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eFoSS eco by Naomi

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91 Antworten zu diesem Thema

  #41
OFFLINE   matsf

Wow, wow, wow !!!
Meinen höchsten Respekt wieder mal...

Eine Frage:
Wo hättest Du einen Notstopp gezogen, wenns total gegen Dich gelaufen wäre im EURJPY ??
Du sagtest ja, Du benutzt nur einen "mentalen" Stopp.
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #42
OFFLINE   nasap

Wow, wow, wow !!!
Meinen höchsten Respekt wieder mal...

Eine Frage:
Wo hättest Du einen Notstopp gezogen, wenns total gegen Dich gelaufen wäre im EURJPY ??
Du sagtest ja, Du benutzt nur einen "mentalen" Stopp.


Danke matsf,

wie schon erwähnt bin ich derzeit auf Wolke sieben!

Freut mich, dass Du Dich an meinen "mentalen Stop" erinnerst, aber ich habe *alle 15 Positionen* tatsächlich ohne SL gehandelt und wie auf dem Chart zu sehen ist, war ich eine zeitlang sehr tief in den roten Zahlen gestanden, weil ich eben nicht *den* Einstieg hatte. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, lag der mentale SL bzw. Notstop beim MC! Der Gewinn der vergangenen Wochen wäre damit futsch gewesen.

Als professioneller Trader hätte ich, nachdem ich bereits dick in der Gewinnzone war, meine SL auf Einstand setzen und Ziel 148,19 anpeilen müssen. Aber der Gewinn war schon so überwältigend, den wollte ich unter keinen Umständen mehr abgeben. Auch wenn ich dabei letztendlich über 1000 Pips habe stehen lassen. Aber der Tag wird kommen!;)

Ich denke, manchmal muss man einfach bereit sein, ein klein wenig mehr Risiko zu gehen.



  #43
OFFLINE   matsf


Aber wenn ich ganz ehrlich bin, lag der mentale SL bzw. Notstop beim MC! Der Gewinn der vergangenen Wochen wäre damit futsch gewesen.


HUIIIIIII:o :o :o
Könnte ich mir nicht leisten...


Als professioneller Trader hätte ich, nachdem ich bereits dick in der Gewinnzone war, meine SL auf Einstand setzen und Ziel 148,19 anpeilen müssen. Aber der Gewinn war schon so überwältigend, den wollte ich unter keinen Umständen mehr abgeben. Auch wenn ich dabei letztendlich über 1000 Pips habe stehen lassen. Aber der Tag wird kommen!;)

Ich glaube, das hat nichts damit zu tun, ob man ein prof. Trader ist.
An Gewinnmitnahmen ist noch keiner pleite gegangen.
Ich handle oft ebenso, auch wenn ich einige Pips verschenke.
Darüber darf man dann aber nicht nachdenken.
Du arbeitest perfekt und vor allem SEHR profitabel mit Deinem System und so soll es sein.
Ob dann ein paar Pips mehr oder weniger rauskommen... Pffffff. Egal.
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #44
OFFLINE   nasap

Darüber darf man dann aber nicht nachdenken.

Du arbeitest perfekt und vor allem SEHR profitabel mit Deinem System und so soll es sein.
Ob dann ein paar Pips mehr oder weniger rauskommen... Pffffff. Egal.


Eben deshalb möchte ich mir auf keinen Fall das Prädikat "perfekt" anheften, denn ich denke darüber nach und das kann beim nächsten Trade dann schon über Sieg und Niederlage entscheiden.

Das ich derzeit noch profitabel arbeite freut mich natürlich. Aber wir müssen es längerfristig sehen. Bleibt das Ergebnis auch nach Monaten noch konstant, dann können wir gerne nochmal über "perfekt" diskutieren.;)



  #45
OFFLINE   DaBuschi

Aber wenn ich ganz ehrlich bin, lag der mentale SL bzw. Notstop beim MC! Der Gewinn der vergangenen Wochen wäre damit futsch gewesen.


Natürlich auch von mir Respekt für Deine Ergebnisse, aber wenn ich den zitierten Satz lese, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Wenn Du ganz ehrlich zu Dir bist, und zu uns bist Du mit diesem Statement ehrlich gewesen, dann weißt Du, dass Du Dir damit auf Dauer Dein Konto zerschießt und als professioneller Trader bist Du nie an Gewinnmaximierung sondern hauptsächlich an Risikomanagement interessiert.

