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Veganismus, was ist das und nützt es beim Traden?

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23 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   €urix

Da in diesem Forum schon fast alles über Forex geschrieben wurde und ein wenig Tristesse eingekehrt ist habe ich mich entschlossen wieder etwas Schwung in die Bude zu bringen. Die Diskussionen in anderen Themen über das Essen haben mir gezeigt, das es hier viele Vorurteile gegenüber des Veganismus gibt. Um das zu ändern werde ich hier grundlegende und weiterführende Informationen teilen.

 

Um das Thema sauber zu halten und nicht unnötig zu verwässern geht es hier zum

 

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Grundlagen

 

Zitat: "Veganismus ist eine Lebensweise, die versucht - soweit wie praktisch durchführbar - alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an leidensfähigen Tieren für Essen, Kleidung und andere Zwecke zu vermeiden; und in weiterer Folge die Entwicklung und Verwendung von tierfreien Alternativen zu Gunsten von Mensch, Tier und Umwelt fördert. In Bezug auf die Ernährung bedeutet dies den Verzicht auf alle Produkte, die zur Gänze oder teilweise von Tieren gewonnen werden."

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Wenn du denkst, wir können die Welt nicht verändern, bedeutet das nur, dass du keiner von denen bist, die es tun werden.(Jacque Fresco)

 


  #2
OFFLINE   €urix

Menschenleid

 

Den meisten Menschen ist nicht bewusst das durch ihren übermäßigen Fleischkonsum, andere Menschen leiden oder verhungern.

Durch die vegane Lebensweise versuchen Veganer das Leid zu verringern. 

Auch im pflanzlichen Bereich gibt es Ausbeutung, die nicht zu tolerieren ist, daher sollten regionalen und Fair Trade Produkten Vorrang gegeben werden.

 

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"Täglich sterben zwischen 6.000 und 43.000 Kinder an Hunger, während ca. 40 % der weltweit gefangenen Fische, ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und 90 – 98 % der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ verfüttert werden!

80 % der hungernden Kinder leben in Ländern, die einen Nahrungsüberschuss produzieren, doch die Kinder bleiben hungrig und verhungern, weil der Getreideüberschuss an Tiere verfüttert bzw. exportiert wird."

Hier weiterlesen: 

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Die an Hunger sterben sind ja eh so weit weg das betrifft uns ja nicht, vielleicht nur jene die zu einer übermäßigen Empathie fähig sind.

Es sterben auch Menschen bei uns und es kann jeden treffen, wegen dem gigantischen Antibiotika verbrauch in der Tierindustrie.

 

"In Deutschland wurden 2011 über 1.700 Tonnen Antibiotika an Tiere verabreicht. Das ist die dreifache Menge wie in der Humanmedizin.

In den Jahren darauf ging die reine Menge auf 1.250 Tonnen zurück. Doch gleichzeitig stieg der Einsatz von besonders wirksamen Reserveantibiotika in der Tierhaltung deutlich an." 

Weitere Infos hier, unter anderem auch die neuen katastrophalen europäischen Regeln für Tierarzneimittel: 

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Hier weiterlesen: 

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Weitere gefährliche Krankheiten die auch vor unseren Toren nicht halt machen sind Zoonosen.

 

"Eine Zoonose kann über den direkten Kontakt mit einem infizierten Tier, über Milch, Fleisch, Eier oder andere tierische Lebensmittel sowie über sogenannte Vektoren übertragen werden."

Hier weiterlesen: 

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Je weniger Kontakt der Mensch mit Tieren hat desto weniger Zoonosen treten auf.

Es erkranken und sterben weniger Mensch und wirtschaftliche Katastrophen können dadurch minimiert oder vielleicht sogar ganz verhindert werden. 

Bekannte Zoonosen sind umgangssprachlich:

Corona, Vogelgrippe, Schweinegrippe, Ebola, Tollwut, Milzbrand, FSME, BSE, ect...


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  #3
OFFLINE   €urix

Tierleid

 

 

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln."

(Mahatma Gandhi)


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  #4
OFFLINE   €urix

Ressourcen und Umwelt

 

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Ende der ethischen Gründe, warum Menschen vegan leben.

 

„Wo ein Jäger lebt, können 10 Hirten leben, 100 Ackerbauern und 1000 Gärtner.“

 Alexander von Humboldt (1769-1859, Begründer der wissenschaftlichen Erdkunde):


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  #5
OFFLINE   €urix

Gesundheit

 

Ist Vegan automatisch Gesund? Nein!

Frittierte Pommes, Manner- oder Neapolitanerschnitten und Cola sind zwar vegan aber nicht gesund.

Veganer die sich eher dem ethischen Teil zugehörig fühlen achten vermutlich nicht so sehr auf die Gesundheit, als solche die wegen ihrer Gesundheit auf Pflanzenkost umgestiegen sind, das ist aber nur eine Vermutung.

 

Wie bin ich zur pflanzlichen Ernährung gekommen?:

Kleine körperliche Beschwerden wurden immer lästiger und unangenehmer, wenn ich so weiter mache wie bisher werden diese kleinen Beschwerden immer größer und irgendwann mein Leben bestimmen. Ärzte aufsuchen damit sie mir irgendwelche Medikamente verkaufen halte ich für keine gute Idee. Also habe ich mich gefragt was kann ich besseres tun?

Nach vielen mehr oder weniger guten YouTube Videos und Websites von Gesundheits- und Ernährungsgurus, sowie verschiedenen Formen von vermeintlichen ultimativen "Ernährungslösungen" war ich verwirrter denn je, also habe ich mich entschlossen zu recherchieren, was denn die Wissenschaft dazu meint. Nach "gefühlten" hunderten Studien stand fest, welche Meinung die Wissenschaft vertritt.

 

"Tierprodukte sind schlechter als ihr Ruf."
"Ja ja, ich weiß, keiner der diese
s Thema liest möchte sich mit Studien rumschlagen."

