne permanent vorm Herzinfarkt zu stehen, wo es einen aber schon auch noch kitzelt, ob man 10 Prozent Verlust oder 10 Prozent Gewinn macht. Wenn das für dich momentan 1000-2000€ sind, und Du kannst sie entbehren, dann würde es wohl so Sinn machen.

Generell gibts gerade hier halt auch viele Unterschiede. Der eine spart sich 200€ quasi vom Mund ab, um einen Trading Account zu eröffnen, der andere zahlt 2000€ mehr oder weniger aus der Portokasse ein. Und wieder andere fragen sich: Was soll ich mit diesen Peanuts?

Ich kann nur für mich sprechen, aber es gilt auch nicht umsonst die Warnung, man sollte nur mit Geld traden, das man nicht benötigt und das man quasi abgeschrieben hat. Ich habe mich anfangs immens unter Druck gesetzt, weil ich unbedingt so schnell wie möglich ein bestimmtes Ziel mit Traden erreichen wollte. Das ging erst mal einige Male schief, weil durch diesen Druck die emotionalen Aussetzer kamen.

Dann habe ich es irgendwann geschafft, meine Einstellung zum Traden zu ändern. Nicht mehr permanent dabei sein müssen. Ich hatte ja immer Angst, ich verpasse die Chance, wenn ich nicht SOFORT und eigentlich immer im Markt bin. Denn ich wollte ja so schnell wie möglich am Ziel sein. Mittlerweile hat sich die Überzeugung bestätigt: JA, ich erreiche mein finanzielles Ziel/meine Ziele mit/durch Trading. Aber ich kann dafür keinen festen Zeitpunkt festlegen. Ich nehme und geniesse es, so wie es kommt.

Was wirklich einen recht effektiven Schutz vor sich selbst bietet, ist ab einer gewissen Summe die Trennung von Risikokapital zum Trading Kapital. Denn wenn der "Aussetzer" kommt, hat man sich schwer unter Kontrolle. Und wenn dann alles auf dem Account ist, ist auch alles schneller weg. Auch hier kann man wohl das typische Beispiel eines Casinobesuches nehmen. Fast alle, die ab und an mal ein Casino besuchen, setzen ihr Limit vorher fest, indem sie tatsächlich nur den Betrag mitnehmen, den sie bereit sind, bei diesem Besuch zu riskieren/verlieren.

Ich meine mich zu erinnern, dass selbst Jesse Livermore, als er wieder mit kleineren Beträgen handeln musste (nachdem er das große verloren hatte), sich nicht sicher war ob er emotional hierzu im Stande war.

Das kann einem sogar zum Verhängnis werden, wenn man NICHT verloren hat ;) Die Scalierung wieder nach unten, weil man einen entsprechenden Betrag mal als Gewinn abgehoben hat, ist tatsächlich auch eine Herausforderung, die man nicht unterschätzen sollte. Also zumindest ich hatte da erstmal ganz schön zu knabbern und musste sogar nach meiner ersten Gewinnauszahlung recht schnell wieder nachschiessen, weil ich nicht schnell genug umschalten konnte....

BTW: Nicht wundern, ich schau kein Fussball, daher hab ich heut genügend Zeit, mich ausgiebig anderen Sachen zu widmen ;)
Die ganzen überbezahlten Profisportler bekommen von mir keine Minute Aufmerksamkeit, solange ich es schaffe,dem öffentlichen Interesse an ihnen irgendwie aus dem Weg zu gehen..






Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #31
trixxx

Generell gibts gerade hier halt auch viele Unterschiede. Der eine spart sich 200€ quasi vom Mund ab, um einen Trading Account zu eröffnen, der andere zahlt 2000€ mehr oder weniger aus der Portokasse ein. Und wieder andere fragen sich: Was soll ich mit diesen Peanuts?

Nein, aus der Portokasse bezahle ich das nicht, es ist auch für mich viel Geld. Aber ich sehe für mich mit den "kleinen" Einsätzen keinen Fortschritt mehr. Und die Illusion, die ich anfangs hatte aus kleinem Geld großes Geld zu machen habe ich auch nicht mehr.

Ich habe mich vor kurzem bei Oanda angemeldet und werde hier zunächst weiterhin mit kleinen Beträgen traden, auch um die Plattform live zu testen. Ich denke nach den Sommerferien werde ich dann entsprechen aufstocken .

Dann habe ich es irgendwann geschafft, meine Einstellung zum Traden zu ändern. Nicht mehr permanent dabei sein müssen. Ich hatte ja immer Angst, ich verpasse die Chance, wenn ich nicht SOFORT und eigentlich immer im Markt bin.

Daran muß ich auch noch arbeiten, habe ähliche Gedankengänge mit ständig am Markt sein müssen.

Ich habe momentan nicht das Ziel mit Traden irgendwann meinen Lebensunterhalt zu verdienen aber es macht mir von Tag zu Tag mehr Spaß, ja es fasziniert mich sogar und ich möchte herausfinden ob ich Talent habe und wie weit ich komme.





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