Erfolgreiche Trade sind Risikomanager und nichts anderes und das bedeutet, vorher zu wissen, was ich zu verlieren bereit bin. Bei Deiner Einstellung wäre das beim MC so weit. Damit wärst Du bei 5 Kontrakten am nächsten Tag sicherlich noch in der Lage zu handeln, aber dann vielleicht nur noch mit einem Kontrakt, weil Deine Strategie aufgrund der Einstiege Luft braucht. Zwei MC´s in Folge machen Dich handelsunfähig.

Willst Du dieses Risiko wirklich eingehen?

Ich hab mal aus 1.600€ in einer Woche 13.000€ gemacht und ich werde nicht müde, die Story zu erzählen. Es basierte auf Glück. Mein Konto war maßlos überhebelt und ich habe mir eingeredet: "selbst wenn der MC kommt, hab ich immer noch mehr Geld als vorher." Das stimmte auch...............beim ersten MC. Beim zweiten schon nicht mehr und irgendwann war mein Konto platt.

Ich will Dir Deinen Erfolg in keinster Weise madig machen, aber setz mal Deine Ergebnisse in Perspektive zu unseren Ergebnissen, indem Du mal zurückschaust und bestimmst, wieviel Gewinn Du gemacht hättest, wenn Du pro Trade 2% Deines Accounts riskiert hättest. Das ist eine Performance, an der sich jeder hier im Forum messen kann, denn so handeln einige hier und das ist in meinen Augen auch der einzig vernünftige Weg zum langfristigem Erfolg.

Vielleicht liege ich falsch und Du hast in einem Jahr so viel verdient, dass Du Dich zur Ruhe setzen kannst. Ich wünsche es Dir, frage Dich aber:

Denkst Du, dass Du dann aufhören könntest?

Börse ist eine Sucht, wie jede andere Sucht der Welt auch. Wir sind süchtig. Süchtig nach dem Kick in erster Linie. Wenn wir merken, dass Emotionen nur stören, bekommen wir den Kick aus anderen Dingen. Ich bekomme den Kick, wenn ein Trade genau so läuft, wie ich es mir vorstelle. Ich bekomme auch einen Kick, wenn ein Trade kurz vorm ausstoppen im Verlust ist.

Beide Kicks sind immer noch nicht gut für mich, weil sie mich davon abhalten, rational zu entscheiden. Ich kenne das Gefühl, für die Woche gut im Gewinn zu liegen und einen Trade zu machen, den ich mir dann schönrede, wenn er gegen mich läuft. Selbst wenn der im Verlust endet, bin ich für die Woche immer noch im Plus. Das sind genau die Trades, die ich nicht machen darf und daran arbeite ich.

Wie sieht Dein Plan aus, Deinen Hebel auf ein Normalmaß und Dein Trading zu Konstanz zu bringen?

Allein aus Deinem Satz mit dem MC lese ich heraus, dass Du noch einen langen Weg vor Dir hast.

Meiner ist auch noch lang, aber ich behaupte, ich bin Dir einige winzige Schritte voraus. Denk mal drüber nach. Ich mein es nur gut ;)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #46
OFFLINE   nasap

Hallo DaBuschi,

danke für Deine Worte und ich denke, da hat mich eben auch richtig was geschüttelt!


Aber wenn ich ganz ehrlich bin, lag der mentale SL bzw. Notstop beim MC! Der Gewinn der vergangenen Wochen wäre damit futsch gewesen.



Willst Du dieses Risiko wirklich eingehen?

Ich hab mal aus 1.600€ in einer Woche 13.000€ gemacht und ich werde nicht müde, die Story zu erzählen. Es basierte auf Glück. Mein Konto war maßlos überhebelt und ich habe mir eingeredet: "selbst wenn der MC kommt, hab ich immer noch mehr Geld als vorher." Das stimmte auch...............beim ersten MC. Beim zweiten schon nicht mehr und irgendwann war mein Konto platt.