Wenn es doch jemand will, hier geht es zu einem kleinen Teil davon:

 

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Da Studien oft gewissen Interessen folgen, ausgenommen vielleicht sogenannte Goldstandartstudien, habe ich mich nicht nur auf Studien verlassen, sondern recherchiert was den das "echte" Leben dazu meint. Wo gibt es die ältesten und gleichzeitig gesündesten Menschen auf dem Planeten und was essen sie? Da wurde ich auf die

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 aufmerksam. Das sind Zonen, die eine besonders hohe Dichte an gesunden 100-Jährigen aufweist.
Loma Linda (Californien), Sardinien (Italien), Okinawa (Japan), Ikeria (Griechenland) und die Halbinsel Nicoya (Costa Rica).

 

Die Gründe für die besondere Langlebigkeit sind nicht in allen «blauen Zonen» identisch. Die Gene dürften zwar überall eine Rolle spielen, gemeinsam ist aber allen, dass viel pflanzliche auf stärkebasierte Nahrung, dafür wenig Fleisch und raffinierter Zucker auf den Tisch kommt, etwas Bewegung und ein glückliches Familien- und Gesellschaftsleben.

 

 

Das nicht nur essen für ein langes gesundes Leben verantwortlich ist, könnt ihr hier nachlesen:

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Anhand von statistischen Untersuchungen können wir sehen, dass vegetarisch lebende Adventisten im Vergleich zu Nicht-Vegetariern, insbesondere in Kombination mit regelmäßiger körperlicher Aktivität, deutlich länger leben. Ihr Risiko für das metabolische Syndrom und Krebs ist weitaus geringer, vor allem unter vegan lebenden Adventisten (Fraser, 1999; Butler et al., 2007)“.

Inuit oder auch Eskimos genannt welche hauptsächlich Fisch und Meerestiere essen, sind einer der kurzlebigsten Bevölkerungsgruppen.

Weiter lesen oder Podcast hören:

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Jetzt bin ich schon oder erst 2 Jahre vegan, was sind meine Erfahrungen?

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"Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, dem es aber, sobald er außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, daß es schreit und zuckt, der hat wohl Nerven, aber - Herz hat er nicht!"

Berta von Suttner(1843-1914, österr. Friedensforscherin und Schriftstellerin)


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  #6
OFFLINE   €urix

Supplemente

 

Es macht keinen Sinn etwas zu erörtern, wo die wissenschaftliche Faktenbasis bezüglich Mangelerscheinungen klar und bereits bewiesen ist und die Pro-Veganismus Abteilung keine wissenschaftlichen Nachweis erbringen kann das Veganismus keine Mangelerscheinungen erzeugt.

 

Diese Aussage ist durch die Realität (siehe vorheriger Beitrag) widerlegt.

Jedoch gibt es in jeder Ernährungsform Mangelerscheinungen, wenn sie nicht ausgewogen und vielfältig ist.

Die wenigsten Supplemente werden von Veganern konsumiert.

 

Um halbwegs die gleiche Menge an essentiellen Aminosäuren, die Bausteine des Lebens, die Energiefabriken, wie die Fleischfresser zu erhalten, müssten Veganer entweder täglich mehrere Kilo Bohnen, Soja, etc zu sich nehmen - oder diese ausreichend supplementieren. Speziell im höheren Alter ist diese notwendige Menge an veganen Lebensmitteln nicht zu verzehren.

PROTEINE!!!

Man braucht nicht mehrere Kilo Bohnen oder Soja, ect... zu sich nehmen(siehe voriger Beitrag). Es genügt, wenn man verschiedene pflanzliche Proteinquellen mischt. In jeder Pflanze befinden sich Proteine, Fette und Kohlenhydrate. 

Mehr lesen: 

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Die größte Ernährungsgesellschaft der Welt die Academy of Nutrition an Dietetics hat in ihrem Positionspapier von 2016 geschrieben:

 

Es ist die Position der Akademie für Ernährung und Diätetik, dass entsprechend geplante vegetarische, einschließlich vegane, Diäten gesund und ernährungsphysiologisch angemessen sind und gesundheitliche Vorteile für die Prävention und Behandlung bestimmter Krankheiten bieten können. Diese Diäten sind für alle Phasen des Lebenszyklus geeignet, einschließlich Schwangerschaft, Stillzeit, Säuglingsalter, Kindheit, Jugend, älteres Erwachsenenalter und für Sportler. Pflanzliche Diäten sind umweltverträglicher als Diäten, die reich an tierischen Produkten sind, da sie weniger natürliche Ressourcen verbrauchen und mit viel weniger Umweltschäden verbunden sind. Vegetarier und Veganer haben ein geringeres Risiko für bestimmte Krankheiten, einschließlich ischämischer Herzerkrankungen, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, bestimmter Krebsarten und Fettleibigkeit. Eine geringe Aufnahme von gesättigten Fettsäuren und eine hohe Aufnahme von Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Sojaprodukten, Nüssen und Samen (alle reich an Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen) sind Merkmale vegetarischer und veganer Ernährung, die ein niedrigeres Gesamt- und Dichte-Lipoprotein-Cholesterin Spiegel produzieren und bessere Serumglukosekontrolle aufweisen. Diese Faktoren tragen zur Verringerung chronischer Krankheiten bei. Veganer benötigen zuverlässige Quellen für Vitamin B-12, wie angereicherte Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel.“

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Dienicht essenziellen Nahrungsergänzungen Kreatin, Beta Alanin und Taurin werden im Kraftsport und Leistungssport zum schnelleren Muskel und Kraftaufbau verwendet, besonders in der Fitness Szene. Die Studien dienen meist dazu den Verkauf anzukurbeln.

Vor Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte die Notwendigkeit mit dem Arzt abgeklärt werden.

Der sich gesund und ausgewogen ernährende Veganer benötigt diese jedoch in der Regel nicht. 

 

Wer glaubt diese Stoffe durch Supplemente einnehmen zu müssen, es gibt sie auch in veganer Form.

 

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Das Vitamin D, eigentlich ein Hormon, ist besonders in den Wintermonaten sehr zu empfehlen, aber nicht nur den Veganern, sondern allen in unseren Breiten lebenden Menschen, da es nur wenig bis gar nichts mit der Ernährung zu tun hat.

