Inhalte aufrufen

  • Über WindowsLive anmelden Log In with Google Anmelden
  • Mitglied werden
Profilbild

Roulette-Strategien im Forex- und CFD-Handel?

- - - - -

  • Du kannst leider keine neuen Themen eröffnen
  • Please log in to reply
31 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   siero

Hi zusammen,
 
wer von Euch hat sich schon mal mit Roulette-Strategien im Forex- und CFD-Handel befasst?
 
Ich habe mich in den letzten Wochen etwas mit drei bekannteren Strategien beschäftigt:
A/ Martingale
B/ Montante Americaine
C/ D'Alembert
 
 
Da die Strategien aus dem Roulette kommen, benötigen wir hier ein Tradingsystem mit einer Gewinnchance von 50:50 und einem CRV von 1:1 (im Roulette: Schwarz oder Rot). Ich hab dazu einen kleinen EA geschrieben, der nach folgenden Regel tradet und eine Trefferquote von etwas über 50 % hat:
TP=50, SL=50;LONG-Einstieg im M5 Chart, wenn der aktuelle Kurs größer ist als der Kurs vor 200 Kerzen, aber nicht mehr als 200 Punkte
genauer: (AktKurs > Kurs_200) UND (Aktkurs < Kurs_200 + 200)
 
 
A/ Martingale: 
Kennt wohl fast jeder hier: Nach einem LOSS-Trade wird der Einsatz verdoppelt. Und bei einem WIN-Trade gehts wieder bei 1 los. Für mich nicht tradebar, da der Einsatz sehr schnell exorbitant steigen kann.
 
 
B/ Montante Americaine
(Schon eher unbekannt.)
Man startet mit einer Zahlenkette 1-2-3-4 und die Lotgröße errechnet sich aus der ersten und letzten Ziffer. Bei LOSS wird die aktuelle Lotzahl hintendran geschrieben, bei einem WIN-Trade wird die erste und letzte Zahl gelöscht. Wenn alles aufgelöst ist, geht es wieder mit 1-2-3-4 los.
 
Beispiel
Start: 1-2-3-4Lotgröße = 5 (1+4)
1. Trade: LOSS => neue Kette 1-2-3-4-5 neue Lotgröße = 6 (1+5)
2. Trade: LOSS => neue Kette 1-2-3-4-5-6 neue Lotgröße = 7 (1+6)
3. Trade: WIN=> neue Kette 2-3-4-5 neue Lotgröße = 7 (2+5)
4. Trade: WIN=> neue Kette 3-4 neue Lotgröße = 7 (3+4)
5. Trade: LOSS => neue Kette 3-4-7 neue Lotgröße = 10 (3+7)
6. Trade: LOSS => neue Kette 3-4-7-10 neue Lotgröße = 13 (1+6)
7. Trade: WIN=> neue Kette 4-7 neue Lotgröße = 11 (4+7)
8. Trade: WIN=> alte Kette aufgelöst
es geht wieder mit 1-2-3-4 los
 
Fazit: wesentlich moderater als Martingale. Man kann dadurch mehr Verlustserien aushalten. Allerdings hat hier der erste Trade schon eine Lotgröße von 5.
 
 
C/ D'Alembert
(auch eher unbekannt.)
Man startet mit der Lotgröße von 1. Bei LOSS wird die aktuelle Lotzahl um eins erhöht, bei einem WIN-Trade um eins erniedrigt. 
 
Gleiches Beispiel:
Start: Lotgröße = 1
1. Trade: LOSS => neue Lotgröße = 2
2. Trade: LOSS => neue Lotgröße = 3
3. Trade: WIN=> neue Lotgröße = 2
4. Trade: WIN=> neue Lotgröße = 1
5. Trade: LOSS => neue Lotgröße = 2
6. Trade: LOSS => neue Lotgröße = 3
7. Trade: WIN=> neue Lotgröße = 2
8. Trade: WIN=> neue Lotgröße = 1
 
Fazit: noch moderater und mein Favorit zur Zeit. Ich trade hier gleichzeitig zwei EAs nach dem gleichen Schema, allerdings geht der eine nur in LONG-Richtung, der andere nur in SHORT-Richtung.
 