Ich denke, wenn es heute wirklich beim MC geknallt hätte, hätte ich mir keine Gedanken über mein RM/MM gemacht, sondern darüber nachgedacht, was an meinem System nicht funktioniert hat.>:(

Ich will Dir Deinen Erfolg in keinster Weise madig machen,


Das würde Dir derzeit kaum gelingen ;)

aber setz mal Deine Ergebnisse in Perspektive zu unseren Ergebnissen, indem Du mal zurückschaust und bestimmst, wieviel Gewinn Du gemacht hättest, wenn Du pro Trade 2% Deines Accounts riskiert hättest. Das ist eine Performance, an der sich jeder hier im Forum messen kann, denn so handeln einige hier und das ist in meinen Augen auch der einzig vernünftige Weg zum langfristigem Erfolg.


Das kann ich jetzt allerdings nicht ganz nachvollziehen, denn wenn man sich die dazugehörige Statistik anschaut, lässt sich leicht erkennen, dass ich genau so angefangen habe. Es galt und gilt eine Range von 1-3%. Es gibt Ausnahmesituationen, da stimme ich Dir gerne zu, wo ich weit aus höheres Risiko gehe. Aber das kann ich auch, weil ich meine Trades die ganze Zeit im Auge behalte. Also nicht so wie bei Deinem System, wo am Morgen die Positionen eingegeben werden und am Abend schaun wir was dabei rübergekommen ist. Das Thema hab ich längst abgehakt weil es nach unzähligen Versuchen nicht funktionierte. Gestützt wird diese These von vielen US Tradern, die das Daytrading als einen knallharten Job bezeichnen, wo man den ganzen Tag über ein waches Auge haben muss!

Vielleicht liege ich falsch und Du hast in einem Jahr so viel verdient, dass Du Dich zur Ruhe setzen kannst.


Ich bin zwar kein Träumer, auch versetzt mein Glaube keine Berge, aber ich glaube immer mehr an dieses System, dass es viel Potential hat, vielleicht ausbaufähig ist und noch besser funktioniert. Und wenn ich mich an die jetzigen Regeln halte, liege ich voll im Trend. Derzeit noch, kann sich aber in wenigen Tagen, Wochen, Monaten alles ändern.


Denkst Du, dass Du dann aufhören könntest?


Nein, natürlich nicht. Mir würde glatt was fehlen!;D

Börse ist eine Sucht, wie jede andere Sucht der Welt auch. Wir sind süchtig. Süchtig nach dem Kick in erster Linie. Wenn wir merken, dass Emotionen nur stören, bekommen wir den Kick aus anderen Dingen. Ich bekomme den Kick, wenn ein Trade genau so läuft, wie ich es mir vorstelle. Ich bekomme auch einen Kick, wenn ein Trade kurz vorm ausstoppen im Verlust ist.


Da kann ich Dir nur zustimmen, aber in dem Fall bin ich gerne süchtig!;) Ich bekomme meine Emotionen immer besser in den Griff und damit wächst auch der Erfolg.

Wie sieht Dein Plan aus, Deinen Hebel auf ein Normalmaß und Dein Trading zu Konstanz zu bringen?


Ich werde am Hebel zunächst nichts ändern. Der bleibt bei 400:1. Diese Entscheidung werde ich überdenken, wenn ich 25% des aktuellen Accounts verloren habe.

Allein aus Deinem Satz mit dem MC lese ich heraus, dass Du noch einen langen Weg vor Dir hast.


Mal ganz ehrlich DaBuschi, hast Du nicht manchmal, wenn Du morgens aufwachst das Gefühl, heute kann überhaupt nichts schief gehen? Um es mit anderen Worten auszudrücken, war das heute der Massanzug, der gepasst hat, wie angegossen! Und ich war mir sowas von sicher, als ich die Charts und News am Morgen studiert habe, das der Trend auch heute in die von mir prognostizierte Richtung geht. Die Wahrscheinlichkeit dafür lag immerhin bei 94,92%. Es blieb, wie immer, ein Restrisiko. Nur wenn wir auch das noch scheuen, dann sind wir im Forex wohl an der falschen Adresse.


Meiner ist auch noch lang, aber ich behaupte, ich bin Dir einige winzige Schritte voraus. Denk mal drüber nach. Ich mein es nur gut ;)


Glaube nicht, dass ich mit Riesenschritten Richtung Ziel renne. Dort wo ich hin möchte, ist es noch ein sehr weiter Weg und der wird auch nicht mit einem roten Teppich ausgelegt sein.

