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PROFI-Trader macht Verlust - und gibt anderen die Schuld

- - - - - Verlust Margin Profi Schuld

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10 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   Knäckebrot

Liebe Gemeinde !

 

Ein Anfänger trifft einen erfahrenen PROFI-Trader. Der Anfänger leiht dem PROFI Geld. Der PROFI spekuliert damit in Devisen. Vertrag über drei Jahre. Rückzahlung ist nicht garantiert.

 

16. 2. 2016 : Das Geld des Anfängers ist vollständig auf dem Konto. Der Handel beginnt.

31. 3. und 1. 4. 2016 : größere Verluste

6. 4. 2016 : Alle offenen Positionen werden geschlossen. Verlust (dieses Tages) durch negative Positionen ist 19.734,51. Gewinn (dieses Tages) durch positive Positionen ist 72,54.

Der Handel geht weiter.

7. 4. 2016 - 8. 6. 2017 (Zwischenergebnis nach 14 Monaten) : zusätzlich 1545,51 Verlust

Der Handel geht weiter.

Januar 2018 : Totalverlust, alles verloren

 

So weit, so gut. Nun wird es interessant.

Der PROFI behauptet, er hätte keine Schuld am Verlust des 6. 4. 2016. Er meint, daß Unbekannte das Konto „geknackt“ / „gehackt“ hätten. Sie seien ins Konto eingedrungen und hätten den Verlust verursacht.

Der Anfänger glaubt dem PROFI nicht und damit hat er sicherlich recht.

 

meine Meinung :

Daß Unbekannte ins Konto eingedrungen sein sollen, ist Unsinn. Das ist äußerst unwahrscheinlich. Ich kann mir nicht denken, wie das gehen soll, und niemand hätte davon einen Vorteil gehabt.

In Wahrheit hat der PROFI die Verluste durch schlechte Positionen selbst verursacht. Ich kenne diesen Broker und weiß, wie so ein Zusammenbruch abläuft. Das ist ein regulärer Vorgang (trade-out).

 

Mein Beweis liegt in den angehängten Dateien.

Ich habe leider nur zwei Kontoauszüge von PROFI. Daraus berechnete ich in mühevoller Kleinarbeit die Werte (Datei „Zusammenfassung“).

(Aber eigentlich genügt schon ein Blick auf den Kontoauszug vom 7. 4. 2016.)

 

Daraus ergibt sich, was wirklich geschehen ist.

März 2016 : Offene Positionen sammeln sich an. Damit wächst deren Volumen und das (genutzte) Margin.

März 2016 : Schwebende Verluste der offenen Positionen wachsen. Damit schwinden Equity und freies Margin.

31. 3. 2016 spätestens : Der Zustand ist katastrophal.

6. 4. 2016 : Der Broker schließt die Positionen. Es gibt keine schwebenden Verluste mehr. Das Konto ist ausgeglichen.

 

Der PROFI bestreitet seine Verantwortung für diesen Verlust. Der Anfänger allein kann da nichts ausrichten.

Wer von beiden hat recht? Ich hoffe auf viele Antworten und wäre sehr dankbar.

 

Gruß von Knäckebrot

Dateianhang


Bearbeitet von Knäckebrot, 09 May 2020 - 18:21 Uhr,


  #2
OFFLINE   -ixbone-

Wissende wissen schon wie man MT4 Konten hackt, es läuft der gesamte Datenverkehr mit 128Bit verschlüsselt zum Broker auf Port 443 (https).

ABER ich unterstelle mal das

a) die Kontosumme zu gering ist um interessant zu sein ( ja auch die Konto"zustände" werden übertragen, zwecks Margin Call etc ), Metatrader Klient ist nur ein Terminal.

b) dieses Hacker Wissen nicht wirklich verbreitet ist.

Fazit: Der Fehler liegt beim Geldgeber, weil er/sie dem "Profi" vertraut hat, echte Profis schrotten keine Konten sondern ziehen selbst die Reisleine rechtzeitig! Ist auch nicht klagbar. Man sollte sich eine Live Performance von mindestens 6 Monaten zeigen lassen.



  #3
OFFLINE   Gonzo

.....ich weiß nicht, aber meine Kohle gebe ich ungerne aus der Hand.Und dann vielleicht für Dinge die ich nicht verstehe......



  #4
OFFLINE   Scusi

Moin Knäckebrot!

 

Für eine Beantwortung fehlt das wesentliche Element: Der Vertrag.

Vielleicht kann dieser (mit geschwärzten personenbezogenen Daten, am besten per PN und nicht öffentlich) nachgereicht werden.

 

Ansonsten kann bisher nur grundsätzlich gesagt werden:

Das Wort "Profi" sagt NICHTS aber auch gar nichts über Kompetenz.

Kompetenter, gewerbsmäßiger Trader und Metatrader... schließt sich aus.

Nach 48 Monaten wird es rückwirkend etwas schwierig, Ansprüche geltend zu machen...

da gibt es aber ein paar Tricks, und erfahrungsgemäß wird auch der Vertrag fehlerhaft sein.



  #5
OFFLINE   Knäckebrot

Es war dumm, das Geld aus der Hand zu geben. Und PROFI ist wohl nicht der richtige Ausdruck. Aber ich benutze ihn jetzt weiter.

