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Einstieg in Futures / Futures-Plattform

- - - - - Diverse PRG. Futures Ninjatrader MT5

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6 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   Netsrac

Mich würde interessieren, mit welchem finanziellen Aufwand zu rechnen ist, wenn man sich in Future-Handel und die entsprechende Plattform einarbeiten möchte, ohne sofort loshandeln zu wollen. Dabei geht es mir um dauerhafte Verfügbarkeit eines tick-aktuellen Datenfeeds (die 14 Tage Demo bei Ninjatrader sind einfach zu kurz für mich). Interessant wären hierbei die Währungsfutures sowie die amerikanischen Indizes. Meine Favoriten für die Plattform sind: 

 

MT5 (weil ich hier geringeren Einarbeitungsaufwand für die Systementwicklung hätte)

Ninjatrader (habe ich als Demo inklusive Datenfeed angesehen und gefällt mir spontan)

 

Mir geht es also um die monatlichen Kosten, mit denen (wahrscheinlich hauptsächlich für den Feed) zu rechnen ist und welcher Anbieter empfehlenswert ist. Kann da jemand seine Erfahrungen teilen?

 

Vielen Dank!


Hilfreiche Tools für den diskretionären Handel findest Du auf meiner MQL5-Seite


  #2
OFFLINE   -ixbone-

Kein Aufwand wegen der Software!

Ich gehe mal davon aus, das du dich bereits mit Futures auskennst und es nur um den Aufwand geht.

Die Qoten von CFD und Future Währung Kontrakten sind nahezu ident, klaro, die Währung selbst, also das Underlying ist bereits vorgegeben, im Gegensatz zu (Soft, Hard) Commodities.

Du kannst also ohne Probleme MT5 als Signalgeber einrichten.

Sehr viele Underlyings kann man selbst direkt and der Börse handeln, einige kann man nur über einen Broker (Market Maker) ordern.

Die Broker/Banken/Market Maker wollen natürlich ihre Software verkaufen, wo der Datenfeed dabei ist.

Kannst du auch noch programmieren und das von dir gewünschte Underlying ist direkt an der Börse handelbar, Dann kann du direkt aus dem MT5 via API ordern.

Oder eben man kann bei allen Brokern mittlerweile via Webseite ordern, keine Brokersoftware oder Feed notwendig.

Einer der Unterschiede sind die Interests, da muss man aufpassen, bei Futures sind sie länger stabil (auch negativ) als bei CFD (Spot/Cash) Markt.

 

Also mit Währungen beginnen und CFD/Futures/Optionen handeln, in allen drei Fälllen kann der MT5 als Signalgeber fungieren.

Achja: Leverage wie beim CFD von 1:500 gibt es im Forward Markt nicht, das Maximum ist 1:30 und auch nicht bei allen Underlyings.

Und darauf achten das es keine CFD Kontrakte auf Futures Kontrakte sind!!! Da werden unterschiedliche Futures gebündelt und als CFD Kontrakt angeboten...wer kennt das noch?!

 

Der Forward Markt ist um einiges größer als der Spot/Cash Markt, gerade wenn das Underlying bereits vorgegeben ist, ist es einfach zu handeln, egal ob Futures/CFD/ETF/Turbos/Optionen,....aber man muss natürlich die Eigenheiten des jeweiligen Markets kennen!

Der tägliche Umsatz von 3,5 Milliarden im FX teilt sich auf in Forward, Spot, Interbanken, Notenbanken! Das CFD Trading auf Währungen macht keine 500Mio. täglich aus! Forward FX ist doppelt so groß wie der Spot FX Markt!

 

Strategisch ist es ein Unterschied im CFD oder Futures zu handeln.

Der echte Aufwand ist die Kostenanalyse, bei dem einem Broker ist das eine günstiger, beim anderen Broker wieder etwas anderes, viele Broker haben auch Kontoführungsgebühren im besonderen wenn sie ein Banklizenz haben!

Das ist einer der Gründe warum CFD so populär ist, weil es diesen Gebührendschungel nicht gibt! Mal vom Hebel abgesehen.

 

Persönlich denke ich wird in einigen Jahren der CFD FX Markt im Futures FX Markt aufgehen wenn a) die Regulierung weiter zunimmt (1:30 wurde nicht umsonst gewählt von der ESMA=Futures) b) der Gebührendschungel im Futeres Markt weniger wird - dann gleichen sich beide immer weiter an. Die Broker werden fusionieren oder sich gegenseitig aufkaufen, selbes Spiel wie in der normalen Wirtschaft. Magenta kauft UPC, Hutchinson (3) kauft Tele2 usw.



  #3
OFFLINE   Netsrac

Vielen Dank schon mal für die vielen Informationen!

 

Ich hätte erwähnen sollen, dass mein Fokus deutlich auf der Entwicklung von Systemen und Tools für eine Plattform liegt. Futures interessieren mich aufgrund der zusätzlichen Informationen aufgrund von echtem Volumen und Orderbuch. Ich trade zwar ab und an, damit werde ich aber aufgrund meiner bescheidenen Mittel in absehbarer Zeit keine nennenswerten Gewinne einfahren können. Jedenfalls deutlich weniger, als mit der Systementwicklung.


Hilfreiche Tools für den diskretionären Handel findest Du auf meiner MQL5-Seite


  #4
OFFLINE   -ixbone-

Das Gute an Futures:

- Handel über eine Börse

- Extrem viele Produkte, es gibt auf so ziemlich alles einen Future Kontrakt.