Wir laufen in die gleiche Richtung, denn wir haben das selbe Ziel und sicher bist Du mir mehr als ein paar wenige Schritte voraus. Aber ich laufe gerne hinterher, solange ich dabei jede Menge Pips und Dollars einsammeln kann.;)

Vielen Dank an Dich für dieses ausführliche Statement.



  #47
OFFLINE   DaBuschi

Hallo nasap,

auch Dir vielen Dank für Deine ausführliche Stellungnahme. Ich kenne es aus anderen Boards, dass bei solchen Diskussionen der Ton schnell rauher wird. Deshalb finde ich es gut, dass Du konstruktiv mit der Kritik umgehst.

Das zeigt mir auch, dass Du nicht planlos unterwegs bist und auch ein Risikomanagement betreibst, wobei ich persönlich kein Freund von mentalen Stopps bin, aber das muss jeder selbst wissen.

Auch freut es mich, dass ich Dich "wachrütteln" konnte in Bezug auf - ein Marin Call ist keine gute Stoppmarke

Ich kann mich erinnern, dass Du etwas von 1-3% Risiko geschrieben hast, hatte das aber gestern beim Schreiben nicht mehr vor mir. Daher Asche auf mein Haupt. In Bezug auf Hebel meine ich auch nicht den eingestellten Hebel bei Deinem Broker. Auch ich habe dort den maximalen Hebel gewählt. Ich nutze ihn aber nicht. An meinen Hebel orientiert sich auch meine zu hinterlegende Margin und damit auch der Margin Call.

Mit Hebel meine ich die Positionsgrößen im Verhältnis zum Konto. Aktuell habe ich einen Hebel von 3, obwohl ich beim Broker einen Hebel von 50 eingestellt habe. Das heißt, dass ich bei z.B. 1.000€ Konto-Guthaben, Positionen in Höhe von bis zu 3.000€ eingehe. Ohne Stopp wäre hier der Hebel = 3. Da ich aber mit Stopp im Markt arbeite, könnte ich sogar höhere Hebel fahren, wenn ich engere Stopps verwende, ohne mein Risiko zu erhöhen. Dies liegt immer bei 1%. Wir haben uns beim Hebel also schlichtweg falsch verstanden ;)

Ich bin auch immer für Kritik an meiner Vorgehensweise offen. Ich habe zuletzt einige Beiträge verfasst, wo ich Fehler in meiner Handelsweise aufzeige. Ich habe dies aus zweierlei Gründen getan.

1. Finde ich es wichtig, nicht nur erfolgreiche Trades zu posten. Man könnte hier einen Guru-Status erlangen der zu einer Gefahr für alle werden kann. Für die Trader, die versuchen es nachzuahmen und für den "Guru" selbst, weil er sich selbst in die Tasche lügt und sein Konto auf Dauer zerschießt.

2. Es ist für mich eine Art Tagebuch. Ich kann meine Beiträge später nochmal durchlesen und nachvollziehen und schauen, was ich mit dem dann angesammelten Wissen anders gemacht hätte. Somit kann ich auch meine eigene Entwicklung als Trader nachvollziehen.

Und wie gesagt, ich bin auch hier an Euren Meinungen interessiert, wie Ihr die Dinge seht oder angehen würdet.

Gemeinsam sind wir stärker ;)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #48
OFFLINE   nasap

Sorry, war schon ziemlich spät, aber ich wollte noch was nachschieben.

Ich hab mal aus 1.600€ in einer Woche 13.000€ gemacht und ich werde nicht müde, die Story zu erzählen. Es basierte auf Glück.


Meiner Meinung nach beruht nicht alles ausschliesslich auf Zufall oder Glück. Diese These möchte ich mit den nachfolgenden Abbildungen stärken. Ich möchte dazu aber auch anmerken, dass ich mich nicht *blind* darauf verlasse! Der Markt gibt die Richtung vor und sonst nichts und niemand! Deshalb finde *ich* es ausserordentlich wichtig, das Geschehen am Markt im Auge zu behalten, vor allem, wenn man am Markt positioniert ist.