 
Ihr findet auch eine Excel-Tabelle dazu im Anhang. Die ersten 50 Trades kamen vom DAX EA (25 Winner und 25 Loser) mit einem TP von 50 und einem SL von 50 Punkte (Spread=2 Punkte). Die Ergebnisse sehen in meinen Augen ganz gut aus. (Ich hab dann noch zur Veranschaulichung ab Trade 51 ein Test mit 12 Loser am Stück und 12 Winner am Stück dazugefügt.)
 
 
Wie gesagt, ich freue mich, wenn es hier zu einem Austausch kommt. 
Vielleicht kennt noch jemand andere Strategiemodelle? 
Oder gibt es "bessere" Tradingsysteme, die wir hier als Basis nehmen könnten? 
 
Beste Grüße
Siero

Dateianhang


Bearbeitet von siero, 11 June 2019 - 13:30 Uhr,


  #2
OFFLINE   -ixbone-

A) Martingale gibt es in "Open" und "Closed" Varianten.

B) Kenn ich nicht

C) d'Alembert, gibt es auch in "Open" und "Closed".

 

Es fehlt das Ur-Baccara 1-3-2-4 System, welches für "Single Order" Trader, Scalper perfekt ist.

Paroli ein sequentielles Martingale. Sicherer als das bekanntere Original.

Labouchere auf dem viele neuzeitliche kommerzielle Strategien basieren.

 

WICHTIG! Bei all diesen System ist immer zu bedenken das ausreichend Geld am Konto sein muss! Speziell bei den "Open" Varianten.

Das einzigste System welches mit weniger Geld auskommt ist das Baccarra 1-3-2-4 System, da auch die Verluste begrenzt werden, vgl. die "Closed" Martingale Variante realisiert jeden Verlust im vollen. (Daher ist fürs Trading die "Open" Variante besser aber braucht viel mehr Geld am Konto).

 

Baccara 1-3-2-4 eignet sich perfekt um in unter Druck geratene WP zu "squeezen", Verluste sind leicht wieder einzuspielen im Gegensatz zu Martingale.

UND! dieses System eignet sich besonders für Roulette in amerikanischen Kasinos, da diese auch noch die "00" haben im Gegensatz zu Europa wo es nur die "0" gibt.

 

"Closed" = Verluste werden sofort und voll realisiert.

"Open" = Positionen bleiben geöffnet bis Breakeven erreicht oder Gewinn gemacht wurde. (Loss Recovery)


Bearbeitet von -ixbone-, 11 June 2019 - 13:57 Uhr,


  #3
OFFLINE   siero

Hi ixbone,

 

Labouchere und Montante sind identisch oder haben zumindest die gleiche Vorgehensweise (mit Abstreichen).

 

 

Baccara 1-3-2-4 habe ich gerade mal ausprobiert und in die Excel-Tabelle übernommen.

 

Bei 25 Winner und gleichzeitig 25 Loser sehen die Ergebnisse so aus:

-80 DAX-Punkte (Baccara 1-3-2-4)

1032 DAX-Punkte (Martingale)

716 DAX-Punkte (D'Alembert)

1616 DAX-Punkte (Montante/Labouchere) (allerdings 5facher Einsatz)

 

Ich hab nochmal die Tabelle beigefügt. Eventuell hab ich ja auch einen Fehler beim Baccarat-System

 

Schöne Grüße

Siero

 

 

 

 

Dateianhang



  #4
OFFLINE   -ixbone-

Sorry diese Excel Aufstellung ist für mich nicht nachvollziehbar, aber das liegt vielleicht an mir.

-Autosumme ergibt ein komplett anderes Bild, nach 74 Trades, wenn dann 1000 Trades?.

-12 Looser hintereinander halte ich für unmöglich, Gewinner Ditto. (Denke da bist du schon "faul" geworden alles umzuschreiben)

-DAX? Da sind "Open" Varianten automatisch aussen vor.

-Fixer TP/SL in einem dynamischen Markt? Gut für eine Vergleichbarkeit der Strategien, aber entspricht nicht der Realität.

 

Vielleicht solltest du jede Variante als "Open" und "Closed" in deinen EA einprogrammieren und Demo testen-DAX (Indizes) und Martingale, bzw. eine andere Strategie passt für aber sowas von überhaupt nicht. :)



  #5
OFFLINE   siero

Ich habe seit letzter Woche

- einen EA mit Labouchere/Montante (DAX-LONG und DAX-SHORT)

- einen EA mit D'Alambert (DAX-LONG und DAX-SHORT und DOW-LONG und DOW-SHORT)

am Laufen (Myfxbook-verlinkt)

 

Bin gespannt, wie sich das entwickelt.