Den schnellen Verlust von etwa 20.000 € erklärt der PROFI mit seiner an den Haaren herbeigezogenen Behauptung.
Dabei sieht doch ein Blinder, daß der Broker bei diesen massiven Verlusten die Positionen schließen MUSSTE.
Wie angedeutet, brauchte ich ein unabhängiges Urteil von anderen Menschen. Mir alleine glaubt der PROFI nicht.

Lügt der PROFI, um seinen Fehler verschleiern? Nein. Offensichtlich glaubt er, daß er keinen Fehler gemacht hätte. Er meint, er hätte „sehr gute Arbeit geleistet“.
Wenn er nicht lügt, dann fehlt es ihm einfach an den Grundkenntnissen.

Er kann im Notfall mit den Zahlen im Konto nicht umgehen. Seine Kenntnisse sind oberflächlich, und er kann sie nicht anwenden. Dabei weist jeder Broker darauf hin, daß man Margin verstehen muß.
Daß ihm die Grundkenntnisse fehlen, hat sich auch sonst gezeigt. Er verstand nicht, wie der „Gewinn“ zu berechnen ist. Zwei Unabhängige mußten bestätigen, daß seine Rechnung falsch war (und meine richtig). Dann erst glaubte er mir.
Am Ende vor dem Totalverlust war er wohl auch nicht fähig, zu planen. Als er das Hedging versuchte, war es schon zu spät.

 


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  #6
OFFLINE   c0ldsun

Für mich ist der Account overtraded die Positionen sind fürs Kapital viel zu hoch, zumindest wenn ich mir den ersten Auszug anschaue. 

Wenn du insgesamt mit 1 Lot tradest, dann kann das bei einem Fehltrade ins Konto hauen. Vor allem kannst du dann gar nicht mehr reagieren, wenn du hedgen willst.

Da ist halt die Ungeduld schnell Gewinn zu machen. Das passiert eigentlich jedem, aber der eine zieht daraus seine Lehren und der andere halt nicht.

Ich verstehe aber nicht was du bezwecken willst, Forex ist ein high Risk game ohne irgendwelche Garantien.


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  #7
OFFLINE   hansjs

Wer beauftragt denn so einen "Profi"?

Nach was wurde denn der "Profi" ausgesucht?

Was war das Ziel der Beauftragung? (Jetzt will ich aber nichts von maximaler Rendite hören/lesen - das ist beim Trading totaler Quatsch)


Der Markt hat immer Recht


  #8
OFFLINE   -ixbone-

Mhmm, also für mich ist das Ziel immer maximale Rendite, umso besser das System umso mehr Anäherung and die Zielvorgabe. Denke das Maximum muß immer das Ziel sein, nur dann ist eine Weiterentwicklung möglich, ob es wirtschaftlich klug, risikolos, oder emotional belastend, etc. sind die Nebenschauplätze auf den Weg zum Ziel.

 

Wichtig:

 

Das Ziel ist das Ziel, Wege gibt es viele zum Ziel!



  #9
OFFLINE   rmndschmidt

......Aber ich benutze ihn jetzt weiter...........

 

Und was bedeutet das?



  #10
OFFLINE   DaBuschi

Das erste Ziel eines Trader ist immer Kapitalerhalt aus dem einfachen Grund, dass das Trading eingestellt werden muss, wenn das Kapital komplett verloren ist. Ein Trader muss sicherstellen, immer genügend Kapital zu haben, um den nächsten Trade zu machen, damit er Rendite machen kann.

 

Ohne Kapital, keine Trades. Ohne Trades, keine Rendite. Ziel Nummer 1 muss daher Kapitalerhalt sein.


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Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

  #11
OFFLINE   Knäckebrot

@ rmndschmidt :

Ich benutze den Begriff „PROFI“. (Den PROFI selbst benutze ich nicht mehr.)

 

@ alle :

Ich danke für die Antworten.

Der PROFI nimmt weiterhin nicht die geringste Kritik an, gleich worum es geht. Sein Reflex ist, die Schuld bei anderen zu suchen. Von solchen Menschen muß man sich fernhalten. Somit ist das Thema abgeschlossen.

Er sieht sich tatsächlich als kleiner Profi. Er sucht jetzt reiche Geldgeber, um mit großem Hebel weiterzumachen.

 

@ hansjs :

Ich selbst bin der naive (oder dumme) Anfänger und erteilte den Auftrag. Eigentlich war es ein Angebot des PROFI, worauf ich einging.

Der PROFI wurde eigentlich nicht ausgesucht. Ich dachte nicht an Geldanlage und fand zufällig das Angebot des PROFI im Internet. Er warb mit der Erfahrung von mehreren Jahren und mit wunderbaren „Signalen“.

Ziel des Auftrages : Ich wollte mit den verheißenen großen Gewinnen meine schwierigen Lebensumstände möglichst schnell verbessern.

 

@ c0ldsun :

Was ich bezwecken will – darauf möchte ich in ein paar Monaten antworten.


Bearbeitet von Knäckebrot, 27 June 2020 - 21:09 Uhr,




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