Bei meinem 1. Vitamin D Test habe ich mich noch omnivor ernährt. Mein Wert damals 16ng/ml.

Das ist zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig. Der offizielle Mindestwert liegt bei 30ng/ml. Ich versuche meinen Wert durch ein veganes D3 Supplement zwischen 50 und 70 zu halten, was auch durchaus gelingt, wenn ich bei meinem Gewicht und meiner Lebensweise (viel in Innenräumen) mindestens 5000IE(Internationale Einheiten) pro Tag über die dunkle Jahreszeit einnehme. Den Wert unbedingt vorher bestimmen lassen und jährlich oder alle 2 Jahre kontrollieren. Zu viel oder zu wenig davon kann schwerwiegende Probleme verursachen.

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Vitamin B12 ist für alle Menschen essentiell (eigentlich sind es Bakterien).

Mischköstler bekommen es über das Fleisch der Tiere. Den Tieren wird das Vitamin ins Futter gemischt.

Veganer nehmen es direkt durch Supplemente ohne den Umweg über die Tiere.

Als ich noch ein Kind war habe ich mich omnivor ernährt und ich hatte einen B12 Mangel. Der Arzt gab mir B12 Infusionen.

Weil Veganer dieses Vitamin supplementieren haben sie oft die besseren Vitamin B12 Spiegel als Omnivore.

Weitere interessante und sachliche Informationen über B12 findet ihr hier:

 

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Bei gesunder ausgewogener veganer Ernährung sind sonst keine Supplemente erforderlich.

Da Menschen aber verschieden verstoffwechseln, liegt es in der Verantwortung jedes einzelnen (auch Omnivoren oder Vegetariern) seine Werte zu beobachten und gegebenenfalls mit der richtigen Ernährung oder Supplementen entgegenzusteuern.


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  #7
OFFLINE   €urix

Ernährung

 

Was sagt ein ehemaliger Herzchirurg, der mit 95 Jahren seine letzten Operationen durchgeführt hat zur veganen Ernährung?:

 

 

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Wareham starb zu Hause In Loma Linda, Kalifornien, am 15. Dezember 2018 mit 104 jahren, mit seiner Frau Barbara und seiner Tochter Dr. Julie Wareham-Yegge an seiner Seite, die ihn bis zu seinem Tod als klar und kognitiv beschrieb.

 

Vegan? Da hab ich ja nix zu essen.

Was essen veganer?

Alles was sie wollen soviel sie wollen, ausgenommen Tiere und deren Ausscheidungen.

Das essen Veganer:

 

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Wenn man sich gesund ernähren will und damit eine gute Chance hat gesund 100 zu werden, dann wäre die Zusammenstellung z.B. folgende:

 

70 – 75% Stärke: (Süß)Kartoffeln, Vollkornnudeln, Hirse, Haferflocken, Amarant, Quinoa, Vollkornmehl, Reis, Vollkornbrot, Buchweizen, Vollkorngrieß, ect...

10-15% Obst

10% Gemüse und Hülsenfrüchten

0-5% Fastfood wie Pizza, Burger Kekse, Süßigkeiten, Eis, Nüsse, Avocado, Zucker und Salz, Soja, Samen.

Wasser trinken und Bewegung

Kein Koffein, kein Alkohol.

 

Zum Abnehmen: den Gemüseanteil erhöhen und den Fettanteil verringern.

Zum Zunehmen den Gemüseanteil verringern und den Fettanteil erhöhen.

Bei beiden gilt unlimitiert Kohlenhydrate essen.

 

Im Internet gibt es unendlich viele Rezepte.

Hier ein paar Beispiele:

 

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und für deftige und schelle Gerichte:

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Wer sein Essen gerne wissenschaftlicher gestalten will:

Vegan-Klische ade! Das Kochbuch

Kompaktes Wissen, leckere Rezepte. Abwechslungsreiche Ernährung mit dem Baukastensystem.

Mahlzeit.

 

Wie immer gilt: Ich habe kein wirtschaftliches Interesse, bekomme daher keine Zuwendungen irgendwelcher Art. Bin weder verwandt noch befreundet.


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  #8
OFFLINE   €urix

Hey Veganer, Fleisch hat uns intelligent gemacht!

 

 

Transkript:

Zur Rechtfertigung des Fleischessens wird oft argumentiert, dass Fleisch für unser Hirnwachstum verantwortlich war.
Die Frage warum Menschen sich so entwickelt haben, ist aber bei weitem noch nicht so eindeutig geklärt wie viele Menschen das wohl glauben und wird leider oft extrem vereinfacht beantwortet. Meist eben damit, dass es am Fleischessen lag. Inzwischen gehen auch viele Wissenschaftler zunehmend davon aus, dass Jagd und Fleischkonsum für die Evolution des Homo sapiens weit weniger wichtig gewesen sind, als oft angenommen.

Wenn Fleischkonsum allein ein entscheidender Faktor gewesen wäre, wären wohl die Krokodile die die dominante Spezies. Aber deren Hirne sind vergleichsweise klein obwohl sie ausschließlich Fleisch fressen. Und auch viele Dinosaurier waren reine Fleischfresser und existierten für hunderte Millionen Jahre ohne eine Intelligenz wie die unsere zu entwickeln. Hingegen gelten manche pflanzenfressende Spezies wie Gorillas oder Elefanten als besonders intelligent. Neandertaler haben nach unserem Wissen wesentlich mehr Fleisch gegessen als unsere direkten Vorfahren. Dennoch gibt es keinen Hinweis darauf dass sie intelligenter waren. Jedenfalls sind sie ausgestorben.
Es gab wohl zahlreiche Ursachen dafür, dass das menschliche Hirn leistungsfähiger wurde. Zunächst mal muss dafür natürlich eine Notwendigkeit und Nützlichkeit bestehen. Die Evolution sortiert nutzlose Fähigkeiten aus. Wir bilden uns viel auf unsere Intelligenz ein aber Intelligenz ist -vielleicht muss man sagen leider- längst nicht immer ein Wettbewerbsvorteil. Sie ist nicht das Ziel der Evolution und sie ist auch nicht die Trophäe des Siegers. Die Notwendigkeit für mehr Hirnleistung ergab sich wohl unter anderem aus den den komplexen Sozialstrukturen unserer Vorfahren die dies erforderlich machten bzw. die davon profitierten. Beispielsweise erlangte man durch Tauschhandel und komplexe Zusammenarbeit deutliche Vorteile für die gesamte Gruppe. Aber dazu muss man sich unter anderem auch merken, welches Gruppenmitglied etwa ein Faulpelz oder beim Tauschen unfair ist.
Auch Großmütter könnten dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben. Der Mensch ist nämlich das einzige Tier deren Weibchen so etwas wie Wechseljahre haben. Dadurch gibt es bei Menschen die Großmütter die sich selbst nicht mehr fortpflanzen aber dafür beispielsweise Nahrung beschaffen konnten und auf den Nachwuchs aufpassten. Diese speziellen und komplexen sozialen Strukturen sind laut einer These ein entscheidender Grund dafür gewesen, dass unser geistige Leistungsfähigkeit zugenommen hat. Speziell bei größeren Gruppen ist dafür eine beträchtliche Hirnleistung erforderlich.

