Inhalte aufrufen

  • Über Facebook anmelden Über Twitter anmelden Über WindowsLive anmelden Log In with Google Anmelden
  • Mitglied werden
Profilbild

>90% verlieren an den Märkten Geld

- - - - -

  • Du kannst leider keine neuen Themen eröffnen
  • Please log in to reply
79 Antworten zu diesem Thema

  #21
OFFLINE   DaBuschi

Overtrading kommt vom Recht haben und dabei sein wollen. Ich bin short und werde ausgestoppt. Hab mental schon davon fantasiert, dass der Markt nach unten kracht und ich schön Geld verdien. Also geh ich wieder rein, weil der Markt nach dem Ausstoppen auch wieder gedreht hat (das ist Dein zweimal für einen Trade ansetzen). Das Spiel wiederholt sich mehrere Male und jedes mal riskiert man ein Prozent und ohne dass man es merkt, hat man am Ende des Tages einen nicht zu unterschätzenden Verlust, vor allem wenn man dieses Spielchen jeden Tag treibt.

Es kann durchaus sinnvoll sein, mehrere Versuche für einen Trade zu starten. Wenn ich einen Trade hab, wo ich ein CRV von 20 erreichen kann, kann ich auch 15 Anläufe machen, denn solange der 15. Versuch aufgeht, verdiene ich Geld dabei, wobei man bei 15 Versuchen seine Einstiege und vor allem die Stoppsetzung ernsthaft überdenken sollte.

Bei nem CRV von 2,5 lohnt es sich nicht, mehrere Versuche zu starten. Das ist kontraproduktiv. Dann lieber die Chance nutzen, dass man nicht im Markt ist und versuchen die Situation nochmal jungfräulich und unvoreingenommen zu betrachten und dann auf ein entsprechendes Signal zu warten.

Wenn man im 3min-Chart handelt, kann es schon sein, dass man innerhalb von 3 Stunden 2 bis 3 Trades macht, aber auch da kann es Tage geben, wo man ohne Trade aus dem Markt geht, weil es einfach kein sinnvolles Setup gab. Dies zu erkennen und dann nicht auf Krampf zu handeln, ist die große Kunst und trennt die Overtrader von den hier besprochenen 5%.
  • Rainbowtrader gefällt das
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #22
OFFLINE   quentin

Ich darf mich noch zu den 4% zählen (+35% in sechs Monaten). Obwohl ich mich im Forex als Anfänger einstufen würde.

Wichtig ist der alte Spruch: Plane deine Trades und trade deinen Plan!

Was machen aber typische Anfänger? Meines Erachtens dreierlei:
1. Sie traden aus den Bauch heraus, nach dem Motto: "Ist was gestiegen, wird es schon bald wieder fallen" (Ist m.E.genau falsch)
2. Sie folgen "Gurus". Trade, was der tradet. Setze einfach seine/deren Empfehlungen nach. (Kann gut gehen, macht aber abhängig und führt nicht zum Beschäftigen mit der Materie. Bis es dann schief geht...)
3. Kleine Gewinne werden schnell glattgestellt (freu freu), Verluste lassen sie laufen (das wird schon wieder). Verstärken evtl noch Verlustpositionen (geht dann nicht selten richtig schief).


Ja genau, Hallo an Alle erstmal,

mit dieser Aufstellung liegst du genau richtig, dazu kommt dann noch der psychologische Aspekt nach beträchtlichen Verlusten,
eine LMAA Stimmung die ich auch persönlich schon durchgemacht habe, mein sinnloses Trading(verdient den Namen nicht)hat schon viermal mein Konto geplättet insgesamt mehr als 12000 € Verlust, einfach ohne Sinn und Verstand. So gehört man schnell zu den spendablen Verlierern welche die Gewinne der Guten Trader finanzieren.
Meine Einstellung hat sich geändert, habe nur noch zwei bis drei Handelstage pro Woche und bin zufrieden wenn am Wochen bzw. Monatsschluss ein kleines Plus übrigbleibt.
So möchte ich mich jetzt disziplinieren um vielleicht in ca. zwei Jahren auch zu den 5 % zu gehören!
Für Autodidakten im Tradinggeschäft zu überleben ist eigentlich kaum möglich, einfach zuviele Faktoren die auf dein armes Sebstbewusstsein einprügeln.
Dann noch die Schippenindustrie dazu und man kann gleich einpacken.