- Geregelte Struktur des Handels

 

Das Schlechte an Futures:

- Keine Monopolisten, aka Metaquotes, jeder kann sich (s)eine Plattform erstellen

- Keine stabile Gebühren, Gebührendschungel

- Hebel vom Underlying abhängig, MAX 1:30! ESMA verwendet die gleichen Hebel wie im Futures Markt üblich, daher auch meine Vision der Migration der Märkte

 

Der Datenfeed war früher mal ein Kauf/Miet Kriterium für/gegen eine Software, heute gilt das nicht mehr!

 

Also wenn es um Entwicklung geht dann würde ich zuerst auf MT4/5 erstellen und testen, den ohne sichtbaren Gewinn/Nutzwert, wird kein Trader egal in welchem Markt dein Zeug kaufen/mieten! Es ist völlig egal ob du in C, C++, Python, OCAML oder in Assembler programmierst.

 

Auch Zeit in Quant oder AI Technologie zu investieren ist (beruflich) derzeit sinnlos, Trader wollen Geld verdienen, umso komplizierter umso weniger wirst du verkaufen/vermieten.

Ich habe das an eigener Stelle erleben müssen, zuviele Optionen, Möglichkeiten also 1:N und das war es, da zu kompliziert, damit können nur Techniker/Analysten was anfangen. nicht der (Pro/Retail/Privat) Trader! Analysten gibt es nicht so viele, als das man von denen leben könnte.

 

Die Jobs der Analysten werden ebenso irgenwann durch eine AI ersetzt, aber egal wie man es nimmt, Quant+AI wird kommen, in 15-20 Jahren, dann gibt es auch die notwendige Rechenleistung um "near-time"Ergebnisse auswerten zu können! Bist du 50+ dann macht der Aufwand keinen Sinn, als Hobby JA, aber nicht wenn du die Rente vor Augen hast. Bist du unter 40 Jahre dann wirst du es noch erleben und kannst Zeit und Wissen investieren. Und alle die Trader die was zu sagen oder Geld haben sind in der Regel 50+ das bedeutet du mußt deine Produkte an die Zielgruppe anpassen!

 

Hast du ein Handelssystem, brauchst du nicht für andere Tools, Systeme schreiben, Ironisch gemeint! "Kannst du nicht traden, schreibst halt ein Buch, gibst Seminare (Voigt, Schäfermeier & Co)...erstellst xxxx"

 

Visionen sind toll! Aber lassen sie sich auch umsetzen, vermarkten und verkaufen? Denn nur etwas zu erfinden/umzusetzen sind für den Erfolg! 2 Schritte (vermarkten und verkaufen) zu wenig.


Bearbeitet von -ixbone-, 16 August 2019 - 14:13 Uhr,


  #5
OFFLINE   Netsrac

So weit so gut...

... um jetzt nochmal auf meine Frage zurück zu kommen... ;-)

Was kostet mich ein Datenfeed (evtl. plus Kosten für Kontoeröffnung) für die Währungsfutures plus S&P plus Dow monatlich und wie sehen die Erfahrungen bei der Nutzbarkeit mit verschiedenen Tools (hier MT5 und Ninjatrader) aus?

Zusatzfrage: Kann jemand einen guten Futures-Broker empfehlen und warum?

Vielen Dank!

Bearbeitet von Netsrac, 16 August 2019 - 15:35 Uhr,

Hilfreiche Tools für den diskretionären Handel findest Du auf meiner MQL5-Seite


  #6
OFFLINE   -ixbone-

Es gibt hunderte Broker/Investmentfirma/Banken mit Futures! Bei manchen kostet der Feed nichts! Bei manchen ist er umsatzabhängig!

Für manche Underlyings brauchst du keinen Broker! Kannst direkt an der Börse handeln!

 

Sorry aber es macht keinen Sinn etwas zu empfehlen und auch noch das warum anzugeben!

Du mußt dir selbst ein Bild in dem Gebührendschungel machen! Was für mich OK ist, muß nicht für dich OK sein!

 

Das was ich sagen kann, starte bei einer Bank, nutze deren Software z.B. Saxotrader von der Saxo Bank oder Dukascopy um eine Idee, Gefühl für den Markt zu bekommen und auch die unterschiedlichen Gebühren zu erkennen, wie Konto, Ausführung, Garantierte SL Gebühren usw.



  #7
ONLINE   TECANA

Ich trade zwar ab und an, damit werde ich aber aufgrund meiner bescheidenen Mittel in absehbarer Zeit keine nennenswerten Gewinne einfahren können. Jedenfalls deutlich weniger, als mit der Systementwicklung.

 

Ja Sachen gibt´s......

Es geht Dirnur im wesentlichen um Systementwicklung? Wer bezahlt denn da die hunderte Stunden?

 

In Deutschand gibt es 3 "große" Namen für Futures für die kleinen Kunden. WHS, Lynx und FXFlat hat auch eine Lösung basierend auf InteractiveBroker, die die größten und preiswertesten in der ganzen Welt sind, und börsennotiert, wegen der Sicherheit......

Dann gibt es noch die US-Anbieter ab USD 5.0000, wie AMP and weitere......mit diversen Softwareanbietern. Je nach Handelsart.

 

Und gute Engischkentnisse kann ich voraussetzen?

 

Ich weiß ja nicht ob ich Dir hier helfen konnte. Mußte mal mehr schreiben.......

 

Grüße

TECANA


Mein Trading wird von Tag zu Tag besser und besser.........



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