Ein weiterer Aspekt der hohe Hirnleistung belohnte, waren die schnellen Wechsel in Lebensbedingungen die beispielsweise durch rapiden Klimawandel verursacht wurden. Oder anders ausgedrückt: Menschen haben sich entwickelt um mit Unsicherheiten umgehen zu können.
Was uns zudem von anderen Affenarten unterscheidet und was unsere Evolution wahrscheinlich maßgeblich beeinflusst hat, ist unser Speichel. Dieser, sowie das Sekret der Bauchspeicheldrüse enthalten das Enzym Amylase. Das Gen für diese Substanz kommt beim Menschen in mehrfacher Ausführung vor und die Kopien sind auch sehr alt. Amylase verbessert die Verdauung von Stärke beträchtlich. Dank dieser kann der Mensch heute beispielsweise sogar Kartoffeln enzymatisch aufspalten. Und stärkehaltige Lebensmittel sind oft deutlich länger haltbar als Fleisch. Zusammen mit der Erfindung des Kochens war das möglicherweise ausschlaggebend oder zumindest ein wichtiger Punkt für das starke Wachstum des Gehirns und hat zur schnellen geografischen Ausbreitung der Menschen beigetragen, denn die kontrollierte Nutzung des Feuers war etwas, was bis dahin nicht existierte und was bei der Entwicklung des Menschen eine wichtige, wen nicht gar die wichtigste Rolle gespielt haben dürfte. Die Nutzbarmachung des Feuers verschaffte uns viele Vorteile wie die Möglichkeit viele potentielle Nahrungsmittel zu garen und damit wesentlich effektiver verdauen zu können. Ein Großteil der Körperenergie die durch Verdauung „verbraucht“ wurde, konnte dadurch eingespart werden und stand für das Gehirn zur Verfügung.
Dass wir auch Fleisch verwerten konnten, kann uns durchaus das Überleben ermöglicht haben und es ist möglich, dass durch zusätzliche Energie, Reserven für unser Gehirn zur Verfügung standen. Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Fett eine Rolle gespielt haben könnte. Für den hohen Energiebedarf des Gehirns benötigt man Glucose. Neuronen sind im Gegensatz zu anderen Zellen ausschließlich auf Glukose und Sauerstoff angewiesen aber sie haben einen doppelt so hohen Energiebedarf. Glucose kommt aber hauptsächlich in Pflanzen vor. Fett kann der Körper im Bedarfsfall unter hohem Energieaufwand zu Glucose umbauen. Das ist aber mit anteilmäßigen 6% extrem ineffizient und verlustreich. Allerdings lässt sich Fett besser speichern als Glucose. In diesem Zusammenhang hat wohl auch der aufrechte Gang eine große Rolle gespielt. Dadurch konnten Menschen Fett besser ANLAGERN als andere Tiere und damit mehr Energie speichern. Fett selbst verbraucht wenig Energie, ist aber hinderlich bei der Fortbewegung. Beim aufrechten Gang allerdings deutlich weniger. Aber der aufrechte Gang brachte natürlich noch andere Vorteile. Vor allem hatten die Menschen dadurch auch die Hände frei. Das ermöglichte unter anderem die Nutzung von Werkzeugen was viele Vorteile brachte aber auch eine höhere Hirnleistung begünstige wodurch sich Werkzeugnutzung und Intelligenz vermutlich gegenseitig verstärkten. Die koordinierte Jagd könnte dementsprechend ebenfalls dazu beigetragen haben, aber nicht unbedingt nur, weil man dadurch am Ende Fleisch erhält, sondern weil die intelligente Koordination unter den Jägern einen Wettbewerbsvorteil darstellen kann und die Erfolgsaussichten erhöht. Daraus kann man aber auch nicht automatisch schließen dass der KONSUM von Fleisch direkt zum Wachsen des Gehirns führt, da auch der Vorgang des Jagens zur Entwicklung beigetragen hätte und nicht unbedingt nur der Verzehr des Erjagten selbst. Das Eiweiß im Fleisch wird oft auch zum alleinigen Auslöser unseres Hirnwachstums erklärt. Es könnte auch eine Rolle gespielt haben. Aber ob es eine absolut notwendige Rolle war, ist zumindest umstritten.
Es ist wohl so, dass sich viele Faktoren gegenseitig bedingt haben aber Korellation bedeutetet nicht Kausalität. Das heißt, man kann nicht einfach ein Ereignis zur Ursache erklären und ein anderes zur Wirkung nur weil die beiden gemeinsam oder zeitnah auftreten. Dass der Mensch auch Fleisch gefressen hat, ist wohl zumindest AUCH ein Resultat -weil er es aufgrund seines Hirns kann -und nicht einfach so monokausal die Ursache für unser Hirnwachstum. Dass der Mensch zum Jagen auf Waffen zurückgreifen muss, liegt daran dass er rein physiologisch betrachtet in erster Linie einem Frugivoren, also einem Fruchtfresser entspricht. Darauf deutet unter anderem auch die Tatsache hin, dass Menschen die Fähigkeit Vitamin C zu produzieren verloren haben. Dies kann evolutionär nur geschehen wenn diese überflüssig wird, was wiederum bedeutet, wir müssen es in ausreichenden Mengen regelmäßig aufgenommen haben. Da Vitamin C aber hauptsächlich in Pflanzen vorkommt und der Mensch einen recht hohen Bedarf hat, kann man daraus schließen dass wir im Wesentlichen große Mengen von Pflanzen gefressen haben. Fleischfresser und auch die meisten anderen Tiere können, im Gegensatz zu uns Vitamin C selbst bilden. Der Mensch hat durchaus die Möglichkeit auch Fleisch zu verwerten und dass unsere Vorfahren waren wohl auch keine Vegetarier. Sie haben alles genutzt, was ihnen Vorteile brachte und das Überleben ermöglichte. Aber etwas zu können, heißt nicht, es zu müssen oder – unter ethischen Gesichtspunkten: es zu dürfen. Zudem waren Frühmenschen weltweit verbreitet und lebten in sehr unterschiedlichen Habitaten mit sehr unterschiedlichen Nahrungsangeboten. Manche lebten sehr fleischlastig, andere wohl praktisch vegetarisch. Ein Vorteil des Menschen war eben seine Anpassungsfähigkeit.
Eine kognitive Leistungsfähigkeit wie die unsere gab es bis dahin noch nicht. Aus EINEM Messwert kann man aber keine Statistik machen und auch keine sinnvolle Prognose für die Zukunft, speziell dann nicht wenn die Situation eine völlig andere ist. Es wäre wohl ziemlich gewagt, zu behaupten, dass ein Hirnwachstum wie das unsere nur mit Fleisch passieren kann weil es in dem einen und ersten Fall eben möglicherweise damit in Verbindung stand. Und wer sagt, dass eine andere Spezies an unserer Stelle nicht vielleicht sogar wesentlich weniger dumme Dinge tut, denn wenn man sich umsieht was unsere Spezies anstellt, und wie skrupellos wir mit unseren Mitlebewesen und unserer eigenen Lebensgrundlage umgehen, dann muss man sich doch wirklich fragen ob ein Außenstehender so etwas intelligent nennen würde.