 

Wie meinst Du das mit dem fixen TP und SL? Mein Gedanke war, ein Tradingsystem zugrunde zu legen, dass am besten Roulette red/black simuliert. Gut, man könnte sich bei jedem Trade TP und SL neu bestimmen, allerdings sollten beide identisch sein.

 

 

Ich hab jetzt nochmal eiune Folge von ca. 300 Trades anhand realer Kursdaten getestet (25.04.19-heute). Davon waren

- bei LONG 153 Winner und 143 Loser. Auch hier sieht das Ergebnis in meinen Augen vielversprechend aus. Mit der D Alambert Methode komme ich auf etwas über 5.500 DAX-Punkte(TP/SL=27 und Begrenzung auf 10fache Lotgröße der Einstiegsgröße)

- bei SHORT 88 Winner und 67 Loser. Auch hier sieht das Ergebnis in meinen Augen vielversprechend aus. Mit der D Alambert Methode komme ich auf etwas über 4.000 DAX-Punkte(TP/SL=37 und Begrenzung auf 10fache Lotgröße der Einstiegsgröße)

 

 

Schöne Grüße

Siero



  #6
OFFLINE   -ixbone-

Ich habe seit letzter Woche

- einen EA mit Labouchere/Montante (DAX-LONG und DAX-SHORT)

- einen EA mit D'Alambert (DAX-LONG und DAX-SHORT und DOW-LONG und DOW-SHORT)

am Laufen (Myfxbook-verlinkt)

 

Bin gespannt, wie sich das entwickelt.

 

Wie meinst Du das mit dem fixen TP und SL? Mein Gedanke war, ein Tradingsystem zugrunde zu legen, dass am besten Roulette red/black simuliert. Gut, man könnte sich bei jedem Trade TP und SL neu bestimmen, allerdings sollten beide identisch sein.

 

 

Ich hab jetzt nochmal eiune Folge von ca. 300 Trades anhand realer Kursdaten getestet (25.04.19-heute). Davon waren

- bei LONG 153 Winner und 143 Loser. Auch hier sieht das Ergebnis in meinen Augen vielversprechend aus. Mit der D Alambert Methode komme ich auf etwas über 5.500 DAX-Punkte(TP/SL=27 und Begrenzung auf 10fache Lotgröße der Einstiegsgröße)

- bei SHORT 88 Winner und 67 Loser. Auch hier sieht das Ergebnis in meinen Augen vielversprechend aus. Mit der D Alambert Methode komme ich auf etwas über 4.000 DAX-Punkte(TP/SL=37 und Begrenzung auf 10fache Lotgröße der Einstiegsgröße)

 

 

Schöne Grüße

Siero

 

Forex, CFD Trading ist dynamisch, die Werte des Underlying ändern sich mit jedem Tick! Beim Roulette bleibt immer alles identisch und statisch, Rot, Schwarz, 0, Zahlen, = es ändert sich nichts! Somit ist es falsch ein statisches System vom Roulette auf einen dynamischen Markt umzulegen!

Und wer bitte hat es zur Regel gemacht das TP/SL auf beiden Seiten gleich groß sein müssen? Es gibt im Trading durchaus Situationen wo ein TP nicht erreicht werden kann, der SL aber schon und umgekehrt, somit muss der TP, SL dynamisch für die jeweilige Aufgabe abgestimmt werden, das sind zwei getrennte unabhängige Aufgaben.

 

Somit:

Dynamischer Markt = dynamisches, flexibles, situationselastisches Handelssystem.

Statischer Markt (Roulette) braucht ein statisches Handelssystem, ein dynamisches System würde mit der Zeit auch zu einem starren System werden, da sich die Ausgangswerte (Rot, Schwarz, etc) nicht ändern!

 

Closed d'Alembert ist sicher eine bessere Wahl als das Original Closed Martingale, wobei richtig interessant wird die Sache wenn die Variante "Open" getestet wird, denn dann schlägt ein Open Martingale alle Strategien, denn es braucht dann nur einen Bruchteil zum Breakeven, bzw. zum Profit. Aber das ist Geschmacksache!