soweit mein kleiner Beitrag,
ich hoffe jeder Neueinsteiger nimmt es sich zu Herzen was hier im Forum geschrieben wird.

Es gibt keinen schnellen Reichtum,
es sei denn Ihr heiratet reich oder Euer verstorbener Onkel in Amerika war Millionär;D





  #23
OFFLINE   FX-trader

manchmall muss man aber undiszeplinirt sein . Ein kleine erklerung oder erfahrung von mir.

Also ich trade eine swing strategi GBP/USD, GBP/JPJ seit letze donerstag wahr ich beide paare short und am freitag abend wahr ich bei GBP/JPYausgestopt , wenn ich diszeplinirt nach meine regel handle dann muste ich montag Long gehen , und das hette dann eine fehler gewesenn, ich habe aber short gegangen weil dise asreiser am freitag wahr meine meinung nach wegen teifuns im osten und das kurs sehr beinflust , das habe ich da erkant da getrofen wahr nur JPY ;GBP/USD dagegen hat sich freitag abend garnicht bewegt .


Was ich dammit sagen will mann muss nicht immer diszeplinirt nach strategie traden elein das reicht nicht disziplin spielt kleine rolle bei Traden ERFAHRUNG ist viel wichtiger.


Gier führt zu Armut !!!

Von mir gepostete Signale, stellen keine Aufforderung oder Empfehlung zum Handel dar und für daraus entstehende Verluste, kann ich keine Haftung übernehmen.

  #24
blutkehlchen

Ja das ist auch so ein typischer "Fehler" TA und Fundamental in einen Topf zu schmeißen und so lange rumzurühren bis das rauskommt was man sowieso die ganze Zeit machen wollte

Ich denke das es prinzipiell möglich ist langfristig erfolgreich zu sein, auch wen mir bisher nur ein Mensch untergekommen ist bei dem ich mir ziemlich sicher bin das es so ist .
Ob das ganze aber auch "nebenbei" geht ...?Ich glaube eher nicht , dafür erfordert die Sache doch zufiel Engagement . Hat mich ne Menge Geld gekostet bis ich das gelernt hab ....

Eine Ea laufen zu lassen oder auf bunte Pfeile zu warten bringt es jedenfalls nicht auf die Dauer.
  • oldschuren gefällt das

  #25
OFFLINE   Der-Sucher

Hmm mit dem manchmal undiszipliniert sein kann ich nicht ganz nachvollziehen. In erster Linie kommt's neben dem Einhalten an das eigene System wohl ganz stark auf die Persönlichkeit an. Ich selbst weiß das ich auf jeden Fall 100% Disziplin benötige und mich auch an mein System halten muss um überhaupt langfristig Erfolg haben zu können. Warum? Keine Disziplin bedeutet das man mit Wahrsagerei und Zocken anfängt, wenn es entweder zu gut oder zu schlecht lief. Weil ich das weiß gilt für mich selbst, stumpf an das Muster halten, welches Verluste erzeugen wird, und so, wer auch immer will genügend Gewinne. Und selbst bei dieser Vorstellung, sich stumpf an klare Regeln zu halten wird die Psyche verdammt hart auf die Probe gestellt wenn der Markt deinen Regeln monatelang nur Verluste beschert. Ich glaube das viele an den Märkten auf Dauer verlieren weil Sie ihrem System in schlechten Zeiten nicht treu bleiben und dann auf andere Systeme switchen. Es gibt kein System das nur Gewinn abwirft, viele werfen über den langen Horizont mehr ab als sie verlieren, aber wieviel Verlust man hinnehmen muss weiß halt niemand. Und genau an dem Punkt kommt dann die eigene Psyche ins Spiel die über Sieg oder Niederlage entscheidet. Ich glaube mittlerweile immer mehr das es weniger das System als der dahinter agierende Mensch ist der es in den Händen hat. Die Turtle Literatur hat mir in der Hinsicht die Augen geöffnet.
Ich habe den langen und steinigen Weg noch vor mir, bin aber auch gespannt mitzuerleben was die Drawdowns so mit meiner Psyche anstellen werden.
  • HansBeimler gefällt das
Never give up, NEVER!

"Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden." Hermann Hesse

  #26
OFFLINE   forexler

ich glaub ja sogar das mehr als 95% verlieren


  #27
OFFLINE   Schroemer

Ich weißja nicht,vielleicht bin ich ja naiv....aber mein Ziel ist es,flexibel genug zu werden,um in jeder Marktlage traden zu können.
Auf Biegen und Brechen an einem bestimmten System festzuhalten,halte ich persönlich für falsch.

Ich denke auch,den meisten Leuten fehlt schlicht und ergreifend auch einfach die Zeit,sich über Jahre!!! hinweg kontinuierlich mit dem Thema zu beschäftigen,immer am Ball zu bleiben und die Freizeit dafür zu opfern,Kurse zu beobachten.

Und wer beschäftigt sich auch schon freiwillig über Jahre hinweg mit einer Sache,die permanent Schmerzen bereitet?
Sich darüber Gedanken machen zu müssen,warum,wieso,weshalb ist es denn schon wieder schief gegangen?
War's Pech oder bin ich einfach nur zu blöde?

Jupp,man muss schon verdammt masochistisch veranlagt (oder extrem ehrgeizig oder Beides) sein,um das durchzuhalten. :P

LG,Rita
Wähle das Ziel und liebe den Weg !

  #28
OFFLINE   Der-Sucher

Hallo Rita,

kannst Du deine Begrifflichkeit mit dem flexibel auf den Markt reagieren näher erläutern? Mir ist nicht ganz klar was Du darunter verstehst.
Aber deinen Satz:

Sich darüber Gedanken machen zu müssen,warum,wieso,weshalb ist es denn schon wieder schief gegangen?
War's Pech oder bin ich einfach nur zu blöde?


finde ich ganz interessant. Genau diese Fragen führen doch dazu das man schwankt und wieder in eine andere Richtung geht. Ich denke Begriffe wie Pech und blöd haben da nichts zu suchen wenn man das ernsthaft betreiben will. Und die fiktiven 90% die verlieren, machen das ja sicher auch nicht nur aus einer Laune heraus, sondern weil Sie dem Gedanken nachhängen damit ihr Geld zu verdienen. Zu verschenken hat da wohl keiner freiwillig was. :)
Ich glaube auch nicht das man wirklich masochistisch und/oder nur ehrgeizig sein muss. An eine Idee glauben sollte man können, an seine Eigene und das auch über die Durststrecken, aber das ist für mich der wichtigste Punkt,ehrlich zu sich selbst sein. Sich wirklich seinen Dämonen stellen können und die dann auch besänftigen. Ohne innere Ruhe wirst Du gnadenlos vom Markt verheizt. Der Eine früher, der andere später. Ich meine die meisten und ich eingeschlossen werden ja wahrscheinlich eher noch im unteren Volumen handeln. Stell Dir mal vor Du hast 500.000 auf deinem Konto und hast einen Verlust von 200.000. Da musst Du schon gut mit Dir im Reinen sein um trotzdem weiterzugehen. Und ehrlich gesagt finde ich diesen Aspekt fast spannender als das Geld verdienen. (Aber nur fast, die Kohle fasziniert natürlich auch latent;D ;D ;D )
Never give up, NEVER!

"Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden." Hermann Hesse

  #29
OFFLINE   Schroemer

Ich meine damit,verschiedene Techniken,je nach Marktlage anwenden können.
Wie gestern z.B. hätte man evt scalpen können.
Oder fataler Fehler,bei Innenstäben z.B. auf Ausbrüche zu setzen.
Dann schon lieber mit hoch und runter laufen.

Einfach den Markt so traden,wie er sich gerade anbietet.

Also,offen gestanden,habe ich aufgrund eines BurnOut-Syndroms mit Depressionen und Therapie deswegen schon eine Menge Erfahrung mit Innenschau ect.
Aber der Markt bringt selbst mich teilweise an meine Grenzen.

Ich denk schon,daß da auch Pech mit im Spiel ist.
Allein der Silbercrash ,wer hat denn damit gerechnet?
Haben die Stops da überhaupt gegriffen?
Weil mein Broker bei Überfoderung gar keine Kurse stellt.

Ich denke,jeden Schuh braucht man sich auch nicht anzuziehen.
Und da differenzieren zukönnen...das ist wohl die Kunst. ;)

LG,Rita
Wähle das Ziel und liebe den Weg !

  #30
OFFLINE   Beutelschneider

Stumpfes festhalten am System kann auch die eine oder andere dicke Profitchance verhageln, die durch unvorhergesehene äussere Umstände ausgelöst wird und deshalb in keine Zukunftsprojektion der TA einfliessen kann. Deshalb ist ein ständiger Blick über den Tellerrand auch nötig, oder besser Informationsvorsprung gegenüber anderen Marktteilnehmern.

Der Silbercrash war einer dieser Möglichkeiten einen ordentlichen Profit mit einer Shortposition einzufahren und die Welle abwärts zu reiten. Eine andere Möglichkeit dazu war das Erdbeben in Japan mit direkten Auswirkungen auf die Yen-Paarungen sowie den DAX in der folgenden Woche. Ich ärgere mich jetzt noch darüber, dass ich zu diesem Zeitpunkt nur mit einem Demokonto aktiv war, sonst wäre die erste Million schon fast voll;);D

Wer dann die Möglichkeit hat, zeitnah in den Markt einzusteigen und bereit ist, eine Positionsgrösse zu eröffnen die er normalerweise nie eröffnen würde, wird einen satten Gewinn einstreichen. Das setzt aber voraus, alle Disziplin über Bord zu werfen und mitunter gegen die eigenen aufgestellten Regeln zu agieren was z.B. das Moneymanagement betrifft

  #31
OFFLINE   forex35

Ich ärgere mich jetzt noch darüber, dass ich zu diesem Zeitpunkt nur mit einem Demokonto aktiv war, sonst wäre die erste Million schon fast voll;);D

Zu 99.9998%: NÖ ;) Denn das, was Du auf dem Demo so scheinbar einfach gesehen und getradet hast, würdest Du unter Einsatz deines realen Kapitals mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht so traden.

Unabhängig von deiner Aussage denke ich, daß gerade auch hier ein Großteil der Verluste "produziert" wird. Im verharren in der Theorie. Die drei häüfigsten Wörter in Trading Foren sind unter Garantie: "Hätte", "wenn" und "wäre" ;)
Und in der Praxis würde ich sogar sagen, daß weniger die Gier, sondern eher noch die Angst vor dem Verlust für den Verlust verantwortlich ist. Klingt paradox, aber der Mensch ist nunmal paradox.
  • bitzzer gefällt das
Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #32
OFFLINE   Der-Sucher

Wer dann die Möglichkeit hat, zeitnah in den Markt einzusteigen und bereit ist, eine Positionsgrösse zu eröffnen die er normalerweise nie eröffnen würde, wird einen satten Gewinn einstreichen. Das setzt aber voraus, alle Disziplin über Bord zu werfen und mitunter gegen die eigenen aufgestellten Regeln zu agieren was z.B. das Moneymanagement betrifft


und an der Stelle behaupte ich wird man langfristig gesehen untergehen.
  • forex35 und bitzzer gefällt das
Never give up, NEVER!

"Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden." Hermann Hesse

  #33
OFFLINE   Schroemer

Ich denke,auch da gibts ne Grauzone.
Den Einsatz mal kurzfristig zu erhöhen,wenn sich eine wirklich gute Chance bietet,bedeutet ja nicht zwangsläufig nach der Hop oder Top-Manier das ganze Konto zu riskieren.
Beim Silber z.B. wars ja klar,daß der Kurs noch fallen musste,nachdem die Comex horrende Nachschusszahlungen gefordert hatte.

Ich denke,diese Art zu traden erfordert noch mehr Disziplin,als sich nur an ein System zu halten.
Selber einschätzen zu können,wann darf ich mal über die Strenge schlagen,ohne deswegen in ein LariFari-Fahrwasser zu rutschen.
Anders wärs wohl mit Suchtverhalten gleichzusetzen.
Da gibts nur Sekt oder Selters,alles andere wäre fatal.

So in etwa...entweder ich halte mich strikt an mein System oder ich sprenge mein Konto.

Da muss es doch psychologisch gesehen auch einen Mittelweg geben,*kopfkratz*

LG,Rita
Wähle das Ziel und liebe den Weg !

  #34
OFFLINE   forex35

Beim Silber z.B. wars ja klar,daß der Kurs noch fallen musste,nachdem die Comex horrende Nachschusszahlungen gefordert hatte.


Du verwirrst mich ;)

Allein der Silbercrash ,wer hat denn damit gerechnet?


Der psychologische Mittelweg liegt für mich einfach nur darin, stets die eigene "Wohlfühlgrenze" sowohl bei Positionsgrössen als auch bei S/L , TP und dem passenden Timeframe zu finden und vor allem immer einzuhalten.
Wer bei solchen vermeintlich "guten Chancen" die eigenen Grenzen missachtet, wird auch die besten Chancen eher versemmeln, weil er mit entsprechenden Dimensionen nicht umgehen kann. Dem einen steigteben schon bei einem Pipwert von 10 Cent der Blutdruck bedrohlich an, und andere schauen locker zu, wenn jeder Tick das Konto um einen, zwei oder noch mehr Euro hoch oder runter bewegt....
  • Katakuja gefällt das
Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #35
OFFLINE   Swifty81

Wer dann die Möglichkeit hat, zeitnah in den Markt einzusteigen und bereit ist, eine Positionsgrösse zu eröffnen die er normalerweise nie eröffnen würde, wird einen satten Gewinn einstreichen. Das setzt aber voraus, alle Disziplin über Bord zu werfen und mitunter gegen die eigenen aufgestellten Regeln zu agieren was z.B. das Moneymanagement betrifft


Und wenn du Pech hast zerreisst es Dir genau bei dieser Position dann dein Konto .... ob es das wert ist muss jeder für sich entscheiden - ich persönliche halte mich an mein System auch wenn ich meine das mehr drinnen ist - dafür habe ich eigene Prozesse ausgearbeitet die es mir ermöglichen mit fast keinem Risiko einen laufenden Trade zu erweitern - aber wie gesagt muss jeder mit sich ausmachen ob er das Risiko eingehen möchte oder nicht :)
"Manchmal muss man rennen, bevor man laufen kann"
[b]“Disziplin schafft Erfolg — und Erfolg zerstört Disziplin”[b]
[b]"Du bist nur so gut wie dein letzter Trade!"[b]
[b]"Verlieren? Daran denke ich nicht!"[b]
[b]"Was zählt ist wieviel du nicht verlierst!"[b]