Abb.1 ist ein Ausschnitt meiner Analyse u. Prognose in Excel

Abb.2 ist von einer Software, die ich unterstützend einsetze und schon sehr lange auf Zuverlässigkeit teste

Abb.3 wie Abb.2

Was denkst Du habe ich am 09.09. gehandelt? 5 x EURUSD Short @1,4173 TP @1,4105 / 1,4104 / 1,4103 (+277 manuell beendet). Dazu nochmals +300 im Oanda mit Einstieg Short @1,4188.

Das Low lag an diesem Tag bei 1,4045. Ich hatte also noch Spielraum!


Ich möchte an dieser Stelle auch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass dieser Erfolg, so wie er sich derzeit darstellt, nicht von heute auf morgen entstanden ist. Da stecken drei Jahre Fulltime Arbeit drin, mit 18 Std. tgl., einschl. Wochenenden! In dieser Zeit habe ich unzählige Demoaccounts verbrannt. Ich stand mehr als nur einmal vor der Entscheidung, alles einfach hinzuschmeissen. Aber aufzugeben widerspricht dem, was mir die Natur mitgegeben hat.

Ich kann also nur jedem, vor allem Neueinsteiger, empfehlen, Papertrading bis zum Abwinken zu machen und nicht versuchen irgendwelche Systeme zu kopieren oder auf automatische Handelssysteme zu vertrauen. Und auch ich kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass die morgentliche Lektüre nicht "Bi**online" ist, sondern die Charts und der Economic Calendar.

Das mag jetzt vielleicht nach "Oberlehrer" klingen, ist es aber nicht, lediglich ein gut gemeinter Ratschlag von jemandem, der auch nach drei Jahren noch nicht dort angekommen ist, wo er gerne wäre. Der Weg ist lang und steinig!

Dateianhang



  #49
OFFLINE   matsf

Hmm, jetzt hab ich wieder die Frage nach dem Stop:
Ich weiß ja nicht, wann Du eingestiegen bist, aber die Bilder sagen was von 14:00 Uhr.
Laut der Excel-Tabelle hättest Du einen Stop bei 1,4211 setzen müssen, der Kurs ging aber bis ca. 1,4225.
Ist das wieder das Risiko, das Du hast, mit dem "mentalen Stop" ?

Vielleicht noch kurz zum Thema Papertrading:
Ich hab das sicher schon an anderer Stelle erwähnt, aber hier muß ich Dir in Teilbereichen widersprechen.
Man braucht das papertraden, um sich an die Software zu gewöhnen, um bestimmte Systeme und Techniken auszuprobieren.
Hat man sich aber für eines (oder mehrere) entschieden, sollte man meiner Meinung nach besser gestern als heute mit dem Live-Handel beginnen.
ABER: Natürlich mit einem Micro-Konto !
Der Faktor, der beim Demo-Konto fehlt, sind die EMOTIONEN !!!
Die spürt man so richtig nur im Live-Handel. Auch wenn es nur minimalste Beträge sind...
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #50
OFFLINE   DaBuschi

Das mag jetzt vielleicht nach "Oberlehrer" klingen, ist es aber nicht, lediglich ein gut gemeinter Ratschlag von jemandem, der auch nach drei Jahren noch nicht dort angekommen ist, wo er gerne wäre. Der Weg ist lang und steinig!


Klingt nicht nach Oberlehrer - geht gar nicht, denn diesen Posten hab ich hier im Board schon inne ;D *malmitdemRohrstockwinkt*

Da gehts uns beiden genauso. Ich habe in den letzten 3 Jahren viele Bücher gewälzt, viel in Boards gelesen, viele Demo-Trades gemacht und auch ich bin immer noch nicht da wo ich hin will. Mit Live-Trades habe ich dieses Jahr angefangen und ich habe meiner Frau Anfang des Jahres gesagt, dass noch ein langer Weg vor mir liegt und ich froh sein kann, wenn ich am Ende des Jahres breakeven bin, weil dann auf einem guten Weg bin. Als Langfristziel habe ich mir 2 Jahre Live-Trading gesetzt, um profitabel zu werden. Ich denke, ich bin gut unterwegs und meinem Zeitplan leicht voraus. Das kann nächsten Monat aber schon wieder ganz anders aussehen.