Nun sind die möglichen Ursachen für unsere Intelligenz vielleicht sehr interessant aber es spielt in diesem Zusammenhang nicht wirklich eine Rolle. Selbst wenn es so gewesen sein sollte, dass der Fleischkonsum entscheidend zum Wachstum des menschlichen Hirns beigetragen hat, kann man daraus nicht einfach Handlungsweisen für uns ableiten und ethisch rechtfertigen.
Wenn man das tut, handelt sich um einen naturalistischen Fehlschluss: Weil es zu einer Handlung äquivalente Verhaltensweisen in der Natur gibt, folgt daraus keineswegs das dieses Verhalten automatisch ethisch gerechtfertigt ist, zumal wir viele anderen unnatürlichen Dinge ablehnen oder unethisch finden. Eine durchschnittliche Lebenserwartung von 30 Jahren und eine hohe Kindersterblichkeit waren für unsere Vorfahren völlig natürlich. Trotzdem protestiert niemand, dass unsere derzeitige Lebenserwartung von 80 Jahren unnatürlich hoch sei und das so schrecklich viele Kinder ihr erstes Lebensjahr überleben. Ebenso wenig lässt sich eine Handlung ohne weiteres damit rechtfertigen, dass das schon immer so gemacht wurde oder dass es uns unter bestimmten Umständen vielleicht Vorteile brachte. Und wenn man sich darauf beruft, dass unsere Vorfahren früher wohl Fleisch gegessen haben, ist es zudem recht unredlich dann doch wieder wählerisch zu sein und selbst zu bestimmen. Diese aßen schließlich nicht nur das Muskelfleisch, sondern insbesondere auch rohe Innereien und von Raubtieren übrig gelassene Kadaver bei denen man das Mark aus den Knochen kratzen konnte. Die Großwildjagd hat nach aktuellem Kenntnisstand wohl nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Wichtiger waren wohl Tiere wie Frösche, Schnecken, Würmer. Aas vertragen wir nicht gut aber vor allem die Maden aus Aas sollen wohl für unsere Vorfahren eine nicht unerhebliche Nahrungsquelle gewesen sein.

Wir leben aber jetzt unter fundamental anderen Bedingungen. Es ist nicht sinnvoll das alles aufs Hier und Jetzt zu übertragen, denn wir haben uns bereits so entwickelt, und werden uns durch das Weglassen von Fleisch nicht zurückentwickeln, oder durch vermehrtes Fleischessen klüger werden. So funktioniert Evolution nicht. Schon gar nicht beim Menschen der sich von der natürlichen Auslese ohnehin ziemlich abgekapselt hat. Zudem haben wir heute hier bei uns ganzjährig eine umfassende Nahrungsauswahl, sind auf Fleisch überhaupt nicht angewiesen und können alle benötigten Nährstoffe wie etwa Eiweiß auch aus vielen pflanzlichen Quellen beziehen. Und selbst die meisten Veganer nehmen noch deutlich mehr Eiweiß auf als benötigt und empfohlen und sind im Schnitt näher an den empfohlenen Richtwerten.
Auch das Feuer haben wir schließlich mittlerweile an fast allen Stellen durch andere bessere Dinge ersetzt obwohl es wohl damals der vielleicht wichtigste Faktor unserer Entwicklung war.
Wenn man schon stolz auf die eigene Intelligenz ist, dann sollte man diese auch sinnvoll einsetzen. Mit seinem Hirn hat der Mensch auch eine Verantwortung für seine Handlungen erhalten und kann sich nicht einfach mit Steinzeitmenschen als moralische Vorbilder rechtfertigen, wenn es gerade bequem ist. Die Technologie des 21. Jahrhunderts und eine steinzeitliche Ethik sind eine ganz schlechte Kombination.
Evolutiv erfolgreich sind auf Dauer nicht prinzipiell die stärksten, schnellsten oder klügsten. Es sind die die sich am besten an die aktuellen Umstände anpassen. Unsere sind völlig andere als die unserer Vorfahren. Darauf zu verharren, was unsere Vorfahren irgendwann mal unter völlig anderen Umständen getan haben, ist das Gegenteil von Anpassung und von Evolution. Fleischessen hat vielleicht unseren Vorfahren etwas gebracht, heute hat es fast nur noch negative Auswirkungen. Lebewesen die sich nicht ändern oder anpassen, werden früher oder später dazu gezwungen sein oder sie müssen die Konsequenzen tragen. In unserem Fall tragen die Konsequenzen leider auch noch andere. Evolution passierte nicht nur von damals bis jetzt, sondern gilt auch von heute bis morgen.
Viel wichtiger als die Frage wie der Mensch sich entwickelt hat, ist doch wohin er sich entwickeln wird und sollte. Wir sind in der einmaligen Position unsere Entwicklung selbst beeinflussen zu können. Und besonders wichtig ist für uns, uns moralisch weiterzuentwickeln. Und DIESE Evolution wird nicht durch Fleischessen zustande kommen.