  #36
OFFLINE   Der-Sucher

Rita,

ich hab die Weisheit ja auch nicht mit Löffeln gefressen. ;) Ich gehe halt von mir aus und meinen psychologischen Hürden und denke das die auch für die grobe Masse zählen. Ausnahmen gibt es immer, und jedem sei der Erfolg gegönnt den er mit seinem Weg erreicht. Nur ob viele mit Techniken Erfolg haben werden die für mich in einem zu unscharfen Bereich stattfinden, da zweifle ich halt dran. Und unscharf ist für mich Alles was zuviele subjektive Faktoren hat. Wenn der Markt sich dann nicht den subjektiven Erwartungen entsprechend verhält landest Du zwangsläufig bei Dir und wie Du mit dieser Situation umgehst. Ich weiß nicht ob Du von Phil Town das Buch Regel Nummer 1 kennst, da gehts um Value Strategie nach Buffet. Er hat da am Ende einen Bereich neben seinem regulären System, wo er mit 5 oder 10% seines Kapitals maximal investiert ist. Risky Bisky nennt er das. Wenn man mit einem Teil seines Kapitals nur in solchen spekulativen Bereichen unterwegs ist, kann ich mir vorstellen das das einfacher zu handeln ist, wenn man nebenbei etwas Solideres hat.
Es gibt sicher einen psychologischen Mittelweg. Aber für den muss man auch gemacht sein. Ob man sich das beiprügeln kann? Keine Ahnung.;)



  • Rainbowtrader gefällt das
Never give up, NEVER!

"Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden." Hermann Hesse

  #37
OFFLINE   Schroemer

Ja genau.
Vielleicht 2 Konten traden. ;D

Wie gesagt.Das ist/wäre mein Ziel.
Und da grübel ich schon die ganze Zeit drumherum.
Wie ich es fertig bringen kann,meine Persönlichkeit/Impulse ect. so zu managen,daß ich mich,was das traden angeht,völlig unter Kontrolle habe.
Ich bin davon überzeugt,daß das geht.
Dafür müssen aber eine Menge Persönlichkeitsanteile aufeinander abgestimmt/koordiniert werden.

Im Moment ist bei mir da auch noch zuviel Spieltrieb drin. o_O


Du verwirrst mich


Das mit den Nachschussforderungen kam nach dem Crash vom WE.

LG,Rita

Wähle das Ziel und liebe den Weg !

  #38
OFFLINE   Beutelschneider

@forex35

Doch, ich würde genau das in dem Moment so traden weil es meiner Überzeugung/Einschätzung entspricht! Kalifornien, eine der grössten Volkswirtschaften der Erde, hockt übrigens auch auf einer geologisch äusserst aktiven Zone und Wissenschaftler erwarten bereits das nächste grosse Erdbeben. Vielleicht morgen, vielleicht nächste Woche, vielleicht auch erst in 10 Jahren. Aber wenn sich die Situation ergibt, handele ich danach!

@Der-Sucher

Nein, weil ich in dem Moment nur diese einzige aussergewöhnliche Situation trade. Wenns gut gelaufen ist, super und toll, aber danach MUSS ich wieder zu meinem alten System übergehen. Auch wenn damit nicht der schnelle, hohe Profit drin ist, den man vorher durch ausnutzen dieser einzigartigen Situation erzielt hat.

Ich seh das ganze sportlich. Ich trade nicht aus Verzweiflung weil ich Geld brauch, oder irgendwann (direkt) davon Leben will. Ich trade weil es mich fasziniert bzw. ich damit die eine oder andere Investition erheblich einfacher/schneller realisieren bzw. das Folgerisiko einer getätigten Investition erheblich minimieren kann! Man kann erheblich besser schlafen, wenn die Investition NICHT jeden Monat mindestens X €uro Umsatz machen muss um die Leasingraten zahlen zu können und ich das Ding auch noch mehrere Jahre steuerlich abschreiben kann weils einfach von mir ist 8)

Als Selbstständiger hat man sowieso eine andere Sicht der Dinge, vor allem lernt man schnell das nichts sicher ist. Das Sicherheitsbedürfnis und die Verlustangst sind bei sehr vielenDeutschen aus irgendeinem Grund besonders stark ausgeprägt ;)