Deshalb heißt es "Ärmel hochkrempeln und weiterklotzen" ;)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #51
OFFLINE   DaBuschi

Vielleicht noch kurz zum Thema Papertrading:
Ich hab das sicher schon an anderer Stelle erwähnt, aber hier muß ich Dir in Teilbereichen widersprechen.
Man braucht das papertraden, um sich an die Software zu gewöhnen, um bestimmte Systeme und Techniken auszuprobieren.
Hat man sich aber für eines (oder mehrere) entschieden, sollte man meiner Meinung nach besser gestern als heute mit dem Live-Handel beginnen.
ABER: Natürlich mit einem Micro-Konto !
Der Faktor, der beim Demo-Konto fehlt, sind die EMOTIONEN !!!
Die spürt man so richtig nur im Live-Handel. Auch wenn es nur minimalste Beträge sind...


Genau das ist der Grund, warum ich mir nach all meinem Demo-Trading 2 Jahre Zeit gegeben habe, um profitabel im Live-Handel zu werden. Ich bin normalerweise sehr rational in meinen Entscheidungen, aber den Emotionen beim Handeln können sich wohl nur Autisten entziehen. Live-Handel ist eine ganz andere Liga. Man kennt die Regeln, an die man sich halten will und fängt trotzdem nochmal ganz bei "Null" an. Da muss man sich durchkämpfen und auch nach Rückschlägen immer wieder aufstehen.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #52
OFFLINE   nasap

Hallo nasap,

auch Dir vielen Dank für Deine ausführliche Stellungnahme. Ich kenne es aus anderen Boards, dass bei solchen Diskussionen der Ton schnell rauher wird. Deshalb finde ich es gut, dass Du konstruktiv mit der Kritik umgehst.


Ich denke, wir sind alle erwachsen genug, um mit angebrachter Kritik entsprechend umgehen zu können. Wenn wir nicht in der Lage sind, über etwas zu diskutieren, ohne dabei verbal zu entgleisen, dann liegen imho definitiv Persönlichkeitsstörungen vor.

Das zeigt mir auch, dass Du nicht planlos unterwegs bist und auch ein Risikomanagement betreibst, wobei ich persönlich kein Freund von mentalen Stopps bin, aber das muss jeder selbst wissen.


Wie Du in meinem vorherigen Post gut erkennen kannst, gibt es sehrwohl eine SL Regelung, die ich mittlerweile aber grosszügiger auslege, da mich diese *engen* SLs oft genug rausgeworfen haben. Ich hatte dabei immer das Gefühl, mein Broker sieht, welches Risiko ich bereit bin zu gehen und versucht mich dann entsprechend auszustoppen. Das ist schlichtweg *falsch*!

Auch freut es mich, dass ich Dich "wachrütteln" konnte in Bezug auf - ein Marin Call ist keine gute Stoppmarke


Ich werde beim nächsten Posting auf jeden Fall besser nachdenken, bevor ich einen solchen Schwachfug loslasse. Es könnte von Mitlesenden falsch interpretiert werden.

Ich kann mich erinnern, dass Du etwas von 1-3% Risiko geschrieben hast, hatte das aber gestern beim Schreiben nicht mehr vor mir. Daher Asche auf mein Haupt.


Kein Problem, auch ich kann mich nicht an alles Geschriebene en Detail erinnern.

Mit Hebel meine ich die Positionsgrößen im Verhältnis zum Konto. Aktuell habe ich einen Hebel von 3, obwohl ich beim Broker einen Hebel von 50 eingestellt habe. Das heißt, dass ich bei z.B. 1.000€ Konto-Guthaben, Positionen in Höhe von bis zu 3.000€ eingehe. Ohne Stopp wäre hier der Hebel = 3. Da ich aber mit Stopp im Markt arbeite, könnte ich sogar höhere Hebel fahren, wenn ich engere Stopps verwende, ohne mein Risiko zu erhöhen. Dies liegt immer bei 1%. Wir haben uns beim Hebel also schlichtweg falsch verstanden ;)


Auch hier decken sich unsere Strategien! Selbst wenn wir mit der Hebelwirkung zunächst unterschiedliche Dinge gemeint haben, sind wir am Ende doch wieder auf der gleichen Spur.

Ich bin auch immer für Kritik an meiner Vorgehensweise offen. Ich habe zuletzt einige Beiträge verfasst, wo ich Fehler in meiner Handelsweise aufzeige. Ich habe dies aus zweierlei Gründen getan.