 

Ratio: Winner/Loser finde ich persönlich zu hoch, entweder sind die beidseitigen statischen TP/SL Schuld, oder die Einstiegssignale sind zu überprüfen, oder dein Test wurde in eine Abwärtssprirale hinein gemacht = Minimum 6 Monate Demo Trading!



  #7
OFFLINE   siero

Ich verstehe Deine Gedanken schon, aber genau dieser Quergedanke, dass ich versuche ein statisches System wie Roulette auf ein dynamisches System wir das Trading zu projezieren, birgt für mich auch Chancen:

 

A/ Der Gewinn oder Verlust beim Roulette ist immer gleich und entspricht dem Einsatz. 

=> Das erreiche ich im Trading nur, in dem ich TP und SL immer gleich setze (Spread mal außen vor gelassen),

B/ Die Frage ob im Roulette rot oder schwarz kommt ist immer eine Wahrscheinlichkeit von 18:19 oder hochgerechnet 48.65 : 51.35. Dies ändert sich nie, auch nicht nach x Loser.

=> Jetzt mein Gedanke: Im Trading habe ich hier ein bisschen Einfluss darauf, in dem ich z.B. Indikatoren nutze (gleitende Durchschnitt oder was auch immer). Außerdem, wenn ich LONG gehe und bereits 10 mal ins SL gelaufen bin, wird die Wahrscheinlichkeit vermutlich etwas höher auch mal ins TP zu laufen, da der Kurs schon weit gefallen ist. 

 

Und diesen kleinen Vorteil zu meinem Gunsten versuche ich jetzt zu nutzen, um mit einem MM-System wie D'Alambert auf Dauer positiv zu traden.  



  #8
OFFLINE   -ixbone-

Das haben schon viele in vielen Stunden versucht, auch ich habe damit Versuche angestellt.

Mein Fazit nach monatelangen Tests mit zig verschiedenen Varianten:

-Statische Systeme verlieren immer in einem dynamischen Markt-zumindest auf lange Sicht, CFD Handel ist ein Marathon.

-Die Gewinne sind überschaubar, meist frißt der SL fast alles auf, das wurde sogar schon akademisch durchgekaut.

 

Theoretisch würden diese Systeme alle gewinnen, wenn da nicht der Hausvorteil, der Markt wäre. Und ja mit unbegrenzten Geldmittel gewinnt man theoretisch immer, deswegen gibt es ja auch das Tischlimit beim Roulette und das Lot Limit beim Broker, mal davon abgesehen das kaum jemand bis zu >100 Lots im Retail handelt um ein Recovery zu schaffen.

 

Ich will jetzt nicht sagen das keine Variante funktioniert, deine wurde schon von vielen zig-mal geprüft und verworfen, es gibt Varianten die funktionieren! Also nicht aufgeben. :)



  #9
OFFLINE   ohleclaire

Servus.....die Idee(n) dahinter sind ja gut, doch wie vorher bereits angemerkt, befinden wir uns in der Praxis auf sehr dünnen Eis. Schauen wir uns doch mal das D'Alembert als Beispiel an. Was bringt mir selbst eine Gewinnrate von 60% etwas (dann bräuchte ich es eh nicht mehr bei 60% bei crv 1:1 ;-) ), wenn Du 15 Gewinne inFolge hast, doch danach 10 Verluste in Folge. Das Problem bei diesem Moneymanagement ist, wenn es denn bei bereits 50% Gewinnquote funktioniert, sollten unbedingt die Gewinner und Verlierer relativ gleichmässig verteil kommen, denn sonst hast Du bei z.B. Risk 0,5% und 15 Gewinner in Folge und danach 10 Verlierer in Folge knapp 27,5% DrawDown und die müssen auch wieder durch 10 Gewinner reingeholt werden. Das Konto wird mit Sicherheit geschrottet werden!

Ich habe dieses Moneymanagement mal in meine eierlegende Wollmilchsau, schweizer Taschenmesser Allroundtool selbstprogrammierten Tradingmanager implementiert und genau diese Problematik taucht dann auf. Bisher bin ich mit meinem 1,5fachen Riskerhöhung bei Verlust und einem crv von 1,5 bis 2 und mehr besser gefahren. Da muss ich die 10 Verluste nicht durch mindestens 10 Gewinner reinholen, da reicht dann ein ordentlicher Gewinner.