Wenn ich nur vorgetrampelte Pfade laufe, komme ich nur dort hin, wo andere schon vor mir waren. Verlasse ich diese Pfade, können sich grossartige Chancen bieten, ich kann aber auch den nächsten Abhang runter rutschen. Also immer obacht, wo man gerade hin tritt :)
  • Rainbowtrader und fxdaytrader gefällt das

  #39
OFFLINE   DaBuschi

@forex35

Doch, ich würde genau das in dem Moment so traden weil es meiner Überzeugung/Einschätzung entspricht!


Daswürde bedeuten, dass Du Dir des Erfolges in diesen Situationen sicherer bist, als sonst. Du hast Deiner Meinung nach also eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit. In diesem Fall ist höheren Risiko vertretbar. Allerdings überschätzen wir Menschen uns gern selbst und vor allem die Veränderungen der Wahrscheinlichkeiten.

Wenn sich meine Gewinnwahrscheinlichkeit von 52% auf 55% erhöht, rechtfertigt das nicht eine extreme Erhöhung des Risikos ;)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #40
OFFLINE   forex35

Aber wenn sich die Situation ergibt, handele ich danach!

Meine Zweifel bezogen sich in erster Linie auf die euphorische Aussage, daß Du im Falle des Real- statt Demohandels schon die Million fast voll hättest. Und diese "Pauschalansage" hab ich mittlerweile schon sooo oft im Netz gelesen, denn Demomillionäre gibts zuhauf im Netz, und viele davon haben oft einen Hang zur Selbstdarstellung.
Daher habe ich recht "pauschal" darauf geantwortet, daß es mit alle Wahrscheinlichkeit nicht so wäre.(Was ich immer noch glaube ;) )
Wenn Du nun sagst, daß Du genauso in solchen Fällen handeln würdest, und ich mir die Gesamtaussage deines Posts anschaue, erstaunt mich am ehesten an der Aussage, warum Du überhaupt im Demo unterwegs bist und nicht zumindest für die aussergewöhnlichen Chancen (die sich ja jeden Tag, jede Woche, quasi jede Stunde entwickeln können) ein Trading Konto hast, um dann auch die Million zu machen, statt im Demo verpassten Chancen hinterher zu trauern...

Als Selbstständiger hat man sowieso eine andere Sicht der Dinge, vor allem lernt man schnell das nichts sicher ist. Das Sicherheitsbedürfnis und die Verlustangst sind bei sehr vielenDeutschen aus irgendeinem Grund besonders stark ausgeprägt ;)

Wenn ich nur vorgetrampelte Pfade laufe, komme ich nur dort hin, wo andere schon vor mir waren. Verlasse ich diese Pfade, können sich grossartige Chancen bieten, ich kann aber auch den nächsten Abhang runter rutschen. Also immer obacht, wo man gerade hin tritt :)

Da kann ich Dir nur absolut zustimmen. Ähnlich habe ich dieselbe Meinung zum Thema Selbstständigkeit und vermeintliche "Sicherheit" auch schon in einem anderen Thread zum Ausdruck gebracht...

Please Login or Register to see this Hidden Content


Und wie oben auch schon geschrieben, sind ja paradoxerweise im Trading genau die auch von dir beschriebenen Eigenschaften wie das übersteigerte Sicherheitsbedürfnis und die Verlustangst die Hauptgründe für die mehr oder weniger konstanten Verluste der meisten.

Dazu kommt auch, daß ein Selbstständiger/Unternehmer eben auch einen ganz anderen Bezug hat zu Themen wie eigenverantwortlich Entscheidungen treffen, Konsequenzen für eigenes Handeln in vollem Umfang auch zu tragen.

Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.



Similar Topics

  Thema Eröffnet von Statistik Letzter Beitrag




0 Benutzer lesen gerade dieses Thema

0 Mitglieder, 0 Gäste, 0 anonyme Nutzer