1. Finde ich es wichtig, nicht nur erfolgreiche Trades zu posten. Man könnte hier einen Guru-Status erlangen der zu einer Gefahr für alle werden kann. Für die Trader, die versuchen es nachzuahmen und für den "Guru" selbst, weil er sich selbst in die Tasche lügt und sein Konto auf Dauer zerschießt.

2. Es ist für mich eine Art Tagebuch. Ich kann meine Beiträge später nochmal durchlesen und nachvollziehen und schauen, was ich mit dem dann angesammelten Wissen anders gemacht hätte. Somit kann ich auch meine eigene Entwicklung als Trader nachvollziehen.

Und wie gesagt, ich bin auch hier an Euren Meinungen interessiert, wie Ihr die Dinge seht oder angehen würdet.

Gemeinsam sind wir stärker ;)


Wie ich es bei meiner Vorstellung schon geschrieben habe, möchte ich aktiv an dieser Community teilnehmen und nicht nur der Stille Leser im Hintergrund bleiben. Wir haben seit meinem Beitritt vor einigen Wochen min. 40% Zuwachs bekommen, lediglich posten immer nur die gleichen Personen. Schade eigentlich!

Zu 1: Ich kann derzeit keine negativen Trades posten, weil es keine gibt! Einen Guru-Status möchte ich nie und nimmer haben, denn wer hoch steigt, fällt bekanntlich auch sehr tief. Ich habe früher versucht, um eine Rechtfertigung mir selbst gegenüber zu haben, meine negativen Trades schön zu reden. Folge daraus war in den meisten Fällen ein weiteres abgebranntes *Demokonto*

Zu 2: Tagebuch führe ich über die Exceltabelle und die habe ich jeden Tag wieder aufs neue vor Augen und sehe also sofort, ob Fehler gemacht wurden oder alles im grünen Bereich war.

Sofern ich zu Deinem Thread etwas beitragen kann, werde ich das auch tun. Nur ist es wie gesagt nicht die Strategie die ich verfolge, da ich mit Positionstrading ganz böse auf die Schn**** gefallen bin.

In diesem Sinne weiterhin allen viel Erfolg!



  #53
OFFLINE   nasap

Hmm, jetzt hab ich wieder die Frage nach dem Stop:
Ich weiß ja nicht, wann Du eingestiegen bist, aber die Bilder sagen was von 14:00 Uhr.
Laut der Excel-Tabelle hättest Du einen Stop bei 1,4211 setzen müssen, der Kurs ging aber bis ca. 1,4225.
Ist das wieder das Risiko, das Du hast, mit dem "mentalen Stop" ?


Nein, hier lief alles nach Plan, wie auf der angehängten grossen Abbildung zu sehen ist. Nur hätten für ein ordentliches Reporting, die Abb. 2 + 3 auch von kurz vor 12 Uhr sein müssen. Aber an dem Tag wusste ich noch nicht, dass ich es heute zur Dokumentation benötigen würde. Aber ich will das für EURUSD von heute nachholen und hänge es ebenfalls mit an.

Die senkrechte blaue Linie ist die Zeitachse, die rote stellt den Entry und die hellblaue den TP dar.

Vielleicht noch kurz zum Thema Papertrading:
Ich hab das sicher schon an anderer Stelle erwähnt, aber hier muß ich Dir in Teilbereichen widersprechen.

Der Faktor, der beim Demo-Konto fehlt, sind die EMOTIONEN !!!
Die spürt man so richtig nur im Live-Handel. Auch wenn es nur minimalste Beträge sind...


Du magst sicher Recht haben und das trifft bestimmt auch auf die meisten zu. Wenn ich allerdings nicht mit dem gleichen Ehrgeiz und emotionaler Einstellung an die Sache ran ging, könnte ich es bleiben lassen. Da ich aber, wie bereits mehrfach erwähnt, emotional noch nicht soweit bin, den Liveaccount wie die Demo zu handeln, wird zunächst die Psyche gestärkt!