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  #9
OFFLINE   €urix

Nachteile einer gesunden auf Stärke basierten Ernährung

 

Man muss selber kochen, oder man bringt seinen Lebenspartner dazu. :)

 

In Restaurants besonders im ländlichen Raum ist es schwieriger. In Städten gibt es mittlerweile schon viele vegane Restaurants und Fast Food Ketten.

 

Im Supermarkt musst du bei industriell hergestellten Waren immer auf die Zutatenliste schauen, oder eine App verwenden. Bei vielen ist das Veganzeichen schon drauf.

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Hohes Selbstbewusstsein und Wissen ist von Vorteil, um gegen etwaige Anfeindungen und Vorurteile, besonders im Verwandten und Freundeskreis zu bestehen.

 

Weil heute Sonntag ist, gönne ich mir ganz selbstbewusst einen Beyond Burger :)

 

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  #10
OFFLINE   €urix

Vorteile einer gesunden auf Stärke basierten Ernährung.

 

Bei jeder Mahlzeit hast du ein gutes Gewissen.

Du isst Tierleid frei, also für andere leid frei, wenn du nicht kochen kannst, wirst du leiden. Das Gute daran, du wirst schnell ein besserer Koch. :) 
Dein Körper wird es dir danken.
Du wirst automatisch deine überflüssigen Kilos verlieren.
Du wirst das Risiko an vielen Beschwerden zu erkranken wesentlich minimieren.
Du wirst wahrscheinlicher gesund alt.

Dein Fußabdruck auf unserem Planeten ist wesentlich geringer.
Die Umwelt wird es dir danken.
Die Tiere werden es dir danken.

 

 

Pauline will nicht sterben nur um die Geschmacksknospen eines Menschen zu befriedigen. So auch andere Tiere.


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  #11
OFFLINE   €urix

Bringt das jetzt was fürs Traden?

Wie jede Ernährungsform kann man sich auch bei dieser gesund oder ungesund ernähren.

Also kann ich nur für mich sprechen.

Aus meinem Erfahrungsbericht geht hervor, das ich mich wacher, fitter, agiler und ausdauernder Fühle als vorher, ergo ist die Sache für mich persönlich klar.

Jeder muss also selbst entscheiden, wie er sich ernährt, aber sich immer vor Augen halten, dass die Ernährung folgen für sich selbst und andere hat, ob Mensch Tier oder Planet.

Das was wir 3 Mal oder öfter pro Tag in uns hineinschieben entscheidet am meisten über ein gesundes, glückliches oder krankes unglückliches älter werden.

 

Zu meiner geistigen Gesundheit:

Ich weiß noch wie ich heiße, wo ich wohne und wie alt ich bin, also alles gut. :w00t:
;D 


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  #12
OFFLINE   €urix

Wer ist sonst noch Veganer?

 

Luis Hamilton, erfolgreichster Formel 1 Pilot bis dato neben Michael Schumacher.

Weltmeister 2008, 2014, 2015, 2017, 2018, 2019, 2020. Seit 2017 Vegan.

Darüber hinaus hält Hamilton unter anderem die Rekorde für die meisten Siege, Podien, Pole-Positions sowie gesammelte Weltmeisterschaftspunkte und Führungskilometer.

 

Scott Jurek, Ultramarathon-Läufer

“Western States 100 Miles Endurance Run” gilt als der härteste Nonstop-Marathon weltweit und Scott Jurek hat ihn 7 mal in Folge gewonnen. 

Ernährt sich seit den 90er Jahren vegan.

 

Carl Lewis, Leichtathlet

Er erzielte mehrere Weltrekorde und dominierte zwischen 1983 und 1996 im 

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 und im 

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 mit neun Olympiasiegen und acht Weltmeistertiteln wie kaum ein anderer. Im Jahr 1999 wurde er von der 

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 als Leichtathlet des Jahrhunderts geehrt.

Vegan seit dem 29. Lebensjahr.

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weitere: 

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  #13
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Vitamin B12 begünstigt Krebs (Update) • mit Prof. Dr. Martin Smollich


Wenn du denkst, wir können die Welt nicht verändern, bedeutet das nur, dass du keiner von denen bist, die es tun werden.(Jacque Fresco)

 


  #14
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Hey Veganer, ihr seid missionarisch!

 

 

Es wird immer wieder behauptet, Veganer wären missionarisch und würden versuchen, anderen ihre Lebensweise aufzuzwingen. Nicht selten sind es aber die Veganer die sich rechtfertigen müssen obwohl viele gar nicht ständig über ihren Veganismus diskutieren möchten. Oft wird man als Veganer von seinem Umfeld gedrängt, doch wenigstens mal dies oder jenes Tierprodukt zu probieren oder wird aufgefordert sich „mal nicht so anzustellen“ und muss sich immer wieder dieselben alten Witze und Sprüche anhören. Veganer werden regelmäßig ausgefragt oder bekommen rhetorische Fragen gestellt auf die der Fragende eigentlich gar keine Antwort will. Oder man stellt Fragen von denen man glaubt, dass Veganer sie nicht beantworten könnten. Meistens sind das aber Standardfragen die man schon viele Male gehört und beantwortet hat. Und wenn der Fragende darauf dann doch ausführliche und eindringliche Antworten erhält, wird man schnell als missionarisch bezeichnet.