D'Alambert fand ich trotzdem interessant zum testen, weil auch die Umsetzung recht kompliziert war. So muss das Tradingtool die Gewinn- Verlustserie ja kennen, auch wenn es den EA mal schließt und wieder öffnet (z..B. Neustart mt4), da bot sich dann das Schreiben und Lesen in File an. OK, Pipes wäre auch eine Option, doch da darf das System nicht neu gestartet sein.

Aber wie oben erwähnt, auf lange Sicht wird es das Konto vernichten. Leider.....


Bearbeitet von ohleclaire, 18 June 2019 - 00:13 Uhr,


  #10
OFFLINE   -ixbone-

Persönlich sehe ich nur 2 Varianten als erfolgreich:

1) Open Martingale mit weitem Grid, wo Verluste nicht realisiert werden, der Float höher ist, BreakEven und Profit erreicht werden können, bedingt aber Minimum das 3-fache verfügbare Geld am Konto, mit intelligenter WP Auswahl kann man den Float massiv reduzieren und damit das Risiko. Optional kann man noch Hedge Orders hinzufügen. Auch muss Martingale nicht immer die Lots verdoppeln, man kann es auch strecken 1,1,2,3,5.

2) 1-3-2-4 Für mich das einzigste "Closed" System welches, sowohl am Roulette, Baccara als auch im CFD Handel funktioniert, es gibt nur 2 wichtige Punkte: Einstiege sollten 75% richtig sein und das "Überleben" der 2ten Order mit Faktor 3 (rot), übersteht man diese, kann man in der Sequenz nicht mehr verlieren, mit 75% richtige Einstiege, kann man sein Konto schneller vorwärts bringen als mit Single (Closed) Orders.



  #11
OFFLINE   ohleclaire

Servus,

 

kannst Du mir ein paar Beispiele für die Anwendung des Baccara 1-3-2-4 aufschreiben?

Werden da immer 4 Trades genommen und die Nummer 5 fängt wieder bei 1 an?

Was passiert, wenn dann alle 4 Trades im Verlust sind?

Einstiege mit 75% richtig heisst 75% gewinner bei einem crv von 1:1? Solche Systeme mag ich bitte sehen. :)

Thx ohleclaire


Bearbeitet von ohleclaire, 18 June 2019 - 15:36 Uhr,


  #12
OFFLINE   -ixbone-

1-3-2-4 ist einfach:

-Solange du gewinnst gehst du immer weiter in der Sequenz, Trade 1(1Lot) gewonnen, Trade 2 (3Lot) gewonnen, Trade 3 (2Lot) gewonnen, Trade 4 (4Lot) gewonnen, und wieder vom Anfang.

-Sobald du 1x verloren hast, gehst du zurück zum Start (1Lot) und fängst wieder von vorne an.

 

75% Einstiege, Gewinner: Also das ist doch wirklich kein Problem, das Problem sind die StopLoss, die selten einem Trade die Zeit und Raum geben um sich zu entfalten! Darum funktioniert auch ein Open (stretched) Martingale, weil es da keinen SL gibt, max einen Sicherheits Stop, weit entfernt.

 

Bei dem Hin- und Her Geschauckel seit August 2018, sind naheliegende SL sowieso tabu, weit entfernte Sicherheits Stops OK.

Im Moment können sich nur die M1 Scalper, Grid Trader, Long-Term Investoren und Multi System Trader freuen - die Standard Single (closed) Order Trader haben ohne entsprechendes Tuning oder Doping kaum eine Chance,

 

Meine persönliche Meinung:

Die einzigsten die im Moment echt kaum Probleme haben sind die Multi System Trader, also die, die gleichzeitig "Long,- Medium,- und Short Term" Handelssysteme in einem Account laufen haben, irgend eines zieht immer, Verluste werden von anderen Systemen gedeckt, im besten Falle verdienen alle drei, dann gibt es viel Geld.

Nachteile: Wipe-Out wie 2008, Finanzkrise sind da nicht zu überstehen und in der Regel benötigt man ein vielfaches an Geld am Konto, mit einem Tausender geht da nix!

Vorteile: Multi-Systeme, sollten innerhalb 1-1,5 Jahren, das Konto verdoppelt haben-ohne heftiges Risiko.