Dateianhang



  #54
OFFLINE   nasap

Und während ich mein Posting an matsf verfasst habe, hatte EURUSD Zieleinlauf mit High @1,4542. SubMinuette, Wave 2, mit einer Wahrscheinlichkeit von 100% hat mal wieder voll ins Schwarze getroffen!;D

Ich gönne mir heute allerdings einen Tag Pause, stehe also, um es mit den Worten von DaBuschi zu formulieren, nur an der Seitenlinie und beobachte.;)


Happy Trading wünscht nasap



  #55
OFFLINE   matsf

Sorry nasap,wenn ich Dich nerve, aber wo und wann war Dein Einstieg heute ?
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #56
OFFLINE   nasap


Sorry nasap,wenn ich Dich nerve, aber wo und wann war Dein Einstieg heute ?


Ich gönne mir heute allerdings einen Tag Pause, stehe also, um es mit den Worten von DaBuschi zu formulieren, nur an der Seitenlinie und beobachte.;)



  #57
OFFLINE   nasap

*
BELIEBT

Ahhhhhhhhhhhhhhhhh8)

Ich glaube zu wissen, worauf Du anspielst. Das Signal in der Exceltabelle, right? Schau Dir bitte an, wo EURUSD gestern Abend zwischen 23 u. 23.15 stand. Genau, schon knapp über dem Einstiegspunkt @1,4285! Meine Analyse des Tages und der Forecast für den kommenden Tag, finden Abends um 23 Uhr statt.

Signals are valid from 11pm to 11pm!


  • Forexlooser, Harushi68, forexfreak und 3 anderen gefällt das

  #58
OFFLINE   matsf

Alle Klarheiten beseitigt !!!;D
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #59
OFFLINE   nasap

Noch ein weiterer kleiner Einblick in die Strategie, um auch zu verdeutlichen, warum ich kein Positionstrading mache. Würde zwar in die Rubrik "Strategie" gehören, damit aber auch alles aus dem Zusammenhang reißen.

Als Beispiel habe ich für heute GBPUSD.

Abb. 1 zeigt, wie gehabt, den Excelsheet mit Analyse u. Forecast

Abb. 2 zeigt den 15M Chart mit den beiden gestrichelten Senkrechten Linien als Zeitachsen

Abb. 3 zeigt den 30M Chart mit einer senkrechten gestrichelten Zeitachse, mehreren Horizontalen Linien u. einem gelblichen Rechteck

- die Linien oberhalb des aktuellen Preises um 23 Uhr sind nicht von Bedeutung, da der Haupttrend short ist (grosser roter Pfeil nach unten)
- ein Einstieg innerhalb des gelblichen Rechteck ist nach Regeldefinition unzulässig! (auf 15M Chart zwischen den beiden Zeitachsen)
- erste gestrichelte Horizontale in Pink = erster Einstiegspunkt
- zweitegestrichelte Horizontale in Pink = zweiter Einstiegspunkt
- gestrichelt rot = erweiterter Einstiegspunkt ( abhängig vom Trendverlauf)
- gestrichelt gelb = erweiterter Exit auch T3 genannt (@1,8017)

Würde ich Positionstrading machen, wären die beiden ersten Orders nach 23 Uhr eingegeben, ausgelöst und gegen ca. 1 Uhr mit -20 bzw. -30 , insgesamt also -50, wieder ausgestoppt worden.

Am Morgen hätte ich mich dann wieder geärgert, da der Trend doch eigentlich in meine Richtung lief. Natürlich kann man jetzt locker sagen, dann setz eben den SL etwas weiter. Auch diese Varianten habe ich über mehrere Wochen mit jeweils negativem Ergebnis getestet.

Nach wie vor ist und bleibt die beste und Erfolg versprechende Variante, den Trade kontinuierlich im Auge zu behalten und im richtigen Moment in den Trade einsteigen!

Happy Trading wünscht nasap

Dateianhang



  #60
OFFLINE   nasap

Ergänzend zum Post vom Freitag, möchte ich anhand des Chart, so wie er sich einige Stunden später darstellt, aufzeigen, dass durchaus auch beide Seiten an ein und dem selben Tag bedient werden können. Die gestrichelten goldenen Linien oben und unten stellen jeweils T3 dar.

Auch ich möchte an dieser Stelle auf hätte - wäre - wenn usw. verzichten. Ich war leider auch am Freitag nicht aktiv, hatte andere Prioritäten.

Dateianhang







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