 

Natürlich gibt es Menschen die aktiv und direkt für den Veganismus eintreten. Aber als Missionieren bezeichnet man das Verbreiten des christlichen Glaubens. Und auch wenn man natürlich versucht, mit diesem Begriff den Veganismus als eine Religion abzustempeln, ist der Veganismus an sich zunächst nur eine ethische Überzeugung. Der reine Versuch, jemanden von einer Philosophie zu überzeugen ist noch kein Missionieren. Es geht darum einen Standpunkt zu vertreten, aufzuklären und Wissen zu teilen.

 

Die Städte sind voller Plakatwände mit Werbung für McDonalds, BurgerKing und andere unvegane Dinge. Es gibt zahllose Werbung für irgendwelche Tierprodukte in allen möglichen Werbemedien. Diese Werbung unterscheidet sich aber von einer Aufklärung über Veganismus, denn sie verfolgt kommerzielle Interessen. Sie verharmlost meist gesundheitliche und ökologischen Folgen des Konsums der entsprechenden Produkte und blendet Tierleid völlig aus. Man will damit Geld verdienen und nimmt es dafür auch mit der Realität nicht so genau.

 

Wenn man nichtreligiöse „Missionierungsversuche“ anprangern wollte, sollte man wohl bei der kommerziellen Werbung anfangen. Aber obwohl diese Manipulationsversuche und der Konsumdruck allgegenwärtig sind, scheint das viele Menschen nicht weiter zu stören. Die ungleich geringere Anzahl Veganer, die hingegen auf Fakten und die Realität hinweisen, und das meist nicht aus finanziellen Interessen tun, sondern sich für Tiere, für die Umwelt oder für soziale Gerechtigkeit einsetzen, empfindet man jedoch als unangenehm, lästig und missionarisch.

 

Veganer vertreten die Ansicht, dass unnötige Gewalt an Tieren unethisch ist. Wenn man das als missionieren bezeichnet, dann müsste man wohl auch Menschen, die sich aktiv gegen Kinderarbeit, Sklaverei oder Missbrauch an Frauen einsetzen, als Missionare bezeichnen. Der Begriff „missionieren“ wird aber meist abwertend verwendet und es gibt auf allen Seiten eine gewisse Abneigung dagegen. Vielleicht ist das historisch begründet, aber es ist erst mal überhaupt nichts schlechtes daran, für eine ethische Überzeugung zu einzutreten, von der man der Meinung ist, dass sie Leid verhindert. Im Gegenteil: Wenn jemand der Meinung ist, zu wissen, wie er das Leid anderer reduzieren könnte -ob er damit nun Recht hat oder nicht- dies aber für sich behält und nicht damit „missionieren“ geht, halte ich das für unethisch.

Es ist kein Zeichen von politischer Reife oder Toleranz, solche Überzeugungen für sich behalten, statt sie mit anderen zu diskutieren. Und es ist auch kein Zeichen von Reife auf Kritik mit Trotz zu reagieren. Es ist menschlich, es unangenehm zu finden, die eigenen möglichen Fehler vor Augen geführt zu bekommen, aber es ist kein Argument. Und es ist kein Grund den anderen dafür anzugreifen und abzuwerten.

 

Auch wenn es dem einen oder anderen unangenehm ist, sind Aufklärung und Auseinandersetzung mit diesen Themen leider immens wichtig. Viele Menschen betrachten das als eine ethische Verpflichtung. Die meisten Menschen fühlen sich zwar aufgeklärt, aber die Realität sieht meist anders aus. Das zeigt sich immer wieder an den häufigen falschen Vorstellung die über den Veganismus existieren und an den verschiedenen vielfach widerlegten aber immer wieder kehrenden Gegenargumenten.

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(Quelle: 

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Wenn du denkst, wir können die Welt nicht verändern, bedeutet das nur, dass du keiner von denen bist, die es tun werden.(Jacque Fresco)

 


  #15
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Hey Veganer, ihr seid ja alle Hungerhaken

 

denen fehlen allen die Vitamine und Aminosäuren, ect... und wie geschwächt sie sind vor lauter Proteinmangel die Armen.

 

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Wenn du denkst, wir können die Welt nicht verändern, bedeutet das nur, dass du keiner von denen bist, die es tun werden.(Jacque Fresco)

 


  #16
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Hey Veganer, ihr seid auch keine besseren Menschen!  

 

 

Transkript:

 

Es ist fast egal, was man als Veganer sagt oder tut: Es besteht eine gute Chance, dass jemand äußert, dass Veganer auch keine besseren Menschen sind. Sicherlich kann auch jemand, der aktiv Tierleid vermeidet, anderweitig „schlechte“ Dinge tun. Das heißt aber nicht, dass jede gute Tat automatisch irgendwie ausgeglichen wird. Wie moralisch „gut“ ein Mensch ist, hängt von vielen Faktoren ab. Auf welcher Grundlage will man behaupten, dass Veganer keine besseren Menschen sind, wenn man diese Faktoren nicht kennt?

 

Personen zu vergleichen und kategorisch in besser oder schlechter einzuteilen, ist weder besonders aufschlussreich, noch zielführend. Dies ist auch nicht die Absicht der meisten Veganer, denn es geht um Tierleid, nicht um die eigene moralische Einordnung innerhalb der Gesellschaft. Aber es ist wohl so, dass Menschen eben gern als „gute Menschen“ wahrgenommen werden wollen und deshalb auch anderen Selbstdarstellung unterstellen. Und weil manche Menschen sich durch Veganer herabgesetzt fühlen, projizieren sie, dass es Veganern um Selbsterhöhung geht. Aber wenn Veganer einfach nur etwas besseres sein wollten, wären sie ja nicht so „missionarisch“ wie es ihnen immer wieder vorgeworfen wird. Denn wenn sie andere Menschen zum Veganismus konvertiert hätten, wären sie selbst dadurch ja nichts „besseres“ mehr.