  #13
OFFLINE   ohleclaire

1-3-2-4 ist einfach:

-Solange du gewinnst gehst du immer weiter in der Sequenz, Trade 1(1Lot) gewonnen, Trade 2 (3Lot) gewonnen, Trade 3 (2Lot) gewonnen, Trade 4 (4Lot) gewonnen, und wieder vom Anfang.

-Sobald du 1x verloren hast, gehst du zurück zum Start (1Lot) und fängst wieder von vorne an.

 

75% Einstiege, Gewinner: Also das ist doch wirklich kein Problem, das Problem sind die StopLoss, die selten einem Trade die Zeit und Raum geben um sich zu entfalten! Darum funktioniert auch ein Open (stretched) Martingale, weil es da keinen SL gibt, max einen Sicherheits Stop, weit entfernt.

 
Danke für die Ausführung. Leider fand ich einiges widerwprüchliches zu der Strategie. Teilweise bleiben sie bei Verlust auf dem Faktor stehen, der zuvor gewettet wurde, anstatt von vorne zu beginnen.

Mit den 75% meinte ich jabei einem CRV von 1:1 und das ist aktuell praktisch unmöglich. Mit dem Geschaukel gebe ich Dir Recht.



  #14
OFFLINE   -ixbone-

CRV das Zeug gibt es immer noch? Sobald man ohne SL handelt oder Multi-System handelt, erübrigt sich das. :)



  #15
OFFLINE   ohleclaire

Ja das gibt es immer noch ;). Ich benütze es für meine Risikoberechnung.

So, dass baccara 1324 ist in meinem Tradingtool implementiert. Mal schauen wie es sich so schlägt. Ich befürchte aber, ich muss da ein paar neue Strategien testen, um entsprechende Winnerserien zu erzeugen ;)

 

Update: Das Moneymanagement mit den Lot-Faktoren 1,3,2,4 funktioniert tadellos. Für Scalping sehr interessant.

 

Im Strategytester einfach mal bisschen manuell mit meinem Tool gescalped (rein pricetechnisch), um zu sehen, ob die Lotzahlen richtig berechnet werden und die Logik passt. Das Ergebnis ist schon fein

Please Login or Register to see this Hidden Content


Bearbeitet von ohleclaire, 18 June 2019 - 18:01 Uhr,


  #16
OFFLINE   -ixbone-

Das Ergebnis ist schon fein
Jawohl ist es, umso besser die Einstiege um besser der Profit. :)

Wenn du kannst und willst dann stell bitte das Code-Snippet fürs Ordering für alle die es interessiert hier rein.



  #17
OFFLINE   ohleclaire

Please Login or Register to see this Hidden Content

Please Login or Register to see this Hidden Content

;)
Ich weiß nicht, ob es wem hilft. :D


Bearbeitet von ohleclaire, 18 June 2019 - 19:07 Uhr,


  #18
OFFLINE   -ixbone-

Naja, war für den Themen Ersteller gemeint. :)

Übrigens kann man 1324 auch bei BlackJack anwenden, toll wird es wenn man splitten kann und 2x BlackJack hat. :) Damit lenkt man perfekt vom Karten zählen ab, da sich alle fragen warum du so "unorthodoxe" Einsätze machst.



  #19
OFFLINE   pals10001

Jetzt ehrlich? Nach 12 lumpigen Trades redet Ihr von nem feinem Ergebnis? Mach erstmal im Tester 1000 Trades voll, auf nem Echtgeldkonto wenigstens 100 und dann sehen wir weiter.



  #20
OFFLINE   -ixbone-

Jetzt ehrlich? Nach 12 lumpigen Trades redet Ihr von nem feinem Ergebnis? Mach erstmal im Tester 1000 Trades voll, auf nem Echtgeldkonto wenigstens 100 und dann sehen wir weiter.

 

Wir freuen uns alle sehr das du das sofort erkannt hat und machen uns sogleich an die Arbeit um dir einen 1000er Test asap nachzureichen :welldone:


Bearbeitet von -ixbone-, 19 June 2019 - 19:24 Uhr,




Similar Topics

  Thema Eröffnet von Statistik Letzter Beitrag




0 Benutzer lesen gerade dieses Thema

0 Mitglieder, 0 Gäste, 0 anonyme Nutzer