Oft ist die Aussage wohl auch eine vorauseilende Rechtfertigung, denn man sagt damit ja auch: „Ich bin auch kein „schlechterer“ Mensch als ein Veganer. Wird das positive Selbstbild beispielsweise dadurch bedroht, dass jemand vorlebt oder darauf hinweist, dass man gewaltfreier leben kann und dass er das auch für ethisch besser hält, wird dann oft eine falsch verstandene Gleichheit vorgeschoben, bei der man davon ausgeht, dass es keine besseren Menschen gibt. Aber es geht eben nicht darum, besser zu SEIN, sondern darum, besser zu HANDELN. Der Veganismus ist eine Handlung, die man auf verschiedene Arten ethisch bewerten kann, welche man belegen, nachvollziehbar machen, und teilweise sogar messen kann.

Veganismus verursacht deutlich weniger Gewalt und Leid als das vorsätzliche und unnötige Ausbeuten und Töten von Tieren und ist in dieser Hinsicht besser. Ein Grundprinzip menschlichen Handelns ist die Reziprozität: das „Prinzip der Gegenseitigkeit“: „Tu anderen nichts an, was man dir nicht antun soll.“ Und da wir alle nicht eingesperrt, ausgebeutet und getötet werden wollen, ist auch da der Veganismus besser. Ebenso wenn man von ökologischen Gesichtspunkten ausgeht. Veganismus im direkten Vergleich als „nicht besser“ zu bezeichnen, funktioniert nur, wenn man voraussetzt, dass unnötige Gewalt auch nicht schlechter als Gewaltfreiheit ist.“ So ein Relativismus würde aber bedeuten, dass kein Mensch besser handelt als ein anderer, dass nichts was Menschen tun, jemals als schlecht bezeichnet werden kann, und dass sich auch nie etwas verbessern kann. Vielleicht kann und sollte man nicht sagen, dass Sklavenhalter generell schlechtere Menschen sind als Menschenrechtler, aber man kann sagen, dass Sklaverei schlechter ist als Selbstbestimmung.

Nehmen wir an, eine Person -nennen wir sie Hubert- entscheidet sich, Veganer zu werden, ändert aber ansonsten erst einmal nichts weiter. Hubert handelt also in diesem Bereich jetzt nach allen entscheidenden Kriterien besser als sein früheres Selbst und man könnte damit sagen, dass er jetzt ein besserer Hubert ist, als er es vorher war. Das ist dann aber keine unbegründete Worthülse sondern das Resultat seines besseren Handelns. Man kann jedoch nicht einfach sagen, ob Hubert ein besserer Mensch als sein Nachbar Bernd ist, denn zu einer perfekten Beurteilung eines Menschen müsste man über alles, was dieser tut und nicht tut genau Bescheid wissen und diese Aspekte genau und fair bilanzieren. Aus diesem Grund kann aber Bernd auch nicht sagen, dass Veganer Hubert KEIN besserer Mensch ist. Das heißt jedoch auch nicht, dass beide gleich gut handeln, sondern nur dass man nicht ohne weiteres sagen kann wer in Summe besser handelt. Aber weil es eben nicht darum geht, wer der bessere Mensch ist, sind solche Kalkulationen nicht hilfreich und es ist deshalb auch nicht sinnvoll, um Karma zu feilschen, um irgendwie einen Gleichstand zu erzwingen und zu sagen:
„Ich fahre schon nicht Auto, also brauche ich nicht vegan zu leben.“ Beides zusammen dürfte ohnehin immer noch viel zu wenig sein. Es geht um Handlungen und wenn man Handlungen gegeneinander abwägt, dann sollte man Veganismus mit Nicht-Veganismus vergleichen und Autofahren mit andere Fortbewegungsarten. Es wird immer Menschen geben, die irgendwo besser handeln als man selbst. Darauf sollte man aber nicht reagieren, indem man behauptet, dass diese auch nichts besseres sind und man sollte auch auf Kritik nicht mit Gegenkritik antworten und versuchen, Fehler beim anderen zu finden. Statt dessen sollte man sich inspirieren lassen und versuchen, anderen in solch wichtigen Dingen nachzueifern.

Sind also Veganer bessere Menschen als andere? Die Frage ist nebensächlich und ohne direkten ganzheitlichen Vergleich aller Facetten nicht zu beantworten. Ist eine vegane Lebensweise besser und macht einen damit zu einem besseren Menschen als man es vorher war? Ja!

Quelle: 

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  #17
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Hunde essen? Warum nicht?

 


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  #18
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Die häufigsten Todesursachen

 

 


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  #19
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Vegane Ernährung für Kinder?

 

 

"Eine vegane Ernährung hat viele Vorteile. Oft haben Eltern jedoch Zweifel an der Ausgewogenheit einer veganen Kinderernährung. Diese Zweifel sind unbegründet, denn Kinder können mit kaum einer anderen Ernährungsweise so vollständig mit allen Nähr- und Vitalstoffen versorgt werden und gleichzeitig ethisch korrekt aufwachsen.

Seien Sie darauf vorbereitet, dass andere Leute die vegane Ernährung von Ihnen und Ihrer Familie in Frage stellen werden. Das liegt einfach daran, dass diesen Leuten die nötigen Informationen fehlen, ihnen statt dessen falsche Informationen vorliegen und sie sich außerdem eine solche Ernährungsform für sich selbst nicht vorstellen können, weil sie zu sehr an ihren Gewohnheiten verhaftet sind."

mehr lesen: 

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  #20
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Wie Bio ist Bio?

 

Die Meisten Menschen beteuern, das sie nur Biofleisch von glücklichen Tieren kaufen und vom Metzger ihres Vertrauens ums Eck. Wenn man die Menschen fragt sagen das gefühlte 100%. Der Anteil der Bioproduktion ist aber nicht einmal 5% in D. Wie geht das?

 

"Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren – nur von toten"

(Karen Duve, Bestsellerautorin)

 

 

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